Fremdbetreuung wichtig? Umfrage...

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von yozevin 07.01.11 - 16:59 Uhr

Huhu ihr

Habe heute wieder einen Satz gehört, der mich irgendwie immer zum Nachdenken bringt.... Ich höre diesen Satz komischerweise häufiger, von Personen, die sich nicht mal kennen, also völlig unabhängig voneinander sind...

"Es ist wichtig für die Entwicklung, seine Kinder auch mal abzugeben, das müssen sie schließlich auch lernen!"

Nun wüsste ich gerne mal eure Meinung dazu....

Meine Meinung:

Ich habe unseren Sohn (als er noch allein war) häufiger mal zu meiner Mutter gegeben, aber einfach nur, um das Verhältnis zu den Großeltern zu fördern.... Seit unsere Tochter auf der Welt ist, ist das schwer möglich gewesen, da meine Mutter sehr viel zu tun hat mit meinem Vater (schwer krank) und auch meinen Großeltern (wovon mein Opa leider nicht mehr lebt) und weil ich einfach finde, dass ich mich für die Kinder entschieden habe und in der Elternzeit ja nun mal die Zeit habe, für meine Kinder da zu sein... Wenn ich später wieder arbeite, muss ich sie ja eh in den Kindergarten/zur Tagesmutter geben.... Solange können sie (und ich) das doch genießen!

Aber wie gesagt, immer häufiger kommt der oben genannte Satz, besonders jetzt, wo beide (fast ;-) noch 1 1/2 Wochen) Kleinkinder sind...

So, nun dürft ihr... Wichtig, nicht wichtig, was sagt ihr dazu? Habe nämlich langsam das Gefühl, ich stehe mit meiner Meinung alleine da... (Bauchpinseln also erwünscht :-p)

LG

Beitrag von canadia.und.baby. 07.01.11 - 17:05 Uhr

Ich finde es als Elternteil wichtig auch mal rauszukommen und sei es nur mal die Weihnachtsfeier von der Firma :)

Meine kleine hat nun 2 mal ohne uns bei Oma geschlafen und es ging beide male sehr gut.

Sie werden doch früh genug in den Kindergarten , schule ect gehen , wieso muss man sie jetzt schon auf zwang irgendwo abgeben?!


Wenn DU und DEINE Kinder euch so wohl fühlt , ist es genau so richtig.


Lieben gruß
Cana mit Jasmin 13 Monate

Beitrag von sillysilly 07.01.11 - 17:06 Uhr

Hallo

in Maßen auf jeden Fall.

Kinder "sollten" gelernt haben, daß die Mama geht und wieder kommt ..... sich von Anderen helfen lassen ..... sich Hilfe zu holen, Wünsche und Bedürfnisse zu Äußern.

Das kann man auch durch eine Betreuung von Oma, Opa, Tagesmutter, Freundin, Kindergruppe lernen.

Weil ich niemand habe der mir meine Kinder mal abnehmen könnte, habe ich immer darauf geachtet, daß meine Kinder in eine Spielgruppe ohne Mama gegangen sind. 1 - 2 die Woche, für ein paar Stunden - vorher war es immer ein Gruppe mit den Kindern. Also kannten sie Räumlichkeiten und Bezugspersonen.
Meine Kinder haben es geliebt, aber z.B. der Sohn meiner Freundin war ein totaler "Mama-Sohn" und so konnten sie ihn langsam daran hin führen auch mal ohne Mama zu sein.

Mein Sohn ist jetzt 1,5 Jahren und ich werde so mit 2 Jahren wieder etwas für ihn suchen wo er "lernt" alleine zu bleiben - und dabei Spaß hat


und beruflich habe ich immer die Erfahrung gemacht, daß die Eingewöhnung viel leichter ist, wenn die Kinder schon Mal ohne Mama bestehen mußten


Grüße Silly

Beitrag von sillysilly 07.01.11 - 17:09 Uhr

Hallo


mein Alter das ich gut finde so 2 Jahre.

