Mamas hier, die nicht stillen wollen bzw. nicht gestillt haben?

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von sonnenscheinchen1 09.01.11 - 12:52 Uhr

Hallo an alle!

Hab da mal eine Frage: Gibt es Mamas unter euch, die gar nicht stillen bzw. gestillt haben, weil sie selbst es nicht wollten?
Und wenn ja, warum?
Ich selbst habe meine Kleine zwar 6 Monate lang gestillt, habe mich aber damit nie wirklich wohl gefühlt und es wirklich nur getan, weil mir der Kopf gesagt hat, dass das wichtig fürs Kind ist. Schön fand ich das aber nie.
Geht es noch mehreren Frauen so oder fehlt mir einfach das Still-Gen?

Beitrag von woodgo 09.01.11 - 12:56 Uhr

Hallo,

mir ginge es, wie Dir, hab eigentlich auch nur gestillt, damit meine Tochter das bekommt, wozu immer geraten wird. Sie kam auch bis zu 5 mal in der Nacht und wollte trinken und das recht lange#schwitz
Aber ich hab nur an die Gesundheit gedacht. Das Ende vom Lied ist, jetzt hat sie doch Heuschnupfen und ich hab echt alles nach Vorschrift gemacht:-(

LG

Beitrag von mutschki 09.01.11 - 13:09 Uhr

huhu

ja ich.
meinen ersten hab ich nicht gestillt.
beim 2ten wollte ich es gerne und hab es auch gemacht,doch schon im kh hatte ich mega schmerzen,wunde warzen etc,2 wochen lang hatte ich dolle schmerzen beim stillen das ich schon geweint hab wenn der kleine hunger bekam..hab es trotzdem 6 wochen lang durchgezogen,da ich auch viel milch hatte und so dachte wie du,will ja nur das beste.romeo hatte aber immer bauchweh,schlief schlecht. für meinen grossen hatte ich kaum noch zeit und nerven,da ich einfach genervt und gestresst war..so hab ich dann angefangen romeo die flasche zu geben,und ich war richtig glücklich als ich ihn im arm hielt und er die flasche trank,richtig erleichtert und nicht mehr eingeengt.ich stillte noch knapp 2 wochen nachts und eben zwischen durch wenn der druck zu gross war und dann wars gut.
nicht falsch verstehn,ich fand das stillen an sich schon schön,diese nähe zum kleinen,immer die frische milch dabei zu haben etc aber trotzdem konnte ich mich damit nicht 100 & wohlfühlen.
jetzt bei nick war ich anfangs gleich gegen das stillen...während der ss kam dann doch der gedanke,ich könnte es ja wieder versuchen,vielleicht ist es jetzt besser,anders...doch 3 wochen vor der geburt hab ich mich dann doch dagegen entschieden.und bin auch froh drum. mit der flasche macht man ja nicht schlechter oder falsch,ist jeden seine entscheidung und man sollte sich dafür nicht schämen oder rechtferitgen müssen,denn die flasche zu geben ist ja kein verbrechen oder schädigend fürs kind,deswegen ist man keine schlechtere mutter oder liebt sein kind weniger als die,die stillen ;-)

lg carolin

Beitrag von pure 09.01.11 - 13:11 Uhr

ich!

ich hatte eine abneigung gegen das stillen, erstens hatte ich keine milch, und musste zufuettern...das heisst das flaeschchen war unumgaenglich!
ausser ich haette mein kind verhungern lassen wollen!

ich wollte auch stillen (der gesundheit meines kindes zuliebe) und habs weiter versucht, nach 3 wochen bekam ich immer noch nicht mehr als 70ml milch an einem tag zuammen! da hab ich dann aufgehoert und ich fands toll...auch wenn es sich komisch anhoert....ich fand das irgendwie befremdlich dass ein baby an meinen bruesten saugt...von denen noch dazu eh nix rauskommt...ich fuehlte mich wirklich schlecht dabei.

abgesehen davon leide ich schon immer an einer kleinen brust, und ich wollte nicht dass ich nach dem stllen statt nem a - koerbchen ein 0 koerbchen habe!


und darum steht fest bem naechsten kind tu ich mir das ganze nicht noch einmal an.

