Wie steht ihr zur MMR Impfung?

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Beitrag von ini-81 07.01.11 - 14:16 Uhr

Hallo ihr lieben,

wir haben ja noch ein wenig Zeit bis zur MMR Impfung aber ich wollte mal wissen wie ihr dazu steht und ob es hier Eltern gibt die sich gegen die Impfung entschieden haben!
Und wie die kleinen die Impfung vertragen haben wenn geimpft wurde!
Danke

LG Ini und Johannes#winke

Beitrag von zauberli 07.01.11 - 14:24 Uhr

Huhu,

ja da fängst Du ja eine Diskussion an....

Ich finde Eltern unverantworlich, die ihre Kinder nicht impfen lassen. Es sollte pflicht werden wie in anderen Ländern, wo die Kinder die nicht geimpft sind, nicht in den Kindergarten oder Schule gehen können.

In anderen Ländern sind die Masern schon ausgerottet. Bei uns leider noch net, was regelmäßige Epidemien zeigen. Masern können schwere Schäden verursachen, gerade bei Babys. Da brauchste nur mal einkaufen gehen und triffst auf ein "Masern-Kind", welches nicht geimpft wurde... Ich mags mir net vorstellen.

Fazit: Meine Kinder werden alle gegen all möglichen Erkrankungen geimpft!

Denkanstoß: Warum sind wohl die Pocken ausgestorben?? Richtig! Wg. der hohen Durchimpfungsrate.

#winke

Beitrag von schneemannmama 07.01.11 - 14:24 Uhr

Absolut impfen! Allein Masern und Röteln sind sooo gefährlich!

Mein Kleiner hat jede Impfung sehr gut vertragen, außer einmal, da war er den Rest des Tages quengelig. Aber das ist ja nicht schlimm. Dann wird eben einen Tag besonders viel gekuschelt.

Völlig inakzeptabel, wenn jemand sein Kind nicht impft, egal aus welchen Gründen.

Beitrag von savaha 07.01.11 - 14:26 Uhr

Sohni wird erst und nur 1x geimpft wenn er in eine öffentliche Einrichtung kommt.

Beitrag von malso.malso 07.01.11 - 16:05 Uhr

Das ist ja mal ein witziges Konzept, was ist denn da eure Begründung?

Beitrag von savaha 08.01.11 - 13:59 Uhr

Witzig?
Meinst du ich hab mir das aus Jux ausgedacht, weil ich Krankheiten und Impfungen LUSTIG finde und weil mir mal eben danach war??

Ich muss das so nicht Dir gegenüber begründen!

Beitrag von c-a-r-o 07.01.11 - 14:42 Uhr

ich finde gerade diese impfung ist eine der wichtigsten.. ich habe ein mädchen kennengelernt die an masern erkrankt war und danach einen hirnschaden hatte.msie war 25 jahre lang ein schwerst pflegefall.. das möchte man ja nicht. deswegen besser impf fieber als dauerhafter schaden

Beitrag von linagilmore80 07.01.11 - 14:44 Uhr

Meine Mädchen sind alle vollständig geimpft.

Diese sogenannten "Kinderkrankheiten" sind im Grunde genommen kein Kinderspiel sondern im Gegenteil teilweise gefährlicher als die Impfung. Außerdem ist das Durchleben der Krankheit echt fies - ich erinnere mich an den Beitrag einer Userin, die derzeit Masern hat. Wenn ich meinen Kindern sowas erspare, indem sie einmal gepickst werden, dann lasse ich sie picksen. Die schlimmsten Reaktionen, waren eine Rötung/Schwellung an der Einstichstelle oder mal etwas Fieber - nicht dramatisches. Meine Kinder waren am Tag der Impfung manchmal schlecht gelaunt. Aber auch hier: Kein Wunder, wer lässt sich schon gerne stechen?

Wenn Eltern ihre Kinder nicht impfen lassen, dann ist es ihr Ding. Aber sie müssen mit den Folgen genauso leben, wie wir mit den Folgen der Impfung leben müssen (sofern es da welche gibt).

Aber ich werde meine Kinder weiter impfen lassen, auch wenn das für mich bedeutet, dass mein Kleiner Mann am übernächsten Wochenende nach der Impfung schlecht gelaunt ist.

