Mal eine blöde Frage zum Schlafen

Archiv des urbia-Forums Baby-Vorbereitung.

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von funkeline1976 09.01.11 - 19:44 Uhr

Huhu,

von meinen Freundinnen kenne ich es nur, dass das Kind vom ersten Tag an im eigenen Zimmer schläft. Insgesamt habe ich 5 Kinder im näheren Freundeskreis. So habe ich es dann auch vor.

Jetzt lese ich hier so oft, dass das Kind mit im SZ der Eltern schläft. Tlw sogar im Bett der Eltern.

Ich frage mich nun, warum ist das so unterschiedlich und was sind die Gründe, Vor- und Nachteile?

Ich bin gespannt auf eure Antworten

Beitrag von mamamaus90 09.01.11 - 19:51 Uhr

Hallo :-)

Normalerweise wollte ich unseren Kleinen auch von anfang an in seinem Zimmer schlafen lassen.

Nun war meine Hebamme vorgestern bei mir und meinte, dass sie den Kleinen im Stubenwagen bei uns im Zimmer schlafen lasse würde. Das Kind fühlt sich dann einfach geborgener, kann den Atem der Eltern hören und auch zum Stillen ist das wesentlich praktischer!

Ich bin jetzt noch am überlegen wie wir es am besten machen, da mein Mann wirklich früh aufstehen muss und wahrscheinlich so wenig Schlaf bekommen wird.
Ich werde mir vielleicht meine Matratze ins Kinderzimmer legen und dann dort schlafen! Ich denke nämlich, auch als Mutter ist man da entspannter, weil doch in jeder die Angst vor plötzlichem Kindstod steckt! ;-)

Wie wir es genau machen, werden wir nach den ersten 2 - 3 Tagen Zuhause entscheiden!

Lg, Meli

Beitrag von flammerie07 09.01.11 - 19:53 Uhr

glaub mir, die männer haben einen so tiefen schlaf, die merken das nicht mal wenn man aufsteht und kind anlegen ging bei mir binnen wenigen sekunden...einfach aus dem beistellbettchen in mein bett, t-shirt hoch und ran an die bar ;-) und weiterschlafen nicht vergessen :-p

Beitrag von mamamaus90 09.01.11 - 19:58 Uhr

Mein Mann ist da leider nicht so! :-(

Der wacht auch jetzt jedesmal auf, wenn ich meine nächtlichen Toilettengänge mache! #schwitz

Beitrag von lucie.lu 10.01.11 - 00:44 Uhr

Das ist meiner während der Schwangerschaft auch - aber als das Baby dann da war, hatten wir uns geeinigt, dass er Ohrstöpsel benutzen darf - und ich ihn nur in Notfällen wecke.. Und irgendwann hörte er einfach das Baby nicht mehr - es brüllt ja nicht wie am Spieß, Du als Mama wirst (also mir ging es jedenfalls so) beim kleinsten Geräusch schon auf sein und es füttern.. Wirst sehen, das wird sich sicherlich einspielen..

Mein Mann durfte dann sogar tageweise im Gästezimmer schlafen, weil wir ein Schreibaby hatten, das auch nachts manchmal bis zu 3 Stunden (auch während des Tragens) schrie.. aber das war Gott sei Dank nicht allzu oft..

LG - Lucie

Beitrag von savaha 09.01.11 - 19:54 Uhr

Wenn das Kleine erstmal da ist, dann musst Du einfach Deinem Bauchgefühl folgen!
Dein Mutterinnstinkt und nicht wie es andere machen #bla verrät Dir, wie Du es handhaben sollst! Planen kannst Du das nicht im Voraus!


Bei uns war es so, dass ich mir Sohni an seinem 1. lebenstag angeschaut habe und es mir das Herz gebrochen hätte dieses winzige süße Lebewesen einfach wegzubringen. Und so haben wir alle in einem Bett geschlafen. Mit fast 6 Monaten hat er sich selber in sein bett ausquartiert und nun mit 14 Monaten schläft er noch in seinem Bett und in unserem Zimmer. Das hatten wir NIE so geplant, sind aber trotzdem glücklich mit der Situation!