Die Kinder sollten etwas sprechen können, sicher laufen, und zeigen was sie wollen und nicht
Sie haben Spaß an Kindern, an der Gruppe und an Angeboten
Sie machen sich noch nicht so viele Gedanken wie z.b. 3 Jährige und sind offener

grüße Silly

Beitrag von yozevin 07.01.11 - 17:13 Uhr

Huhu

Wenn es mal wirklich sein muss, dass ich die Kinder abgebe (Arzttermin, Heiligabend war ich mit meinem Mann zum Röntgen zb, kommt maximal 1x im Monat vor, wenn überhaupt!), klappt das immer prima, dass ich gehen kann, ohne das einer der beiden großartig weint... Also sie kennen das durchaus! Ich weiß nur nicht, warum man seine Kinder abgeben MUSS, wie es mir ja immer gesagt wird! Dafür bin doch ich die Mutter und ich habe mich doch für die Kinder entschieden! Die Zeit, wo ich sie abgeben MUSS, kommt doch früh genug! #kratz

LG

Beitrag von sillysilly 07.01.11 - 17:18 Uhr

Hallo

als "muß" sehe ich es nicht - aber als Einstieg in den Kindergarten.

Bin seit 15 Jahren Erzieherin und große Eingewöhnungschwierigkeiten kenne ich meist nur von Kindern die vorher eben nicht in Spielgruppen waren ohne Mama.

Bei Oma, Opa ist man trotzdem der Mittelpunkt, die Wünsche werden von den Augen abgelesen - alles ist einfacher und man muß mit niemanden teilen, konkurieren oder sich auseinander setzen.

In der Kindergruppe haben sie die Chance sich mit den Punkten einer sozialen Gruppe anzunähern, aber behütet.

Es gibt natürlich auch Kinder die alles einfach so schaffen, manche aber nicht


Und meine Kinder liebten ihre Kindergruppe ohne Mama - endlich mal alleine sein, unbeobachtet, Singspiele, Tanzen, ect. ....


grüße und alles Gute

Silly

Beitrag von carana 07.01.11 - 17:09 Uhr

Hi,
wir haben unsere schon früh abends zu Oma und Opa gegeben bzw. mal einen Abend von Freunden betreuen lassen. Auch so haben wir den Kontakt zu anderen Menschen immer gefördert. Ich finde, es macht das Ganze einfacher. Allein, wenn ich mit ihr unterwegs bin und Bekannte sind dabei, aber nicht mein Mann, kann ich aufs Klo gehen, ohne, dass sie Theater macht.
Sie bleibt problemlos bei unseren Freunden, wenn meine Eltern und wir, so wie morgen abend, zusammen auf einen Ball gehen... Ja, ich finde schon, dass es Kindern auf keinen Fall schadet, im Gegenteil.
Und zum Genießen hab ich ja die ganze restliche Zeit - ich muss doch nicht 24h/7Tage pro Woche der Elternzeit (die ich eh nicht habe, aber das ist ein anderes Thema) an meinem Kind kleben... ich bin doch auch noch Frau und nicht nur Mutter.
Lg, carana

Beitrag von yozevin 07.01.11 - 17:15 Uhr

Hm und mit Kind ist man keine Frau? #kratz Ich bin wohl wirklich allein auf weiter Flur....

Beitrag von carana 07.01.11 - 18:31 Uhr

Äh, so mein ich das nicht... sondern, dass man sich auch trotz Kind, wenn man die Möglichkeit hat, die Zeit nehmen sollte, mit seinem Mann etwas als Paar zu machen, also ohne Kind.
Lg, carana

Beitrag von yozevin 07.01.11 - 18:49 Uhr

Naja, klar machen wir das auch mal.... Aber doch nicht dauernd! Wie gesagt, unsere Kinder kennen ab und zu (und wirklich nur ab und zu) mal Fremdbetreuung, aber das kann ich, seit die Kleine auf der Welt ist, an einer Hand abzählen... Es ist auch nicht so leicht, eine Betreuung für zwei so kleine Kinder zu finden, deshalb machen wir das wirklich nicht zu oft... Wie gesagt, es sind ja immerhin unsere Kinder und wir haben uns bewusst für die beiden entschieden!

Zusätzlich gehe ich nebenbei noch 3x die Woche zum Sport... Mir reicht einfach meine "freie" Zeit... Nur wie ich schon einer anderen Antwort antwortete, dieser blöde Satz regt mich auf!

