Nicht schlafen wollen & nur an der Brust hängen

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Beitrag von pedali15 07.01.11 - 12:00 Uhr

Hallo Ihr lieben...

muss jetzt mal meinen Kummer los werden, meine kleine (eine Woche alt) hat die ganze Nacht gemeckert und kaum geschlafen, Sie trinkt und trinkt und trinkt und schläft zwischendurch ein, wenn Sie die Brsut verliert wacht Sie auf und will wieder an die Brust, mittlerweile hab ich vier Stunden gestillt mit kurzen pausen und Sie schläft immernoch nicht! Kennt ihr das und könnt mir sagen was ich machen kann????

Ich finde das stillen an sich schon ganz schön schlimm und nichts gutes daran und jetzt mit den Rückenschmerzen macht es noch weniger Spass!
Was soll ich denn nur machen? Sie ist einfach ständig wach und will nicht schlafen!

Danke erstmal

LG Pedali15 + Finja

Beitrag von xyz74 07.01.11 - 12:07 Uhr

meine tochter hing anfangs auch nur an meiner brust.
leider lag es daran, dass sie schmerzen hatte.
das nuckeln an der brust hat sie entspannt.
ich war mit ihr beim osteopathen.
sie hatte blockaden.

in welcher position stillst du, dass du davon rückenschmerzen bekommst?#kratz

Beitrag von mrsbiesley 07.01.11 - 12:11 Uhr

Juhu,

also ich bin zwar keine Stillmami und ich habe auch noch nie ein Kind gestillt, aber dennoch kommt mir die Problematik bekannt vor. Sam hatte das bis letzte Woche auch (Er ist jetzt 3 Wochen alt). Er hat bis dahin immer nur Etappentrinken veranstaltet. Deine Kleine ist nun eine Woche alt und ich denke dein Milchfluss hat sich noch nicht angepasst. Seit ich Sam mehr (Mengentechnisch pro Flasche) anbiete schläft er auch 4 Stunden am Stück. Ausserdem habe ich mal gehört, dass der Milchfluss seine Zeit braucht, bis er sich an die Bedürfnisse des Kindes angepasst hat.

Ebenso habe ich Sam nun ein getragenes T-Shirt von Papa in die Wiege gelegt (bzw. bekommt er heute Nacht eines von mir) damit er den Geruch von Mama und Papa in der Nase hat beim schlafen (War ein Tipp meiner Hebi)

Aus deinem Thread lese ich heraus, dass Stillen für dich nicht so das wahre ist. Ich weiss, mit meiner Meinung muss ich vorsichtig sein, aber ich denke wenn du dich dabei nicht wohl fühlst, dann fühlt sich auch dein Kind nicht wohl. Vielleicht wäre es dann besser abzustillen und auf die Flasche umzusteigen...

Ich habe da auch meine persönliche Abneigung zu (Meine Brüste gehören MIR) und mich deswegen bei beiden Kindern gleich für die Flasche entschieden!

Ansonsten versuchs mal mit T-Shirt im Bettchen und einer gehörigen Portion Geduld bis sich der Mulchfluss anpasst..

Liebe Grüße

Carmen mit Sam

Beitrag von xyz74 07.01.11 - 12:21 Uhr

Aus deinem Thread lese ich heraus, dass Stillen für dich nicht so das wahre ist. Ich weiss, mit meiner Meinung muss ich vorsichtig sein, aber ich denke wenn du dich dabei nicht wohl fühlst, dann fühlt sich auch dein Kind nicht wohl. Vielleicht wäre es dann besser abzustillen und auf die Flasche umzusteigen...

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Würdest Du zb Deinem Mann, wenn er gerade einen neuen Job angefangen hat und nach einer Woche nicht so recht weiß was er davon halten soll auch raten gleich zu kündigen?

