Nackenfalten messung und Biochemie ?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von aniko777 07.01.11 - 14:46 Uhr

Hallo ihr lieben,

sorry ich bin ein wenig durcheinander... war gestern bei der NFT messung und das ERgebnis war ok 1,5 mm das ist doch super .. bin in der 13 SSW

nun hat mich grad der arzt angerufen und mir gesagt das die Biochemie nicht so klasse war nun liegt das Risiko bei 1:350 wenn ich ihn richtig verstanden habe war so platt auf einmal das mein Hirn einfach nur leer war... konnte nix fragen nix... jetzt hoffe ich das ich mich verhört habe... und das FAX endlich kommt... wo die Werte draufstehen ... haben vor 45 minuten gesprochen und es ist immernoch nicht da...

wisst ihr genau wie sich das zusammensetzt ???? sprich aus dem GEwicht ? Alter und dem B HCG und dem PAPP ? oder wie ?

danke

Beitrag von nanunana79 07.01.11 - 14:49 Uhr

Hey,

soweit ich weiß setzt sich der Wert aus dem freien ß-HCG, PAPP, dem Alter und der Nackenfaltendicke zusammen.

Ruf doch nochmal da an und frag nach dem Fax.

LG

Beitrag von sternschnuppe215 07.01.11 - 14:49 Uhr

das hab ich auf die Schnelle gefunden:

Für die biochemische Analyse werden 2 Substanzen im mütterlichen Blut untersucht, das freie ßhCG und das PAPP-A. Diese sind schwangerschaftsspezifisch, ihr Herkunftsort ist das ungeborene Kind. Sie drücken vereinfacht die biologische Kraft der Schwangerschaft aus. Veränderungen in ihrer Konzentration bezogen auf eine Normalkonzentration (Median) sind als Hinweis darauf zu werten, daß Chromosomenveränderungen vorliegen können.

Die biochemischen und die Ultraschalldaten werden unter Berücksichtigung des mütterlichen Altersrisikos zu einem Gesamtrisiko verrechnet. Da dieses abschließende Ergebnis kurzfristig vorliegt, können im Falle einer auffälligen Testung weitere Untersuchungen wie die Amniozentese oder die Chorionzottenbiopsie (CVS) rasch erfolgen. Dadurch gewinnen die Schwangere und ihr Arzt Zeit, um über das weitere Vorgehen zu entscheiden. Da die Untersuchung allerdings große Erfahrung voraussetzt und eine fehlerhafte Durchführung zu unnötigen Eingriffen und größeren Verunsicherungen führen kann, sollte das Ersttrimester-Screening nur in hierfür speziell geschulten Zentren vorgenommen werden.

Beitrag von schneemannmama 07.01.11 - 14:50 Uhr

Gewicht wüsste ich jetzt nicht, beim Rest hast du recht.

Genau aus dem Grund lass ich keine machen. Das bescheuerte Rumgehibbel was nu ist, kann ich nicht ertragen. Ich behalte mein Kind auch mit Trisomie.

Beitrag von linzerschnitte 07.01.11 - 15:02 Uhr

#pro#pro#pro Der Meinung bin ich auch!!!!!!!!!!!!!!

Beitrag von felicia25 07.01.11 - 15:20 Uhr

Hi,

mir ist beim ersten Kind genau das gleiche passiert! Ultraschall war perfekt und am nächsten Tag kam ein Anruf, das mein Risiko um einiges gestiegen ist. Ich glaube es war 1:400, ich war in totaler Panik und ganz am Ende kam ich dann auf die Idee zu fragen wie hoch die Chancen auf ein gesundes Kind in Prozent liegen und ich bekam zu Antwort 99,3 Prozent. Ich habe mich dann gefragt, warum ich überhaupt angerufen wurde, aber die sind wohl dazu verpflichtet. Ende vom Lied, ich war beruhigt und mein Sohn ist heute 2,5 Jahre alt und kerngesund!


LG Felicia

13. SSW

Beitrag von marjatta 07.01.11 - 15:15 Uhr

Eigentlich sagt der Wert nur aus, dass Du ein Risiko von 1:350 hast, dass das Kind einen Chromosemenschaden hat. Meine FÄ hat heute angerufen und mir mitgeteilt, dass - ohne die Tests - meine Risikoeinschätzung bei 1:100 liegen würde. Mein Risiko ist aber bei 1:2500, entspricht in etwa dem einer Mitte zwanzigjährigen.

Aufgrund Deines Alters bist Du eigentlich keine echte Risikoschwangere. Wirklich Risiko ist aufgrund der Entwicklungen erst so richtig hoch ab 42 Jahren. Die Nackenfaltemessung ist doch prima ausgefallen.

Ich würde den Arzt nochmal fragen und im Zweifel, wenn Du ganz sicher sein willst, zum Feinultraschall gehen, bevor Du eine Amniozentese machen lässt. Die würde ich nur machen lassen, wenn ein familiäres Risiko vorliegt, wie z.B. bei meiner Cousine, die einen Bruder mit Trisomie 21 hat. Die hat bei beiden Kindern eine Amniozentese machen lassen und war alles in Ordnung.

Es ist immer irgendwie strittig, wie man mit solchen Ergebnissen umgeht. Für mich war es einfach wichtig zu sehen, dass es wie bei Kind Nr. 1 alles in Ordnung ist. Nackenfalte im Rahmen der Perimeter und gute Blutwerte.

Schau mal hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Nackentransparenz
und hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Double-Test

Es ist keine Diagnose, sondern nur ein Suchtest, der herausfinden soll, ob das Risiko erhöht ist. Wenn sich die Werte im Normalbereich befinden, wird Dir Dein Arzt keine weiteren Untersuchungen anbieten oder Dir empfehlen.

Gruß
marjatta

Beitrag von anyca 07.01.11 - 15:50 Uhr

Was ist an 1:350 denn schlimm, das ist doch ein ganz normales Risiko, wenn frau Mitte 30 ist?