Bin am verzweifeln, bitte helft mir mal

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von biggi02 08.01.11 - 12:26 Uhr

Hallo ihr lieben,

wir haben zur Zeit ein rießen Problem mit unserem Sohn.
Er ist ein ganz ausgeglichener, lieber und aufgeweckter Schatz.
Aber seit gut 2 Monaten sind die Nächte der pure Horror.
Er schläft immer ohne Probleme gegen halb acht ein, aber spätestens ab Mitternacht fängt er an zu schreien/weinen und läßt sich kaum beruhigen.
Die Augen sind fast immer zu und wenn wir ihn beruhigen wollen dann stößt er uns weg.
Es hilft kein Schnulli,Tee usw.
Erst wenn er rausgenommen wird , wird er wieder ruhiger und schläft innerhalb von ein paar Minuten weiter.
Von da ab geht es ungefähr jede halbe Stunde von vorne los.

Wir haben bald keine Kraft mehr uns wissen nicht weiter.
Diese Phase ist jetzt wie gesagt seit 2 Monaten und nimmt anscheinend kein Ende.
Aco so, mein Schatz ist 20 Monate alt.

Kennt das jemand von Euch?
Ich wäre für jeden noch so kleinen Tipp dankbar,denn ich weiß nicht mehr weiter.
Vorher war das schlafen nie ein Problem und seine 2 Stunden Mittagsschlaf macht er auch ohne Zwischenfall.

LG,Biggi mit Kids und Krümel 14. SSW

Beitrag von schnutzel-ex 08.01.11 - 12:32 Uhr

Hallo,

wir hatten haargenau das gleiche Problem, und zwar 10 Monate lang. Unsere Tochter hatte nachts einfach alleine Angst. Wir haben sie mit in unser Bett genommen und alles gut. Irgendwann haben wir wieder angefangen, sie an eigene bettchen gewöhnt und alles klappt.
Da musst Du wohl durch, brüllen lassen oder so finde ich grausam. Wenn er nähe sucht, sollte er sie haben.

Nun bist Du jaschwanger und solltest dich schonen... vielleicht kann dein partner die nachtschichten machen?!

lg
schn

Beitrag von biggi02 08.01.11 - 12:39 Uhr

Hallo,

durch das Chaos haben wir kurzerhand sein bettchen bei uns ins Schlafzimmer gestellt, allein schon wegen der ewigen Rennerei.#schwitz
Und wenn es ganz schlimm ist dann liegt er bei uns in der Mitte, aber es macht absolut keinen Unterschied:-(.
Auch dann haben wir das gleiche Problem.
Ich habe echt keine Ahnung was das jetzt sein soll bzw. was er hat.
Es war doch immer alles in ordnung.....und auf einmal#kratz sind die Nächte der reinste Horror.

Er wil ja auch gar nichts, kein Hunger, Durst usw. aber momentan werden wir häufiger geweckt als mit einem Säugling.:-p

Mein Mann ist was das angeht ein wahrer Schatz, wir stehen das Nacht für Nacht zusammen durch und hoffen das der Spuk bald vorbei ist.

10 Monate??????????#schock oh nein, bitte nicht.

LG, Biggi

Beitrag von incredible-baby1979 08.01.11 - 12:35 Uhr

Hallo,

du sprichst nicht zufällig von unserem Julian (21 Monate) :-)?
Er hatte/hat das auch ab und an, bloß dass es bei ihm meist 22 Uhr ist. Er schreit erbärmlich, hat aber definitiv die Augen zu. Meist genügt es, wenn wir ihm die Wange streicheln und "SchSchSch" machen oder ihm sein heißgeliebtes "la le lu..." vorsingen. Reicht dies nicht, wird er selbstverständlich auch hochgenommen, bekuschelt und geschaukelt.
Wenn es uns allerdings zu "bunt" wird, dann nehmen wir ihn mit in unser Bett :-).

LG,
incredible heute männerlos

Beitrag von biggi02 08.01.11 - 12:43 Uhr

Na super, es liegt am Namen#rofl #rofl #rofl,
meiner heißt auch Julian.

Als die Phase anfing ließ er sich auch mit einem leisen Schschsch beruhigen, aber jetzt hilft nichts mehr.
Er wälzt sich im Bett hin und her und schreit was das Zeug hält.
Zur Zeit liegt er schon bei uns im Zimmer in seinem Bettchen und ich habe uns schon ein Nachtlich zugelegt(vorher mußte es absolut dunkel sein) aber es hilft nichts.
Wenn mein Mann ihn auf dem Arm nimmt ist er sofor ruhig und schläft weiter.....aber nur für ungefähr 30 Minuten.#schwitz

Oh Gott was es auch immer ist, laß es bald vorbei sein.

