der werdende papa... was mitnehmen / was "absprechen" ?

Archiv des urbia-Forums Baby-Vorbereitung.

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit der frohen Erwartung auf das Baby - und es ist auch die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von taima 07.01.11 - 21:20 Uhr

Was nehmt ihr denn für den werdenden papa mit ins krankenhaus ? packt ihr ihm auch eine minitasche ? Wir wohnen nicht weit weg vom krankenhaus und ich denke nicht, dass er sich im KKH duschen/waschen würde, da würde er eher nach hause fahren. Zumal wir auch haustiere haben die versorgt werden müssen, da kann er gar nicht 24 stunden bei mir bleiben.

wie haben das eure männer gemacht?

Habt ihr irgendwelche sachen für die geburt abgesprochen ? Ist man wirklich teilweise so im delirium dass man nicht mehr richtig für sich entscheiden kann ? Gibt es irgendwas was man sich vorher klar sein sollte, ob man das wirklich will oder nicht?

Ich mag es eigentlich nicht wenn mir entscheidungen abgenommen werden (und mein mann ist niemand der in solchen fällen alleinige entscheidungen übernimmt), aber ich hab eben auch noch nie eine geburt erlebt... mein mann auch nicht. Vielleicht bin ich ja dann auch froh, wenn jemand sagt, "mach es so" - aber wann und welche entscheidungen muss man denn während der geburt treffen ?

Beitrag von kleener_drache 07.01.11 - 21:24 Uhr

Hallöle!!!

Wir haben damals für den werdenden Papa nur Schokiriegel und Energydrinks mitgenommen.

Abgesprochen haben wir gar nichts und im Delirium war ich auch nicht.
*lol* ich glaub ich war fitter als der Papa.

Ich musste während der Geburt nur entscheiden, ob ich Schmerzmittel haben will oder nicht.
*lol* und ob ich zu Mittag essen will oder nicht.

:-)
Mach dir keinen Stress.

LG

Beitrag von yozevin 07.01.11 - 21:38 Uhr

Huhu

Ich hatte für meinen Mann ein paar Klamotten in meine Tasche gepackt, weil von vornherein klar war, dass er die Nacht nach der Geburt (bei unserer Kleinen war es auch die Nacht davor) im Krankenhaus bleibt... Dann halt was zum Essen und zum Trinken und seinen DS, damit er was zu tun hat (war bei der Kleinen auch notwendig, da sie 30 Stunden nach Blasensprung mit 22 Stunden Wehen erst auf die Welt kam)

Abgesprochen haben wir vorher nur, wie wir uns die Geburt vorstellen.... Wollte eine natürliche Geburt, wenn es möglich ist, eine PDA, und megaviel Betreuung durch die Hebammen... Das Einzige, was davon passierte, war die natürliche Geburt ;-) Und das zum Glück in beiden Fällen! Während der Geburt wollte ich meine Ruhe (nur mein Mann durfte da sein) und ich wollte unter gar keinen Umständen eine PDA (Schisserkind :-p) Allerdings war ich während der ganzen Geburt voll da, brauchte also keinerlei "Fremdentscheidungen"....

Sprich mit deinem Mann ab, was du dir vorstellst, wunder dich aber nicht, wenn du deine Pläne über den Haufen wirfst und sag das vor allem auch deinem Mann! Und ansonsten lass es auf dich zukommen und mach dir keine unnötigen Gedanken im Vorwege! Das bringt nichts und macht dich nur noch nervöser, als du es sicher eh schon bist!

LG

Beitrag von blumella 07.01.11 - 21:49 Uhr

Meine Tasche hat mein Mann gepackt, daher weiß ich nicht, was er für sich mit reingepackt hat. Aber wir hatten auch ein Familienzimmer, also war zumindest seine Badetasche dabei.

Abgesprochen hatten wir z. B., dass er nur hinter mir stehen darf, jaja, am Ende hat er unser Kind noch vor mir gesehen, weil er am Fußende gestanden hat.
Wirklich dankbar war ich meinem Mann dafür, dass er ständig meine Hand und meine Kotzschale gehalten hat und das er mir immer total lieb "vorgeatmet" hat, damit ich die Wehen besser veratmen konnte.

Beitrag von kleine1102 07.01.11 - 21:51 Uhr

Hallo,

mein Mann hatte keine spezielle "Klinik-Tasche" ;-). Wir hatten, soweit ich mich erinnere, lediglich ein T-Shirt zum Wechseln eingepackt und Deo. Ausserdem etwas zum Trinken für uns beide, wobei man das ja problemlos im KH kaufen kann (nachts halt am Automaten). Essen mochte mein Mann nichts, bei der Geburt unserer älteren Tochter habe ich ihn zwischendurch mal nach Hause geschickt (wir wohnten auch sehr in der Nähe der Klinik), weil anfangs überhaupt nichts "voran ging" #schwitz. Bei der Kleinen ging's dann wesentlich schneller, zum Essen war ihm allerdings bei beiden nicht zumute ;-) (nicht, weil's so schrecklich war, sondern einfach zu aufregend, halt "Ausnahme-Zustand").

Spezielle Absprachen für die Geburt haben wir nicht getroffen, man unterhält sich während der #schwangerschaft ja immer mal wieder auch darüber. Die Wahrscheinlichkeit, dass Du trotz Wehen noch wichtige Entscheidungen treffen kannst UND dass die Geburt ohne größere Komplikationen verläuft, ist glücklicher Weise recht hoch. Und falls nicht würde Dein Mann ganz sicher "über sich hinaus wachsen" und Dich auch bei der Entscheidungsfindung hilfreich unterstützen. Obwohl die Geburt unseres ersten Kindes SEHR lang war und ebenso kraftraubend wie komplikationsreich, hatte ich zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, überhaupt nicht mehr denken/entscheiden zu können- das klappt schon :-)! Die Entscheidungen, ob Schmerzmittel oder nicht, ob sitzen, laufen oder liegen, Bett oder Badewanne, ... kann der werdende Papa sowieso nicht treffen ;-) und der "Rest" wird sich bei Bedarf "finden".

