Vater stimmt Umzug nicht zu

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von milchkirsche 07.01.11 - 17:25 Uhr

So, jetzt war es so weit, die Katze ist aus dem Sack. Ich habe meinem Ex von meinen Plänen erzählt.

Ich habe im Vorfeld für alles gesorgt. Kindergartenplatz, Schulplatz, alles geregelt. Sogar die Hobbys laufen (Musik und Sport). Das wäre alles kein Ding. Wohnung habe ich auch gefunden (kann ich ja nicht kurz vor knapp suchen). Es ist alles geregelt. Mit den Kindern habe ich gesprochen und sie freuen sich sehr.

Nun habe ich mit dem Papa gesprochen und er meint, er stimmt dem Umzug nicht zu. Zur Erinnerung: es geht um nichteinmal 30 km und die sind berufsbedingt. Pendeln kommt nicht in Frage, da mein Arbeitgeber wünscht das ich vor Ort lebe und ich dadurch weniger Spritkosten habe und keinen weiten Weg (40 Minuten), was für die Kinderbetreuung besser und einfacher ist.

Er möchte, dass die Kinder bei ihm leben. Wir haben ein Eigenheim und er arbeitet Vollzeit. Er meint auch, er könnte auf Teilzeit gehen und sein Nebengewerbe weiterführen (würden die Kreditinstitute mich aus dem Kreditvertrag rauslassen, wenn er ein Nebengewerbe hat und in Teilzeit arbeitet??? Wohl nicht!! Und dann bestehe ich auf einen Verkauf!)...
Komischerweise sagte er aber auch, als ich ihm erzählte das der Kontakt intensiviert werden kann, dass sein arbeitgeber momentan verlangt, dass er bis 17 oder 18 Uhr arbeitet und dann könnte er die Kinder nicht sehen. (Momentan klappt das doch auch?!) Wie will er dann auf Teilzeit gehen??

Ich habe ab 1.2 eine 75 % Stelle die sich sooo gut mit den Kindern vereinbaren lässt.

Momentan wohnen wir sehr nah beieinander (50 m) und er meint, dass eine räumliche Trennung gut wäre, als ich ihm sagte das ich nicht mehr so nah bei ihm wohnen möchte. Aber die Kinder sollten dann bei ihm bleiben...

Es ist das eingetreten was ich befürchtet habe... Und jetzt habe ich wieder Angst. Ich will die Kinder nicht verlieren!!!!

Beitrag von karna.dalilah 07.01.11 - 17:45 Uhr

Na dann seid ihr ja schon zu zweit, denn dein Mann will seine Kinder auch nicht verlieren.
Von der Sache her kannst du problemlos umziehen, da ihr ja "nur " 30 km wegzieht.
Ich würde die Kinder fragen, was sie wollen.
Vorher würde ich dem Vater eine Frist setzen dir, durch ein Schriftstück unterschrieben vom Arbeitgeber,nachzuweisen dass er ab dem 1.02. verkürzt arbeiten wird und gleichzeitig auf dem Verkauf des Eigenheimes bestehen, wenn es euch beiden gehört.
So habt ihr keinerlei Verbindlichkeiten, die euch mal das Genick brechen können.
Denn Unterhalt für die Kinder, Eigenheim ect kann ganz schön hart werden.
Warte ab was passiert.
Um dem Vater den Ernst mit dem Verkauf der Immobilie klar zu machen kannst du ihn auch durch einen RA zum verkauf auffordern.
Ebenso wäre es gut wenn du ihm Möglichkeiten darlegen kannst, wie sich der Umgang gestalten kann, damit ihm die Kinder nicht fremd werden.

LG Karna

Beitrag von milchkirsche 07.01.11 - 17:52 Uhr

Hallo!

Ich habe schon mit der Caritas gesprochen und die gute Frau meinte, man hhätte es besser nicht planen können. Ich habe an alles gedacht und den Kindern wird es gut gehen.
Mit meiner Chefin habe ich gesprochen, sie sagte das sie zeitlich auch flexibel sind. Sprich wenn die kinder nachmittags einen termin haben, kann ich auch so gehen dass es passt.
Ich habe ihm angeboten, eine Jahreskarte für den Zoo zu kaufen (bei dem wir dann in der Nähe wohnen würden), die kann er sich ausleihen und dann gerne mit den Kindern in den zoo gehen. Kein Problem.
Er kann die Kinder auch zwischendurch mal sehen. Ich ziehe von einem Dorf in die Großstadt (Vorort), aber da ist viel mehr zu unternehmen zwischendurch. Und er arbeitet sogar in dieser Stadt!!! Er kann also nach der Arbeit, bevor er nach Hause fährt, vorbeikommen.

