Morgen vorstellungsgespräch- noch ein paar Fragen hab

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von kaltesherz0907 09.01.11 - 18:50 Uhr

morgen ist ein wichtiges Vorst.gespräch für mich. Und nachdem ich mich intens. über das Unternehmen schlau gemacht habe etc, sind noch 2 Punkte offen.

Bei der Frage nach Stärken / Schwächen weiß ich nie so recht was ich sagen soll. generell sage ich dann, dass ich als Schwäche schnell ungeduldig sein kann, wen etwas nicht klappt. Als Stärke führe ich selbst. Arbeite und Engagement an.


Bei meiner gehaltsvorstellung weiß ich auch nicht recht. Nach IG metalltarif liegt es bei 2100 € Brutto. Weiß aber auch dass Kollegen ca. 2200 verdienen (will aber lieber nciht zu hoch stapeln)??oder?

Beitrag von swety.k 09.01.11 - 19:24 Uhr

Hallo,

Deine Stärken und Schwächen können wir nun wirklich nicht beurteilen. ;-)

Was das Gehalt angeht, würde ich auch eher nicht ganz so hoch rangehen. Du bist ja in der Firma erst am Anfang und kannst Dich hocharbeiten. Es ist oft üblich, erstmal etwas weniger zu verdienen und dann vielleicht nach einem halben Jahr nochmal mit dem Chef übers Gehalt zu reden.

Sowas wie "ich hab aber gehört, daß der und der so und soviel verdient", würde ich nicht sagen.

Liebe Grüße von Swety

Beitrag von manavgat 09.01.11 - 19:58 Uhr

Frauen werden Dir raten, ja bescheiden aufzutreten.

Das ist dann genau der Grund, warum Frauen weniger verdienen.

Wenn 2.200 üblich sind, dann verlang die auch! Sonst nimmt dich doch keiner ernst.


Die Schwäche ist negativ, lass sie weg.


Sag: ich habe eine Schwäche für Schokolade, ich möchte immer Erfolg haben bei meiner Arbeit.


irgendwas unverfängliches, was eigentlich nichts aussagt.


Gruß

Manavgat

Beitrag von papa2907 09.01.11 - 20:01 Uhr

Jetzt bin ich auch mal deiner meinung!;-)

Matthias

Beitrag von sandy_1 09.01.11 - 20:30 Uhr

Hallo,

also ich würde auch als Gehaltsvorstellung ca.2200Euro angeben.
Weil keine Angst wenn die eh nur so und soviel für die Stelle zahlen, dann werden die Dir das schon sagen. Aber runtergehen kann man immernoch, da mußt Dir aber im vornerein schon in etwa ausrechnen wie weit Du damit leben kannst, bzw. was Deine Grenze wäre.

Als Beispiel noch, wenn z.b vorher jahrelang auf Deinen Beruf gearbeitet hast und da einen recht hohes Stundenlohn hattest. Kannst nicht erwarten das bei der gleichen Stelle woanders, den gleichen hohen Stundenlohn bekommst und das gleich zu Beginn. Was anderes ist es wenn z.b in einer besseren Position einsteigst als vorher, dann kannst auch ruhig mehr angeben. Logisch. Aber das mußt Du wissen.

Hängt halt alles von sehr vielen Faktoren ab. z.b auch zahlt die Firma überhaupt Tariflohn?? Große Firma heißt oftmals noch nicht das sie auch Tariflohn zahlt. Habe hier auf die Tür ein schlechtes Beispiel und die Firma mit etwa 300Leuten ist mal nicht gerade ganz klein.

Aber generell würde ich mal mehr (natürlich im Rahmen) als Vorstellung angeben, aber wie gesagt dennoch auf dem Boden bleiben. Denn es ist ja erstmal der Anfang. Das Dir Frauen raten eher weniger zu verlangen, finde ich zu pauschalisiert, weil es hängt mit sehr vielen anderen Faktoren zusammen. Ich z.b arbeite in einem eher Männer dominiertem Beruf und bekomme das gleiche was Männer z.b als Einstieg in meinem Beruf auch bekommen.

Zu dem Thema Schwächen.. Natürlich kannst auch Schwächen nennen, allerdings würde ich die im Gegenzug gleich wieder positiv darstellen oder am besten nennst Schwächen die nicht direkt etwas mit Deinem zukünftigen Beruf zu tun haben.
Allerdings würde ich Schwächen nur nennen, wenn Du nach gefragt wirst. Auf keinen Fall würde ich sagen, nö habe keine Schwächen. Denn das gibts nicht und das weiß auch jeder.

Wünsche Dir auf alle Fälle viel Glück und Erfolg.

Lg, Sandra

Beitrag von inblack 09.01.11 - 21:56 Uhr

Lies dich hier mal durch:
http://www.google.de/search?q=bewerbungsgespr%C3%A4ch+schw%C3%A4chen

2200 und 2100 sind mE kein so großer Unterschied. Wegen 100 Euro mehr oder weniger wird dich keine Firma aussortieren, sondern ggf. runterhandeln, wenn sie DICH wollen.

Viel Erfolg morgen!