Kann man Presswehen "verpassen"

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Beitrag von knuddelchen1980 09.01.11 - 15:49 Uhr

Hallo zusamen!

Ich weiß,dass sich diese Frage leicht bekloppt anhört,aber jetzt bin ich warscheinlich wieder schwanger und habe deshalb Angst vor der 2.Entbindung.:-(

Ich hatte bei meiner 1.Entbindung Wehen,die ich bis zu einem bestimmten Punkt gut veratmen konnte.
Dann kamen irgendwann Wehen,bei denen ich einen riesen Druck verspürte,bei dem ich am liebsten tierisch mitgedrückt hätte.
Diese Wehen konnte ich auch kaum noch veratmen.#zitter
Wir sind dann in den Kreissaal,da der Mumu komplett geöffnet war.
Aber ich durfte gut 1h nicht pressen,sondern sollte weiter veratmen.#schwitz
Irgendwann hatte ich dann wieder "normale" Wehen.
Als die Hebamme dann sagte,beim nächsten Mal drücken sie bitte kräftig mit,musste ich wirklich aus dem Bauch raus drücken,diese "anderen"Wehen waren weg.#aerger
Ich habe damals noch gedacht,das wäre wohl alles normal und habe daher auch nicht weiter gefragt.
Aber inzwischen,habe ich viele andere Geburtsberichte gehört und alle sagen,sie waren so froh,als endlich die Presswehen einsetzten und sie mitschieben durften.
Hatte jemand von euch auch so ein Erlebnis?
Habe ich tatsächlich meine Presswehen "verpasst"?

Danke für eure Antworten

VG Rebecca



Beitrag von nisivogel2604 09.01.11 - 17:00 Uhr

Hallo rebecca,

das das Pressen verboten wird uíst der größte Schwachfug überhaupt. Wenn man das Bedürfnis hat mitzuschieben, dann sollte man das einfach tun.

Man kann presswehen nicht verpassen. Wobei ich beim dritten keine Presswehen hatte. Aber das das Kind sich durchschiebt habe ich sehr wohl gemerkt ;-) Ich wusste also das es JETZT so weit ist. Nur mitgeschoben hab ich eben nicht, sondern rausgeschimpft und geatmet.

lg

Beitrag von seluna 10.01.11 - 08:36 Uhr

wie kommst du bitte darauf das es der größte "Schwachfug" ist? bist du Hebamme oder Ärztin?

Hätte ich den Presswehen bei Kind 1 nachgegeben, dann wäre mir der Muttermund weggerissen.
Mein Sohn war schneller als der Muttermund, am ende wurde mir dieser mit Medikamenten und Fingern künstlich gedehnt.
Wenn das so ein Schwachfug ist, frage ich mich wirklich warum damals 2 Ärzte und 2 Hebammen neben mir standen, während allgemein Hauptbetrieb war.

Bei Kind 2 musste ich sogar 3 Stunden die Presswehen unterdrücken, ich hatte zuviel Fruchtwasser und meine Tochter hatte genug Platz um sich unter der Entbindung noch in halbe Sterngucker Position zu drehen.
Sie lag unmöglich und ich musste mich von einer auf die andere Seite drehen, bis sie vernünftig lag, sonst hätte ich arge Probleme gehabt.

so ein Schwachfug ist das nicht...

Beitrag von annetteingo 09.01.11 - 18:43 Uhr

Hallo,
das man manchmal nicht mitpressen darf ist durchaus normal. Es kommt immer auf die Umstände an. Bei mir z.B. war das so, dass ich die ersten Presswehen hatte, als mein Mumu gerade mal 7cm geöffnet war. Ich musste die auch ordentlich veratmen, aber der Rest ging dann recht schnell auf.

Warum dir die Hebi allerdings verboten hat mitzupressen, versteh ich nun auch nicht, denn dein Mumu war komplett offen. Oft ist da zwar noch der Saum, weswegen man nicht so doll mitpressen darf, aber zumindest leicht mitschieben darf man schon, wenn ich jetzt richtig informiert bin.

Hast du sonst vielleicht eine Hebi, die du nochmal fragst und die dir das vielleicht noch besser erklären kann?

Also für mich wäre das auch der Horror gewesen, hätte ich dem Druck nicht irgendwann nachgeben können. Das man die aber an sich verpasst, ist für mich schwer vorstellbar. Vielleicht hat dein Körper eine kurze Verschnaufpause gebraucht?!

LG Annette + #schrei Nr.4 (14.SSW)

Beitrag von silver206 09.01.11 - 19:32 Uhr

Hallo,


ich hatte bei keiner Entbindung Preßwehen, die ich gemerkt hätte.

Ja, ich hatte Wehen und es tat auch schweineweh, aber ich dachte, es seien normale Wehen, denn ich hatte keinen Preßdrang. Und die normalen Wehen habe ich nicht wirklich gemerkt...

