Nackenfaltenmessung ja oder nein?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von laila1984 06.01.11 - 22:11 Uhr

HI,

Ich bin 26 und weis, dass das Risiko, dass das Kind das Downsyndrom haben wird, nicht so hoch ist. Trotzdem bin ich am überlegen ob ich die NFM machen lassen soll. Bin heute zwar erst 8+3 und habe bei 9+0 den nächsten Ultraschall, denke aber dass Arzthelferinnen da schon wissen wollen ob ich ne NFM machen lassen will.

Habe schon einige Male hier gelesen, dass das Ergebnis nicht sehr aussagekräftig war. Habe keine Ahnung was ich dann mit dem WErt anfangen soll.

lg

Beitrag von nadine1013 06.01.11 - 22:14 Uhr

Hallo,

die Frage, die du dir stellen solltest ist - bist du bereit, falls ein "schlechtes" Ergebnis herauskommt - dann eine Fruchtwasseruntersuchung zu machen? Die ist nicht unriskant und keine eine FG auslösen. Falls auch da der Befund schlecht wäre - würdest du dann abtreiben wollen?

Wenn das für dich ohnehin nicht in Frage kommt, dann lass es. Du bekommst nur einen statistischen Wert, der nicht aussagekräfigt ist. Ich habe es in beiden SS nicht machen lassen.

LG

Beitrag von laila1984 06.01.11 - 22:20 Uhr

Ich bin mir eigentlich nur unsicher, ab welchem Wert ich ne Fruchtwasseruntersuchung machen lassen würde. Das Risiko da ne FG zu haben liegt glaube ich nicht so hoch. (denke 1 %) Trotzdem hätte ich Angst.

Ob ich das KInd abtreiben würde, weis ich nicht. Denke aber, ehrlich gesagt schon. (Das tun übrigens 90 %) auch wenn viele Frauen sagen, dass sie es nicht tun würden. Aber was ich im Endeffekt machen würde weis ich erst wenn ich in der SItuation bin.

Habe ANgst dass so ein MIttelwert raus kommt, womit ich nix Anfangen kann.

lg

Beitrag von tina4370 06.01.11 - 22:32 Uhr

Hallo!

Wir lassen auch jetzt beim 2. Kind einen Nackenfaltenmessung machen (sind allerdinsg auch "späte Eltern").
Eine Fruchtwasseruntersuchung kommt für uns nur in Frage, wenn das Risiko einer Behinderung höher sein sollte als das Risiko, dass bei der FWU etwas passiert (1:100, also, wie Du schon sagst, 1%).

Und Abtreibung ist für uns derzeit (!) kein Thema. Wir würden nur gern wissen, was auf uns zu kommen kann und uns seelisch darauf vorbereiten.

Liebe Grüße!
Tina mit Maria Elisabeth *10.09.09 und Krümelchen im Bauch 10+6

Beitrag von manolija 06.01.11 - 22:14 Uhr


Ich hab es gemacht, aber eine absolute Sicherheit gibt es trotzdem nicht.

Beitrag von maja2011 06.01.11 - 22:23 Uhr

Hallo,

das muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.


Wir haben uns dagegen entschieden!

Erstens besteht bei mir keine Veranlassung, bin auch erst 26, keine Fälle in der Familie und

zweitens hätte ich mir nicht den Rest meiner Schwangerschaft Gedanken machen wollen, ob das Kind nun gesund ist oder nicht (falls der Wert irgendwie auffällig wäre) und

drittens würde ich es wohl auch dann trotzdem wollen. Ich wäre glaub ich, nicht in der Lage es abzutreiben.


Aber wie gesagt, es muss jeder für sich selbst entscheiden, was er will und ob er/sie auch damit leben könnte wenn das Kind "behindert" wäre oder ob das gar nicht in Frage käme. Wünsch dir die richtigen Gedanken für deine Entscheidung!:-D

Liebe Grüße
maja

Beitrag von mrs.xy 06.01.11 - 22:24 Uhr

Hallo!

Ich habe es nicht machen lassen!

Die Frage ist ja, was machst du, wenn die Ergebnisse nicht gut sind? Würdest du deinen Krümel weg machen lassen, wenn das Ergebnisse nicht gut ist? Eine Garantie, dass alles gut oder nicht gut ist gibt es nicht!

Eine Bekannte hatte eien NFM machen lassen und keine gute Ergebnisse bekommen. Die Wahrscheinlichkeit für das Downsyndrom war sehr hoch, die genauen Zahlen weiß ich nicht mehr. Aber sie hat sich trotzdem für das Baby entschieden und hat heute einen völlig gesunden 8 jährigen Sohn!
Damals war das Ergebnis der Untersuchung nur unnötiger Stress für sie und sie hat die SS gar nicht geniessen können, da sie immer darüber nachgedacht hat, wie es wohl alles wird.

Ich hoffe du triffst die für dich richtige Entscheidung!


LG Mrs.XY

Beitrag von elli-pirelli1704 06.01.11 - 23:33 Uhr

Hallo,

vor der Entscheidung stehen wir auch gerade. Die KiWuKlinik hat´s angesprochen. Meine eigentliche Gyn hat mir folgendes gesagt:

- Das ist eine Wahrscheinlichkeitsberechnung von knapp 80%
- Abchecken wie hoch das eigene Sicherheitsbedürfnis diesbezüglich ist
- Chance bei 28 Jahren das etwas nicht stimmt 1:1053 bei Alter 35 1:339
- oft falsch negative Ergebnisse

ich habe unser beiden Familien gecheckt und befragt, und es sind keine schwerwiegenden Krankheiten, ausser Alterdiabetes. Seit ich das weiss, bin ich schon erheblich ruhiger....

dir einen lieben Gruss

Beitrag von xxbeexx 06.01.11 - 23:57 Uhr

Ich habe es machen lassen und jetzt hinterher denke ich, dass ich damit Geld rausgeschmissen habe. (Meine FÄ meinte es sei ein muss und hatte mich nicht aufgeklärt dass ich die kosten selbst tragen muss)

Also verstehe mich nicht falsch - es war wunderschön meinen Krümel in 3D Ultraschall zu sehen aber ich vertraue auf Mutter Natur und wenn etwas gewesen wäre, hätte ich auch niemals abgetrieben.

Also alles Gute

LG,
bee