LG,
Lina

Beitrag von miau2 07.01.11 - 14:51 Uhr

Hi,
meine Gründe WARUM habe ich schon oft genug beschrieben. An den Meinungen hier ändert das eh nichts ;-).

Daher mal vollkommen ohne Begründung: meine beiden sind voll geimpft gemäß den STIKO-Empfehlungen, das beinhaltet auch die MMR+varizellen Impfung. Varizellen haben wir lange überlegt und dann wegen für uns guten Argumenten dafür entschieden.

Beide haben diese Impfung wie auch alle anderen prima vertragen, der Große hatte einen Tag (ca. eine Woche nach der Impfung) kaum erkennbare Impfmasern - eine harmlose, sogar erwünschte Reaktion.

Viele Grüße
Miau2


Beitrag von lea9 07.01.11 - 14:51 Uhr

Wir impfen nur Masern und später erst vor der Pubertät mit MMR, um noch Mumps abzudecken. Röteln ist ja nur für Mädels wichtig, damit die in der Schwangerschaft den Fötus nicht schädigen. Aber ist halt mit drin.

Ich kann www.individuelle-impfentscheidung.de sehr empfehlen. Das ist meiner Meinung nach eine der wenigen seriösen Quellen, die wirklich gut aufklärt.

Beitrag von malso.malso 07.01.11 - 16:04 Uhr

Vermute mal, daß ihr wegen der Mumpsorchitis vor der Pubertät MMR impfen wollt?
Wenn ihr also erkannt habt, daß bei Mumps durchaus Komplikationen drohen (Orchitis mit eventueller Sterilität), warum dann nicht zeitgerecht impfen? Immerhin droht auch ne Enzephalitis bei komplizierten Mumpsverlauf (ca 10% der Fälle), und ich finde Tod oder geistiges Gemüse nach Enzephalitis irgendwie dramatischer als "nur" Sterilität.

Beitrag von lea9 07.01.11 - 17:46 Uhr

Entschuldigung, aber ich mag meine Impfentscheidungen hier nicht mit dir diskutieren. Wir haben uns sehr ausführlich informiert und unsere Entscheidungen getroffen. Ich finde, das fällt in den Verantwortungsbereich jedes Elternpaares. Für mich persönlich sind Impfungen nicht harmlos, daher wägen wir einfach stark Risiko und Nutzen ab.

Eine weitere Diskussion lehne ich ab.

Beitrag von c-a-r-o 07.01.11 - 18:38 Uhr

da hast du vollkommen recht.ich lasse meine ki nder zwar komplett impfen. aber ich denke wir sind alles individuen mit eigener meinung und die sollte von jedem respektiert werden. ich würde mich an deiner stelle auch für nix rechtfertigen.und ich finde es nicht schön das du von anderen kritisiert wirst nur weil du eine andere meinung hast.. lass dich nicht ärgern:-)

Beitrag von lieke 07.01.11 - 20:21 Uhr

Hallo,

die Röteln Impfung ist auch bei Jungen sinnvoll. Nur wenn die Bevölkerung einigermassen flächendeckend durchgeimpft ist, kann die Krankheit ausgerottet werden.

Es gibt immer mal wieder Erwachsene, die dann doch keinen ausreichenden Imfschutz haben und es zB in einer SS merken. Die sind dann umso weniger gefährdet, je weniger sich die Krankheit in der Bevölkerung tummelt.

Ich meine mal gehört zu haben, dass das der Grund ist, weshalb auch Jungen die Kombi Impfung kriegen, vermutlich aber auch, weil es einfacher ist, jedem die 3fach Spritze zu verpassen.

LG

Beitrag von lea9 07.01.11 - 20:36 Uhr

Es gibt aber auch den gegenteiligen Effekt, dass die Wirkung von Impfungen mehr und mehr nachlässt, je weniger das Wildvirus sich im Umlauf befindet, da kein Boostern durch den Kontakt zum Virus mehr möglich ist. In dem Fall muss regelmäßig nachgespritzt werden. Erwachsene ohne ausreichenden Impfschutz könnten den also genau deswegen haben, weil soviele geimpft sind.

Ansonsten gibt es einfach keine Mumpsimpfung in Einzeldosis. Wir haben als Eltern oft gar keine Wahl mehr, was wir impfen möchten, weil nur noch verschiedene Kombistoffe angeboten werden. So kann man natürlich auch eine versteckte Impfpflicht schaffen.

