nochmal: Libido nach den Wechseljahren

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Forum: Liebesleben

Ob Liebeslust oder Liebesfrust, ob erotische Freuden oder "technische" Probleme: Hier ist Platz für Fragen, Sorgen und Tipps. Für das Thema Verhütung gibt es ein eigenes Forum Verhütung.

Beitrag von mimo 08.01.11 - 08:26 Uhr

Hallo,

da mich das Thema auch interessiert und der vorherige Thread in Gebärmutterentfernung gipfelte starte ich noch mal den selbigen.

Ich merke nämlich auch das ich nur während meines Eisprungs so richtig Lust habe. Danach nicht wirklich.Einen Tag vor meinen Tagen auch nochmal.

Da mache ich mir natürlich schon Gedanken wie das ist wenn ich keinen Eisprung mehr habe #zitter#schmoll

Wäre nett wenn wir diemal beim Thema bleiben könnten, denn das interessiert mich wirklich.

LG

Mimo

Beitrag von asimbonanga 08.01.11 - 16:46 Uhr

Ich entschuldige mich für mein ausuferndes Geplauder mit Purpur.


Leider habe ich in meiner Jugend keine Steigerung der Libido um den Eisprung herum bewusst festgestellt.Ich glaube aber trotzdem nicht, das du mit Lustlosigkeit in deinen mittleren Jahren rechnen musst, wenn sonst alles stimmt.

L.G.

Beitrag von purpur100 09.01.11 - 18:07 Uhr

Hi Asbo,

#kratz wieso entschuldigst du dich für unser Gespräch? Es finden hier in allen möglichen Threads in den Unter/Nebensträngen sehr oft Gespräche statt, die weit weniger mit dem ursprünglichen Eröffnungsthema zu tun haben.
Da fühlt sich auch keiner schuldig;-)

Beitrag von asimbonanga 09.01.11 - 18:46 Uhr

Mir war so nach höflich sein #winke

Beitrag von purpur100 09.01.11 - 18:47 Uhr

bist halt ein braves, wohlerzogenes großes Mädchen;-)#winke

Beitrag von asimbonanga 09.01.11 - 19:08 Uhr

Ich gebe mir Mühe......immer wieder:-) #winke

Beitrag von hinterwaeldlerin09 08.01.11 - 17:13 Uhr

Hallo,

ich denke, das Ding mit dem Eisprung wird deutlich überschätzt. Viele Frauen reden davon, dass sie den Eisprung "merken"...aber woher wollen die das wirklich wissen?

Ab 35 Jahre haben die meisten nicht mehr in jedem Zylkus einen Eisprung. Sie können aber natürlich selbstverständlich eine Menstruation haben.

Ich bin über 40 und habe einen völlig unauffälligen, regelmäßigen Zyklus. Aber wenn man nach den Statistiken geht, die man im I-net findet, habe ich in meinem Alter nur noch 4-6 Eisprünge im Jahr! Diese Zahl hat meine FÄ übrigens bestätigt.

Diese Tatsache bildet aber mein sexuelles Empfinden nicht ab! Wenn es so wäre, dann hätte ich ja nur noch 4-6 Mal Lust auf Sex im Jahr! Und da liege ich doch deutlich drüber!;-)

Sex und Hormone gehören zusammen, aber das Wirken der Hormone in unserem Körper ist viel vielfältiger, komplizierter und wunderbarer, als wir glauben. Eben nicht so holzschnittartig. Der Mensch hat eben nicht nur einmal im Monat eine "Brunftsaison"!

Ich kenne mehrere Frauen über 50, die mir erzählt haben, dass sie nach der Menopause sexuell nochmal richtig durchgestartet sind, weil sie sich befreit fühlten. Die hatten allerdings das Glück, dass sie die richtigen Männer für das Durchstarten hatten!

Wie sagte mir eine 54 Jahre alte Arbeitskollegin? "Die Wechseljahre waren so furchtbar, aber als das vorbei war, habe ich mich wieder großartig gefühlt!"