Beitrag von mrsbiesley 07.01.11 - 12:33 Uhr

Nein würde ich nicht, deswegen habe ich auch geschrieben, dass ich mit meiner Meinung vorsichtig sein muss. Ich möchte niemanden zu nahe treten und auch das Stillen nicht verurteilen. Ich kann mir nur sehr gut vorstellen, dass sich das Kind dann auch nicht wohl fühlt. Ebenso habe ich nicht gesagt dass abgestillt werden muss, sondern es als Möglichkeit aufgeführt. Diese Erfahrung habe ich bei einer Freundin gemacht, die eben oben beschriebenes Problem hatte. Sie fühlte sich beim Stillen nicht wohl und damit war auch das Kind unzufrieden. Sie hat selbige Möglichkeit von Ihrer Hebamme bekommen eben abzustillen wenn sie sich damit nicht wohl fühlt. Gut, der Kleine war da 2,5 Wochen alt, aber seitdem sind die beiden wunderbar zufrieden.

Und wenn mein Mann ein solches Problem auf der Arbeit hätte, dann würde ich ihm raten Gespräche zu führen, warum es nicht klappt mit der entsprechenden Person. Geht bei einem Kind von einer Woche allerdings sehr schlecht oder nicht? Man muss bei solchen Sachen auch mal zwischen den Zeilen lesen und nicht nur die Sätze kommentieren, die einem nicht gefallen.... Meine Meinung

Beitrag von xyz74 07.01.11 - 12:38 Uhr

Du hast Recht, mit einem Baby kann man keine Gespräche führen.
Ich finde es immer nur erschreckend wie schnell das Wort abstillen fällt wenn nicht SOFORT alles superdubitoll läuft.
In jedem neuen Job hat man eine Probe- und Einarbeitungszeit.
Warum sollte man die nicht auch im neuen Stilljob benötigen.
Mein Sohn und ich haben 4 Monate gebraucht um das Stillen auf die Reihe zu bekommen. Ich bin so froh, dass ich damals nicht auf die anderen gehört habe. Denn die restlichen Monate waren so toll! Ich war richtig traurig als ich dann mit 13monaten abgestillt habe. Und ich hätte anfangs nie im Leben damit gerechnet, dass das mit uns was wird.

Beitrag von mrsbiesley 07.01.11 - 12:48 Uhr

Das freut mich für dich.... Deswegen sage ich ja, ich bin mit meiner Meinung vorsichtig. Ich ziehe den Hut vor Mamis, welche das mitmachen und damit glücklich sind. Ich habe keine Ahnung vom Stillen und sicher sind manche Leute der Meinung, dass dieses Wort "abstillen" böse ist und man sowas nicht macht. Das merke ich jedes Mal wenn ich die Frage "Stillen Sie?" verneine.Manche Menschen werden echt widerlich!

Ich denke wenn jemand ein Problem hat, sollte man alle Möglichkeiten in Betracht ziehen. Auch wenn vielleicht etwas dabei ist, was einem nicht gefällt. Ich meine das nicht Böse und ich zwinge niemanden meiner Meinung zu folgen. Ich habe nur auch mitbekommen (ich bin die einzigste Flaschenmami im Freundeskreis und die letzte mit Säugling) wie sehr man sich aber auch dabei quälen kann. Warum sollte dann meine Meinung so schlimm sein? Ebenso sagst du einer Freundin auch bei einem Geburtstag "Wenn dir das Geschenk nicht gefällt, tauschen wir es um" Ist im Prinzip das Selbe. Ich möchte nur meinen Rat geben, ob sie ihn annimmt oder nicht ist ihre Sache...