Aber wie gesagt, das scheint mir hier einfach nicht der richtige Ort für eine Diskussion über ein so komplexes Thema zu sein.

Beitrag von blockhusebaby09 07.01.11 - 15:03 Uhr

Wir impfen
Alles nach Stiko.
Aus Verantwortung zu unseren Kindern und anderer Menschen.
Ich weiß dass es da auch andere Meinungen ,gerade hier,gibt.
Lass dich bei deinen KA oder Gesundheitsamt beraten aber lieber nicht hier.

Der Link erklärt warum ;-) http://www.novo-magazin.de/64/novo6436.htm

Ganz liebe Grüße#herzlich

Beitrag von xyz74 07.01.11 - 15:17 Uhr

Alles nach Stiko.
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Durch die Einführung der Kostenübernahme der von der STIKO empfohlenen Impfungen in der Gesundheitsreform am 1. April 2007 haben die Empfehlungen der STIKO Einfluss auf die Kosten des Gesundheitssystems und auf den Umsatz von pharmazeutischen Produkten.[2]

Kritiker fordern bereits seit längerem die vollständige finanzielle Unabhängigkeit der Mitglieder der STIKO von Impfherstellern, die gesetzlich jedoch nicht vorgeschrieben ist. In diesem Zusammenhang wird eine mangelnde Transparenz bei Arbeitsweise und Nebentätigkeiten von Mitgliedern bemängelt.[3] Mindestens 12 von 16 Mitgliedern [4] der STIKO werden solche Nebentätigkeiten für Pharmaunternehmen oder von diesen unterstützten Organisationen vorgehalten.[5][6] Neuen Antrieb erhielt diese Debatte, als im Herbst 2007 Prof. Heinz-Joseph Schmitt seinen Vorsitz der STIKO niederlegte und einen Posten in der pharmazeutischen Industrie annahm.[7] Er ist nun bei Novartis tätig.

Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen stellte zu diesen Unklarheiten im Oktober 2007 eine kleine Anfrage (16/6718) an die Bundesregierung, in der ein Katalog von Fragen zur Arbeitsweise der STIKO vorgelegt wurde. Die Bundesregierung sah in ihrer Antwort keine Kritikpunkte an der Arbeit der Impfkommission, stellte aber in Aussicht, potenzielle Interessenskonflikte der Kommissionsmitglieder zukünftig zu veröffentlichen.[8] Diese sind mittlerweile im Online-Auftritt der STIKO aufgeführt.

Die Organisation Transparency International stellte zur STIKO fest, „dass die Mehrzahl der derzeit 16 Mitglieder mehr oder minder intensive Kontakte, darunter auch bezahlte Tätigkeiten, zu den wichtigsten Herstellern von Impfstoffen haben.“[9]

Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A4ndige_Impfkommission



Denkst Du wirklich, dass die Stiko eine neutrale, unabhängige und vertrauensvolle Institution ist?

Beitrag von polarsternchen 07.01.11 - 22:43 Uhr

Wusstest Du eigentlich, dass Menschen, die eine Immunität gg. Masern entwickelt haben, einen ständigen Kontakt zum Wildvirus haben müssen, damit das Immunsystem immer wieder daran erinnert wird, Antikörper zu bilden? Durch die ständige Impferei werden immer weniger Menschen mit dem Wildvirus konfrontiert, was zur Folge hat, dass immer weniger Menschen (egal, ob geimpft oder nach überstandener Krankheit) dauerhaft immun sind. Dies wiederum fördert die Erkrankung immer jüngerer Kinder (da ja erst ab 12 Monaten geimpft wird!), wobei die Gefahr, an SSEP zu erkranken, steigt, je jünger der Erkrankte ist! Die Zahlen sprechen für sich, denn trotz immer weniger Masernerkrankungen steigen prozentual die Fälle von SSPE! Es wird eine Zeit kommen, da wird man feststellen dass im Gegensatz zu früher (eine MMR-Impfung), auch eine zweite Impfung nicht mehr ausreicht, um Immunität über einen längeren Zeitraum aufzubauen. Bin gespannt, wie es sich die nächsten Jahre entwickeln wird.....!

Beitrag von michback 07.01.11 - 15:23 Uhr

Hallo,

das Thema Impfen wird immer wieder zu Diskussionen führen.

Ich persönlich finde es unverantwortlich sein Kind nicht zu impfen. Zum einen dem eigenen Kind gegenüber zum anderen Kindern gegenüber die sich durch eine Erkrankung meiner Kinder anstecken können.

