Muiskinstrument

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von annabaggerschaufel 06.01.11 - 22:01 Uhr

Hallo,

ich hab da mal ne Frage und hoffe es ist jemand hier, der mir nen Tipp geben kann.

Mein Sohn ist jetzt 4 Jahre alt und ich bin am Überlegen, welches Instrument am besten zu ihm passen könnte.

Wenn´s ein Streichinstrument werden soll, dann müsste er ja zur Einschulung damit anfangen. Die Bläser sind ja erst später dran.

Ich selber hab damals im Kindergarten schon angefangen ein Instrument zu lernen und das war auch gut so. Das haben meine Eltern ausgesucht.

Bei meinem Sohn bin ich aber so unschlüssig und er ist einer, dem man die "Rosinen" aus der Nase ziehen muß...


Was würdet ihr machen? Ich mach mir eben nur mal so meine Gedanken. Am Besten er sagt selber welches Instrument er spielen möchte.

In der Musikschule waren wir auch schon, als die Instrumente vorgestellt wurden, aber da waren so viele Menschen, dass er sich nicht getraut hat etwas zu probieren... Schade!!!

Seht´s bitte nicht falsch bzw. zu eng mit meiner Überlegung.

Schönen Abend
Annabaggerschaufel

Beitrag von steffi9180 06.01.11 - 22:09 Uhr

Das Problem hab ich auch mit meiner Tochter, sie ist auch 4 und wollte zum geburtstag unbedingt eine Flöte, hab ich ihr aber ausgeredet, erst nächstets Jahr wenn sie drauf spielen lernt, aber ich weiß nicht ob man mit Flöte anfangen sollte.
Ich find ja Klavier total toll,
ich kann dir leider nicht viel helfen, aber ich les gern Tipps der anderen;)

LG Steffi

Beitrag von nuckelspucker 06.01.11 - 22:11 Uhr

hey,

ich hab in dem alter überhaupt nicht an musikinstrumente gedacht. aber mein sohn hat mir, seit er 4 1/2 jahre alt war, in den ohren gelegen. er wollte unbedingt gitarre lernen. los ging es dann, als er 5 jahre alt wurde. nun spielt er seit einigen monaten mal mehr mal weniger begeistert.

viele halten mich für bekloppt, weil mein sohn gitarre spielen "muss", kaum einer glaubt mir, dass ER das unbedingt wollte und will.

früher denke ich, hat das wenig sinn, weil die kleinen sich kaum lange konzentrieren können.

die wahl des instrumentes würde ich dem kind überlassen. in vielen musikschulen kann man eine zeit lang verschiedene instrumente kennelernen und ausprobieren. vielleicht wäre das was für euch?

ich würd nicht einfach so ein instrument für mein kind aussuchen, weiß doch gar nicht, wo talente liegen und wo nicht.

lg claudia + niclas + lucas

Beitrag von annabaggerschaufel 06.01.11 - 22:25 Uhr

Haja, das hab ich ja schon geschrieben, dass wir bei so einer Veranstaltung von der Musikschule waren, aber da war echt viel Gedränge!!!

Mir geht es ja nicht um sofort, denn das wär für ihn auch viel zu früh!!!!! Aber zu Einschulung evtl.

Ich bin meinen Eltern heute sehr dankbar, dass sie so konsequent waren und mit Druck mich zum Üben bewegt haben:-)
Sonst hätte ich zwischendurch das Handtuch geworfen.

Jakob liegt mir auch in den Ohren, dass er auch eine kleine Geige haben will, aber ich denke nicht, dass das das richtige Instrument für ihn ist. Frag nicht warum, das weiß ich selbst nicht. Aber mal sehen, was die Zeit so bringt.

Wir wohnen auch in einer ländlichen Gegend, wo Streichinstrumente nicht so gefragt sind und man eher Anschluß in Blasmusikkapellen findet.

Ach....kommt Zeit, kommt Rat!

Vielen Dank für die Antworten. Es ist immerhin beruhigend zu wissen, dass es anderen Müttern auch so geht wie mir.

