Seit ihr damit glücklich...? eine allgemeine Frage...

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von pink-pearl 09.01.11 - 21:05 Uhr

Hallo,

auf Grund des "einsam" Posts etwas weiter unten kamen mir so einige Gedanken...

Mir ist schon aufgefallen dass hier im Alleinerziehenden Forum auf Emanzipation gesetzt wird, anders als zb im Familienforum, indem auch mehrfach und gerne auf die Männer gebaut wird.

Findet ihr es wirklich schön eure Kinder von morgends bis abends, in der natürlich nur von Fachkräften betreuten, Kita zu wissen weil ihr 40 Std und mehr arbeiten (müsst)?!

Immer nur am Aufbau und der Erhaltung eines sozialen Netzes für den Notfall, bei Krankheit, Verspätung, Überstunden ect für euer Kind?
Ich persönliche habe keines da in meinem Alter sich die kinderlosen abwenden und familiär hab ich leider auch keinen Rückhalt...

Bei vielen noch wissend dass der Kindsvater sein "Unwesen" treibt, sich vergnügt, keinen Unterhalt zahlt und man das alles selber abfedern muss...

Natürlich immer noch vor allen anderen das Bild erhaltend von der immer fröhlichen, fitten, zufriedenen Mutter..

Fühlt ihr euch nie überfordert, ausgelaugt, genervt, frustiert, unmotoviert usw?

Reicht euch wirklich das Gefühl, dass ihr alles alleine schafft, bis an eure Grenzen geht, euch selber immer hinten anstellt, ihr der bessere Elternteil seit und ja eigentlich auch garkeinen Partner braucht weil es doch so toll funktioniert?


Ohhhh man wie gerne hätte ich jemanden der Abends bei mir auf der Couch sitzt und mich einfach nur mal in den Arm nimmt...? :-(


Seit ihr wirklich solche "Überfrauen", stört euch das alles nicht? Seit ihr nicht traurig über die Tatsache das Männer nicht mehr Männer sind, geschweige denn ihren Mann stehen? Das man selbst in Partnerschaften überlegen muss was, im Falle eines danach, danach ist?

Schönen Gruß Pearl






Beitrag von lisa1408 09.01.11 - 21:22 Uhr

Guten Abend :-)

Also ich war eigentlich die ersten 5 Jahre mit meiner Tochter alleine (4 davon war ich mit dem KV zusammen, aber wir hatten getrennte Haushalte, dann hab ich mich von ihm getrennt).

4 Jahre lang hab ich in einer Illusion gelebt und mich in den Wunsch verbissen, dass meine Tochter in einer intakten Familie aufwächst. Heute frag ich mich, ob ich wirklich so blind war... aber das sei jetzt mal dahin gestellt ;-)

Ich war totunglücklich, hatte Depressionen, finanzielle Probleme und absolut KEINE Unterstützung vom KV. Im Gegenteil... ich musste mir Dinge wie "du hast nicht abgetrieben als ich es dir gesagt habe, du wolltest das Kind unbedingt, jetzt schau wie du das finanziell schaffst... oder hast du gedacht, dass ein Kind nichts kostet?" anhören. Viele, viele Dinge sind in der Beziehung vorgefallen, die mich bis heute sehr prägen und oft an mir selbst zweifeln lassen. Ich hab das damals schon gewusst, und trotzdem hatte ich wahnsinnige Angst, mich zu trennen und die Verantwortung für meine Tochter ganz alleine zu übernehmen. Wie gesagt - ich lebte in einer Illusion, denn die Wahrheit war, dass ich sowieso immer mit ihr alleine war, finanziell alles alleine gemacht hab und er nur alle 14 Tage zu Besuch gekommen ist.