Lieben Gruß & alles Gute #blume!

Kathrin & zwei Mädels

Beitrag von golden_earring 07.01.11 - 22:12 Uhr

Hallo!

Wir hatten nur meine KH-Tasche dabei. Wasser und Kaffee gab es umsonst für meinen Mann und mich im Kreißsaal. Essen bekam er mittags auch für einen kleine Obulus.
Abgesprochen war, dass ICH das Sagen habe und er ggfs. nachdruck bei Ärzten etc macht. Brauchte aber nicht, da meine Freundin (Assistenzärztin der Gyn) Dienst hatte und mich entbunden hat und alles nach meinen Wünschen lief.
Im Delirium war ich auch nicht #kratz ich konnte jederzeit zwischen den Wehen ganz normal sprechen und hab mich noch mit ihr zwischen den Presswehen über die Ausbildung meines Jungpferdes unterhalten #rofl

Lg
Nina mit Felicia (26.10.2010) #verliebt

Beitrag von emilylucy05 08.01.11 - 07:59 Uhr

´Hallo,

meinem Mann hatte ich auch eine Kliniktasche gepackt:

-ne Cola und Wasser
-Traubenzucker
-Studentenfutter
-Snickers (wenns mal wieder länger dauert)
-neues T-shirt (Superdad)
-Fotokamera

Wir wohnen auch recht nah am KH und haben einen Hund und beim 2. ja noch das Geschwisterkind von daher hat mein Mann auch nicht im KH übernachtet. Das einzigste was ich entscheiden mußte war ob ich schmerzmittel haben wollte und welche art der Narkose (Not--KS) Ich war nicht einmal so weg getreten das ich irgendwas verpaßt hätte oder keine entscheidung hätte treffen können.

lg emilylucy

Beitrag von steff0278 08.01.11 - 13:40 Uhr

Huhu!

Mein Mann hat sich während der Geburt (20 Std) von bifi roll und Cola ernährt. :-D Ach ja, und von Kaffee!

Abgesprochen hatten wir nur, dass er bei mir am Kopfende stehen bleibt und nicht "da unten" hin gucken darf. Das wollte ich einfach nicht. War aber letzten Endes eh unnötig, da es nach 20 Std ein Kaiserschnitt wurde.

Geh es einfach locker an, wirklich planen kann man nicht. Im Delirium war ich übrigens auch nicht. ;-)

LG

Beitrag von taima 08.01.11 - 16:15 Uhr

danke :)

Gut zuwissen, dass man doch herr seiner sinne ist. das klang bei manchen Artikeln irgendwie immer anders :)

Beitrag von tempranillo70 08.01.11 - 14:16 Uhr

Hallo,
Wechselkleidung, wenn er Dir aus der Wanne hilft oder Du Dich übergibst oder stark schwitzt oder vor Begeisterung sein Blutverschmiertes Neugeborenes an sich drückt.
evt auch zwei Satz, wenns ne 30h Geburt wird.
Da es im Kreissaal recht warm ist, ist Kleidung in Form von nur T-Shirt und ner bequemen, nicht zu dicken Hose und Schlappen sinnvoll. (gerade im Winter).
Außerdem ist ein Nickerchen morgens um drei so besser als mit Jeans, Wanderschuhen und Fleecepulli.
Was zu trinken oder zu essen. Wir hatten ne Packung Studentenfutter mit, Snickers und Mars bei 25° Raumtemperatur - neeee
Was zu lesen, MP3-Player.
Ein geladenes Handy und nen geladenen Fotoapparat mit ner leeren Speicherkarte, evt Ladegerät.
Kleingeld für Automatenkaffee und die Parkuhr.

Ich war immer eigener Herr meiner Sinne #schein
War selber überrascht, wie sicher man selber weiß, was man wie will und ob einem ds guttut oder nicht. Du bist der Geburt nicht passiv ausgeliefert sondern vollkommen aktiv dabei.
Das unterscheidet sich kollosal von anderen Situation, in denen Du starke Schmerzen hast, z.B nach ner OP oder bei Migräne. Das Gefühl ist ganz ein anderes.
Alles Gute, I.

Beitrag von taima 08.01.11 - 16:13 Uhr

Danke schön... dann soll er sich doch lieber 2-3 sachen zusammen packen. kann man ja im auto lagern oder so.

naja 30 stunden wird er hoffentlich nicht bei mir bleiben müssen, solange möcht ich meine tierchen nicht ohne fressen lassen... Hm, vielleicht sollte ich notfalls die schwiegers einweihen wo das fressen steht, die haben auch ein "Notschlüssel" von uns zuhause...

fotoapperat, mp3 player, lesekram und kekse hab ich schon eingepackt. Mal schauen ob ich noch was salzstangen mäßiges oder so finde...

Beitrag von wuestenblume86 08.01.11 - 16:58 Uhr

Mein mann hatte nur ein zweites tshirt und ne tuete haribo dabei .....gebraucht hat er davon nix, weil manchmal doch alles anders kommt.

Bezueglich absprachen kennt er eh meine einstellung zu diesem oder jenem thema und wuerde diese auch in meinem interesse vertreten.