Stillen & abpumpen damit MANN auch mal ran darf?!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sicherheitsnadel 09.01.11 - 00:29 Uhr

Hallo ihr Kugelis :-)

Mich würde mal eure Meinung zu dem obigen Thema interessieren.

Ich erwarte mein 1. Kind, möchte gerne (wenn es natürlich geht) stillen aber auch ab und an mal abpumpen damit mein Mann der Kleinen auch mal die Flasche geben kann. Finde auch zwischen den beiden eine Bindung sehr wichtig. Jetzt kam das Thema heute zu Hause bei meiner Mum auf den Tisch und sie guckte mich mit entsetzen an... das wäre ja nicht gut für das Kind wenn man dann zwischen durch die Falsche gibt!!! Die Kleine würde die Flasche ja nicht nehmen! Was denkt ihr darüber... mich hat das sehr auf die Palme gebracht was sie da meinte!!! :-[

Beitrag von trixipaulchen 09.01.11 - 00:42 Uhr

Habe abgepumpt damit meine Kleinen mal woanders sein können und ich mit meinem Mann ein paar schöne Stunden hab. Oder einfach nur mal. schlaaaafen!!!

War überhaupt kein Problem mit dem Wechsel von Flasche auf Brust und wieder retour! ich glaube wenn da was rauskommt istś den Lütten egal woher! ;-)

Beitrag von rmwib 09.01.11 - 00:43 Uhr

Also ICH find es auch total unmöglich. Das Kind wird gestillt, also wird es gestillt. MANN kann doch nicht nur beim Füttern Bindung aufbauen... #kratz Niemals wär ich auch nur auf die Idee gekommen, aber vielleicht kommt Dir das nachher auch noch seltsam vor, wenn das Kind da ist und Du stillst...

Beitrag von rmwib 09.01.11 - 00:44 Uhr

Ist was anderes, wenn Du mal weg musst oder so, aber damit der Mann auch Bindung zum Kind kriegt? Mal ehrlich jetzt, das meinst Du nicht ernst #kratz

Beitrag von sicherheitsnadel 09.01.11 - 00:55 Uhr

Wenn ich es nicht ernst meinen würde, dann würde ich es doch nicht so schreiben #schein

Beitrag von rmwib 09.01.11 - 01:04 Uhr

Dann ganz ehrlich: ich denke nicht, dass die Vater-Kind-Bindung von einer Flasche intensiver wird ;-) da spielen andere Dinge eine größere Rolle. Sorry falls ich Dich angepflaumt habe, das kam jetzt beim Nachlesen aggressiver als ich klingen wollte, ist nicht mein Tag heute #schwitz

Beitrag von sheenaromone 09.01.11 - 09:35 Uhr

also ich finde das argument mit der bindung überhaupt nicht lächerlich sondern durchaus berechtigt! außerdem: je früher der mann als "essens-bezugsperson" mit einbezogen wird desto besser...meine ich! nur weil man stillt heißt das doch nicht dass man nicht abpumpen darf??! ich möchte das auch versuchen, erstmal wegen dem stück unabhängigkeit was man dadurch erlangt, aber auch für die beziehung wischen meinem mann und dem kleinen! natürlich nicht direkt am anfang. aber nach ein paar wochen, wenn sich das mit dem stillen eingependelt hat werd ichs versuchen - und ob das kind dann die flasche nimmt oder nicht hängt doch total vom kind ab!! dass das kind die flasche während der stillzeit nicht nimmt ist doch schon wieder so eine daher geredete pauschale aussage die nie im leben für alle babys gilt!!

wünsche dir viel erfolg!

lg,

sheena (34+4)

Beitrag von samstanja 09.01.11 - 00:44 Uhr

Meine Sohn ist jetzt 2 monate alt und ich Stille voll wenn ich zur Rückbildung die woche gehe werde ich auch abpumpen da mit mein Mann für den Notfall was um Essen hat. Für den Kleinen. Haben im Vorfeld das schon 2 mal versucht da hat es gut geklappt. Würde es einfach vers uchen. Mein Großer ist damals erst nach langem Protest ran aber es ging dann auch. Meine Heb sagt nur es wäre am besten wenn du ihn nur stillst und der PAPA nur die Falsche gibt damit kind weiß MAMA busen Papa Flasche :) nciht falsch verstehen.

Gruß Tanja

Beitrag von lienschi 09.01.11 - 00:56 Uhr

huhu,

bin zwar kein Kugeli, aber ich antworte trotzdem mal. ;-)

Das kommt stark auf´s Kind an, ob das so funktioniert.
Die einen wollen partout die Flasche nicht annehmen, die anderen nehme die Flasche zwar an, haben dann aber Probleme wieder an die Brust zu gehen (Stichwort: Saugverwirrung) und wieder andere werde über Monate mit Brust und Flasche gefüttert und haben kein Problem damit.

Grundsätzlich fand ich die Idee auch toll, dass auch mal der Papa oder sonstwer füttern kann, und habe anfangs zwischendurch mal abgepumpt und mit Flasche gefüttert.