Als meine Tochter 2,5 Jahre alt war und meine Karenz zu Ende war, hab ich mir eine Vollzeitstelle gesucht. Natürlich ist es furchtbar, wenn das Kind den ganzen Tag in der Kita ist und natürlich plagt jede Mutter das schlechte Gewissen. Ich hatte Gott sei dank ein tolles Netzwerk von Freunden und Familie die mich sehr unterstützt haben. Ich hab damals angefangen, die Verantwortung für meine Tochter und mich endlich zu übernehmen und mein Leben nicht von einem Mann abhängig zu machen, der mich sowieso nicht geliebt hat und das Kind nicht wollte. Als Leonie 4 jahre alt war, hab ich mich endgültig von ihm getrennt und - DAS WAR DIE 2. BESTE ENTSCHEIDUNG MEINES LEBENS!!!! (die Beste war natürlich, dass ich mich FÜR das Kind entschieden habe).

Dieses eine Jahr, das ich komplett alleine mit meinem Kind verbracht hab, war wunderschön! Die Zeit die wir miteinander hatten, konnten wir wirklich geniessen, haben viel miteinander unternommen und viel Spaß gehabt.

Dann hab ich meinen jetzigen Mann kennengelernt... und der trägt mich UND meine Tochter auf Händen.

SOMIT - NEIN... ich habe es NIE bereut, dass ich den Vater meiner Tochter zum Teufel gejagt habe!

Puh... ist sehr lang geworden... SORRY #bla

Beitrag von october 09.01.11 - 21:37 Uhr

Hallo,

um mal die Punkte abzuarbeiten, die du angesprochen hast:

1. Arbeiten würde ich auch mit Mann. Das ist bei mir eine Einstellungssache.

2. Mein soziales Netzwerk besteht aus meine Eltern und dem Vater meiner Tochter (wäre also nicht anders, wenn ich mit ihm zusammen wär)

3. Kindsvater: Wir haben ein gutes Verhältnis. Mich darüber zu ärgern, ob er feiern gehen kann oder nicht, seine Freiheiten hat etc. hab ich mir abgewöhnt. Fördert nur Stress zu Tage und gefährdet das gute Verhältnis. Ich hab den Abstand dazu gewonnen und es interessiert mich nicht mehr.

4. Bild der fitten, fröhlichen, zufriedenen Mutter: reiner Selbsterhaltungstrieb, man kann sich das Leben mit Trübsal schwer machen oder das Beste draus machen

5. Überforderung: Vor einem Jahr hätte ich gesagt: nahezu immer, jetzt sage ich: ab und an, aber ich kann damit gut umgehen.

6. Merkwürdige Frage: Ich bin stolz auf mich, dass ich es alleine hinbekommen. Ich versuche, nicht soweit zu kommen, dass ich an meine Grenzen gehen muss. Ich stelle mich nicht hinten an. Ob ich der bessere Elternteil bin, weiß ich nicht, es wurde ja nie anders ausprobiert. Ich versuche schon so zurecht zu kommen, dass ich keinen Partner brauche. Aber den Traumprinzen auf dem Pferd würd ich schon gern nehmen. ;-)

Ich bin keine Überfrau, aber ich hab aufgehört, mich selbst zu bemitleiden und angefangen, das Leben so wie es ist, zu genießen. Seitdem geht alles viel einfacher.

LG Annika

Beitrag von zahnweh 10.01.11 - 02:34 Uhr

super geschrieben :-)

Beitrag von rosaschnegge 09.01.11 - 21:48 Uhr

Hallo,

ja und nein, ich bin glücklich das ICH den Schritt geschafft habe mich vom KV zu trennen und somit meinen Kindern eine geregelte Tagesstruktur vorleben kann. Diese war mit dem KV nicht möglich da er nur sein Ding gemacht hat und das wann er Lust hatte. Also er schlief bis in die Puppen, hat gegessen wann er wollte was er wollte.....
Naja ich war ganz lange der Meinung die Kinder sollten mit ihrem Vater aufwachsen, aber als ich dann merkte das es für mich zu viel wird und ich statt zwei, drei Kinder zu Hause hatte, zog ich die Handbremse.
Nach der Trennung nahm ich einen Umzug von 800km auf mich um meine Sozialen Kontakte wieder zu finde, um meinen Kindern etwas bieten zu können und zwar ich allein.
Klar ich muß Hilfe annehmen und das fällt mir auch manchmal etwas schwer, sich eingestehen zu müssen es eben nicht allein zu schaffen. Aber auf das was ich allein schaffe, bin ich verdammt DOLL STOLZ!!!!!!!!!!!

