Schmerzmittel unter der Geburt

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von mick68 07.01.11 - 20:05 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich hab da mal ne Frage und würde gern mal Eure Erfahrungen (NICHT Meinungen) dazu hören/lesen. Mit "Meinungen" meine ich dieses Gelaber von wegen "man schafft das auch ohne" usw.

Mich interessiert wirklich mal, welche Schmerzmittel Ihr so unter den Wehen bekommen habt bzw. Euch gewünscht habt und ob das geholfen bzw. was es bewirkt hat.
Ich habe davon im GVK gehört und daher meine Frage. Zu meiner Zeit gabs sowas noch nicht.

Habt noch einen schönen Abend, LG Mick :-)



Beitrag von moeriee 07.01.11 - 20:07 Uhr

Hi Mick! #winke

Lass dir bloß nix Homöopathisches aufschwatzen! Das hilft gar nix. Dann habe ich IBUHexal bekommen. Hat auch nix gebracht. Ich denke, da hilft nur die PDA. Wissen tue ich es aber nicht. Ich hab' dann Partusisten (Wehenhemmer) bekommen, denn ich hatte eine Einleitung und die wurde abgebrochen. Aber das will man ja im Normalfall eher nicht. ;-)

Liebe Grüße #herzlich

Marie

Beitrag von anyca 07.01.11 - 20:08 Uhr

Mein "Schmerzmittel" war warmes Wasser, ich hatte zwei Wassergeburten und fand das super. Bei der ersten Geburt war ich zwischendrin mal draußen, was ich ganz schrecklich fand!

Ich bin übrigens nicht prinzipiell gegen PDA o.ä., hatte auch beide Male die entsprechenden Formulare ausgefüllt, falls ich doch eine will. Habe aber bei den Geburten überhaupt nicht an Schmerzmittel gedacht.

Aber wie kommst Du auf "zu Deiner Zeit gab es das noch nicht"? Selbst meine Großmutter hat Äther oder sowas bekommen bei ihren Entbindungen in der 40ger Jahren!

Beitrag von mick68 07.01.11 - 20:20 Uhr

meine letzte geburt ist über 22 jahre her und da gab es solche angebote bezüglich schmerzmittel nicht. jedenfalls wurde mir sowas nicht angeboten :-)

ich hatte auch zu der zeit noch nie was davon gehört, dass man sich gegen die wehenschmerzen was geben lassen kann, so wie heute z. b.

lg

Beitrag von teddy3 07.01.11 - 20:09 Uhr

Ich hatte damals eine PDA...
War suuuuper... Ich konnte alles wieder gut aushalten.

Brauchst keine Angst davor zu haben. Der Pieks war kaum bemerkbar und unter der Geburt - wenn ja gar nichts mehr nachgespritzt wird - ist da unten irgendwie alles trotzdem Taub. Habe kaum etwas gemerkt...

Dir auch noch einen schönen Abend...
#winke

Beitrag von mick68 07.01.11 - 20:23 Uhr

mensch, da hattest du wohl wirklich glück. meine hebamme hat im gvk nämlich irgendwie von der pda abgeraten und meinte, es gebe da spritzen mit schmerzmittel und tropf und so. deshalb wollte ich mich mal schlau machen.

meine freundinnen hatten auch pda und es hat einfach nix genützt.

nun gut, hebammen raten ja meist zu nix, oder irgendwelchem homöopatischen zeug.
eigentlich schon komisch, dass man heute als frau diese schmerzen noch ertragen muss und es nicht wirklich was effektives dagegen gibt, was nicht so schadet. die schmerzen müssen ja nicht ganz weg sein, aber eben einfach etwas gedämpft, dass sie gut auszuhalten sind.

lg

Beitrag von teddy3 07.01.11 - 20:28 Uhr

Diese Spritze, von der Du schreibst hatte ich bei der stillen Geburt von Lina auch. Die wollten mich nicht noch zusätzlich "belasten" mit ner PDA.