Leider fand das mein Zwerg nur die ersten paar Male gut, dann hat er die Flasche komplett verweigert. Also habe ich 11 Monate lange normal gestillt (am Schluss nur noch zum einschlafen), dann plötzlich hat der die Flasche doch genommen, sogar mit Pulvermilch drin und ich konnte abstillen.

Die Milchpumpe hat sich trotzdem gelohnt. Ich hatte immer viel Milch, vor allem in der Phase, als mein Kleiner angefangen hat zu essen. Er hat schnell die Mahlzeiten komplett ersetzt und ich stand dann da mit der vielen Milch. Milch nur ausstreichen ist in so einem Fall ja das Beste, leider hat das nicht immer gereicht und ich hab auch zwischendurch ein bisschen gepumpt.

Lass Dir da nicht von außen reinreden... es ist Dein Baby und Deine Milch.
Besorg Dir ne Pumpe, wenn Du willst und probier´s einfach aus. Aber sei nicht enttäuscht, wenn es nicht funktioniert... denn das entscheidet vor allem Dein Baby.

Ach ja, und am Besten lässt Du Dich auch schonmal ein dickes Fell wachsen...
das wird sicher nicht das einzige Thema bleiben, in was Dir andere reinreden wollen. ;-)

lg, Caro

Beitrag von sicherheitsnadel 09.01.11 - 00:59 Uhr

Hallo Caro,

vielen lieben Dank für deine offene und ehrliche Meinung zu diesem Thema!

Das hilft mir doch schon recht weiter... wie du schon sagst, ich muss schauen wie die Kleine es am liebsten annimmt.
Abwarten & ausprobieren :-)

lg #winke

Beitrag von winniwindel 09.01.11 - 01:33 Uhr

So habe ich mir das auch vorgestellt. Ich könnte ja das Haus keine 2 Stunden allein verlassen?! Wenn das kleine es nicht mitmacht dann ist das wohl so, aber wenn sie keine Mucken macht, warum sollte es dann schlimm sein?! wenn ich hier manche Antworten lese, kann ich mir nur am Kopf packen...#klatsch

#stern31+6#stern

Beitrag von guste1974 09.01.11 - 03:33 Uhr

Hallo. Wir erwarten unser zweites Kind und dieses Mal habe ich vor zu stillen und auch mal zwischendurch abzupumpen. Zum einen kann dann auch mal jemand anderes die Maus füttern und zum anderen lernt sie auch die Flasche schon mal kennen. Man weiss ja nie... - nicht, dass ich auf einmal so krank werde, dass ich kurzfristig nicht mehr stillen kann (ich will es ja nicht beschreien, aber davor ist nun mal keiner sicher) - dann ist es doch sinnig, wenn die Maus schon an einen Sauger bzw Flasche gewöhnt ist. Zudem finde ich, dass es jeder Mutter (bzw jedem Elternpaar) selbst überlassen sein sollte, ob es sein Kind stillt oder mit Flasche ernährt. Andere haben immer gut reden - als Eltern braucht man tatsächlich ein dickes Fell! Lass Deine Mutter also reden und probiert einfach aus, was für Euch und Euer Kind am angenehmsten ist! Alles Gute :-)

Beitrag von sharee 09.01.11 - 06:32 Uhr

Ich dachte mir das auch mal so wie Du.... habe, als es dann soweit war aber eine ganz andere Meinung/Einstellung dazu bekommen:

Es wäre wirklich erstmal ein Akt das Baby an die Flasche zu gewöhnen, das war mir der Aufwand dann nicht wert, denn in das Stillen sollte man erstmal in aller Ruhe einfinden und nicht gleich mit der Flasche dazwischenfunken. Es kann Saugverwirrung beim Baby auslösen, weil das Saugen an der Flasche eine ganz andere Technik ist, als an der Brust. Muss das wirklich sein? Der Papa kann wirklich in 10000 anderen Situationen eine wunderbare Bindung aufbauen: Wickeln, Baden, Tragen, usw.

Außerdem ist es für das Baby wichtig an der Brust zu saugen, nur DIESES Saugen verschafft ihm wirklich Saug-Befriedigung, alles andere (Schnuller, Flasche) wird im Gehirn nicht als DAS Saugen abgespeichert/verankert.

Viel Freude am Stillen!

Beitrag von ellewoods 09.01.11 - 07:10 Uhr

Hallo,

lass Dich nicht irritieren, Deine Idee ist nachvollziehbar und mit ein paar kleinen Einschränkungen auch gar nicht verkehrt.
Ich habe meinen Sohn auch gestillt: fast 7 Monate voll und danach noch bis kurz vor dem 2. Geburtstag. Das Stillen habe ich immer als sehr intensiven und glücklichen Moment mit meinem Kleinen empfunden und ich freue mich nun auch schon sehr auf die Stillzeit bei Nr. 2 - wohl wissend, dass diese ganz anders laufen kann.