Beitrag von gussymaus 09.01.11 - 19:59 Uhr

einerseits senkt das schlafen im elternzimmer im eigenen bett das krippentodrisiko, mir schon grund genug es so zu machen.

außerdem haben wir nur oben kinderzimmer, also müsste ich x-mal die nacht hochrennen zum stillen/trösten/...
so kann ich die maus aus dem babybalkon zu mir rüberziehen und ggf selber wieder dabei weiterschlafen... ohne dass ich um meinen schlaf komme und ohne dass maus aus dem bett kullern kann und ohne dass sie zwischen uns an überwärmung oder sauerstoffmangel stirbt. wenn sie fertig ist mit trinken kann ich sie einfach wieder in ihr bett schieben ohne selber kalt und richtig wach zu werden - ich kann dann immer ewige zeiten nicht einschlafen und ich brauch meinen schlaf dann doch ;-)

mit babybalkon ist es stressfreier und wir alle bekommen mehr schlaf... vom gesenkten krippentod-risiko mal ganz zu schweigen... also ich käme gar nicht auf die idee meine minimaus ins eiene zimmer zu legen... ich sehe keinen vorteil drin. meine kinder hatten im ersten halben jahr gar kein eigenes zimmer... das haben wir immer erst hergerictet wenn sie anfingen durchzuschlafen...

Beitrag von kerstini 09.01.11 - 20:03 Uhr

Also wir wollen unsere Maus solange uns allen wohl dabei ist mit im Schlafzimmer schlafen lassen.

1. muss ich dann nachts nicht dauernd durch die Wohnung tigern wenn sie sich mal meldet oder ich stillen bzw. füttern muss und

2. ist es wissenschaftlich erwiesen das dadurch die Todesrate vom plötzlichen Kindstod stark verringert wird. Meine Hebi hat uns das so erklärt, dass die Babys durch das Atmen von Mama und Papa quasi an das eigene Atmen erinnert werden und auch die Eltern früher merken fall mal etwas nicht in Ordnung sein sollte.

Ob wir das dann alles so machen werden ist die andere Sache :-) aber wir wollen es auch erstmal so ausprobieren.


Kerstin mit #stern Madita & #stern Leo + #stern 12.SSW + Ida 39.SSW #verliebt

Beitrag von nicole9981 09.01.11 - 20:42 Uhr

Hallo!

Ich hatte es so vor wie Du. Bereits im Krankenhaus meinte Nachts eine Schwester zu mir: "Lassen sie ihren Sohn ruhig bei sich im Bett. Die gehören zur Mama" Ich habe das genossen und zu Hause so beibehalten.

Es scheiden sich die Geister. Im Elternbett würde die Gefahr des Erstickens groß sein und SIDS gefördert. Ich kenne aber Dutzende Kinder die im FB geschlafen haben und sich bester Gesundheit erfreuen. Keines ist zu Tode gekommen. Alleine im Zimmer bekommt Mutter nicht mit was mit dem Kind passiert. Die Kinder schlafen besonders tief und das kann auch wiederum SIDS fördern. Wie Du es machst. Irgendeiner wird immer einen Nachteil finden. Egal wo Dein Zwerg schläft. Also rate ich Dir. Probiere es aus! Im Kinderzimmer, im Elternschlafzimmer oder auch in eurem Bett. So wie Du Dich wohl fühlst ist es richtig.

LG Nicole

Beitrag von pipim 09.01.11 - 20:47 Uhr

Hallo,

ich habe so vieles probiert.

Die erste Zeit ist so anstrengend, dass du froh sein wirst, ned auch noch ins Kinderzimmer rüber zu müssen mitten in der Nacht.

Ich hatte ne Wiege, da kann man aber nicht reinschaun, vom Bett aus. Dann hatte ich den Zwerg daneben im Gitterbett, da musste ich aber erst recht auf und ihn zum Stillen rausnehmen.

Mit 5 Monaten haben wir ihn dann ins Kinderzimmer verfrachtet und dann ging das Drama mit dem rübergehen und stundenlang drüben sitzen los. Es war furchtbar und ich habe dann bis er 14 Monate alt war nicht mehr durchgeschlafen.

Meinen Zweiten hatte ich im "Babybalkon" (kannst ja auch das Gitterbett ohne Seitenteil ans Bett stellen) und ihn zum Stillen herübergezogen. Nachdem er sich mit 5 Monaten hochziehen konnte, hab ich das Gitterbett tiefergestellt und neben mein Bett gestellt.

Nach einem Jahr war ich dann aber froh, als er zum Großen ins Kizi zog, weil wir unser Schlafzimmer endlich wieder für uns haben wollten. Die Zeit davor war aber wesentlich weniger anstrengend für mich.

Ich kann es nur empfehlen das Kind im selben Zimmer zu haben. Da man als Mama ohnehin diesen Ammenschlaf hat und ein Problem mit dem Baby bis in den Tiefschlaf hinein hört. So kannst dich mit einem Blick vergewissern und musst nicht erst auf und rüber...