Bei uns gab es mal einen Fall, wo sich ein neugeborenes Baby bei einem nichtgeimpften Kind angesteckt hat. Dieses bekam eine Hirnhautentzündung und ist aufgrund dieser Erkrankung nun schwerst körperlich und geistig behindert.

Meine Kinder sind beide komplett durchgeimpft und hatten bei keiner Impfung irgendwelche Probleme. Es kann eventuell zu Fieber kommen oder dazu, dass die Kleinen mal ein paar Tage durch hängen. Aber das ist in meinen Augen nichts schlimmes.

Auch ich bin der Meinung, dass in Dtl. die Impfpflicht eingeführt werden sollte

LG
Michael

Beitrag von marlene75 07.01.11 - 16:22 Uhr

Hallo Ini, ich werde jetzt Mal auf keine dieser Begründungen meiner Vorrednerinnen eingehen, sondern Dich nur beglückwünschen, dass Du Dir erst Mal Gedanken machst, bevor Du impfst, denn es gibt eben auch hier immer eine Kehrseite.
Du bist herzlich eingeladen in unseren Club "Alternatives Impfforum" wo Du Dich mit über 350 anderen kritischen Eltern über Erfahrungen, Ängste und Entscheidungen zum Thema Impfen auseinandersetzen kannst.
Alles GUte
Marlene

Beitrag von linagilmore80 07.01.11 - 17:31 Uhr

Sie hat um Erfahrungen gebeten ;-) und nicht um Vorurteile. Und meiner Erfahrung nach, haben die meisten Impfgegner Vorurteile. Die wenigsten haben wirklich schlimme Erfahrungen mit Impfungen gemacht.

Aber es ist in Ordnung, sich vorher zu informieren und Gedanken zu machen. Das habe ich auch gemacht und bin halt zu dem Schluss gekommen, dass Impfen für meine Kinder und mich das Beste ist.
Nur leider habe ich oft die Erfahrung gemacht, dass solche Gruppierungen wie euer Club gerne etwas Kopfscheu sind/machen. Ist nicht böse gemeint, sondern einfach ein Erfahrungswert.

Liebe Grüße,
Lina

Beitrag von blockhusebaby09 07.01.11 - 17:50 Uhr

#pro

ganz meine Meinung.
Ich hab als Krankenschwester auch schon genügend Eltern
kennengelernt ,deren Kinder durch nicht impfen zu Schaden kamen.
Aber die sind ganz still,vonen Denen wirst du nix lesen oder hören.;-)

Liebe Grüße#herzlich

Beitrag von polarsternchen 07.01.11 - 19:39 Uhr

Hallo Ini,

gut, dass Du Dich im Vorfeld über die MMR-Impfung erkundigen möchtest! Scheinbar bist Du nicht ganz von dieser Impfung überzeugt! Geb allein hier bei urbia mal als Suchwort "MMR" ein.....dort gibt es einige Threads zum Thema Verträglichkeit! Allerdings solltest Du Deine Impfentscheidung nicht von den Erfahrungen anderer Mütter abhängig machen, denn jedes Kind ist ein Unikat und reagiert anders! Es gibt sehr gute Bücher, welche nicht pharmagesteuert sind und auch die Risiken einer Impfung nicht herunterspielen! Letztendlich solltest Du wenn möglich 100%ig hinter Deiner Entscheidung stehen, dann ist sie auch die Richtige für Dich(unabhängig davon, ob sie der Mehrheit entspricht oder nicht!)! Interessant ist auch folgender link, die Seite wird von impfkritischen ÄrztenInnen betrieben:

http://www.individuelle-impfentscheidung.de/

Falls der link nicht funktionieren sollte, kannst Du auch "Individuelle Impfentscheidung" g*****n!

Bei wird übrigens erst in der Pupertät geimpft, falls der Titer zu niedrig sein sollte, und dann auch nur gegen Röteln!

LG

Beitrag von laboe 07.01.11 - 21:07 Uhr

Hallo!
Ich bin Impfkritikerin, aber MMR finde ich für meine Kinder schon wichtig. Windpocken zB nicht, die waren ein Klacks. Aber M M oder R möchte ich nicht mit meinen Kindern durchmachen!

Das würde ich mir echt genau überlegen!

Laboe