An Katzeneltern: Tipps an (evtl.) baldige Katzenmama

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von a.nicole 08.01.11 - 17:03 Uhr

Ich überlege einer #katze ein zu Hause zu schenken #schein Vor der Anschaffung möchte ich mich hier aber erst bei euch Katzenbesitzern erkundigen.

Ich bin als Kind teilweise selbst mit Katzen aufgewachsen. Ganz so fremd ist mir der Umgang mit einer Katze also nicht. Jedoch habe ich nun meinen eigenen Haushalt und möchte vor der Anschaffung über möglichst alles bescheid wissen, z.B. was auf mich zukommt.. schöne aber auch unbequeme Dinge! Natürl. habe ich mich im Inet schon auf einigen Seiten schlau gemacht, z.B. über die Haltungskosten (Futter, Verpflegung, usw.), die Impfungen und allg. über einige Rassen. Denoch möchte ich gern über eure eigenen Erfahrungen bescheid wissen. Was habt ihr für Geschichten aber auch Tipps für mich? Warum habt ihr euch für eure Katze entschieden (Rasse)? Lieber Freigänger oder Stubenhocker!? Freue mich über ALLES was euch einfällt. Gern würde ich erfahren wie bei euch die ersten Tage verliefen. Welche Dinge sind euch erst im Nachhinein aufgefallen?!

Und scheut euch nicht über Gruselgeschichten ;) Ich möchte auf alles gefasst sein.

#danke

Beitrag von bruchetta 08.01.11 - 17:14 Uhr

Hallo!

Wir haben 3 Katzen (2 Kater und 1 Katze) und hatten eigentlich immer Katzen. Auch schon Kitten.

Ich würde Euch einen Kater empfehlen, weil die der Regel nach menschenbezogener und schmusiger sind als Katzen. Unsere Katze ist auch etwas "eigen" und ich kenne sogar Katzenbesitzer, deren Katze sich gar nicht anfassen läßt. Wenn man nur ein Tier hat, finde ich das schade.

Unser roter Kater ist ein Platzhirsch, was man den roten auch gerne nachsagt. Aber er ist auch sehr gelehrig, er sagt guten Tag (gibt Pfötchen) und macht "Sitz". Außerdem hört er besser als mancher Hund.

Wir hatten immer Maincoon Mixe oder Hauskatzen. Ich mag keine Langhaarkatzen, aber das ist ja Geschmackssache.
BKH oder Karthäuser finde ich aber auch interessant!

Unsere Katzen sind alles Freigänger. Momentan sind sie gern drinnen (es regnet #schock). Aber sonst....
Ich finde, wenn man die Möglichkeit hat (also keine Mietwohnung im 5.Stock), sollte man sie rauslassen. Das ist einfach artgerechter.

Schlimme Geschichten fallen mir überhaupt nicht ein, ich liebe Katzen und es gibt nichts Schlimmes darüber zu berichten.

Allerdings muß ich dazu sagen, dass wir uns viel um unsere Katzen kümmern, sie immer liebevoll aufgezogen haben und sie auch ins Bett dürfen.
Dadurch sind es freundliche, liebe Tiere!

Was nicht geht ist, eine Einzelkatze zu halten, wenn man den ganzen Tag arbeitet oder so.
Aber ich denke, es versteht sich von allein.
Meine Cousine hat das so gemacht und ihr Kater weist Verhaltenstörungen auf und ist unberechenbar.

Beitrag von mirja 08.01.11 - 19:09 Uhr

Hallo!


Also zuerstmal würde ich keine Einzelkatze halten, ein Gefährte ist wichtig für Katzen, vor allem, wenn es Wohnungskatzen sind. Ich würde mir auch keine vom Züchter holen, sondern ins Tierheim gehen und dort zwei Tieren ein neues Zuhause geben. Diese Tiere sind so dankbar, wenn man sie zu sich holt und man tut wirklich was Gutes. Ich habe kein Verständnis dafür, bei einem Züchter eine Katze zu kaufen, wo es so viele Tiere gibt, die keiner haben will... #schmoll

Meine zwei Katzen waren zuerst reine Wohnungskatzen, da ich eine Wohnung im zweiten Stock und direkt an der Straße hatte. Inzwischen sind sie seit fast zwei Jahren Freigänger (wohne jetzt mitten in der Pampa:-)) und sie genießen es sehr. Es ist aber nicht schlimm, Katzen als WK zu halten, du musst halt dafür sorgen, dass deine Wohnung interessant ist. Meine haben es geliebt, auf dem Balkon zu sein und runterzuschauen ( natürlich mit Katzennetz).