Er will das Haus unbedingt halten, ich nicht.

Mit den Kindern habe ich gesprochen. Sie freuen sich auf einen Umzug. Sie haben auch nicht einmal gefragt, ob sie beim Papa wohnen können oder hier bleiben können. Wir haben uns die Wohnung angeschaut, die Nachbarn (eine davon ist eine langjährige Bekannte) mit Kindern. Es ist ein Baugebiet mit vielen Kindern. D er Wald ist ganz nah, der Reiterhof nur 180 m entfernt. Es wäre alles so super! Es ist für alles gesorgt. Und meine Arbeitszeiten wären knappe 6 Stunden am Tag, von 8 Uhr an. Also alles kein Problem.
Wie gesgat, er arbeitet Vollzeit.

Würde ein Richter sich darauf einlassen, dass der KV auf Teilzeit herunterreduziert, wenn die KM gerade einen neuen Job hat, der sich dann auch mit den kindern vereinbaren lässt?

Beitrag von karna.dalilah 07.01.11 - 18:08 Uhr

Kommt auf die Argumentation an.
Der Vater kann argumentieren, dass die Kinder aus ihrem sozialen Umfeld gerissen werden.
Das ist allerdings in eurem Fall das einzige Argument.
Ich würde ihm die Umgangsangebote schriftlich per Einschreiben zukommen lassen und umziehen.
Gleichzeitig würde ich ihm die Aufforderung zum Verkauf zukommen lassen

Beitrag von milchkirsche 07.01.11 - 18:10 Uhr

Er hatte ja Post von meiner Anwältin bekommen und muss bis zum 12.1 schriftlich seine Entscheidung mitteilen.

Wie gesagt, die gewohnte Umgebung: es sind nur 28 km und er bleibt ja hier wohnen. Somit können Kontakte aufrechterhalten werden (und ich könnte die Kinder auch bringen!). Mein Sohn wechselt im Sommer sowieso zur Schule, wäre auch ein Schnitt für ihn.
Und Familie wohnt nicht vor Ort.

Beitrag von karna.dalilah 07.01.11 - 19:22 Uhr

Dann ziehe einfach um. Nachteile entstehen dem Vater ja offensichtlich nicht.
Vielleicht ist es bei deinem Ex auch die Angst vor der Veränderung.
Manche Menschen sind Neuem nicht so aufgeschlossen und es ist gefühlsmäßig schon etwas anders zu wissen, dass die Kinder 50 Meter weiter wohnen oder 30 km.
Wenn die Kinder bei dir leben wollen, dann ist der Drops doch gelutscht ;-)

Alles Liebe für euch
Karna

Beitrag von milchkirsche 07.01.11 - 19:26 Uhr

Danke!
Und wenn er sie bearbeitet und alles schlecht redet?

Ich habe einige Zeugen dafür, die mitbekommen haben das sich die Kinder auf den Umzug freuen.

Die Kinder lieben uns beide stark. Aber für sie scheint klar zu sein, dass sie bei mir leben. Wie gesagt, sie haben sich gefreut und mit keinem Wort gesagt oder gefragt, ob sie beim Papa bleiben können.

Wenn er nicht zustimmt und das Argument gegen den Umzug den Schulwechsel der Großen angibt? Habe ich dann direkt verloren?

Mist, mein Gedankenkarussel rollt. Das wird ein schönes Wochenende ...

Beitrag von karna.dalilah 08.01.11 - 10:51 Uhr

Die Gefahr besteht natürlich.
Aber wie schon gesagt innerhalb der 50 km kannst du ohne seine Zustimmung umziehen.
Das würde ich in deinem Falle auch tun und wenn möglich den Umzug vorverlegen.

Verliere dich nicht in deinen Gedanken, organisiere den Umzug damit er schnell und problemlos von statten geht ;-)

Ich habe meinen Umzug auch mal um reichlich 2 Monate vorverlegt, da der Vater mir mehr und mehr Schwierigkeiten bereitete.
Wir sind in einer Nacht und Nebelaktion weg. Aber das ist auch eine andere Geschichte :-)
Jedenfalls hatte bei uns der Vater auch juristisch kein Mitspracherecht.