Beitrag von -vivien- 07.01.11 - 17:29 Uhr

ja ich höre das auch öfters.
ich gebe unseren kleinen nur sehr selten ab.
warum? gut frage. irgendwie hab ich nie das bedürfnis ihn abzugeben. wir gehen jeden tag spazieren, gehen schwimmen, in eine spielgruppe etc.
ich genieße die zeit mit ihm. er hat auch noch nie bei oma oder so geschlafen. wird so schnell auch noch nicht passieren.

wenn ich mal einen termin habe, dann passen oma und opa auf. gibt auch keine probleme dabei. er fühlt sich wohl und weint auch nicht.

ich finde er kommt noch früh genug in den kiga und später in die schule.
dann ist er lang genug ohne mich:-p

ob das so richtig ist weiß ich nicht. aber wir fühlen uns beide wohl dabei und ich denke das ist am wichtigsten

lg

Beitrag von schullek 07.01.11 - 17:30 Uhr

hallo,

früher, als es noch großfamilien gab, die beieinander gewohnt haben udn sich unterstützt haben, sind die kinder zu hause aufgewachsen umgeben von vielen verschiedenen erwachsenen und anderen kindern. also anders als die kleinfamilien heute. deshalb halte ich es generell schon für wichtig, dass kinder mehr kontakt, auch alleine, zu anderen kindern haben können. ich sehe an meinem sohn, wie wichtig es für ihn ist, sich mit den anderen jungs zu beschäftigen, sich mit ihnen zu messen etc.
wäre er weiterhin mit mir allein zu hause, würden wir uns wahrscheinlich mit anderen müttern treffen, aber dann stehen die kinder trotzdem immer unter strenger beobachtung. im kiga sind zwar auch die erzieher da, aber dennoch haben die kinder viel raum sozial allein zu interagieren.
dann ist auch zu bedenken, dass früher die kinder ja auch, wie oben erwähnt, nicht nur von der mutter betreut wurden. es waren großeltern da, tanten, ältere geschweister und und und. in einer kleinfamilie ist das sicherlich nciht gegeben.
wobei ich jetzt nicht sagen kann udn will, dass das alleinsein nur mit mama negative folgen hat. ich sehe jedoch mehr positives darin, dass die kinder eine gewisse zeit ab 3 jahren, wenn möglich, nur unter gleichaltrigen udn auch mit anderen bezugspersonen verbringen. für mich ist dann wichtig, dass die betreuung wirklich gut ist. die betreuenden vertraute meines kindes sind. das ist bei uns gsd im kiga der fall, worüber ich sehr froh bin.

generell kann ich also sagen: die mischung machts. ideal fände ich für mein kind eine betreuung bis mittags im kiga und dann ich. ab drei jahren wäre schön gewesen. umsetzbar war eine betreuung 5h am tag von 1-3 bei einer tagesmutter in einer sehr kleinen gruppe und ab 3 kiga 9-15.00 uhr jeden tag.

lg

Beitrag von yozevin 07.01.11 - 18:13 Uhr

Huhu

Ab 3 (bzw der Große ab 4, weil finanziell nicht anders möglich) sollen nach Möglichkeit auch beide in den Kindergarten, wenn wir denn einen Platz bekommen, weil ich wieder arbeiten gehe.... Wir gehen in eine Krabbelgruppe, wollen, sobald die Kleine auch läuft, zum Mutter-Kind-Turnen, sind ansonsten viel unterwegs, wobei Kontakt zu Kindern eher gering ist, weil wir nicht viele Menschen mit Kindern kennen (außer halt die Krabbelgruppe)

Allerdings wurmt mich halt echt dieser Satz.... Es ist definitv nicht so, dass die Kinder 24/7 non stop nur bei mir sind... Ich gehe 3x die Woche zum Sport, treff mich auch alleine mit Mutter oder Freunden.... Mich stört halt echt dieser Satz!

Kindergarten zb finde ich auch wichtig! Den würd´s auch geben, wenn ich nicht arbeiten gehen würde, einfach wegen dem Sozialverhalten, was halt doch anders ist, als wenn Muttern immer daneben hockt... Nur sind sie erst 1 bzw 2 Jahre alt... Da empfinde ich eine Fremdbetreuung noch nicht als Muss!

