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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von starlight2010 07.01.11 - 17:25 Uhr

Hi ihr lieben....

meine tochter hat ringelröteln(wenn euch das was sagt) ich war jetzt beim fa und die haben blutabgenommen um zu testen ob ich dagen imun bin....wenn nicht wird das kind sterben hat die arzthelferin gesagt...

hat jemand von euch sowas in einer schwangerschaft auch schon erlebt....??kann man vielleicht doch das kind retten??? Schreibt mir einfach ne PN

Wegen der Schwangerschaft selber um zu schauen ob sich alles richtig eingenistet hat und ob alles ok ist habe ich erst in 3 !!!!!!!!!! Wochen ein Termin da bin ich anfang 9te Woche

Danke

Beitrag von elame 07.01.11 - 17:29 Uhr

Hallöchen,

also Ringelröteln sind ansteckend, bevor es auftritt. Kann zu Fehlbildungen beim Kind führen und in den ersten ssw gilt leider das alles oder nichts Prinzip... Mach dich aber nicht verrückt, sobald das ergebnis da ist weißt du mehr und bestimmt geht alles gut aus. Drücke dir auf jeden Fall ganz fest die Daumen.

Lg

Ela #ei 18. SSW

Beitrag von minuuh 07.01.11 - 17:37 Uhr

Hier mal aus dem Netzt zum Thema. Aber Du solltest das mit Deiner Ärztin besprechen und ich würde nicht so lange warten!

Welche Auswirkungen haben Ringelröteln in der Schwangerschaft?

Prof. Modrow: Das hängt entscheidend von dem Zeitpunkt der Erkrankung ab. Bei einer Infektion bis etwa zur achten Schwangerschaftswoche kommt es meist zu einer spontanen Fehlgeburt. Besonders problematisch sind Infektionen der Schwangeren zwischen der 8. und 20. Schwangerschaftswoche. Dann kann es etwa vier bis zehn Wochen nach der Infektion der Mutter zum Hydrops fetalis beim Kind kommen. Etwa drei bis neun Prozent der Kinder von Müttern, die in dieser Zeit eine akute Parvovirus-Infektion durchmachen, sind davon betroffen. Anders als bei den Röteln kommt es bei den Kindern nicht zu angeborenen Schädigungen: Sie sterben entweder im Mutterleib oder sie kommen gesund zur Welt.
Frauen, die nach der 20. Schwangerschaftswoche erkranken, brauchen kein Risiko mehr für ihr Kind zu fürchten.

Gibt es eine Therapie, wenn ein Ungeborenes infiziert ist und wie wird dies diagnostiziert?

Prof. Modrow: Manchmal stellen die Frauen selbst fest, dass etwas nicht stimmt, weil sich das Kind weniger bewegt. Meistens jedoch wird durch eine Dopplersonographie bei der Schwangerenvorsorge festgestellt, dass beim Kind eine Anämie vorliegt. In diesen Fällen wird sofort bei der Frau ein Bluttest durchgeführt (IgM-Antikörper + virale DNA im Serum), um abzuklären, ob eine akute Infektion vorliegt. Beim Kind wird der Hämoglobin-Wert untersucht. Die Behandlung besteht in einer sofortigen Bluttransfusion über die Nabelschnurvene. Damit kann das Kind gerettet werden, es kommt gesund zur Welt.

Welchen Rat können Sie einer Schwangeren geben?

Prof. Modrow: Zunächst einmal den Rat, keine Panik zu bekommen, wenn ein Kontakt zu einem an Ringelröteln Erkrankten bestand – oftmals sind das übrigens die eigenen Kinder, die die Krankheit z. B. aus dem Kindergarten mit nach Hause bringen. Dies sollte allerdings sofort Anlass für einen Bluttest sein, vor allem wenn der Kontakt in der 8. bis 20. Schwangerschaftswoche bestand. Wenn man bereits vor oder zu Beginn der Schwangerschaft einen Test machen lässt, kann man in diesen Situationen meistens ganz entspannt sein, denn mehr als zwei Drittel der Schwangeren haben die Krankheit bereits durchgemacht und damit eine lebenslange Immunität. Der Test wird allerdings nicht von den Kassen bezahlt. Doch auch, wenn man nicht weiß, ob man die Ringelröteln hatte, besteht kein Grund zur Panik, denn weit über 90 Prozent der akuten Infektionen in der Schwangerschaft verläuft unproblematisch. Und bei den übrigen Fällen gibt es die Möglichkeit einer Therapie beim ungeborenen Kind.

Beitrag von sacht736 07.01.11 - 17:37 Uhr

Hallo

ich habe dazu was im Netz gefunden vielleicht kannst du was damit anfangen ...

http://www.gesundheit.de/familie/schwangerschaft/krankheiten-in-der-schwangerschaft/ringelroeteln-in-der-schwangerschaft


Hoffen wir für dich das Beste !!!

Alles GUTE