Ausschlag beginnend hinter den Ohren

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von tweety25883 08.01.11 - 13:19 Uhr

Hallo

Habe bei meinem Sohn vor 2 Tagen hinter einem Ohr einen Ausschlag entdeckt. Ein wenig auch an den Achseln (also nicht direkt in den Achselhöhlen, eher drüber geht Richtung Schulter). Gestern hatte er auch hinter dem anderen Ohr etwas Ausschlag, der sich an beiden Seiten Richtung Hals und Kopf zieht, über dem Penis und am Po. Heut geht es nun auf dem Brustkorb weiter und an dem Armen.

Er hat lediglich eine ganz wenig laufende Nase und morgens hustet er ein wenig, sonst nichts.

Was meint ihr, was das sein könnte? Sollte ich das lieber abklären lassen?

LG Tweety25883

Beitrag von hannah1010 08.01.11 - 13:23 Uhr

Hallo!

Wie sieht der Ausschlag denn aus?

Könnten es evtl. Windpocken sein....die begannen bei meinen Kids auch hinter den Ohren...

lg tina

Beitrag von tweety25883 08.01.11 - 13:40 Uhr

Er sieht eher feinfleckig aus.:-(

LG

Beitrag von tweety25883 08.01.11 - 13:48 Uhr

Wenn ich google nach Kinderkrankheiten befrage, könnte es zu Röteln passen. Manchmal bekommt er auch wegen einer Erkältung Ausschläge, daher bin ich eher unsicher, ob ich es nun lieber abklären lassen soll, zumal der Ausschlag diesmal nicht wie sonst in den Achselhöhlen, Arm- und Kniebeugen ist.

Ab 16 Uhr hat auch unsere Kinderärztin Sprechstunde heut.

Beitrag von sarah05 08.01.11 - 14:03 Uhr

Vielleicht könnte es ja auch nesselsucht sein?
Hat er irgendwelche Medikamente bekommen,die er vielleicht nicht vertragen hat?
Liebe Grüsse Sarah

Beitrag von tweety25883 08.01.11 - 14:07 Uhr

Medikamente hatte er in letzter Zeit gar nicht. auch nichts anderes zu Essen oder ähnliches. Allergien konnten keine festgestellt werden.

LG Tweety

Beitrag von sarah05 08.01.11 - 14:11 Uhr

Okay,war nur so ein Gedanke.
Alles gute.

Beitrag von nashivadespina 08.01.11 - 16:15 Uhr

Gerade wegen des Ausschlags in Verbindung mit dem Husten und dem Schnupfen solltest du es von einem Kinderarzt der bestenfalls Allergologe ist schnellstmöglich aklären lassen um eine schwerwiegende Verlaufsform einer Allergie auszuschließen die eine sofortige Behandlung bedarf.

Beitrag von tweety25883 08.01.11 - 19:55 Uhr

#danke für die Antwort. Waren bei unserer Ärztin, die auch Allergologin ist. Sie meint, bis jetzt sieht es eher nicht nach einer Infektionskrankheit aus, sondern scheint eine allergische Reaktion zu sein. Sollen Zitrusfrüchte weg lassen. Hoffe es geht langsam weg, aber es sieht eher aus, als würde es mehr werden.

Wenn es Montag nicht besser ist, solle wir wieder kommen:-( (genau da fängt meine Weiterbildung an).

LG Tweety

Beitrag von nashivadespina 08.01.11 - 20:21 Uhr

Dann wünsche ich mal gute Besserung und dass ich schnell den/ die Auslöser herausfindet. #klee

Habt ihr denn auch Anthisitamin (zb Cetirizin) und / oder Kortisonzäpfchen für zu Hause mitbekommen?

Beitrag von nashivadespina 08.01.11 - 20:22 Uhr

ich meinte natürlich..dass IHR den / die Auslöser schnell herausfindet #hicks

Beitrag von tweety25883 08.01.11 - 20:46 Uhr

Ceterizin hab ich noch da. Einen Auslöser werden wir so schnell wohl nicht finden. Er hat scheinbar Pseudoallergien, denn über Blutabnahme konnte nichts festgestellt werden.