Beitrag von windsbraut69 08.01.11 - 09:58 Uhr

Warum sollte der Vater die Kinder nicht "bekommen" dürfen?
Er reißt sich doch offensichtlich den Hintern dafür auf.

Ich denke, Euch allen würde es gut tun, sich mal in die Lage des Gegenüber zu versetzen.
Stell Dir vor, Dein Mann bietet Dir an, Dir Jahreskarte und Kinder "zu leihen"!

LG,

W

Beitrag von milchkirsche 08.01.11 - 10:01 Uhr

Ich habe mich lange versucht hineinzuversetzen.
Wenn ich an seiner Stelle wäre, würde ich mich freuen, es als entgegenkommen sehen. Denn so kann er die Kinder öfter sehen UND er heult den Kindern doch ständig die Ohren voll, dass er kein Geld hat und ich ihn ausnehmen mit dem Kindesunterhalt.

Aber naja. Ist auch egal.

Naja, noch reisst er sich nicht den Hintern dafür auf. Das sind Worte die er spricht. die spricht er oft. Taten erfolgen nur selten.

Wir werden sehen was passiert.

Beitrag von milchkirsche 08.01.11 - 10:02 Uhr

Und er sollte dann nicht an sich denken, sondern an die Kinder. Vielleicht auch einmal darüber nachdenken, was ich den Kindern dardrüben ermöglichen kann, was hier nicht möglich ist....

Beitrag von kuschel022 07.01.11 - 17:49 Uhr

Es ist bei einer Trennung nie schön für den Mann, weil meißtens die Kinder mit der Mutter gehen!!!

Aus dem Kredit wirst du definitiv nicht raus kommen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

So schnell wirst du die Kinder nicht verlieren und wenn ihr noch unter einem Dach wohnt könntest du mit den Kids ausziehen!!! Da würden die Ämter nichts zu sagen und wenn es alles super hin haut, ist es doch klasse für dich!!!

Was die Kinder wollen ist auch sehr wichtig!!!!

Er sollte aber trotzdemm die Kinder so oft es geht besuchen können (währe schön für die Kinder)!!!

Ich bin auch mit meinen Kindern ausgezogen und er musste es auch akzeptieren, klar ist es nicht einfach (auch nicht für die Kinder)!!

Mfg

Beitrag von milchkirsche 07.01.11 - 17:55 Uhr

Naja, ob ich definitiv nicht rauskommen werde, dass werden wir sehen. Ich lasse ihm noch etwas Zeit. Wenn ich nicht rauskomme, dann soll das Haus verkauft werden. Aber das ist eine andere Baustelle, darum mache ich mir jetzt gerade nicht auch noch Sorgen, sonst würde ich zusammenbrechen.

Was für Ämter meinst du?
Ich will nicht vors Gericht mit den Kindern. Ich möchte mich mit ihm friedlich einigen. Aber das wird scheinbar nichts. Und dann? Dann gehts vors Gericht und die Kinder leiden. Ganz toll.

Ich hatte das im anderen Beitrag geschrieben: Er kann die Kinder jederzeit sehen, da er in der gleichen Stadt arbeitet... Da würde ich niemals ein P vorsetzen. Ich möchte das ganze ja unterstützen (zB eine Jahreskarte für den Zoo kaufen, die er sich dann ausleihen kann) etc.

Die Kinder sehen dem positiv entgegen. Aber sie sind jetzt gerade drüben beim Papa und ich habe Angst ,dass er sie bearbeiten wird. Soviele Menschen haben mitbekommen, dass sie sich freuen. Und ich wette das das ab Montag anders sein wird :(

Beitrag von kuschel022 07.01.11 - 18:03 Uhr

Das Jungendamt meinte ich, falls er versucht dich da anzuschwerzen (was eher unwahrscheinlich Ist)!!!!

Ich finde deine Pläne, Vorhaben, die positive Einstellung echt super klasse und die Kinder sehen es auch positiv (das ist das wichtigste)!!!

Ich denke nicht, das er versucht die Kinder zu beeinflussen!!! Er hat nur Angst und versucht dich zu überreden da zu bleiben (wegen Haus und Kinder)!!!!

Ich drücke dir die Daumen, dass du aus diesem Vertrag raus kommst (weil es meißt nicht geht)!!!

