was meint ihr

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Wann soll ich mit dem Abstillen beginnen und mit Beikost starten? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von scchwan 09.01.11 - 20:01 Uhr

hallo an alle

hab heute von einer bekannten gesagt bekommen ich soll doch mein 5monate alten sohn endlich an beikost gewöhnen da er nur mit der brust nicht genug hat ausserdem ist es einfacher weil ich dann nicht immer da sein muss zum futtern
was meint ihr hat sie recht das er zuwenig hat nur mit stillen??
bin total verwirrt im moment
danke für eure hilfe
mfg tanja

Beitrag von icknick 09.01.11 - 20:13 Uhr

Theoretisch könntest Du mit zufüttern anfangen, wenn Du magst und Dein Zwerg schon bereit dafür ist. Du kannst aber genausogut weiter stillen bis er 6 Monate alt ist und danach anfangen. Das ist Geschmackssache und es gibt tausend verschiedene Meinungen zu dem Thema. Ich habe bei meinen beiden erst nach dem 6. Monat angefangen mit zufüttern. Zuwenig haben sie mit der Muttermilch bis dahin nicht, solange sie zunehmen und sich gut entwickeln.

Beitrag von littleblackangel 09.01.11 - 20:14 Uhr

Hallo!

Nein, er bekommt noch eine ganze Weile genug beim Stillen! Da brauchst du dir keine Gedanken drum machen! Meine Maus hat bis sie 13Monate alt war Beikost abgelehnt und wurde solange voll gestillt!

LG

Beitrag von littlelight 09.01.11 - 20:20 Uhr

Huhu Tanja!

Keine Sorge, dein Kind bekommt alles was es braucht über die Muttermilch. Davon ab ist nichts einfacher als Stillen, finde ich. Die WHO empfiehlt nach wie vor 6 Monate Vollstillen.

Beikost sollte erst gegeben werden, wenn das Kind beikostreif ist. Das wird nicht vom Alter, sondern wirklich von der Reife des Kindes abhängig gemacht. Beikostreif ist ein Kind, wenn es gestützt aufrecht sitzen kann, der Zungenstreckreflex abgeschwächt ist (sprich: dein Kind schubst feste Nahrung nicht mehr heraus, das ist auch am Anfang nämlich nicht normal, wenn man tatsächlich bis zur Beikostreife wartet). Außerderdem (und das finde ich am wichtigsten) sollte das Kind Nahrung selbst greifen, in den Mund stecken, einspeicheln, kauen und schlucken können. Das kann man zB mit einem Stück Banane testen. Wenn das Kind tatsächlich beikostreif ist (meist zwischen dem 6. und 8. Monat, manche eher, aber viele auch erst später) kann man Beikost in Form von Brei oder aber gleich in Form von Familienkost geben.

Bei uns gab es nie Brei, unser Sohn (10,5 Monate) hat von Anfang an bei uns mitgegessen. Anfangs war es nur sehr wenig, dann wollte er gar nichts mehr und seit ca. einem Monat isst er wirklich gut. Da ich weiterhin nach Bedarf stille ist er immer mit allem was er braucht versorgt. Im ersten Lebensjahr sollte sowieso Milch das Hauptnahrungsmittel sein. Die Feste Nahrung ist Beikost, im wahrsten Sinne des Wortes. BEIkost, nicht Ersatzkost. Sie ergänzt die Milchmahlzeiten lediglich und führt das Kind langsam an feste Nahrung heran.

LG littlelight