Was ist einfacher?? KiGa-Frage

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von schlumpfine23 07.01.11 - 07:58 Uhr

Guten Morgen!

Ich brauche mal eure Hilfe! Unsere Kleine wird im März 3 und wir haben jetzt 2 Zusagen für den KiGa bekommen und können uns nicht entscheiden, welchen wir nehmen sollen.

Der eine ist ab April, etwas weiter weg so dass wir mit dem Auto fahren müssen, und eine Freundin von unserer Kleinen ist schon da.

Der andere ist direkt um die Ecke, allerdings erst ab August, aber insgesamt der schönere KiGa.

Wir tendieren zu dem um die Ecke.. Und da nun meine Frage an euch:

Ist es für die Kinder einfacher, wenn sie schon jemanden kennen oder finden sie auch schnell andere Kinder zum Spielen?
...mache mir Sorgen, wenn sie noch niemanden kennt, dass die Eingewöhnung nicht so gut klappt..

Danke für eure Antworten!

LG#winke

Beitrag von bine3002 07.01.11 - 08:00 Uhr

Kinder in dem Alter finden schnell neue Freunde und der Kindergartenstart ist eh eine große Umstellung. Wenn der Kindergarten um die Ecke Euch eher zusagt, dann würde ich den nehmen.

Beitrag von line81 07.01.11 - 08:32 Uhr

Hallo,

also in dem Alter finden die Kinder doch recht gur Anschluss und die Eingewöhnung kann (muss aber nicht) in jedem KiGa nicht so gut klappen.

Aus meiner Erfahrung würde ich Dir den KiGa um die Ecke empfehlen, denn wenn sich später Freundschaften bilden und es um Spielen am Nachmittag nach der Kita geht, ist es einfacher, wenn sie aus dem gleichen Umkreis kommt wie die anderen. So kann man leichter ein Kind mal mit nach Hause nehmen oder sich auf Spielplätzen treffen.
Wir haben auch zwei Kinder die etwas weiter wohnen und ausschließlich mit dem Auto fahren. Die haben wir noch nie auf einem Spielplatz getroffen.

Zumal Du dann auch sehen musst wie das mit der Schule ist. Alle aus der Gruppe meines Sohnes, die im Umkreis wohnen kommen auch später in die gleiche Schule. Die anderen zwei kommen definitiv in eine andere Grundschule, so dass sie dann niemanden kennen. Und das find ich wär auch ein wichtiger Aspekt.

Wenn der Kita-Start für Euch egal ist, dannn nehm den um die Ecke.

LG und alles Gute für Euch
Line

Beitrag von mauretania 07.01.11 - 08:37 Uhr

Hallo,

unser Kindergarten ist auch direkt um die Ecke und es ist einfach praktischer. Man kann die Kinder zu Fuß hinbringen und abholen, das macht schon viel aus.

Wenn Ihr Euch da auch noch wohler fühlt, wäre für mich die Entscheidung klar.

Wir hatten eine ähnliche Situation mit unserem Kindergarten. Der konnte uns für das erste Jahr nur einen 25 Stunden-Platz anbieten, der andere gegenüber, wo wir uns aber nicht so gut aufgehoben fühlten, einen 35-Stunden-Platz. Ich habe hin und her überlegt, fand aber, dass ich da nach meinem Gefühl gehen sollte. Und was sag ich: es war einfach die besste Entscheidung.

Liebe Grüße
mauretania

Beitrag von kati543 07.01.11 - 09:00 Uhr

Es ist für die Kinder besser, wenn sie neue Freunde finden MÜSSEN. Das macht sie offener. Und so haben sie es später leichter auf andere Personen zuzugehen. Je jünger ein Mensch ist, desto leichter fällt einem alles.

Beitrag von wemauchimmer 07.01.11 - 09:01 Uhr

Ich würde auch klar zu dem nahegelegenen Kindergarten raten.
Die Freundschaft im Alter unter 3 ist noch nicht viel wert.
Die neuen Freunde, die sie dort kennenlernt, wohnen dann alle bei Euch in der Nachbarschaft und sie können sich später oft gegenseitig besuchen.
Und es ist auf lange Sicht ein großer Nachteil, wenn Ihr sie mit dem Auto bringen müsst.
LG

Beitrag von floeppchen 07.01.11 - 09:12 Uhr

sie wird ja nicht die einzige sein die neu im kiga ist und dafür ist ja auch die eingewöhnung da.

es kann ja auch gut sein das das mädchen was schon in dem anderen kiga ist garkeine lust hat ein neues kind mitzuschleifen, sie wird dort ja auch schon freunde gefunden haben, von daher würde ich die entscheidung nicht an ein anderes kind fest machen.


liebe grüsse
nicole

Beitrag von amanda82 07.01.11 - 09:58 Uhr

Huhu!