Du brauchst die um die Kinder keine Sorgen zu machen und zieh dein Ding so durch, es geht nur um ca. 30Km!!!

Mfg

Beitrag von ppg 07.01.11 - 18:02 Uhr

Gegen die 30 km kann er nichts machen - die "magische Grenze" sind 50 km. Nach gäniger Rechtssprechung.

Aber natürlich könnte er darauf klagen, das die Kinder zu ihm ziehen - besonders wenn er Pluspunkte wie gewohnte Umgebung, weniger Arbeitszeit etc geltend machen kann. Und wie da ein Richter entscheiden wird kann keiner voraussehen.

Es tut mir leid, eine sehr vertrackte Situation.

Ute

Beitrag von milchkirsche 07.01.11 - 18:08 Uhr

Hallo Ute,

gewohnte Umgebung - ok, das verstehe ich. Aber mein Sohn müsste im Sommer sowieso vom KiGa zur Schule wechseln, das wäre ja auch etwas neues. Und da könnte man doch auch einen "Schnitt" machen. Die Verwandten wohnen auch nicht vor Ort! Freunde hat er keine festen. Und die große hat eine Freundin. Aber es wären nur 28 km. Ich würde sie zwischendurch gerne hinbringen und ihre Freundin kann bei uns schlafen. Kein Problem. Und der Papa wohnt ja auch noch vor Ort, so dass der Kontakt erhalten bleiben würde.

Arbeitsplatz: WENN er das kann. Muss er das dann vorm Richter schriftlich machen?
Und würde der Richter nicht auch das Eigenheim mit einbeziehen? Denn wenn er in Teilzeit arbeitet und ein unsicheres Nebengewerbe hat, dann verliert er doch etwas an Sicherheit. Schließlich war es eine unbefristete Vollzeitstelle. Und für die Kinder wäre das eine finanzielle schlechterstellung. Wird sowas auch mit einbezogen?

Würde ein Richter tatsächlich zustimmen ,dass ein vollzeitbeschäftigter Mann auf Teilzeit geht der ein Eigenheim behalten möchte, wenn die Frau gerade einen Job mit 75 % bekommen hat, der sich mit den Kindern vereinbaren lässt?

ICH habe doch auch wenig Arbeitszeit die mit den Kindern vereinbar ist :( Dafür habe ich doch extra gekämpft und gesucht :(

Beitrag von ppg 07.01.11 - 18:17 Uhr

Du vermengst alles.

Eigenheim ist EIN Thema - Wo die Kinder leben ein anderes. Wenn er darauf klagt, das die Kinder bei ihm wohnen sollen, dann ist es möglich das er das Verfahren gewinnen kann. Und dann hat er Anspruch auf KU von Dir - was seinen Einkommensverlust wohl auffangen wird.

Was mit dem Haus wird ist eine vollkommen andere Baustelle.

"Würde ein Richter tatsächlich zustimmen ,dass ein vollzeitbeschäftigter Mann auf Teilzeit geht der ein Eigenheim behalten möchte, wenn die Frau gerade einen Job mit 75 % bekommen hat, der sich mit den Kindern vereinbaren lässt?"

Ja, er hätte gewisse Erfolgsaussichten, weil Du die Kinder aus ihrem Umfeld herausreißen willst. Und auf hoher See oder vor Gericht sind wir alle in Gottes Hand.

Versuch einen Kompromiss zu finden - zur Not verzichte auf den Umzug.

Ute

Beitrag von silbermond65 07.01.11 - 19:35 Uhr

Auf den Umzug verzichten ,würde in ihrem Fall anscheinend auch bedeuten ,daß sie auf den Job verzichtet.
Sorry,aber ich denke,der Kerl will sie nur unter Druck setzen und ihr das Leben schwer machen.

Beitrag von ppg 07.01.11 - 19:58 Uhr

Auf den Umzug verzichten ,würde in ihrem Fall anscheinend auch bedeuten ,daß sie auf den Job verzichtet.

Nein nicht unbedingt! Auch wenn ein AG das gerne hätte, er hat kein Mitsprachrecht was den Wohnort seiner Angestellten angeht. Solange diese pünklich zu Arbeitsbeginn erscheinen.