LG Annabaggerschaufel

Beitrag von nuckelspucker 06.01.11 - 22:28 Uhr

hey,

geige ist wirklich ein schweres instrument und ich weiß nicht, ob es als einsteigerinstrument geeignet wäre.

gitarre oder klavier find ich super für einsteiger.

mein sohn lernt die noten ganz spielerisch und er hat spaß dabei, zumal er recht schnell lieder spielen konnte und nicht irgendwelche tonleitern auf und ab spielen musste.

zum üben muss ich oft drängeln. aber mit 5 jahren denke ich, ist das normal.

wir haben das glück, dass eine musikschule hier in den kindergärten und schulen musikaische früherziehung und instrumenteunterricht anbietet.

lg claudia

Beitrag von annabaggerschaufel 06.01.11 - 22:46 Uhr

Ich kann da nur von mir ausgehen. Ich hab noch nie ein anderes Instrument ausser Geige gespielt.

Ok, mein Papa spielt auch Geige und Bratsche. Ich bin eben vorbelastet#schein

Es kommt auch immer auf den Lehrer drauf an, ob´s Spaß macht oder nicht.

Meine Mama hat gemeint, dass ich nie geübt hab und trotzdem fand der Lehrer mich immer gut. Darum hab ich schnell Privatunterricht bekommen.

Es soll ihm einfach NUR Spaß machen! Das ist leichter gesagt, wahrscheinlich, wenn was bei rauskommen soll.

Beitrag von musicalfever4 06.01.11 - 22:32 Uhr

Hallo,
die meisten Musikschule bieten doch auch Schnupperkurse an. Hier bei uns nennt sich das Instrumentenkarusell und die Kinder lernen 1 Jahr lang 6 oder 7 verschiedene Instruemente kennen. Das ist dann für x Wochen richtig Anfangsunterricht in Gruppen für das Instrument, dann wird gewechselt. Nach einem Jahr entscheiden die Kinder dann, welches Instrument sie dann evtl. dauerhaft lernen wollen.
LG Petra

Beitrag von annabaggerschaufel 06.01.11 - 22:42 Uhr

Das klingt nicht schlecht. Da muß ich mal nachfragen bei uns an der Musikschule.

In der musikalischen Früherziehung ist er ja schon, aber ich glaub das ist ihm zu langweilig...

Die Lehrerin ist auch etwas seltsam. Sie kann sich nicht so gut durchsetzten bei den Kindern.

Beitrag von kati543 06.01.11 - 23:25 Uhr

Warum läßt du ihn das nicht selber entscheiden? Vielleicht ist er ja gar nicht musikalisch begabt? Meine Eltern haben mich auch "gezwungen" Akkordeon zu lernen...viele Jahre. Ich habe jeden Auftritt gehaßt. Abgrundtief. Wenn ich eines meinen Eltern nicht verzeihen kann, dann das. Immer und immer wieder üben. Meine Freunde haben draußen gespielt und ich habe Akkordeon geübt stundenlang. Ich hätte lieber Tanzunterricht gehabt, aber meine Eltern wollten lieber einen Akkordeonspieler in der Familie haben. Das Teil habe ich seit sicher 10 Jahren nicht mehr angerührt.

Beitrag von annabaggerschaufel 07.01.11 - 10:27 Uhr

Hallo Kati,

das ist echt schade, dass es so bei dir gelaufen ist.

Das man üben muß, wenn andere Freune sich zu Spielen treffen, das hab ich auch erfahren müssen, aber bei den Auftritten war ich auch immer gern dabei.

Nachdem ich von daheim ausgezogen war hab ich auch einige Zeit die Geige nicht mehr angerührt, was ich inzwischen bereu, denn ich war richtig gut!

Inzwischen spiel ich aber wieder imOrchester und bei einem Streichquartett und es macht richtig viel Spaß!!!!!!!


Beitrag von bine3002 07.01.11 - 08:10 Uhr

Ich würde auch warten bis er selbst einen Wunsch äußert. Er wird sein Instrument auch noch beherrschen lernen, wenn er später als üblich damit anfängt, vorausgesetzt er hat eine gewisse Begabung. Hat er die nicht, wird das sowieso nur ein Hobby bleiben und dann ist es doch egal wie gut er spielt.

