Therapeuthisches Reiten... jemand Erfahrung!?

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von sandramutti 07.01.11 - 15:26 Uhr

hallo!

meine kleine maus (4) hat leider erst sehr spät zu sprechen angefangen, logopädin tippt auch "sprachabrufstörung"...sie hatte es dadurch auch nicht immer leicht die letzten jahre :-( ... macht aber in letzter zeit doch die einen oder anderen fortschritte.

nun würde ich gerne meine kleine ab dem frühling auf unser pony setzen.

meine reitlehrerin meinte sie konnte in der vergangenheit schon so tolle erfolge beobachten u.a. bei kindern, von denen nie jemand erwartet hätte, sie würden jemals laufen können und schon nach kurzer zeit nach so einer therapie mit dem pferd konnte man tolle erfolge sehen...

könnt ihr mir ein wenig berichten?

(ich spiele auch mit dem gedanken anderen kindern helfen zu wollen. würde sofern es möglich wäre, mein pferd zur verfügung stellen, wenn sie geeignet wäre und sich eine ausgebildete therapeuthin finden würde...wir arbeiten auch gerade daran unser pony als kinderpony für den reitunterricht auszubilden.)

lg, sandra!

Beitrag von teddywusel 07.01.11 - 20:05 Uhr

Hallo !

Unsere Kinergärtnerin macht Reiten sowie Voltigieren mit behinderten Kindern und Erwachsenen. Ich finde es sehr positiv was man mit dem Umgang mit dem Pferd alles bei den Kindern bewirken kann.

Ich finde sowieso, dass man mit kranken bzw auch alten Menschen, viel mehr mit Tieren allgemein machen sollte, weil das sehr gut für die Seele des Menschen ist.

Also lass dich von deinem Vorhaben nicht abbringen, aber denk immer dran, dass sowas gut versichert sein muss!! Es sind eben, trotz spezieller Ausbildung, immer noch Lebewesen die auch mal scheuen könnten.

Viel Erfolg!!!!!

LG Teddyw.

Beitrag von krokolady 07.01.11 - 22:03 Uhr

meine Tochter macht seit dem Sommer Hippotherapie.
Bei ihr sind aber mehrere Baustellen........hauptsächlich machen wir das wegen ihrer hypotonen Muskulatur. Kaum sitzt sie auf dem Pferd baut sie eine Körperspannung auf......irre.
Aber sie hat auch eine Sprachstörung......spricht kaum und total unverständlich, ist zudem geistig behindert.
Unsere Therapeutin erzählte mir das die Hippotherapie oft sehr hilfreich ist bei Sprachstörungen.

also einen Versuch ist es auf jeden Fall wert!

Beitrag von zanadu01 12.01.11 - 11:14 Uhr

Hallo, meine Söhne reiten und violtegieren. Ihnen tut es sehr gut, außerdem finde ich die Stimmung auf den Hof toll. Es gib einen schönen Umgsang zwischen
behinderten und gesunden Menschen.
Grade das erleben von Schwerstbehinderten, fand ich beeindruckend. Zum Beipsiel haben ich mit Meschen im Wachkoma ganz anderes vorgestellt.
Allerdings ist es viel Arbeit um Mensch und Pferd gerecht zu werden. Die arbeit ist für die Tiere eben sehr anstrengend,