Natürlich kann Dein Mann auch ausserhalb der "Nahrungsaufnahme" seine Beziehung zu Eurem Kleinen aufbauen - aber es ist tatsächlich etwas anderes.
Unser Sohn z.B. wollte fast während der ganzen Stillzeit eben nur beim Stillen kuscheln. Mittlerweile ist das anders, aber das war tatsächlich für meinen Mann ziemlich hart. Und wenn sich das bei Nr. 2 wieder so anbahnen sollte, dann werde ich ebenfalls immer wieder mal abpumpen, um auch meinen Mann an diesen innigen Momenten intensiver beteiligen zu können (klar, er könnte sich ja auch beim Stillen zu uns legen, aber das hat dann leider mich zu sehr gestört - nobody's perfect)

Ausserdem hat das Abpumpen den Vorteil, dass Du Dir tatsächlich auch mal eine Auszeit gönnen kannst - und das ist auch wichtig.

Einige Regeln würde ich allerdings beherzigen: Lass' Dir erst einmal Zeit, bis sich die Stillbeziehung eingependelt hat. Erst wenn ihr beiden genug Routine habt ist ein Wechsel ratsam. Ich habe z.B. die ersten 8 Wochen auf Schnuller und Flasche verzichtet, um einer Saugverwirrung vorzubeugen... Danach war der Wechsel problemlos möglich und man kann heute noch an Kilians "Saugtechnik" erkennen, dass er ein Stillkind ist. Einmal gelernt, hat er nämlich so auch aus der Flasche getrunken und nuckelt heute noch manchmal im Schlaf vor sich hin #verliebt

Und ja, es gibt Kinder die die Flasche partout nicht wollen - dann würde ich es allerdings nicht mit Gewalt versuchen sondern tatsächlich einen Plan B für Deinen Mann entwerfen.

Findet Euren Weg und ich wünsche Dir eine schöne Stillzeit,
ellewoods

Beitrag von trixipaulchen 09.01.11 - 09:43 Uhr

Ich denke es ist noch kein Kind vor ner vollen Flasche verhungert!

Ich mußte z.B. beim 2. Kind nach 1,5 Wochen ins Krankenhaus. Hatte natürlich nicht abgepumpt - hab nicht damit gerechnet!!!

Da hat der Kleine einige Mahlzeiten Pre aus der Flasche bekommen. Danach habe ich ganz normal weitergestillt. Muß allerdings sagen das ich Schummelnippel (weiß nicht wie die Dinger sonst heißen) wegen meiner empfindlichen Brustwarzen benutzt habe. Vieleicht lag es auch daran das es so problemlos ging.

Aber wie schon hier viel gesagt: es ist euer Kind - versucht es einfach aus!

Beitrag von chez11 09.01.11 - 09:35 Uhr

huhu

es gibt wohl kinder die damit nicht zurecht kommen zwischen dem wechsel von brust und Flasche, eine sogenannte saugverwirrung.

meine hatte damit allerdings kein Problem.

LG#winke

Beitrag von sandi1907 09.01.11 - 11:50 Uhr

Was machen dann die Frauen, bei denen die Milch nicht reicht, und die zufüttern müssen?
Verhungern da die Kinder zwangsweise?#rofl
Das ist schon OK so, mach wie DU denkst.

LG Sandi
(die nicht stillen wird)

Beitrag von lena1a 09.01.11 - 12:07 Uhr

Hallo,

da ich mein Sohn einwenig zu früh kam und Trinkschwäche hatte, habe ich 5 Monate gepumt, dazwischen immer wieder versucht anzulegen. Mein Mann wa dadurch voll und ganz mit einbezogen und es hat ihm großen Spass gemacht und die Bindung war auch ganz stark!!! Mein Sohn hat sich sowohl von mir als auc von meinem Mann gut trösten lassen, ins Bett bringen usw.

Es hat mir sehr geholfen (da die Pumperei mich fertig gemacht hat) Stillen wäre natürlich schön gewesen, ging aber nicht.
Diesmal übelege ich mir Stillen+Pumpen...Pumpen für Notfälle, oder wenn es mal schnell gehen muss, habe ja schon ein Kind und es wird bestimmt hin und wieder stressig, oder wenn man mal weg muss, oder vielleicht auch abends vor dem Einschlafen, damit das Kind lernt auch mal nach dem Essen und nicht während dessen einzuschlafen und besser durchschläft.Mein Sohn schläft immer noch bei uns im Bett und es ist jetzt wirklich schwierig das abzugewöhnen.

Aber das sind ja nur Pläne, mal schauen wie ich ticke wenn das Kleine erstmal da ist. Ich finde es wichtig, dass die Mutter enstpannt ist,nicht unter Druck steht, dann macht das "Mutti-sein" sehr viel Spass und strapaziert nicht.

LG Lena

Beitrag von lena1a 09.01.11 - 15:23 Uhr

Ohje sorry für die Fehler, musste ganz schnell gehen :)

LG Lena