Was uns gar nicht gepasst hat, war ein Familienbett, ich brauche Platz und die Ruhe im Bett. Mein Großer rotiert im Bett wie in einer Waschmaschine.

lg pipim

Beitrag von jindabyne 09.01.11 - 21:06 Uhr

Unser zweites Kind hat ganz, ganz schlecht geschlafen. Also ist Papa ins Kizi gezogen, damit er genug Schlaf findet, und ich lag mit der Kleinen im Ehebett :-p

Jetzt bekommen wir Zwillinge und da hat mein Mann keine Schonfrist mehr. Egal ob er morgens raus muss oder nicht, er muss nachts mit anpacken. ICH muss schließlich auch morgens raus und dann vier Kinder versorgen #schwitz

Lg Steffi

Beitrag von funkeline1976 09.01.11 - 21:13 Uhr

Achso, ich hatte vergessen zu schreiben, dass ich nicht stillen werde. Also muss ich zum Flaschemachen eh aufstehen.

Mal sehen, ist ja noch etwas hin. Ich werde es dann entscheiden. Aber auf jeden Fall wird das Kleine nicht in unserem Bett schlafen.

Danke für eure tollen Antworten

Beitrag von jindabyne 09.01.11 - 21:16 Uhr

Wer sagt, dass Du zum Flaschen machen aufstehen musst???

Abgekochtes und schon richtig temperiertes Wasser in die Thermoskanne, in 2-3 Fläschchen das Milchpulver vorbereiten, alles auf den Nachttisch stellen. Wenn das Baby wach wird, einfach entsprechend Wasser drauf, schütteln, trinken lassen.

Ist alles eine Frage der Organisation ;-)

Lg Steffi

Beitrag von funkeline1976 10.01.11 - 06:55 Uhr

In dem Augenblick ist mein Mann wach wenn ich Licht anmache und da rumhantiere. Ich glaube es reicht, wenn einer nachts wach wird. So werde ich es aber schon vorbereiten, nur halt nicht direkt im Schlafzimmer

Beitrag von jindabyne 10.01.11 - 10:41 Uhr

Wenn Dein Mann so einen leichten Schlaf hat, wird er aber auch schon wach werden, wenn euer Kind sich meldet. Ich steh immer schon bei einem kleinen Ächzen meiner Kinder senkrecht im Bett.

Probiert es einfach aus, notfalls muss er (oder ihr, je nach Platz) eben vorübergehend ausziehen...

Beitrag von woelkchen1 09.01.11 - 21:21 Uhr

Bauchgefühl!

Ich wär gar nicht auf den Gedanken gekommen, sie im anderen Zimmer schlafen zu lassen, nachdem sie einmal auf der Welt war. Dann hab ich nachts oft und lange gestillt, da gibt es nichts Besseres- und genau deswegen hat sie dann auch nicht mehr im Beistellbett geschlafen, sondern nur noch in unserem Bett. Wir sind meistens beim stillen eingeschlafen.

Dann ist sie nachts immer oft wach gewesen, wegen Nuckel ect., deswegen hab ich es mir einfach gemacht und bei uns gelassen. Und dann kam der Tag des Durchschlafens (mit 20 Monaten), aber da war es zu spät!;-) ICH konnte nicht mehr ohne meine Puppe schlafen!

Freunde von uns konnten MIT Kind im Zimmer gar nicht schlafen und haben die Maus mit wenigen Wochen ins eigene Zimmer gesteckt, alle haben besser geschlafen. Dafür hab ich genauso Verständnis- wenn das Kind es zuläßt und die Eltern besser schlafen, warum sollte man sich dann mit Kind im Zimmer quälen?

Mein Tip- laß es auf dich zukommen und sei flexibel!
Denn genug Kinder lassen es einfach nicht zu- sie brauchen Mama im Schlaf- was ja von der Natur durchaus so gewollt ist.
Ich kenne viele Babys, die nicht nur bei Mama schlafen wollten, sondern AUF Mama! Sollte dein Kind so schlafen wollen, wirst du auch dies machen- denn das ist besser, als gar nicht schlafen, oder?

Beitrag von specki1009 09.01.11 - 21:24 Uhr

Also unsere Maus hatte ihr Bett im Kinderzimmer und die ersten 4 Wochen schlief sie in der Hartschale vom Kinderwagen bei uns aber das ging gar nicht. Mein Freund arbeitet in 3 Schichten und schnarcht immer mal recht laut und die ersten 4 Wochen war er immer mit wach ... Also habe ich dann Pauline in ihrem Zimmer schlafen lassen und mich mit Matratze dazu gelegt. Als sie später nur noch regelmäßig 1x die Nacht kam bin ich wieder in mein Bett und die Türen waren offen - da war sie bereits 1 Jahr. War für uns die besten Lösung. Mit Baby im Bett hätte ich nicht schlafen können - haben wir auch mal probiert.