Ich hatte mir auch sehr viele Sorgen gemacht, wie Noah die Eingewöhnung schaffen soll und war fest davon überzeugt, dass er lange brauchen wird, denn er wurde 18 Monate lang gestillt, fast ein Jahr voll und war ein absolutes Mama-Kind. Er wollte noch nicht mal 5 Minuten allein bei Papa etc. bleiben. Ich hatte richtig Bammel, aber ich wollte ab Dezember wieder arbeiten und so meldete ich ihn zu September an. Er kannte kein Kind.

Und ich konnte es kaum glauben, denn Noah hat nur die ersten 3-4 Tage geweint, als ich ihn abgegeben habe, dann hat er 2 Tage ein trauriges Gesicht gezogen, so als würde er gleich anfangen zu weinen, aber er war tapfer und ab dann hätte er am liebsten Jacke und Schuhe anbehalten und wäre so direkt hinein gestürzt #schein Er hat mir tatsächlich nach 1,5 Wochen Kita fröhlich zugewinkt und war weg #schmoll Irgendwie traurig, was? :-p

Selbst nach 2 Wochen Krankheit ging er gern hin. Er liebt die Kinder und hat einen Freund :-)

Die Kita ist doch immer eine Umstellung. Wenn ihr euch für die Kita entschieden habt, dann macht ihr sicher nichts falsch :-)

LG Mandy mit Joel (4) und Noah (2)

Beitrag von anela- 07.01.11 - 10:03 Uhr

Ich würde den um die Ecke nehmen.

Es ist vieleicht ganz schön, wenn sie schon ein Kind kennt, muß aber nicht heißen, daß sie sich deswegen schneller eingewöhnt oder überhaupt auch mit dem Kind spielt. Kinder in dem Alter finden ganz schnell neuer Freunde.

Unsere Tochter hat gerade diese Wochen den Kindergarten gewechselt, da wir umziehen und sie hat auch schon neue Freundinnen. Wir ziehen zwar nicht weit weg, sie hätte also auch im alten KiGa bleiben können aber der neue ist dann auch gleich bei uns um die Ecke und mit den Kindern kommt sie später auch zusammen zur Schule. Das finde ich wichtig.

Beitrag von ernie23 07.01.11 - 10:21 Uhr

würde den nehmen der um die ecke ist!ganz klar!
die 4monate gehen soooooo schnell um,.....deshalb würd ich echt nicht überlegen
lg

Beitrag von rmwib 07.01.11 - 10:42 Uhr

Eindeutig um die Ecke ;-)

Beitrag von silbermond65 07.01.11 - 12:05 Uhr

Ich würd den Kiga um die Ecke nehmen.
Meine Tochter hatte in der Krippe ihre beste Freundin .kam dann letzten August in den Kiga,wo sie weder die Kinder noch die Erzieher kannte.
Gleich seit der 1.Woche hat sie dort wieder eine beste Freundin gefunden.
ich würde eindeutig den Kindergarten um die Ecke nehmen.

Beitrag von tigerbaby1976 07.01.11 - 12:30 Uhr

Halo,
ich würde den um die Ecke nehmen, denn so kann man laufen oder radeln. Wir sind umgezogen und ich mußte die Kinder mit dem Auto holen. Das hat mich total genervt. Zum 1.1. haben sie jetzt gewechselt und gehen seit gestern in den neuen. Das war ok, sie wollten heute sogar da essen. Und ich laufe gleich los und hole sie ab. Mein Auto steht seit dem 23.12. und wurde nicht bewegt. Ich finde es hervorragend.
Also, wenn Du bis August warten kannst tue es. Du mußt da ja dann noch Jahre hin und ohne Auto finde ich besser.
Fürs Kind ist es egal. Meine Tochter kannte seinerzeit niemanden da und hat sich auch eingefunden.
Und denke mal zurück: Du kanntest sicher auch nicht soviele Kinder in Deinem KIGA.
LG

Beitrag von zahnweh 07.01.11 - 14:57 Uhr

Hallo,

das schon jemanden kennen kann hilfreich sein. Aber wenn das gesamte Wohlfühlen nicht passt, dann hilft das auch nicht viel..


Wo fühlt sich eure Kleine denn wohler?
Wo fühlt ihr euch sofort aufgenommen?
Wo gefällt euch das Konzept besser?
Mit welchen Erzieherinnen/Leiterin konntet ihr offener/auf einer Wellenlänge reden?
Wie gehen die Erzieherinnen mit eurer Kleinen um?

Meine habe ich immer mitgenommen.
Bei einem war für mich selbst nach dem ersten Anruf klar, der wird nix.
Beim zweiten klammerte sie nur an mir.
Beim dritten, rannte sie (trotz Fremdelphase) los und erkundete alles. Die Erzieherinnen banden sie gleich mit ein ...

und dann hab ich auf mein Bauchgefühl gehört und bereue es kein bisschen. bei den anderen hätte ich heute noch meine Bedenken.