Aber das war so schlimm... Ich musste soo sehr brechen. Dieses Mittel hat bei mir allerstärkste Übelkeit mit Erbrechen hervorgerufen. Diese Sprite würde ich nie im Leben wieder nehmen. Dann lieber "so" dadurch...
Aber zum Glück gibt es PDA...

Ich würde sie immer wieder nehmen.

Du wirst sehen, brauchst keine Angst zu haben. Ich hatte regelrecht Panik vor der Geburt und vor den Schmerzen. Aber es war ganz wirklich halb so schlimm.
Wenn du eine PDA willst, würde dir bestimmt niemand einen Strich dadurch machen. Im Krankenhaus machen die das doch ständig.

Alles Gute für dich und das Baby!
Und eine wunderschöne Geburt wünsche ich dir.

LG Anika

Beitrag von pinklady666 07.01.11 - 20:12 Uhr

Hallo

Ich hab mir ne PDA geben lassen. Die hat sehr gut geholfen, zumal ich die Nacht vorher nicht geschlafen und auch fast 24 Stunden lang nichts gegessen hatte (war ne Einleitung, da war ich fast Nonstop im Kraissaal und keine Möglichkeit zum futtern). So konnte ich wenigstens ein bißchen schlafen und Kräfte sammeln.
Leider konnten sie nachher nicht mehr nachspritzen, da der Muttermund schon bei 8 cm war.
Beim anschließenden Notkaiserschnitt gabs dann eine Spinale. Die war auch super.

Liebe Grüße

Bianca mit Marie Danielle (*21.06.2007) und Krümelchen (ET 22.06.2011)

Beitrag von gsd77 07.01.11 - 20:18 Uhr

Hallo,
bei meinen beiden Töchtern bekam ich nichts! Bei der ersten hätte ich gerne etwas gehabt, aber sie gaben mir nichts, warum auch immer.
Bei meiner 2. Tochter brauchte ich nichts, sie war in 3 Std da :-)
Und bei meinem Sohn bekam ich einen Tropf, wonach man sich anschliessend fühlt als hätte man paar Gläser Sekt getrunken, das war sehr entspannend. Eine PDA hatte ich noch nie, aber ich denke der Tropf reicht aus, sofern man "normal" entbindet!

Alles Liebe!

Beitrag von tosse10 07.01.11 - 20:19 Uhr

Hallo,

ich habe zuerst Buscopan (wenn ich mich recht erinnere) bekommen. Dann noch ein anderes Schmerzmittel oral. Eine wirkliche Wirkung habe ich kaum bemerkt.
Dann bekam ich eine perfekte PDA. Die wollte ich ursprünglich nie haben, aber ich habe mich zu sehr verkrampft und mit der PDA hatte ich die Möglichkeit meinen Sohn so gut wie schmerzfrei zu entbinden. Das setzen selbst war ein kleines Problem bei mir, da ich ein ordentliches Hohlkreuz habe und den Rücken fast nicht rund genug bekommen habe. Aber dank der örtlichen Betäubung die es vorher gibt, habe ich davon nichts gemerkt. Auch im Anschluss hatte ich keinerlei Probleme.

LG

Beitrag von meandco 07.01.11 - 20:22 Uhr

ich hatte bei der großen nichts - und hätte auch nichts gebraucht. und ich hab sogar zwischen den wehen geschlafen ... das beste war aber wasser - ich hab dann auch in die wanne dürfen - da hab ich dann sogar wehen verpennt laut meiner schwester #schwitz

vor der geburt wollte ich aber wieder raus (keine ahnung, mich hätten keine zehn pferde dazu gebracht in der wanne zu bleiben und ich kann nicht sagen warum ... #augen) und hab so entbunden.

lg
me

Beitrag von mick68 07.01.11 - 20:27 Uhr

Erst mal vielen Dank für Eure doch zahlreichen Antworten. Ich denke, die Situation wirds zeigen, ob man was braucht oder nicht, und wenn, was :-)

LG Mick

Beitrag von bimmelbahn 07.01.11 - 20:43 Uhr

Am Anfang hilft auch ein Kirschkernkissen super.

Zum Schluss wollte ich es aber nicht mehr.

#winke