Wirklich schlimme Sachen kann ich dir nicht berichten, jedoch musst du darauf gefasst sein dass:

- sie ihre Haare überall verteilen
- sie prinzipiell neben den Kratzmatten kratzen (bei Tapete sehr bescheiden, inzwischen beim Putz ist es egal)
- sie am Anfang viel runterschmeißen
- sie meist mit im Bett schlafen wollen und sehr ausdauernd kratzen, miauen können, damit man sie reinlässt.
- du morgens manchmal barfuss in Katzenkotze trittst, weil sie ihr Fell im Magen loswerden mussten....
- Katzenstreu nie nur im Katzenklo bleibt....
- teilweise sehr heikel sind und nicht alles fressen...
- deinen Sitzplatz besetzen, wenn du schnell mal aufgestanden warst...
- du jemanden haben solltest, der sich im Urlaub darum kümmert
- sie immer an Feiertagen krank werden, wo der Tierarzt dann doppelt so viel kostet....

Eine meiner Katzen hatte am Anfang eine sehr starke Störung, sie hat mir überall hingemacht ( groß...). Das war extremst anstrengend und ich war echt am Verzweifeln, weil ich nicht wusste, woran es lag. Die Tierärztin meinte nur, es gäbe Katzen, die das machen, wenn ihnen irgendwas nicht passt und sei es nur eine Kleinigkeit. Ich habe mir zeitweise echt überlegt, sie wieder herzugeben, weil es mich echt fertig gemacht hat. Ich habe an manchen Tagen echt geheult, weil ich mich wirklich um das Tier bemüht hab und es nicht beeinflussen konnte. Dann kamen noch epileptische Anfälle hinzu, welche inzwischen weg sind. #zitter

Es ist sehr schön, Tiere zu haben, aber du musst halt auch mit Problemen rechnen und dann bereit sein, diese durchzustehen. Inzwischen ist meine Katze kein Problemkind mehr, aber es hat fast zwei Jahre gedauert und die waren sehr sehr lang....#zitter

Lg und schau echt mal im Tierheim nach, diese Tiere haben wirklich eine Chance verdient. Man muss nichts züchten, was in Massen vorhanden ist (aufgrund kastrationsfauler Besitzer :-[).

Beitrag von k_a_t_z_z 08.01.11 - 21:45 Uhr



Egal wofür Du Dich entscheidest - wenn Du eine reine WK willst bitte nur zu zweit! Eine Katze allein in eine Wohnung zu sperren grenzt an Tierquälerei.


Meine Familie hatte immer Katzen - sowohl FWWK's als auch Rassekatzen.
Ich bevorzuge "FWWK" - Feldwaldwiesenkatzen - die sind meist klüger und gesünder.

Und leider gibt es zu wenig wirklich gute Züchter - die meisten wollen nur Kohle machen.


Ich hole meine Katzen immer aus dem Tierheim bzw. aus Unglücksschwangerschaften.
Die Mutter meiner beiden Mädels lief einer Bekannten zu und war bereits trächtig.

Und - bitte füttere nicht den Müll aus dem Supermarkt - insbesondere kein Trockenfutter. Katzen sind Rohfleischfresser.
Auf savannahcats.de kannst Du alles gut nachlesen.


Das einzige was mich stört ist die Unflexibilität - mal eben ein paar Tage wegfahren ist schwierig - zumindest gerade bei mir. Urlaub ein Akt.
Ich würde meine Mädels nie zwei Wochen allein lassen wenn nur mal jemand zum füttern kommt.
Eine Woche Katzenpension haben sie mir echt übel genommen und gleich noch einen Pilz mitgebracht obwohl die Pension super und sauber war...
Die sind leider so auf mich fixiert und dachten ich komme nieee wieder.


Ansonsten - ohne meine lebenden Wärmflaschen im Bett fehlt mir richtig was und natürlich gäbe ich sie nicht mehr her...


LG, katzz

Beitrag von bottroperin1987 08.01.11 - 23:11 Uhr

Hallo

Bin seit november Katzenmama habe 2 kitten gekauft.. die mittlerweile 5 monate alt sind..

hätt ich das gewusst wie die wirklich drauf sind, hätte ich mir das natürlich anderes überlegt man muss dazu sagen wir sind im juli erst in die wohnung eingezogen und haben dementsprechend alles neu renoviert..

Das schlimmste finde ich das die Couch & die Tapeten im Wohnzimmer,Flur,Schlafzimmer & kinderzimmer Zerkratzt sind..

habe immer gedacht ja so bissl ist ja nicht schlimm, werden nicht drangehen weil die ein kratzbaum haben ect.
pustekuchen

habe ihnen nun einen fast 2 meter hohen neuen baum bestellt
mal schauen was dann ist..

aber deswegen abgeben würde ich sie natürlich nicht.. es sind doch nun meine babiiiies

lg Sandra

Beitrag von k_a_t_z_z 09.01.11 - 00:11 Uhr



Man kann Katzen durchaus gut erziehen - denn sie sind mindestens ebenso intelligent wie Hunde...