Andererseits ist es in den letzten Monaten für mich eher so, das ich gerne mal jemanden Abends an meiner Seite hätte mit dem ich über irgendwelche Sachen reden könnte, der einen mal in den Arm nimmt oder einfach nur da ist. (Ein Bericht unter diesem habe ich dazu ne Frage gestellt) Aber ich möchte keinen Ersatzvater für die Kids, ich möchte hier niemanden haben der meinen Kindern etwas sagt oder sich versucht zu erziehen (jedenfalls im Moment nicht), denn ich denke so wie es läuft klappt es ganz gut, ich bekomme oft zu hören das meine Kinder gut erzogen sind und lieb sind, naja wie Kinder eben sind.

Klar fühle ich mich schlapp, ausgelaugt, genervt.......aber ich denke das geht einem auch so wenn man einen Partner an seiner Seite hat der mit hilft. Denn sonst würde es ja die typische Werbe Familie sein die nur lachend und hüpfend durch die Wohnung rennen und alle haben sich lieb, ich weiß nicht ob es sowas gibt, dafür sind doch die meisten mit sich selbst beschäftigt.

Also alles in einem als Mutter bin ich GLÜCKLICH als Frau könnte ich glücklicher sein.

Gruß Rosa....

Beitrag von hedda.gabler 09.01.11 - 23:38 Uhr

Hallo.

Ich habe mich sehr bewusst entschieden, allein erziehend zu sein (es hätte mich ja, abgesehen von der Beziehungshölle, nichts gehindert, mich nicht 2 Tage vor dem positiven Test zu trennen, eben weil ich den Verdacht hatte schwanger zu sein) und habe es immer als Privileg empfunden ... das mag aber auch daran liegen, dass ich mir selbst genug bin und auch innerhalb von Beziehungen eher egozentrisch und dominant bin, sprich viel mein eigenes Ding mache ... manch einer würde sagen, dass ich auf Dauer nicht für eine Beziehung geschaffen bin, da ich Beziehung als Bereicherung und Entlastung erleben möchte ... auf alles andere habe ich keine Lust.

>>> Findet ihr es wirklich schön eure Kinder von morgends bis abends, in der natürlich nur von Fachkräften betreuten, Kita zu wissen weil ihr 40 Std und mehr arbeiten (müsst)?! <<<

Frühzeitig wieder in den Job eingestiegen und gearbeitet hätte ich auch mit einem Partner ... ich verdiene genug mit einer 20-Stunden-Stelle, so dass genügend Zeit mit meiner Tochter bleibt ... und auch für mich und den Alltagskram, da sie bis 16:00 Uhr betreut werden kann.

>>> Immer nur am Aufbau und der Erhaltung eines sozialen Netzes für den Notfall, bei Krankheit, Verspätung, Überstunden ect für euer Kind? <<<

Mein Netzwerk aus Familie und Freunden hat sich durch Kind nicht verändert, sondern nur erweitert durch andere Mütter, die ich vorher natürlich weniger im Bekanntenkreis hatte.

>>> Bei vielen noch wissend dass der Kindsvater sein "Unwesen" treibt, sich vergnügt, keinen Unterhalt zahlt und man das alles selber abfedern muss... <<<

Grundsätzlich ist es mir egal, was der Kindsvater treibt ... mir ist nur wichtig, dass wir keinen persönlichen Kontakt haben ... und nun ist er todkrank.