Meine Tochter interessiert sich null für Instrumente. Sie hat Freundinnen, die Geige und Klavier spielen. Sie weiß also, was das bedeutet. Wir haben auch ein sehr gutes Keyboard, das sie nutzen könnte. Auch Gitarre kennt sie. Aber es interessiert sie nicht die Bohne.

Ich selbst "musste" auch Gitarre spielen und fand es ätzend. Ich war auch nie gut und habe heute alles vergessen.

Ich persönlich "investiere" da lieber in Hobbys, die meine Tochter auch wirklich machen möchte: Ballett und Rollkunstlauf. Ich glaube zwar nicht, dass sie da mal so wirklich gut wird, aber sie hat wenigstens Spaß an der Bewegung und das reicht völlig.

Beitrag von schullek 07.01.11 - 09:54 Uhr

so sehe ich das auch. ich bin selber recht musikalisch, aber mein sohn offenbar gar nicht. singen tut er gern, aber eine melodie erkennt man nur mit mühe. und über instrumente hat er sich noch nie informiert, obeowhl die gelegenheiten da sind.
er ist eher der sportliche, geht deshalb zum schwimmunterricht udn spielt fußball. ganz anders als ich#schein

lg

Beitrag von schullek 07.01.11 - 09:51 Uhr

hallo,

das problem bei streichinstrumenten sehe ich darin, dass es ziemlich viel disziplin erfordert udn ausdauer, bis mal etwas klangvolles bei raus kommt. es sei denn, man hat einen kleinen mozart zu hause.
ich finde für kleine jungs gitarre toll. man bekommt recht schnell ergebnisse, das instrument ist für den anfang nicht zu teuer und es ist generell auch ein guter einstieg in die musik.
ich habe so angefangen und bin dann später noch zum klavier gekommen. letzteres kann ich auch empfehlen, aber da muss man sich vor der anschaffung schon sicher sien, das irgenswer in der familie dabei bleibt.

lg

Beitrag von buzzelmaus 07.01.11 - 10:04 Uhr

Hallo,

ich finde die Idee mit einem Instrument eigendlich nicht schlecht, aber deine Vorgehensweise nicht so toll.

Wenn die kleinen kein Interesse daran haben - und damit meine ich, ständig davon reden und immer wieder den Wunsch äußern -, dann würde ich das nicht schon direkt zu einem bestimmt instrument forcieren.

Emily geht nun das 2. Jahr in die Musikschule und dort wird der Musikgarten durchgenommen. Die Kinder werden also gerade an Noten, Melodien und Rhytmen herangeführt. Das ist die Vorstufe zum Instrument lernen. Damit solltet ihr also erstmal anfangen.

Als nächstes möchte ich Emily im Orientierungskurs anmelden. Sie möchte so gerne Guitarre, Geige und Klavier lernen :-p - mal das eine mehr und mal das andere weniger. Was also machen - kann ja nicht alle Instrumente kaufen oder bei allen mit Kursen anfangen.

Unsere Musikschule bietet dafür einen tollen Kurs für 1 Jahr an. Darin lernen die Kinder 5 Instrumente kennen und bekommen diese auch nach hause ausgeliehen (Geige, Guitarre, Klavier und noch zwei - fallen mir gerade nicht ein). Dazu gibt es dann noch 1x in der Woche Unterricht in Gruppen von max. 3 Kindern. Nach dem jahr kann man dann schon eher sagen ob und wenn ja welches Instrument dem kind am besten liegt und zusagt. Und dann kann man auch über eine Anschaffung nachdenken.

Finde es nicht richtig, für das Kind das Instrument auszusuchen.

Alles Gute

Susanne + Emily Fiona *05.08.05

Beitrag von annabaggerschaufel 07.01.11 - 10:23 Uhr

Hallo Susane,

ich glaub du hast meinen Beitrag nicht richtig verstanden.

Er soll sich ja selbst das Instrument aussuchen und in der Früherziehung ist er ja auch schon......