Meine Mädels haben sehr schnell begriffen was sie nicht dürfen - weil ich sie mit einem lauten "Nein!" dort weggesetzt oder dann auch mal eine halbe Stunde in einen anderen Raum gesperrt habe.

"Knurren" hilft auch sehr gut ;o).

Wenn sie merken dass Tapetenzerkratzen o.ä. nur Nachteile wie 'Einsamkeit' in einem anderen Raum zur Folge hat lassen sie das schnell.

Aber sie brauchen natürlich einige genehmigte Möglichkeiten um zu kratzen.

Hier ist nach einem halben Jahr nichts mehr zerstört worden - wir leben nun seit fünf Jahren sehr harmonisch zusammen.

Selbst ausschlafen lassen sie mich - weil ich sie anfangs rigoros einfach des Schlafzimmers verwiesen habe wenn sie am WE vor 10 Uhr Lärm gemacht haben.


LG, katzz




Beitrag von palesun 09.01.11 - 10:06 Uhr

Hallo!

Also ich bin auch erst seit November Besitzerin von 2 Katzen.:-)

Habe mir genauso wie du vorher extrem viele Gedanken gemacht. Doch genau kann man nie wissen, was auf einen zukommt. Jede Katze ist anders.

Ich habe mich für Siam-Mixkatzen entschieden, weil sie sehr menschenbezogen und anhänglich sind. Ausserdem können sie sehr gut in einer Wohnung gehalten werden.

Die Erstausstattung war doch etwas teurer, als ich dachte.
Man braucht
Netz + Halterungen für Balkon, Transportbox, Näpfe, Matte für Näpfe, Katzenklo+ Schaufel, Mülltüten für Katzenklo zur tägl. Entfernung von Klumpen, Kratzbaum, Spielzeug, Katzengras, evtl Bürste...

Lange gegoogelt habe ich.... um gutes Katzenstreu zu finden. Jeder hat da ne andere Meinung.
Noch viel länger gegoogelt habe ich was das Futter betrifft. Ich möchte keinen Mist füttern, aber das teuerste Futter muss es auch nicht sein. Dann hat man endlich ein Futter gefunden, aber die eine Katze bekommt Durchfall... wieder ein anderes mag die andere Katze nicht. Gar nicht so einfach. Es ist also auch jetzt doppelt so teuer, wie ich vorher dachte.
Die Beratung in einem Fachgeschäft war eher umsatzorientiert.

Was mich wirklich stört:
-das ständig dreckige Badezimmer, weil die Mietzen das Streu überall verteilen.
-der Katzengeruch, wenn man in die Wohnung kommt
-die Optik meines Balkons, ohne Netz gefällt er mir besser
-Urlaubsplanung, wie schon erwähnt
-meine von Krallen durchlöcherten Vorhänge

Nicht wirklich störend aber lästig (natürlich unbedingt nötig):
-2x täglich Katzenklo sauber machen
-Näpfe und Futterplatz reinigen

Aber die schönen Dinge überwiegen das.#huepf

-die Tatze morgens in meinem Gesicht.:-)
-das Schnurren- nichts ist entspannender als eine schnurrende Mietze auf dem Schoß.
-die beiden beim Toben und gegenseitigem Abschlecken zu beobachten
-das strahlende Gesicht meiner Tochter
-überall ist eine Fellnase dabei
-ich habe die beiden Mietzen sooooo ins Herz geschlossen und würde sie nie wieder abgeben

So, das war es aus meiner Sicht.

Lieben Gruß
palesun
(Foto einer Katze in VK)



Beitrag von susasummer 09.01.11 - 14:24 Uhr

Ich hatte drei katzen und habe jetzt noch einen kater und eine Katze.
Die Katze ist draußen geboren und sehr eigensinnig.Der Kater kommt von einer 'Züchterin' und ist ebenfalls scheu und lässt sich selbst von uns nur selten streicheln.Ihm fehlt das vertrauen,denke ich.
Unsere 3.katze mussten wir abgeben,weil er zu dominant wurde.Er war aus einer tollen Zucht,ein BKH in creme-weiss.
Das sind ruhige Tiere und er war super verschmust,musste immer bei allem dabei sein.Dafür hat er super viele Haare verloren.
Meine jetzigen Katzen gehen raus,wenn sie wollen.Das eine oder andere Mal hatten wir schon reste von federn im keller oder auch einen halben Vogel,meine Katze ist eine sehr gute Jägerin.Zum leidwesen der Nachbarin.
Zuletzt hatten wir eine Maus in der wohnung liegen,vielleicht sogar auch ne kleinere Ratte.Mein Mann hat sie gefunden.Das ist schon oft nicht so toll.
Ansonsten kann ich nicht viel negatives berichten,seit sie raus gehen.Vorher haben sie gerne mal an der Tapete gekratzt.
Ich würde in reiner wohnungshaltung auch nur 2 katzen nehmen.
lg Julia