Ich denke auch, das der Ex der TE Knüppel zwischen die Beine schmeißen will - nur es könnte klappen

Ute

Beitrag von babylove05 07.01.11 - 20:11 Uhr

Hallo

dachte auch immer das es bis 50km ohne "erlaubnis" des anderen elternteil geht ....

lg Martina

Beitrag von milchkirsche 07.01.11 - 20:13 Uhr

Ansich ja. Aber der KV kann eben sein Recht durchsetzen. Was ja ansich auch völlig ok ist, wenn es um große Entfernungen geht.

Und als KM braucht man auch die Unterschrift für die An- und Abmeldungen der Schule und des Kindergarten.

Beitrag von silbermond65 07.01.11 - 20:43 Uhr

Und als KM braucht man auch die Unterschrift für die An- und Abmeldungen der Schule und des Kindergarten.

Alles wofür ich bisher die Unterschrift meines Exmannes (gem.Sorgerecht für unseren Sohn) brauchte ,war für die Auflösung und Neueinrichtung eines Sparbuches.
Ansonsten hat es nie jemanden interessiert.

Beitrag von silbermond65 07.01.11 - 19:11 Uhr

Wirst du von einem GUTEN Anwalt vertreten ?
Dann zieh um.Es geht hier um nicht mal 30 km ,dafür brauchst du keine Erlaubnis vom Vater.
Du kannst arbeiten,ihr habt eine Wohnung ,der Kontakt zum Vater wird nicht abbrechen.
Ich denke ,er will dich nur unter Druck setzen und du läßt dich einschüchtern.
Du machst dir Gedanken ,wie es den Kindern gut gehen wird mit der Situation und bist bestrebt,den Umgang zu fördern.
SO wirst du deine Kinder ganz sicher nicht verlieren.

Beitrag von milchkirsche 07.01.11 - 19:15 Uhr

Meine Anwältin sagt, ich muss ihn vorher fragen!!
Mein Freund war auch beim Anwalt (im gleichen Haus) und hat für mich mal gefragt und der sagte, dass ich umziehen kann wie ich will.

Zwei Anwälte in einer Kanzlei und zwei verschiedene Meinungen....

Die Erlaubnis für 30 km brauche ich vielleicht nicht, aber für die Anmeldung an Schule und KiGa und die wird er verweigern.

Desweiteren kann er sein Recht einfordern und vor Gericht beantragen, dass die Kidner hier bleiben und bei ihm leben. Und dann?
Ich habe es nicht als schlimm angesehen, dass die Kinder wechslen müssen. Ich hatte meine Ängste abgebaut! Vorallem nicht, nachdem ich mit ihnen gesprochen habe und mir mit den kindern alles angeschaut habe. Sie haben sich so gefreut. Es war toll. Sie haben oft gefragt, wann wir e ndlich umziehen, meine Tochter hat das sogar im Kalender eingetragen. Sie haben kein Problem mit dem Umzug und dem Wechsel. Das Problem hat alleine mein Mann. Und ich wette das er die Kinder dieses WE bearbetiet, so dass sie keine Lust mehr auf den Umzug haben :(

Beitrag von silbermond65 07.01.11 - 19:33 Uhr

Warum läßt du dich so einschüchtern von dem Mann ?


Die Erlaubnis für 30 km brauche ich vielleicht nicht, aber für die Anmeldung an Schule und KiGa und die wird er verweigern.

Laß das ganze von einem wirklich guten Anwalt regeln und hab mal ein bisschen mehr Mut und Selbstbewußtsein.
Du hast dich bisher immer gesorgt,wie es bei euch im Guten weiterlaufen soll.
Dein Ex dagegen will dir anscheinend nur Steine in den Weg legen.
Laß dir das nicht gefallen.

Desweiteren kann er sein Recht einfordern und vor Gericht beantragen, dass die Kidner hier bleiben und bei ihm leben.

Und warum sollte ihm ein Gericht die Kinder zusprechen? Nur weil ihr lächerliche 30 km weiter wegzieht?
Du sorgst doch für alles ,siehst sogar noch zu ,daß es deinem Ex gut geht.
Währenddessen lebt er mit der Neuen in eurem Haus ( war doch richtig oder? ) ,will das Haus halten,will gleichzeitig weniger arbeiten und jetzt will er dir auch noch die Kinder wegnehmen.
Ja,und dann sollst du wahrscheinlich Unterhalt zahlen,damit der Herr das Haus halten kann.
Denk mal ab sofort nur noch an dich und die Kids und wie dein Ex da klarkommt ,sollte nicht mehr dein Problem sein.