Insulinresistenz und schwanger - wie war´s bei Euch?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von hasengesicht 08.01.11 - 16:01 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

bin jetzt in der 12. Woche #ole

Im August hat man bei mir eine Insulinresistenz diagnostiziert, seitdem habe ich Metformin (2x1000) genommen. Bin dann (endlich) schwanger geworden und musste dann das Met ca. in der 8. Woche absetzen.
Jetzt mache ich mir natürlich Gedanken, wie mein Körper das (grade in den höheren SSW) wohl verkraftet. Mein Arzt sieht das recht locker: mein Körper habe das ja vorher schon mit vermehrter Insulinausschüttung kompensiert und würde das wieder tun. Nach der Entbindung könne ich dann ja wieder mit Met anfangen (werde leider wohl wieder nicht stillen können wg. nicht durchgängiger Milchkanäle)

Habe natürlich Angst vor SS-Diabetes.#zitter Wie seid Ihr damit umgegangen? Habe schon an Blutzuckerteststreifen oder so gedacht, aber mein Blutzucker war bisher auch immer super... Hatte eigentlich (bis auf Zunehmen) keine Symptome.

Wie seit Ihr damit umgegangen? Hat sich bei Euch ein SS-Diabetes entwickelt?


Liebe Grüße:-):-)

Beitrag von paulchenmc 08.01.11 - 16:18 Uhr

Hi,

ich bin auch unter Met. schwanger geworden und habe es bis zur 28. Woche genommen - kein Arzt hatte was dazu gesagt, erst als ich da im Krankenhaus lag, waren die etwas geschockt und nahmen es mir sofort weg. ICh war dann natürlich die ganze Zeit am grübeln, wie sich das jetzt vllt auf mein Kind auswirkt, weil es sich ja die ganze Zeit unter diesem Medikament entwickelt hat, aber die Ärzte haben mir die Ängste genommen und unsere Tochter hat sich weiter sehr gut entwickelt.

Ich war zum Tag/Nacht-Profil im KKH nach einem grenzwertigen Glucosetest ... der Test war vorbildlich, aber seitdem muss ich trotzdem 4x täglich BZ messen ... gestern erst war ich wieder zur Auswertung und meine Werte sind vorbildlich, kein Insulin oder sonstiges nötig. Selbst wenn ich vorher einen Diabetes hatte (laut Endo war es so), scheint der weg zu sein ...

Fakt ist: ich werde mich nach der SS nochmal richtig durchchecken lassen, da es auch hieß, ich hätte einen Hashimoto, aber meine SD-Werte sind (auch ohne Medikamente, habe nie welche bekommen, da grenzwertige Werte) ausgeglichen ...

Mach dich nicht verrückt, geht schon alles gut :)

Beitrag von solania85 08.01.11 - 16:29 Uhr

huhu,

also ich bin auch in der 12. Woche SS und musste das metformin sofort absetzen.
Arzt meinte, ich soll normal Essen, aber er bat mich, ab und an mal den Blutzucker selbst zu kontrollieren (die geräte kosten 9 Ero in der apotheke). Mach das jeden MIttwoch 3 mal und die werte sind immer ok.

Hoffe es bleibt so :)

GLG
Solania

Beitrag von katreinerle 08.01.11 - 16:45 Uhr

Ich bin im Juli´08 mit Hilfe von Metformin schwanger geworden. Habe 1500 mg Metformin am Tag genommen. Ich musste es recht schnell absetzten. Mein Dok meinte damals, dass es Schwangere in Amerika die komplette Zeit durchnehmen. Es gibt aber wohl keine genauen Studien wie sich das auswirkt, deshalb wird es hier recht schnell abgesetzt. Das war 2008, wie sich das geändert hat, weis ich allerdings nicht.

Ich hatte kein SS-Diabetes & auch keine erhöhten Werte. Habe ganz normal gegessen & 15 kg zugenommen. Mein Sohn kam auch völlig normal gewichtig auf die Welt.

Alles Gute!

Katreinerle

Beitrag von hasengesicht 08.01.11 - 19:51 Uhr

Lieben Dank für Eure Antworten!!!:-D:-D


Mein Arzt (Kiwu) sagte, dass lt. ausländischen Studien Met in den ersten Wochen das Fehlgeburtsrisiko sogar senkt. Bezogen auf diese Studien wäre die Einnahme empfohlen, bis man Herztätigkeit des Kindes im Ultraschall sieht.

Er sagte aber auch, dass Met eben nicht für Schwangere zugelassen sei und auch bei Insulinresistenz in BRD nicht (sog. "OFF-label-use"). Daher zahlt das auch die Kasse nicht.

Ich war froh, dass ich diese Infos schon vorher hatte, denn als ich in der KIwu mal an einen anderen Arzt geriet (mehrere dort + Vertretung) sagte der schon in der 4 SSW ich solle sofort absetzen. Ich hab es denn eben weiter genommen (s.o), auch weil ich es immer gut vertragen haben und spürte dass es half.

Werde mir jetzt auch so ein Blutzuckermessgerät holen, kann ja nicht schaden. Aber das allein scheint ja nicht zu reichen, bei mir waren die WErte ja bislang o.k. und trotzdem hab ich ne Insulinresistenz.

Dass es einen Glucose-Langzeittest gibt wusste ich noch nicht. Werde nochmal mit meinem Arzt sprechen und mir noch ne 2. Meinung einholen.

Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch#liebdrueck