>>> Natürlich immer noch vor allen anderen das Bild erhaltend von der immer fröhlichen, fitten, zufriedenen Mutter.. <<<

Das tue ich gar nicht ... mich darf jeder auch mal unfröhlich und müde erleben ... ich bin da ganz offen, auch zum Beispiel dem Kindergarten gegenüber, die dann auch mit darauf achten, wie es meiner Tochter in stressigen Phasen geht und mir dementsprechend Feedback geben ... aber grundsätzlich bin ich glücklich und zufrieden. Ich arbeite hart dafür, um uns was zu bieten ... ich spare bei mir, um in dem von mir bevorzugten Umfeld wohnen zu können ... und ich verdammt stolz darauf, was ich tagtäglich so wuppe. Schön ist es natürlich auch, dass mir auch Anerkennung und Respekt von Familie und Freunden entgegen gebracht wird.

>>> Fühlt ihr euch nie überfordert, ausgelaugt, genervt, frustiert, unmotoviert usw? <<<

Natürlich ... aber ich muss mich doch nicht darin suhlen.

>>> Reicht euch wirklich das Gefühl, dass ihr alles alleine schafft, bis an eure Grenzen geht, euch selber immer hinten anstellt, ihr der bessere Elternteil seit und ja eigentlich auch garkeinen Partner braucht weil es doch so toll funktioniert? <<<

An meine Grenzen bin ich lange noch nicht anbelangt und hinten anstellen tue ich mich auch nicht (das hätte ich z.B. getan, wenn ich nicht wieder beruflich eingestiegen bin) ... und ja, es funktioniert alles so wunderbar, wie es ist ... ein Partner dazu müsste dann wie Urlaub sein.

>>> Ohhhh man wie gerne hätte ich jemanden der Abends bei mir auf der Couch sitzt und mich einfach nur mal in den Arm nimmt...? <<<

Da bin ich wahrscheinlich anders gestrickt ... ich bin froh, dass ich meine Couch für mich alleine habe ... und um ab und an nen Glas Milch zu trinken, muss ich keine ganze Kuh kaufen.

>>> Seit ihr wirklich solche "Überfrauen", stört euch das alles nicht? <<<

Nö, ich finde mich gut als "Überfrau".

>>> Seit ihr nicht traurig über die Tatsache das Männer nicht mehr Männer sind, geschweige denn ihren Mann stehen? <<<

Kann man sicher so nicht pauschalieren ... dürfte aber einer der Gründe sein, warum mich insbesondere Männer gar nicht interessieren.

Gruß von der Hedda.

Beitrag von zahnweh 10.01.11 - 02:31 Uhr

Hallo,

ja, solche Tage, wo es mir besch*** geht, kenne ich auch.

Aber da würde mir auch kein Mann weiterhelfen. Vllt. schon, wenn die Partnerschaft gut laufen würde. Aber solch einen muss man erst mal finden..

Also hab ich die Wahl: ich sehne mich nach einem Partner (ab und zu gebe ich mich dem Gedanken auch mal hin, aber nicht total) und stelle mir alles viel schöner vor und ärgere mich, bin frustriert, wenn ich es in absehbarer Zeit nicht habe.

Oder ich lebe mein Leben wie es ist, mit dem was ich habe. Freue mich, wenn ich mal einen Partner kennen lernen werde. Aus partnerschaftlichen Gefühlen, nicht weil ich jemanden als Unterstützung für mein kind brauche.

Sollte ich dann doch keinen kennen lernen, Monat um Monat bin ich nicht so frustriert, weil mein/unser Leben auch so weiterläuft. :-)

Allerdings habe ich noch Freunde - mit und ohne Kinder - in verschiedenem Alter. Kann mein Kind halbtags in den Kindergarten bringen und arbeite trotzdem (wobei ich da schon gerne was verändern würde und mehr arbeiten), KV zahlt Unterhalt. usw.

So gesehen geht es mir schon gut. Und bevor ich mir noch mal so einen Typen angel, nur damit ich abends jemandem auf dem Sofa habe, den dann aber betütteln, bedienen und unser Leben einzig und allein nach ihm ausrichten muss ... nö...

entweder ich finde einen, der zu uns passt, mit dem wir gemeinsam gut leben können und jeder aufblüht und keiner zu kurz kommt. Dann sehr gerne. :-)
Klar, davon träume ich schon mal. Manchmal. Kurz. Entweder erfüllt sich der Traum dann mal. Oder halt nicht. Eine Couch-Kartoffel möchte ich jedenfalls nicht noch mal, nur um jemanden zu haben.