Ich hab mir halt nur meine Gedanken gemacht und gezwungen wird bei uns keiner zu irgendetwas!!!!!!!

Ausserdem hab ich vorher schon geschrieben, dass ich solche Kurse auch toll finde, in denen die Kinder verschiedene Instrumente auxprobieren können und ich werde schauen, ob´s soetwas auch bei uns gibt :-p

Gruß Annabaggerschaufel

Beitrag von buzzelmaus 07.01.11 - 11:58 Uhr

Hallo nochmal,

dann haben wir uns da missverstanden! :-)

Emily ist sehr musikalisch - tanz und geht in die Musikschule. Aber ich muss ehrlich sagen, dass ich mir deine Gedanken garnicht mache.

Wenn sie ein Instrument erlernen will, dann soll sie dass, aber dass ich mir jetzt Gedanken darünber mache, welches Instrument sie lernen könnte - ne.

Warte doch einfach ab und schau nach einem Kurs, wo er mal an einige herangeführt wird. Evtl. kommt dann eine konretere Aussage von ihm.

LG
Susanne

Beitrag von ratpanat75 07.01.11 - 12:30 Uhr

Hallo,
lernen sie denn in der Früherziehung nicht verschiedene Instrumente kennen, so dass er Vorlieben entwickeln kann?
LG

Beitrag von annabaggerschaufel 07.01.11 - 14:40 Uhr

Ich glaub in der Früherziehung, in der er im Moment ist gibt´s nur Xylophon und Triangel....

Ich werde ihn aber im September zu einer anderen Lehrerin schicken, die besser mit den Kindern umgehen kann.

Die jetzige Lehrerin ist schon mit 6 Kindern überfordert.#augen

Von daher kann sie nicht wirklich den Unterricht machen und das für 90 Euro....

Wir werden sehen, wohin die Reise führt und für welches Instrument er sich entscheidet.

Ich bin gespannt!!!!!!!!!!!!

Beitrag von mona1879 07.01.11 - 10:13 Uhr

schick ihn doch in die musikschule zur früherziehung, da kann er die instrumente kennen lernen und sich dann entscheiden. meine tochter geht da jetzt seit fast zwei jahren hin und im sommer beginnt sie mit geige. da ist sie sechs.

lieben gruß
mona

Beitrag von ioqui69 07.01.11 - 17:19 Uhr

Ich würde ihn erstmal in der Musikschule zur Früherziehung anmelden, um mit dem Thema "Musik" überhaupt in Kontakt zu kommen. Denn es gehört ja nun einiges mehr dazu, ein Instrument zu lernen als nur die Technik. Nach 1 Jahr Musikalische Früherziehung macht mein Sohn jetzt Instrumentale Früherziehung, da dürfen die Kinder u.a.verschiedene Instrumente mal "ausprobieren". Es wird sich mit den Instrumenten richtig auseinandergesetzt, also der Aufbau erklärt usw. Ich denke mit 4 ist es auch noch zu früh, zu entscheiden, welches Instrument er später mal lernen möchte. Und es sollte doch wirklich auch vom Kind kommen, sonst verdirbst du ihm vielleicht die Freude an der Musik, wenn er ein Instrument lernen "muss", nur weil du es toll findest.

LG,
ioqui

Beitrag von annabaggerschaufel 07.01.11 - 19:30 Uhr

Hallo ioqui,

ich hab ja schon geschrieben, dass er schon in der Früherziehung ist und er war schon in der Eltern-Kind -Gruppe in der Musikschule.

Und ich hab auch schon gesagt, dass er auf jeden Fall selbst entscheiden kann welches Instrument er lernen will.

Nur: Wenn er ein Blasinstrument erlernen möchte hat er ja noch etwas Zeit und ich wollte mir nur mal eure Meinungen anhören.

Ich weiß gar nicht, ob ich mich so unverständlich ausgedrückt hab....#gruebel Ich hab NIE gesagt, dass er ein Instrument lernen MUß, nur weil ich das toll find:-p

Trotzdem Danke für deinen Beitrag.

LG Annabaggerschaufel