Was unternehmen mit paten(kindern)?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von gussymaus 08.01.11 - 18:35 Uhr

hallo! mal eine recht allgemeine frage:

mich interessiert es jetzt grad wie patenschaft so "stattfindet" also was im alltag zwischen oate und kind so abläuft.

was unternehmt ihr mit euren patenkindern bzw was unternehmen die taufpaten mit euren kindern?

ich meine nicht die dinge, die sie eh tun weil sie auch tante/onkel oder oma sind... sondern die dinge die nciht stattfinden würden ohne die patenschaft.

freu mich auf hoffentlich viele verschiedene antworten, vielleicht mit kleinder begründung...

DANKE!

Beitrag von alkesh 08.01.11 - 19:17 Uhr

Ich bin nicht verwandt mit meinen Patenkindern, würde gerne mehr mit ihnen unternehmen, leider wohn ich einige Kilometer weit weg.

Mit der Großen waren wir im Stadion, war ihr erster Besuch dort. Außerdem hab ich sie damals in meiner Wohnung eine Wand gestalten lassen, das hat echt spaß gemacht und sie durften RTW und NEF fahren!

Mit ihr und ihrem Bruder (auch meine Patenkind) waren wir bei der Feuerwehr, inkl. Drehleiter fahren.

Es steht auch noch ein Besuch im Klimahaus an, außerdem werden wir sie sicherlich mal für einen Zoobesuch abholen.
Mit der Großen könnte man jetzt auch ins Universum gehen, guter Plan *aufschreib*

Alles weitere ergibt sich, denk ich ...

LG

Beitrag von munirah 08.01.11 - 20:28 Uhr

Hallo!

Ich habe, wie ich es aus meiner Kindheit kenne, meinem Patenkind eine Kinderbibel zur Segnung geschenkt, und ich hoffe, ihm eines Tages daraus vorlesen zu können. Da er noch weit weg wohnt und er noch klein ist, sehe ich ihn nicht oft, aber bei Familienfeiern kümmere ich mich bewusst um ihn (und überlasse meine Kinder dann mal anderen...)

Die Paten meiner Kinder wohnen unterschiedlich weit weg. Die näher wohnen, machen auch schon mal einen Ausflug mit oder spielen mit ihnen so, wie ich es nicht mache(n kann). Die, die weiter weg wohnen, besuchen uns seltener oder wir fahren sie im Urlaub besuchen. Dann laden sie das Patenkind schon mal zu einigem ein, wo unsere Urlaubskasse nicht weiter reicht. Und sie nehmen sich Zeit zum Reden, Spielen, machen etwas besonderes zum Essen,...

LG Munirah

Beitrag von knutschkugel4 08.01.11 - 20:55 Uhr

leider nicht viel
mein erstes patenkind ist in der pupertät und ne bissel komisch wenn ich um die ecke komme#rofl
ok-als seine mum für 7 wochen in der klinik war hab ich für ihn und seine geschwister mit gesorgt
mein zweites patenkind wohnt leider zu weit weg


lg dany

Beitrag von rain72 08.01.11 - 22:11 Uhr

Hallo,
die Patenonkel bzw. Tanten unserer Kinder (jedes hat zwei) haben wir bewusst so ausgesucht, dass sie NICHT sowieso schon Onkel oder Tante unserer Kinder waren. Hintergrund war, dass mein Mann und ich jeweils viele (leibliche) Onkel und Tanten hatten/haben, unsere Kinder aber nur ganz wenige, da mein Mann und ich nur jeweils ein Geschwister haben. Wir wollten einfach, dass die Kinder noch ein paar Anlaufstationen mehr haben. Wir haben Paten "vor Ort", die jeweils auch selbst Kinder haben und eigentlich nicht wirklich "großartige" Sachen mit unseren Kindern machen. Aber sie sind einfach zusätzlich da, übernehmen die Kinder mal, wenn Not am Mann ist, sind einfach so ähnlich wie "echte" Familie vor Ort, die wir leider nur in großer Entfernung wirklich haben.
Die anderen Paten (aus unterschiedlichen Gründen aber jeweils eher ungewollt kinderlos) wohnen etwas weiter weg und "verwirklichen" sich gerne mal mit ihren Patenkindern. Die einen sehen es zB als ihre Passion, den Patenkindern das Skifahren beizubringen. Schön, weil die KInder finden's gut und für meinen Mann und mich ist das nix....
Also, so ist es bei uns.
LG
rain72

Beitrag von sillysilly 08.01.11 - 22:55 Uhr

Hallo

es gibt nichts was diese Menschen tun weil sie Paten sind -
denn wir haben sie ausgesucht weil wir diese Menschen mögen, sie eh ein Teil unseres Lebens sind, und unsere Kinder sie als Teil unseres Lebens kennen.
Wir sehen uns, treffe uns, unternehmen was zusammen - aber das täten wir auch so - nicht mehr und nicht weniger.

z.B. ist meine Freundin die ich seit der ersten Klasse kenne, meine beste Freundin, Patin eines von meinen drei Kindern -
die macht keinen Unterschied zwischen ihrem Patenkind und den anderen Beiden, alle sehen sie gleich viel, bekommen gleichwertige Geschenke.
Wir sehen sie und ihre Kinder mindestens 1x die Woche

- meine andere Freundin ist Patin von einem meiner Kinder - ich bin von einem ihrer Kinder Patin - wir treffen uns immer alle - und haben Spaß miteinander - wir machen keine Unterschiede zu den Kinder wo wir "Nicht-Paten" sind.
Mit ihr habe ich ausgemacht, daß wenn man seinem jeweiligen Patenkind was gutes tun will, Geld auf ein Sparbuch tut - denn ich fände es blöd wenn ich 2 Kindern eine Kleinigkeit schenke und dem Patenkind eine große Sache - das können Kinder nicht verstehen.

- der Pate von unserem dritten Kind ist der Bruder meines Mannes - er hat nicht mehr Kontakt zu uns weil er von einem Kind der Pate ist ...... z.B. übernachten meine Töchter mal bei Ihm und seiner Frau, der Kleine aber noch nicht weil er noch zu klein ist.

Was später daraus wird kann ich nicht sagen .....


Ich bin Patin von dem Kind meiner Freundin -
da ist es mir wichtig, daß ich in ihrem Leben vorhanden bin - sie mich kennt - mir Vertrauen kann, und wir Spaß zusammen haben


Grüße Silly