Kennt ihr euch aus mit ner Wurzelkanalbehandlung?

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von manuela481 07.01.11 - 12:53 Uhr

Hallo!!

Hatte ja schon mal geschrieben. War nun heute beim Zahnarzt un am 31.1 fangen sie an mit der Wurzelkanalbehandlung. Er meinte das machen wir ohne Betäubung wil der Nerv ja Tot ist.
Ich habe echt eine Scheiß Angst davor.
Hat das jemand schon mal ohne Betäubung machen lassen??
lg manuela

Beitrag von anja1968bonn 07.01.11 - 13:35 Uhr

Ja, habe ich schon bei zwei Zähnen hinter mir. Beim ersten war es unangenehm, weil der Nerv doch noch nicht tot war und eine Entzündung bestand, aber dann wurde eben doch noch betäubt. Beim zweiten Zahn war es ganz unproblematisch, es tat wirklich nicht weh ...

LG

Anja

Beitrag von minimoeller 07.01.11 - 13:39 Uhr

Also ich habe Dein vorheriges Posting nicht gelesen.

Aber bei meinen (diversen) Wurzelbehandlungen wurde ich immer gefragt, ob ich eine Betäubung wünsche.

So eine WB zieht sich ja über ein paar Sitzungen hin. Wenn Dein Zahnnerv schon abgestorben ist, kannst Du unter Umständen auch ohne Betäubung auskommen. Aber ich würde dem Zahnarzt ruhig Deine Sorgen mitteilen und nach einer möglichen Betäubung fragen.

Ansonsten ist eine WB zwar nicht das Shönste was es gibt, aber man kann sie ganz gut aushalten...also nicht entmutigen lassen und Kopf hoch ;-)

Alles Gute

Beitrag von thea21 07.01.11 - 14:31 Uhr

Besteh auf eine Betäubung!, DANN ist es wirklcih ein Klacks!

Sobald der Nerv noch nicht wirklich tot ist, tuts einfach schlimm weh.

Beitrag von madmat 07.01.11 - 15:56 Uhr

Hallo,

ich würde dann vorsichtshalber trotzdem um eine Betäubung bitten. Sag, daß Du Angst hast, daß es doch wehtun könnte.
Ist Dein gutes Recht und kostet dem ZA nicht viel, außer etwas mehr Zeit!

LG und alles Gute!!

Beitrag von nadeschka 07.01.11 - 19:04 Uhr

Ist normalerweise wirklich nicht schlimm.
Wenn du dich gerne spritzen lässt, dann verlange halt eine Betäubung.

Ansonsten sag ihm, er soll erstmal ganz vorsichtig anfangen und wenn es doch weh tut, soll er noch spritzen.

Es wird da mit so einer gedrehten Nadel immer das Mark aus dem Wurzelkanal gekratzt, das macht halt komische Geräusche, aber weh tut es eigentlich nicht.

Viel Glück!

Beitrag von doucefrance 08.01.11 - 17:01 Uhr

Hallo,

ich mach grad ne Wurzelkanalbehandlung mit: hatte eine verkapselte Entzünundung an der Wurzel des rechten unteren Schneidezahns - Zufallsbefund, da keine Schmerzen.
Da der Zahn aber mittlerweile mausetot ist, brauchte ich nicht mal ne Spritze - habe nun zwei Behandlungen hinter mir und merke dabei gar nichts - nur ein zwei Tage danach ab und an ein wenig Ziehen an der Zahnwurzel durch den Behandlungsreiz verursacht. Aber Schmerzen sind das keine...
Bei der Behandlung dreht und kratzt der Doc mit verschiedenen , ich bezeichne es jetzt mal salopp als ultrafeine "Drahtbürstchen" in dem Zahnwurzelkanal herum. Der Zahn wurde dazu aufgebohrt (bei mir von der hinteren Zahnseite aus). Nach der Behandlung kommen da so Mini-Wattepröppel rein, fest zugemacht hat er es noch nicht.

Habe aber auch einen supernetten und vorsichtigen Zahnarzt, der jeden noch so kleinen Behandlungsschritt erklärt; das macht auch viel aus zumal ich sowieso eine Angsterkrankung habe, also nicht nur Angst vorm Zahnarzt.

Montag muss ich wieder hin, mal sehen ob er wieder so zufrieden ist wie beim zweiten Termin...

Liebe Grüße, gute Besserung und guten Behandlungserfolg