Beitrag von bonsche 09.01.11 - 13:16 Uhr

hallo,

also ich wollte es auf jeden fall probiert haben und habe 4 wochen lang gestillt. wir mussten aber die letzte woche immer zufüttern. er hang 1 1/2 std. an meiner brust und hat gerade mal 30ml rausbekommen. da er alle 2-3 std. kam und ich kaum noch schlaf bekommen habe, habe ich mich dann dazu entschlossen mit dem stillen aufzuhören. ich kam mir wie ein zombi vor und kam zu gar nichts mehr. ich bereue diese entscheidung auf keinen fall und wenn ich ein zweites kind bekommen würde, was nicht sein wird, dann würde ich von anfang an nicht stillen. aber jeder sollte das für sich entscheiden. bei wem es gut klappt, dem macht es sicherlich auch spaß, aber für mich war es einfach nur ein krampf.

liebe grüsse, ivi & finn (24.01.2010)#herzlich

Beitrag von meje.8303 09.01.11 - 13:26 Uhr

Hallo,

schau mal hier:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=36&tid=2969543&pid=18785060

LG Melanie

Beitrag von dingens 09.01.11 - 14:29 Uhr

Naja also dass dir das Stillgen fehlt, glaub ich nicht, das hat jede Frau...ist ja auch Definitionssache;-)

aber ich muss ehrlich sagen, nach zwei gestillten Kindern...ich bin auch keine Frau, die das ewig machen will. Irgendwie bin ich da doch sehr abhängig und obwohl ich das früher verurteilt habe, wenn eine Mama sich fürs Kind nicht völlig aufgibt diesbezüglich, so muss ich sagen, dass ich eine Mama bin, die auch auf diesem Gebiet ein wenig ihre Unabhängigkeit braucht;-)

Beitrag von fraz 09.01.11 - 15:42 Uhr

STILLEN? Ich bekomme einen Schreikrampf!

Nach der ersten Geburt ging erst mal gar nichts, ich habe mit Mühe und Not ein paar Milliliter Muttermilch rausgepumpt, die meine Tochter aber grad wieder erbrochen hat. Es war eine harte Zeit für mich, denn alle meinten, ich MÜSSE meine Tochter stillen, sonst werde sie krank.
Zuhause habe ich dann abgepumpt, wenn meine Tochter schlief und ihr das Fläschchen gegeben, wenn sie wach war. Ende vom Lied war, dass ich immer irgendwie mit der Milchbeschaffung zu tun hatte, ohne dass wirklich was kam und etwa nach drei Wochen habe ich die Sache aufgegeben.

Mein zweites Kind wollte ich UNBEDINGT stillen (gehört doch zum guten Ton, oder nicht?) und ihm Nachhinein hätte ich das wohl lieber gelassen. Wieder ging nichts und ich bekam Medikamente, um den Milchfluss anzuregen. Das Ende vom Lied war, dass ich Brüste bis zu den Kniekehlen hatte, Schmerzen ohne Ende, aber Milch kam keine. Dann gab man mir Medikamente zum Abstillen und eine Hebamme kam 10 Tage lang 2x pro Tag, um mir die Brüste einzubinden. Ich sage euch, mir schiessen jetzt noch die Tränen in die Augen, wenn ich daran denke....

Übrig blieb ein mega hängender Busen der Grösse 75 G bei einer Grösse von 164 cm und 55 kg. Ich konnte mich kaum mehr bewegen, geschweige denn Sport treiben oder ins Schwimmbad. Erst eine Brustreduktion (von KK bezahlt) Jahre später machten mein Leben wieder lebenswert.

Übrigens sind meine beiden Kinder putzmunter und gesund.

Das meine Erfahrung zum Thema.....