Wenn das nicht aufbauend ist...in diesem Sinne...#cool

lg die hinterwäldlerin

Beitrag von fruehchenomi 08.01.11 - 19:54 Uhr

Die Wichtigkeit des Eisprungs samt dem Vorhandensein der Gebärmutter wird vollkommen überschätzt und findet (auch nach Aussage meines Arztes) sehr viel "im Kopf" statt.
Meinen Eisprung habe ich eigentlich nie so richtig gemerkt, hab mich damit auch nicht beschäftigt, ehrlich gesagt, hatte immer viel zu viel zu tun.
Die Gebärmutter hab ich schon mit 33 Jahren rausbekommen und war nur noch gottfroh, das Teil los zu sein.
Nach wenigen Monaten wußte ich nicht mal mehr, wann es hätte mal wieder "soweit" sein sollen.
Ich genoß nur noch rundum die Tatsache, niemals mehr mit schrecklichen Blutungen, massiven Myomen und Verhütung zu tun zu haben - mein Mann übrigens auch ! :-p
LG Moni

Beitrag von purpur100 09.01.11 - 18:15 Uhr

Liebe frühchenomi,

genau das ist es. Wieso können die Frauen denn nicht verdammt nochmal zusammenhalten? Ihre Unterschiedlichkeit akzeptieren?

Nein, stattdessen gibt es immer wieder Frauen, die sagen, daß sie froh sind, das "Ding" loszusein. Du schreibst ja selbst, daß du dich z. B. mit dem Thema Eisprung nie so richtig beschäftigt hast; demzufolge wahrscheinlich auch nicht mit dem Thema "weiblicher Körper".

"Die Wichtigkeit des Eisprungs samt dem Vorhandensein der Gebärmutter wird vollkommen überschätzt und findet (auch nach Aussage meines Arztes) sehr viel "im Kopf" statt. "

Na, merkst du was? Nach Aussage deines Arztes, ja super, ja klasse!

Genau darum geht es doch.

Frauen, welche nach einer Gebärmutterentfernung massive Probleme haben, müssen sich sagen lassen, daß es eine Kopfsache ist. Hey, wo wurden denn bei der OP Nervenstränge durchgeschnitten? Im Kopf oder im Unterleib?

Sorry, wenn mein Posting nun etwas aggresiv wirkt; es regt mich nunmal tierisch auf, wenn eine Geschlechtsgenossin über die andere denkt, daß sie sich Sachen nur einbildet.

Also entschuldige ich mich für meinen eventuell aggresiven Ton. Aber nicht für meine Aussage.

#blume#blume

Beitrag von asimbonanga 09.01.11 - 18:57 Uhr

Jede Frau hat ein anderes Verhältnis zu ihrem Körper.Das sieht man schon an dem Umgang mit der Mens-die eine flucht jeden Monat und hat schon in den 30zigern PMS -andere nehmen das Schulter zuckend hin.Die eine geht brav jährlich mindestens einmal zum Abstrich-die andere alle 6 Jahre und hofft das alles gut geht.Oder auch Wechseljahr
-Beschwerden.Manche gehen zum FA-andere machen nichts und denken ist halt so-andere spüren nichts.
Ist auch egal-Hauptsache die Lebensqualität stimmt und man fühlt sich wohl.
Ich habe Freundinnen, die hatten eine Hysterektomie und sind einfach nur froh-----es nimmt auch nicht jede Veränderungen wahr, das hängt stark mit der Lebenssituation zusammen.

Aber du hast recht, es ist nicht gut wenn man die Beschwerden anderer Geschlechtsgenossinnen als Einbildung abtut.In meinem Alter erleiden viele Frauen eine Einbuße an Lebensqualität und Leistungsfähigkeit, das sieht und spürt man.

Beitrag von purpur100 09.01.11 - 19:04 Uhr

jepp. Jede Frau ist anders! Und auch die "Schnittführung" bei den OPs ist jeweils anders - ja klar, nicht immer werden wichtige Nervenstränge durchgeschnitten.
Weißt, was ich am schlimmsten finde? Es scheint von Ärzteseite kein Interesse zu bestehen, den Frauen anderweitig helfen zu wollen. In Frankreich sieht das z. B. ganz anders aus. Da ist die Gebärmutter auch nach oder in und sogar VOR den Wechseljahren wichtig. Also in den Augen der Ärzte.

Ja und da frag ich mich: Was unterscheidet die deutsche Frau von der französischen Frau?

Beitrag von asimbonanga 09.01.11 - 19:13 Uhr

Dazu müsste man das französische Gesundheitssystem kennen, die Abrechnungsvergütungen--- und Möglichkeiten überhaupt.Auch die Statistiken anderer Länder kenne ich nicht-meine mich aber zu erinnern mal gelesen zu haben ,das man hier prozentual besonders eifrig entfernt.

Beitrag von purpur100 09.01.11 - 19:15 Uhr

na ja eben drum.

Weil doch viele immer noch glauben, dem Arzt ginge es um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Patientinnen ;-)

Und diesemal wird sich nicht für unser Gespräch entschuldigt, hörst du #winke

Beitrag von asimbonanga 09.01.11 - 19:27 Uhr

ja diesmal ist überlesen gefordert :-)