Erst als die Hebamme mir nach der Entbindung erzählte, dass ich ja schon mit Preßwehen im Kreissal ankam, wusste ich, welche Wehen sie meinte ;)


LG Irene

Beitrag von mary31 09.01.11 - 21:17 Uhr

Hi,

also ich war nach 2 heftigen Wehen-Stunden (mit Wehentropf) und 20 Stunden mit heftigen Wehen vorher, so am Ende, das ich auch keinen Pressdrang verspührt habe.
Ich mußte mich echt zwingen, noch weiterzumachen.
So wie andere das erzählten, das sie froh waren, mitschieben zu können, kann ich auch nicht bestätigen.


LG Mary

Beitrag von schmusimaus81 09.01.11 - 22:32 Uhr

Hallo,

also ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man die Presswehen verschläft. Man hat doch in diesem Moment wirklich das Gefühl, als müsste man drücken. Man kann doch in dem Moment gar nicht anders #kratz

Aber was gibt es für einen Grund die Presswehen 1 Stunde lang veratmen zu müssen, wenn der Muttermund noch nicht ganz offen ist?????

Gruß
Antje (ET-10 mit Nr. 3)

Beitrag von olivia2008 10.01.11 - 07:02 Uhr

Meine erste Presswehe hatte ich auf der Toilette und wusste nicht, was das ist #hicks Aber den Drang, mitzupressen, hatte ich weniger.
Als ich jedoch dann wieder im Kreißsaal war, war die Presswehe so stark, dass ich einfach mitpressen musste. Auch, wenn sie es mir verboten hätte, hätte ich gar nicht anders gekonnt.

lg

Beitrag von cori0815 10.01.11 - 10:01 Uhr

hi Rebecca!

Naja, ich kann mir schon vorstellen, dass es Presswehen gibt, da KÖNNTE man natürlich schon mitpressen, nur wäre es vielleicht für Mutter oder Kind noch nicht so sinnvoll/effektiv. Weil vielleicht noch zu viel Weg vor dem Kind läge oder der Mumu noch gar nicht ganz geöffnet ist (und damit vielleicht Verletzungen Vorschub geleistet würde, die zu vermeiden sind).

ICH hätte meine Presswehen beim zweiten Kind nicht verpassen können. Beim ersten hab ich eh kaum noch was gemerkt. Aber beim zweiten war es SOOO deutlich, dass ich auch kaum noch an mich halten konnte. Obwohl ich nur wenige Minuten vorher untersucht worden bin (da war der MuMu 4-5 cm offen), hatte ich auf einmal das starke Gefühl, drücken zu müssen und sagte es meine Hebamme. Die schaute mich ungläubig an, untersuchte mich dann aber trotzdem noch mal und sagte nur "Nun noch mal schnell aufs Klo und dann gehts hier los". Und ruckizucki wars da. Wie gesagt, die hätte ich nicht verpassen können ;-)

LG
cori

Beitrag von plaume81 10.01.11 - 12:28 Uhr

Hallo,

ich denke nicht, dass ich Presswehen veratemn hätte können - ich MUSSTE einfach mitpresse, was ich auch drufte, MUMU war vollständig offen. Hebamme hat gesagt, wenn ich das Gefühle habe pressen zu müssen, dann soll ich das tun - 4-5 Presswehen später war Zwergi da.

LG

Beitrag von schnuffi1983 10.01.11 - 13:51 Uhr

Also ich habe meine Presswehen definitiv gemerkt und musste sie aber auch noch ca. 30 Minuten veratmen,da das Köpfchen noch zu weit oben war obwohl die Mumu ganz auf war.Die Verletzungsgefahr wäre sonst zu groß gewesen.
Nach 30 Minuten konnte ich aber nicht und habe dann gepresst,musste mir während der Presswehen noch anhören "ich solle mich nicht so anstellen,eine Geburt wäre nun mal schmerzhaft".Das war so ein alter Drache von Hebamme,deswegen war mir das nach den 30 Minuten auch egal und ich habe gepresst.
Aber ich denke man kann sie nicht verpassen.

Lg kiki

Beitrag von escada87 10.01.11 - 18:57 Uhr

hab jetzt deinen text nur überflogen aber soviel zu den Presswehen, ich hatte so enormen Drang pressen zu müssen dass ich beinahe geplatzt wäre... ich könnte es mir nie und nimmer vorstellen ein derartiges Verlangen nicht zu merken #schock#schock bei einer PDA vielleicht aber normal nieee

Beitrag von daisy80 11.01.11 - 21:28 Uhr

Ich könnte mir überhaupt nicht vorstellen, wie man Presswehen verpassen kann...
Da konnte ich gar nicht anders als mitschieben. Das war wie (hört sich total doof an, trifft es aber) übergeben müssen, nur nach unten ;-)