LG, Biggi

Beitrag von -juli-20 08.01.11 - 12:44 Uhr

Hallo,

ich kenne das auch bei meiner Tochter, ich habe festgestellt, dass es immer wenn jemand zu uns kommt (Oma, Opa, Onkel... ) und mal ne Stunde auf sie aufpasst nachts so ist. Gerade waren wir 2 Wochen lang nur wir drei zu Hause und sie hat nachts perfekt durchgeschlafen, oft sogar 12 Stunden lang. Seit gestern wieder jemand da war ist die Nacht wieder mal sehr lang geworden... ich glaube sie muss da kontrollieren ob ihre Eltern auch wirklich noch da sind, weil ja am Tag die Oma da war und da könnte es ja sein, dass die jetzt immer noch da ist ... ?
Naja ich weiß es nicht, aber es ist nicht lustig...
Ich nehme sie auch raus, lege sie kurz in mein Bett wo sie was zu trinken bekommt, aber dann gehts wieder ab in ihr Bett. Ab ca. 5 Uhr morgens darf sie dann auch bei mir bleiben, aber nachts will ich das nicht. Da steh ich lieber auf und geh zu ihr.

Einen richtigen Tipp kann ich dir auch nicht geben, ich hätte selbst gerne einen *;-)

Bin gespannt was noch so kommt!

Lg, Julia mit Clara Luna

Beitrag von biggi02 08.01.11 - 12:50 Uhr

Huhu,

ja wenn ich das mit dem Besuch wenigstens eingrenzen könnte, aber egal was am Tag passiert oder wer bei uns ist, die Nächte sind zur Zeit immer gleich.:-(
Wir grübeln schon dauernd an was es liegen könnte, tagsüber ist er so ausgeglichen und auch komischerweiße überhaupt nicht müde( im Gegensatz zu uns ):-p
Gegen 1-2 kleine Kontrollen nachts ob wir noch da sind hätte ich ja nichts, aber es geht über die ganze Nacht verteilt.

LG, Biggi

Beitrag von michi0416 08.01.11 - 17:04 Uhr

Hallo,

wir kennen das ganze auch.Unsere Püppi hat das auch gehabt.Vorallem wenn sich im Tagesablauf etwas ändert,sei es das der Opa da war oder wir was Unternommen haben wie schwimmen gehen.

Sie lies keinen an sich ran,hat geschriehen wie am Spiess.Wenn wir sie beruhigen wollten oder mit ihr gesprochen haben wurde es noch schlimmer.Das ging etwa 4 Monate so.Nun hat sich alles bis auf ab und an mal wieder eingepenndelt.

Die Kinderärtin meinte das die Kinder da wohl schlecht träumen würden,dann in ein Wachschlaf kommen,wo wir denken sie sind wach aber sie eigentlich schlafen.Das würde sich aber alles geben.
Einen wirklichen Rat geben kann ich dir da auch nicht,da jedes Kind seine Eigenen bedürfnisse hat.
lg

Beitrag von biggi02 08.01.11 - 19:38 Uhr

Ich danke Dir für Deine Antwort.

Es ist genau so wie Du es beschreibst.
Wenn unser Schatz anfängt zu weinen, dann ist er erstmal gar nicht zu beruhigen und schreit sogar noch mehr wenn wir es versuchen.

Aber dank der Antworten die ich bekommen habe scheint es ja irgendwann mal ein Ende zu nehmen oder zumindest wieder viel besser zu werden.

Für mich ist so eine Phase "Neuland" da unser großer sowas nicht hatte.
Hoffentlich hat sich das ganze bis zum Sommer wieder eingependelt, sonst bleib ich dann am besten gleich ganz wach wenn unser Nachwuchs kommt.:-p

Danke, Du hast mir wirklich sehr geholfen und Mut gemacht.

LG, Biggi

Beitrag von michi0416 08.01.11 - 22:22 Uhr

Ja,es wird besser!!!

Bei uns hat es so angefangen:August Hochwasser,alles Verloren!Auszug aus unserem Haus,von einer Min auf die andere.So,da standen wir nun wohin.
Die 1 Nacht haben wir bei Freunden geschlafen (unser grosser bei meiner Schwägerin).
2 Nacht im stinkenden Haus,weil es keine Möglichkeit gab wo wir hin können.
Ab der 3 Nacht in einer Pension.Nach 2 Wochen sind wir in eine Übergangs Wohnung gezogen.Keine Möbel,kein Spielzeug ect.Haben vieles von der stadt bekommen.
Jeden Tag musste ich sie früh Zeitig wecken und sie mit ins Haus (Wohl gemerkt ne Baustelle ) nehmen,
da sie bei niemanden geblieben ist.Aber mein Mann musste Arbeiten,sie tat uns so unentlich leid.
Sie verstand ja nicht was Passiert ist.Haben manche Nacht geweint und nicht Verstanden was mit ihr los ist!Die nachtbarn die geklingelt haben "was haben sie den mit dem Kind gemacht" oder "Oh Gott warum schreit sie den so"!!
So ging es von August bis Dezember.
1 Woche vor Weihnachten sind wir wieder in unser haus gezogen und nach den ersten 2 Nächten wurde es weniger und nun klappt es wieder!Sie fühlt sich wieder wohl und zu Hause angekommen,wie wir alle.
Das waren die Härtesten Monate,aber wir haben sie geschafft.
Sie werden ja auch Älter und verstehen von Tag zu Tag mehr.