LG

Beitrag von lucie.lu 07.01.11 - 18:55 Uhr

Hallo,

ich glaube kaum, dass die Kinder es durch die "Abgabe bei Oma und Opa" lernen, sich an sowas wie den Kindergarten vorzubereiten.
Oma und Opa kennen sie schließlich, sie sind mit ihnen verwandt und diese widmen sich in der Zeit den Kindern meistens noch mehr, als es die Eltern daheim tun.

Ich finde auch nicht, dass eine "Abgabe" zwangsläufig notwendig ist - und bei uns gibt es überhaupt keine Spielgruppen, wohin Kinder ohne Eltern (bzw. ein Elternteil) gehen könnten. Also bliebe nur die Krippe - und warum sollte mein Kind dahin gehen, wenn ich doch zu Hause bin?

Unser Sohn muss schon seit seiner Geburt ab und zu von "fremden Personen" ins Bettchen gebracht werden, weil mein Mann und ich nebenberuflich Musiker sind. In diesem Monat (das ist aber mit Abstand das häufigste) ist es 9x - da springt meine SchwieMu und meine Mutter ein (die kommt extra für ein paar Tage hierher) und der Patenonkel.

Aber außer zu diesem Zweck gehen wir nie ohne unseren Sohn irgendwohin - wir haben nicht das Bedürfnis danach - wir wollen nur dieses eine Kind und wollen es genießen..
Und ich denke nicht, dass wir unserem Sohn dadurch schaden, dass er nicht fremdbetreut wird. :-)

LG - Lucie

Beitrag von kerstin381 07.01.11 - 19:05 Uhr

Huhu!

Ich finde es auch wichtig, dass die Kinder lernen mal ohne Mama oder Papa auskommen zu können. Wenn man sie frühzeitig heranführt, empfinden sie es auch als völlig normal. Je älter sie sind, ist so eine Umstellung sicherlich schwieriger.
Es kann immer einmal etwas vorkommen, dass die Kinder bei anderen (Familie/Freunde) bleiben müssen. Wenn sie das vorher schon gelernt haben, ist es sicherlich einfacher. Außerdem hat man dann als Elternteil - so finde ich - ein ruhigeres Gefühl, wenn man direkt weiß, dass man sich keine Sorgen machen muss.
Natürlich soll man die Zeit mit den Kindern genießen, dafür hat man sie ja #verliebt
Aber ich finde, dass es auch wichtig ist, Freiräume genießen zu können.

VG, Kerstin

Beitrag von anela- 07.01.11 - 19:31 Uhr

Ich sehe das so wie du. Die Elternzeit ist da, um Zeit mit den Kindern zu verbringen - die werden soooo schnell groß da möchte ich sie nicht noch irgendwo abgeben. Klar sind sie ab und an mal bei Oma und Opa oder auch mal ne Stunde bei meiner Schwester.

Unsere Tochter ist dann 3 1/2 in den Kindergarten gekommen und hatte trotzdem keine Schwierigkeiten sich zu trennen. Sie ist von Anfang an mit Freude hingegangen obwohl sie eher schüchtern ist.

Wer auf sein Herz und Gefühl hört, macht schon alles richtig.


anela-mit Tochter (4,5) und Sohn (16 Monate)

Beitrag von helly1 07.01.11 - 19:55 Uhr

Hallo,

ich bin auch deiner Meinung. Ich war die meiste Zeit der letzten 3 Jahre mit meiner Tochter zusammen. "Fremdbetreuung" gab es bei uns so gut wie gar nicht; schließlich ist es unsere Tochter, wir wollten sie und wir sind der Meinung, dass die ersten 3 Jahre wichtig sind mit Mama & Papa zu verbringen. Klar gab es ab und an mal Tage, an denen sie bei meinen Eltern oder Schwiegereltern war (allerdings wohnen sie alle 330 km von uns fort, kannst dir also vorstellen, wie oft das vorkam! #schein); mein Mann und ich haben trotzdem weiterhin unsere Hobbys gehabt, nur dass wir ihnen getrennt nachgegangen sind. Abends, wenn sie im Bett war und eh geschlafen hat, hatten wir auch schon Mal einen Babysitter, aber davon hat sie ja nichts mitbekommen.
Und trotzdem hat meine Tochter absolut keine Probleme, bei Freunden von mir allein zu bleiben (oder jetzt bei den Kiga-Freunden), die Eingewöhnung im Kiga ging schneller, als bei den meisten Kindern; das liegt aber einfach an ihrer Persönlichkeit, sie ist ein sehr offener und herzlicher Mensch, der sehr schnell Anschluss findet.
Jetzt geh ich seit 1 Woche wieder arbeiten, aber nur in der Zeit, in der meine Tochter eh im Kiga ist.
Jeder der es sich leisten kann, sollte die ersten 3 Jahre mit Kind genießen, sie sind so schnell vorbei und die Zeit lässt sich nicht zurück drehen!