Ohne ist es oft hart. Aber mit dem, wäre es härter/unzumutbar. So gesehen geht es mir besser #verliebt

Beitrag von claudi2712 10.01.11 - 10:52 Uhr

Klar fühle ich mich auch mal überfordert, klar fühle ich mich auch manchmal allein, natürlich würde ich gern weniger arbeiten, um mehr Zeit mit meiner Tochter verbringen zu können.

Aber weißt Du was? Diese oben genannte Gefühle hatte ich auch schon in meiner Ehe. Jetzt bin ich aus freien Stücken allein, habe durch die Vater-Wochenenden mehr Freizeit als je zuvor und kann unseren Alltag allein organisieren, ohne dass mir jemand "reinquatscht", der sich sonst auch nie mit eingebracht hat.

Seit der Trennung fühle ich mich frei, leicht - als hätte ich einen klatschnassen Wollpullover abgestreift. Ich/Wir leben nun ein harmonisches Leben, ausgeglichen, voller Arbeit aber eben auch voller Harmonie. Kein Streit, kein Gefühl des Alleingelassen seins, einfach selbstbestimmt. Und das habe ich bislang noch nie bereut!!!

Viele Grüsse,
Claudia

Beitrag von starshine 10.01.11 - 12:46 Uhr

Auch ich kann mich den Vorschreiberinnen nur anschliessen. Natuerlich ist man manchmal ueberfordert, glaubt der Verantwortung nicht / mehr gewachsen zu sein und fuehlt sich einsam in allen Entscheidungen (Muetze auf oder nicht bis hin zur Zeit vor dem PC). Aber man kann sich nun in das tiefe, dunkle Loch gleiten lassen und ein paar Wochen spaeter mit der fetten Depression aufwachen oder man sucht fuer sich einen Weg damit fertig zu werden.

Das mit dem Netzwerk ist eben auch so eine Sache... ich moechte einfach z.B. meine Mutter nicht dauernd in meinem Leben haben, denn ich moechte mein/unser eigenes Leben leben. (So sehr ich meine Mutter liebe :-)) Deshalb habe ich mich fuer Fremdbetreuung entschieden.

Mittlerweile leide ich nicht mehr unter der Einsamkeit sondern ich sehe sie als Chance fuer mich wirklich rauszufinden was mir wichtig ist im Leben und wer ich bin. Damit werde ich dann meine/unsere Zukunft planen. Ich lese sehr viel ueber philosophische Themen (ohne in die Esotherik abzurutschen) und suche meinen Weg. Ich glaube auf lange Sicht wird das fuer uns alle 3 viel positiver sein als wenn ich auf eine Partnerschaft warte, die vielleicht nie kommt. Es gibt natuerlich auch wenige Maenner, die abends einfach so an meine Wohnungstuere klopfen!

Gleichzeitig arbeite ich am besseren Verhaeltnis zum KV und daran meine Emotionen und persoenliche Meinung in den Griff zu kriegen und auch ihn so lassen zu koennen wie er eben ist.

Manchmal denke ich, ich stehe immer noch ziemlich am Anfang dieses Weges, aber manchmal schaue ich zurueck und sehe, dass ich auch wieder ein ganzes Stueck nach vorne gekommen bin.

Ich denke, die meisten von uns haben sich eine intakte Familie fuer sich und ihre Kinder ertraeumt. Es ist schon schwer genug von diesem Bild loszulassen. Wir muessen stolz darauf sein das alles gut hinzukriegen, denn sonst haben wir nichts was uns motiviert.

In diesem Sinne wuensche ich uns allen Ausdauer, Kraft, Gelassenheit und Zufriedenheit :-)