Es wird besser lg Michi



Beitrag von massai 08.01.11 - 21:56 Uhr

weiß nur von einer bekannten, dass ihr sohn ein schreikind war die ersten 4 Monate durch. dann hatte er das so wie du es beschrieben hast eben nur nachts und später hat er angefangen schlafzuwandeln...weiß nicht ob da eine verbindung besteht.

mein sohn schläft aber unabhängig davon auch nicht alleine...er braucht mich nachts. sonst wäre es auch so ähnlich. nicht halbstündlich aber sicher 5-6 mal die nacht.

ratschlag? mach eine seite des gittesbettes ab und leg eine matratze dran. bleib bei ihm solange er dich braucht. denke wenn er erst mal verstanden hat, dass du da bist wird er ruhiger. und wenn du merkst dass er erst zusich kommen muss um sich zu beruhigen dann sprich mit ihm. ich sag auch immer : mama ist da ! und wenn er mich kurz angeschaut hat, dann schläft er sofort wieder ein.

hat er vor 2 monaten zufällig ne impfung bekommen?

17 monate

Beitrag von biggi02 09.01.11 - 09:42 Uhr

Guten Morgen,

durch das ganze Chaos haben wir sein Bettchen schon vorrübergehend zu uns ins Schlafzimmer gestellt.
Die ständige Rennerei war mir auf Dauer zu viel.
Die letzte Nacht war es auch wieder extrem schlimm und er weinte bitterlich und sagte auf einmal noch zusätzlich ständig "aua" und griff sich verzweifelt in den Mund.
Vielleicht bekommt er ja die letzten 4 Backenzähne und ich wüßte endlich woran es liegt.

Nein, eine Impfung bekam er die letzte Zeit nicht aber er hatte fast 3 Wochen lang im Dezember den "Noro-Virus", ob es da jetzt auch eine Verbindung gibt weiß ich nicht, denn diese "nächtliche Phase" geht jetzt schon ungefähr 2 Monate lang.

LG und danke für Deine Hilfe,
Biggi

Beitrag von massai 09.01.11 - 12:40 Uhr

also wenn er sich in den mund greift und aua sagt, sind es sicher die zähne...das hat unser kleiner auch gemacht. ich habe ihm aber auch nachts dann immer osanit und dentinox gegeben und wenn er tagsüber auch aua hatte hat er zum schlafen gleich schmerzsaft bekommen. den kannst du ja aber auch nachts geben.

jedes kind leidet anders unter den zähnen, unser kleiner hatte eigentlich bei allen zähnen schmerzen aber die backenzähne waren auch echt heftig tagsüber wie auch nachts.

kannst ihm ja auch mal einen schnuller aus dem kühlschrank geben wenn er einen hat.

lg

Beitrag von anja570 09.01.11 - 01:40 Uhr

Hallo,

wenn er sich nicht beruhigt, nimmst Du ihn dann mit in Euer Bett?

Mein Kleiner ist 19 Monate, schlief bisher so gut wie nie durch.

Er schläft sowohl abends als auch mittags problemlos ein. Aber in der Nacht wacht er nach einigen Stunden, meist zwischen 1-2Uhr auf und beruhigt sich seit ein paar Wochen nicht mehr. Davor war es etwas anders, da habe ich ihn kurz angelegt und wieder in sein Bett gelegt, wo er weiter schlief. Bevor ich ewig Theater habe und keiner zur Ruhe kommt, nehme ich ihn in unser Bett, er schläft dann schnell ein.
Ich denke unsere Kinder brauchen die Nähe, träumen schlecht, haben Angst...

Diese Phase wird nicht ewig bleiben und sie werden lernen allein zu schlafen bzw. durchzuschlafen, gib ihm diese Zeit.

LG
Anja

Beitrag von biggi02 09.01.11 - 09:51 Uhr

Guten Morgen,

ja im Moment haben wir sein bettchen zu uns ins Schlafzimmer gestellt.
Er war immer ein guter "Schläfer" (aber natürlich auch mit Ausnahmen) und es gab selten Probleme.
Aber seit 2 Monaten ist alles auf den Kopf gestellt und ich habe keine Erklärung dafür.
Wenn er nur merken muß ob wir noch "da" sind warum läßt er sich dann nicht ganz vorsichtig beruhigen sondern schreit und weint weiter???

Erst wenn er auf den Arm genommen wird ist sofor Ruhe und man kann ihn dann auch gleich wieder hinlegen.
Aber dann dauert es nicht lange und alles fängt von vorne an.

Vielleicht fängt er wirklich bewußt an zu träumen und mein "großer" hatte es damals auch ich weiß es eben nur nicht mehr#schein.

Heute Nacht rief er zusätzlich noch ständig "aua" und griff sich in den Mund.
Ihm fehlen noch die 4 letzten Backenzähne und wenn es daran liegen sollte.....dauert es dann sooo lange? ich habe das Gefühl das es gar nicht mehr besser wird.
Tagsüber ist er so zufrieden mit allem und macht auch ohne Probleme Mittagsschlaf, aber kaum ist es mal annähernd Mitternacht...#schwitz

LG und danke für Deine Antwort,
Biggi