LG helly + #sonne 3 J. + 2 M.

Beitrag von cludevb 07.01.11 - 20:36 Uhr

Hi!

Allgemein bin ich 100% für meine Zwerge da.

Es ist aber doch nicht schlecht wenn man die Zwerge frühzeitig daran gewöhnt hat dass man auch im Reisebett genauso schlafen kann wie im eigenen Bett und sie somit auch zu Familienfeiern mitnehmen und mal in einem "fremden" Schlafzimmer schlafenlegen kann; und nicht pünktlich um 7 zum Schlafenbringen zu Hause sein muss weil man sonst super Theater hat.

Und auch ist es nicht schlecht wenn man sicher gehen kann dass z.b. die Oma, die Schwester etc mal ein Kind bzw die Kinder über Nacht nehmen kann und sicher sein kann dass die Kinder sich wahrscheinlich keinen Abbrüllen wenn ein anderer sie hinlegt und der Babysitter mit den Kindern umgehen kann:
um ein paar Mal im Jahr einen gemütlichen Abend mit seinen Mädels, auf einer Hochzeit und co zu verbringen.

Fremdbetreuung bzw Gewöhnung an Babysitter ist nicht UNBEDINGT wichtig, aber in kleinen Maaßen doch sehr entlastend für sein "eigenes" Leben und für die Partnerschaft ;-)

LG Clude mit Kidz (4 und 1,5)

Beitrag von yozevin 07.01.11 - 20:52 Uhr

Huhu

Unsere Kinder schlafen wunderbar in ihren Reisebetten, wir sind niemals pünktlich abends um 7 zuhause, schon gar nicht, wenn Familienfeiern anstehen, im Gegenteil, da sind wir manchmal auch erst um 22-23 Uhr zuhause... Theater machen beide auch nicht, selbst, wenn Oma sie mal ins Bett bringt (an Heiligabend zwangsläufig der fall, da ich beim Röntgen war)! Das ist es nicht...

Aber einen Mädelsabend kann ich auch haben, wenn Papa auf die Zwerge aufpasst... Babysitter haben wir uns jetzt auch gesucht (weil unsere Arbeitszeiten sich überschneiden, arbeite ab Ende des Monats wieder geringfügig), den akzeptieren auch beide anstandslos.... Aber ich finde einfach, dass es kein Muss ist und keine Voraussetzung für später! Klar, es ist angenehm, aber es immer und immer wieder gesagt zu bekommen, ist halt einfach nervig!

LG

Beitrag von trishelle1981 07.01.11 - 21:03 Uhr

Hi Yozevin.

Also ich finde, man MUSS gar nichts. Jeder sollte es so halten wie er es für richtig hält.

Bei uns ist es so, dass ich Tayo schon relativ früh mal allein bei meinen Eltern gelassen habe, das lag aber eher daran, dass ich alleinerziehend bin und auch nur ein Mensch und mal ein paar Stunden für mich brauchte (aber glaub mir, ich hab bestimmt jede halbe Stunde angerufen und gefragt, ob alles ok ist, man waren meine Eltern genervt #rofl ).

Jetzt geht er halbtags in die Krippe und ich ab Mitte Februar wieder arbeiten, damit ist die Fremdbetreuung unumgänglich.

Aber wenn ich es mir leisten könnte, dann würd ich daheim bleiben und mich alleine um mein Kind kümmern.

Liebe Grüße,
Trish mit Tayo

PS: Ich habe nicht die Erfahrung gemacht, dass durch die relativ regelmäßige Fremdbetreuung durch meine Eltern die Eingewöhnung in der Krippe einfacher war...