Beitrag von redrose2282 09.01.11 - 18:42 Uhr

huhu

hab meine große 10 monate gestillt und das sehr gern. war sogar ein wenig traurig, dass sie von sich aus nicht mehr wollte.

meinen kleinen stille ich aus 2 gründen nicht.
1. ich arbeite wieder vollzeit (nach muschu)
2. ich hatte dazu einfach keine lust. nach der höllen ss wollte ich meinen körper für mich. und ich bereue es nicht.

lg red

Beitrag von augusti10 09.01.11 - 21:57 Uhr

Hallo,

ich habe mir während der Schwangerschaft immer fest vorgenommen so lange wie Möglich meine Maus zu stillen. Aber am Ende waren es nicht mal ganz 6 Wochen. Habe mich mit dem Stillen einfach nie wohl gefühlt. Haben meistt 3 mal a 1 Stunde die Nacht gestillt und am Tag gefühlte 10mal. Hab manchmal das Gefühl gehabt ich mach den ganzen Tag nix anderes außer Stillen. In der 5. Woche hat Mara starke Blähungen bekommen und hatte kaum noch Kraft an der Brust zu ziehen, hab dann abgepumt und zugefüttert und das war dann das Ende vom Stillen. War darum aber auch nicht böse den ich hatte meinen Körper wieder für mich. Freue mich natürlich für alle die lange ihre Kinder stillen können und das auch gerne machen. Aber ich bin glaubig dafür nicht gemacht gewesen. Hatte auch immer das gefühl das meine Maus von meiner Milch nicht satt geworden ist und habe mich sehr gefesselt gefühlt. Habe mir lange teilweise Vorwürfe gemacht das es nicht länger geklappt hat, aber ich weis mittlerweile das ich ihr mit Flaschennahrung genauso viel liebe geben kann wie mit der Brust. Außerdem geht es und beiden damit gut und das ist das wichtigste. Konnte mich auch nie an den Gedanken gewöhnen mein Kind in der öffentlichkeit zu stillen (musste immer ein Stillhütchen nehmen da meine Warzen zu saugen "ungeeignet" sind).

Lg augsuti mit Mara (21 Wochen #verliebt)

Beitrag von giraffchen84 09.01.11 - 22:27 Uhr

Interessante Frage....

Ich übersetze immer gerne interessante Fragen in die Menschheitsgeschichte.

In der Höhle: Jemand hier, der nicht stillen will?
Gut, dann gehen wir a) in den Höhlensupermarkt und kaufen Milchpulver, und dann rühren wirs mit Spucke an oder noch besser b)
wir legen die Kinder einfach vor die Höhle.

Ich denke, so fand die natürliche Auslese statt. Survival of the fittest.
Da macht natürlich die Babynahrungsindustrie einen Strick durch die Evolutionsrechnung.

Es grüßt die Giraffe und hofft auf Verzeihung der Bissigkeit - nicht desto trotz wird sie manche urbia Auswüchse und generelle Ausüchse wohl nie verstehen....

Beitrag von 1973sonja 10.01.11 - 08:32 Uhr

Hallo,

ich habe es versucht mit dem Stillen. Hatte mir das alles so schön einfach vorgestellt...
Allerdings brauchte ich solche Brusthütchen aus Silikon, die vorher immer angeklebt werden mußten. Die wollte ich nicht, und meine Tochter hat sie auch immer abgerissen. Das war ein einziger Kampf. Schließlich habe ich Milch abgepumt. Kam mir dabei wie eine Milchkuh vor, es ging nur mit Tränen. Schließlich hab ich abgestillt, es ging nicht mehr. Seitdem bekam meine Tochter die Flasche (bin bei Hipp gelandet). Ich habe das Stillen nur ein paar Wochen durchgehalten. So schön wie im Fernsehen ist es eben doch nicht. Von Komplikationen spricht da keiner.
Nun bekomme ich im Sommer Zwillinge, und werde gar nicht erst versuchen, zu stillen. Das Theater mache ich nicht mit. So leid es mir tut, ich hätte es gern getan, aber es hat die ersten Wochen im gemeinsamen Leben mit unserer Tochter ziemlich kaputt gemacht.

LG Sonja