Beitrag von nashivadespina 08.01.11 - 21:03 Uhr

Gut dass dein Kind mit dem Medikament versorgt ist :)

Manche Allergien/Unverträglichkeiten/Sensibilisierungen sind aber zb im Blutbild (RAST-Test) nicht erkennlich -dafür aber im Pricktest/Reibetest usw. Weiterhin wird im Blutbild nicht auf alle möglichen Allergieauslöser getestet -das lässt die Schulmedizin momentan leider noch nicht zu bzw ist dies leider noch zu (kosten-)aufwendig. Das im Blutbild also keine Sensibilisierungen erkennlich sind beudetet nicht, dass es sich definitiv um sogenannte Pseudoallergien (nicht ige-vermittelte allergene) handeln muss. Klar Pseudoallergien kommen zudem auch noch in Betracht die im Blutbild usw leider nicht erkennbar sind aber sind nicht die einzigen potenziellen Auslöser. Das ist leider alles nicht so einfach aber die eigene Anamnese erziehlt ja auch manchmal Erfolg und wenn ihr Allergologisch gut beraten seit ist das auch schon seeehr viel wert :) Wünsche aufjedenfall weiterhin gute Besserung #blume

Beitrag von tweety25883 08.01.11 - 21:11 Uhr

Ja, das mit den Allergien ist eine Sache für sich. Teilweise scheint er eh auf Sachen zu reagieren, die man nicht einmal testen kann, wie z.B Erdbeeren, Kirschen o.ä (haben nur noch nicht rausbekommen, was da nun schuld ist). Unsere Hautärztin wollte bei ihm weder Prick noch Bluttest machen und unsere KÄ hat wenistens den Bluttest gemacht.

Wir werden die ganze Sache weiter beobachten, nur komm ich mir manchmal schon doof vor, wenn ich zu Arzt gehe und sage wir haben wieder Ausschlag (kenn mich mit den ganzen Kinderkrankheiten nicht aus, meine Kids hatten noch keine).

LG Tweety

Beitrag von nashivadespina 08.01.11 - 21:38 Uhr

An deiner Stelle würde ich einen Kinderarzt aufsuchen der gleichzeitig Allergologe ist (kein normaler Kinderarzt, keinen Hautarzt, keinen Erwachsenen-Allergologen) da dieser am ehesten ausreichendes Fachwissen besitzt und dementsprechend auch gut behandeln und testen kann. Sollte es keinen in eurer Nähe geben würde ich auch eine Spezialkinderklinik mit allergologischen Ambulanz aufsuchen (vorausgesetzt ihr bekommt es selbst nicht unter Kontrolle bzw findet den/die Auslöser nicht).

Wenn der Arzt gesagt hat dass man nicht auf Erdbeeren oder Kirschen testen kann war dies eine Falschaussage..solche Ärzte liebe ich ja..#augen

Das kann man aufjedenfall und zwar dreifach: per RAST-Test, Pricktest und Provokation -ist nur etwas aufwendiger-zahlen aber regulär auch die gesetzlichen Krankenkassen. Wenn der Arzt mitspielt und gut ist kann man sich sogar die Dinge die getestet werden sollen mit aussuchen wenn die Allergene im Verdacht stehen -ausgeschlossen Pseudoallergene da das ja mit denen nicht per Blutbild oder Pricktestung geht.

Wenn dein Kind durchgehend eine allergische Reaktion hätte die nicht abklingt bzw nur kurzzeitig und es immerwieder dazu kommt würde man auch pricken. (In nicht so dringenden Fällen ist Pricken erst am 4 Jahren möglich).

Es gibt auch diverse Diäten die sinnvoll sein könnten wie zb. Histaminarme, pseudoallergenarme, olligoallergenarme diäten usw die aber mit besonderer Vorsicht und nur nach Verordnung des Arztes gemacht werden sollten. Die eigene Anamnese hat meinem Kind und mir auch immer viel gebracht. Es kann sich lohnen jeden Tag aufzuschreiben wie der Tag verlaufen ist..was das Kind gegessen hat..welches Shampoo angewendet wurde, welche Symptome aufgetreten sind usw. um neue Erkenntnisse zu erhalten. Die Gewissheit dass Kontaktallergien innerhalb von 72 Stunden und Lebensmittelunverträglichkeiten/allergien innerhalb von 24 Stunden nach Kontakt des Allergens auftreten kann auch helfen. Auch Reibetestungen wären bei deinem Kind (gerade auch weil es mit Husten usw reagiert) wahrscheinlich auch sehr sinnvoll.

Beitrag von nashivadespina 08.01.11 - 21:46 Uhr

Lebensmittelunverträglichkeiten innerhalb von 48 Stunden..sry

Beitrag von sanne2209 08.01.11 - 22:25 Uhr

http://www.onmeda.de/krankheiten/roeteln-symptome-1374-4.html

röteln fangen so an wie du beschreibst

Beitrag von tweety25883 09.01.11 - 14:32 Uhr

#danke das hatte ich auch gefunden. Waren gestern noch beim Arzt. Es ist wohl eine allergische Reaktion und wir sollen Zotrusfrüchte weg lassen. Sotte es morgen nicht besser sein, sollen wir nochmal hin.

LG Tweety