Beitrag von matsel 07.01.11 - 12:30 Uhr

hallo,
der tip mit dem ostheopaten ist gut. ansonsten würde ich dir ein tragetuch wärmstens ans herz legen. sei doch froh das dein kind auch tags über wach ist. aber da hast du sicher irgendwo zu hören bekommen, das die kleinen am anfang soooo viel schlafen. das gilt aber nur für das berüchtigte durchschnittskind - und das haben nur die anderen;-) nachts habe ich mich mit einem stillkissen in stabile seitenlage gebravcht und mit der kleinen auf meinem bauch geschlafen - wenig schlaf ist besser als gar kein schlaf.
hast du eine hebamme mit stillausbildung oder stillberaterin die du mal fragen kannst?
aber du mußt das auch mal verstehen. deine maus wa so lange bei dir im bauch - die muß auch mal erst in dieser welt ankommen.sie wird fasziniert von dir, der süßen milch und den eindrücken ringsum sein. außerdem regt häufiges anlegen den milchfluß an;-)außerdem stellt sih der tag/nachtrhythmus erst später ein.
lg
...am anfang muß man sich wirklich durchbeißen u es ist schwer

Beitrag von beckie83 07.01.11 - 12:53 Uhr

Hallo #winke

Was genau findest Du denn schimm am Stillen? Tuts weh?

Versuch doch mal im liegen zu stillen, so kannst Du Deinen Rücken entlasten.

Mein Kleiner hing 4 Wochen nur an meiner Brust mit kleinen 30 Minütigen Pausen alle 4 Stunden.... es war ganz schön, naja, stressig, aber eigentlich auch total schön.
Er konnte auch nur an der Brust schlafen.

Mittlerweile ist es aber viel besser geworden.

Beitrag von claerchen81 07.01.11 - 13:40 Uhr

Hi,

kenne ich auch von beiden, kommt bei Stillkindern immer mal wieder vor in diesem Alter.

Vermutung:

a) Verspannung - Osteopath aufsuchen (hat bei beiden Wunder gewirkt)
b) Wachstumsschub/ Milchmenge passt sich an - Kind ist dabei, die Milchmenge an den aktuellen Bedarf anzupassen, in diesem Fall wäre es nach 1-2 Tagen vorbei
c) Herzlichen Glückwunsch, sie haben eine Schlafmaus ;-) - o.k, Scherz beiseite: meine Kleine hat am Anfang genauso getrunken, weil sie nur die Vormilch zog und dann einschlief. Ich habe sie dann mind. 20 Min an einer Seite gelassen und geweckt (mit Wickeln), wenn sie einschlief. Dann bekam sie auch die Hintermilch und wurde "satter".

Wenn du Rückenschmerzen hast, hast du noch nicht die richtige Position gefunden. Lümmel dich in Kissen ein und zwar so, dass du dein Kind quasi "freihändig" stillen könntest. Oder auf die Seite legen, hilft bei mir, aber ich habe auch sehr große Brüste.

Lass dir von deiner Hebi helfen!

Gruß, C.

Beitrag von c-a-r-o 07.01.11 - 14:53 Uhr

babys in dem alter haben noch ein extremes nuckel bedürfnis... sie wollen mamas nähe. und fürs nuckeln versuchs mal mit nem nucki.. hat bei uns wunder gewirkt

Beitrag von pedali15 07.01.11 - 15:15 Uhr

Habe auch schon daran gedacht im liegen zu stillen, allerdings komm ich dann nicht mehr hoch! ich hab eine symphysenlockerung und die kaiserschnitt narbe tut dabei einfach noch zu weh!!!! und wenn ich im sitzen stille bekomm ich wegen meiner enorm großen brust rückenschmerzen! ich kann die kleine nicht richtig hinlegen und muss sie mit der einen hand halten und mit der anderen hand meine brust aus ihrem gesicht damit sie luft bekommt! aber ich denke die zeit geht auch vorbei!:-)

Beitrag von xyz74 07.01.11 - 15:31 Uhr

mit der symphyse hatte ich es auch.
achte darauf, dir ein dickes kissen zwischen die knie zu legen.
das hilft ungemein.

wie sitzt du genau beim stillen?
lehnst du dich an?
wo liegt das stillkissen?