Ich denke hier gibts keine Lösung. Du mußt schauen wie ihr am besten klar kommt und dürft euch da wahrscheinlich auch nicht zu sehr reinreden lassen. Ich habe Nachbarn die auch Schichten arbeiten und die haben es genauso gehandhabt wie wir aber es wurde lange nicht drüber gesprochen da jeder dachte er wird ausgelacht.

Noch heut handhaben wir es so dass wenns Kind krank ist ich bei ihr schlafe. So bekommen wir alle unsere Portion Schlaf ab und seit sie ca. 4 ist kommt sie auch ab und an in unser Bett gewandert und wir können so auch schlafen - vorher ging das nicht - da hatten wir immer Angst sie zu zerdrücken bzw lag sie immer so quer dass keiner von uns Platz hatte :-p

Beitrag von hael 10.01.11 - 00:19 Uhr

ich kenne es nur so, dass das Baby am Anfang im Elternzimmer schläft. Am einfachsten ist es wahrscheinlich, dass das Baby bei den Eltern schläft, so lange es gestillt wird (also die ersten 6 Monaten in der Regel). Oder solange es in der Wiege (oder Beistellbett) passt. Es ist auch besser um den plötzlichen Kindestods zu vermeiden. Das Baby schläft also am Besten bei den Eltern im Zimmer aber im eigenen Bettchen/Wiege, wobei viele auf dem Familienbett schwören. Wir werden es so machen, dass unser Krümmel bei uns schläft, solange es in der Wiege reinpasst. Wir haben leider kein Platz für das Babybett im Schlafzimmer.

Beitrag von lucie.lu 10.01.11 - 00:41 Uhr

Hallihallo,

ich habe mir ein Beistellbettchen/Stubenwagen 4in1 gekauft - mit dem Hintergedanken, dass Baby dann mit 6 MOnaten spätestens ins eigene Zimmer umziehen muss.

Er ist jetzt 1,5 Jahre alt und sein Bett steht immer noch im Schlafzimmer - weil es für uns so am besten passt.

Als er auf der Welt war, wollte ich ihn immer um mich haben, ich war die erste, die ihn aus der Station geholt hat und die letzte, die ihn abgab. Zu Hause hätte ich (Nick ist unser erstes Kind) absolut keine Ruhe gehabt, wäre er nicht in meiner Nähe gewesen - ich habe anfangs sogar immer geschaut, ob er noch atmet (ich weiß, albern).. und auch heute noch haben wir (mein Mann und ich) ihn nachts gerne bei uns. Einen Teil der Nacht schläft er im eigenen Bett, wenn er dann wach wird und was trinken will, dann ist es das einfachste, ihn bei uns in die Mitte zu legen (bevor ich im kalten Schlafzimmer an seinem Bett sitze, bis er wieder eingeschlafen ist)..

Du musst es so machen, wie es sich FÜR DICH am besten anfühlt (das ist mit allen Sachen so, ob es das Stillen, Schlafen, Essen usw. ist), lass Dir da nicht reinreden..

LG - Lucie

Beitrag von neomadra 10.01.11 - 06:31 Uhr

hey morgen ... das wird auch noch auf uns zukommen, bin gespannt, wie wir das machen werden.

der plan ist: eigenes zimmer.

ich kenne es aus dem familien-, freunde- und bekanntenkreis so und schlecht gefahren ist niemand damit.
die meisten haben es so gehandhabt, dass sie ihre kleinen für 1-4 wochen im schlafzimmer hatten .. bis die ersten großen unsicherheiten weg sind. und sie dann ins eigene zimmer gebracht haben.

so würde ich es in der theorie auch planen.
mein freund fängt just kurz vor der geburt einen neuen job an, hat morgens eine ziemliche gurkerei zum neuen arbeitsplatz.
deshalb wollte ich ihm nach möglichkeit allzu stressige nächte ersparen.
einen stubenwagen wollte ich so oder so holen und der plan ist, sollte ich es nervlich nicht schaffen, körperlich im schlafzimmer zu sein und "ohr-lich" permanent im kinderzimmer, dass ich dann mit kind und stubenwagen ins gästezimmer ziehe, wo die schlafcouch steht.

wie sich das ganze dann in der praxis rausstellt, das wird sich zeigen ;-)