Meckern lassen, das gleiche wie Schreien lassen?

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Beitrag von otwon 10.01.11 - 09:11 Uhr

Jetzt stellt sich mir gerade diese Frage! Eigentlich wollte ich meine Tochter nie schreien lassen. Jetzt habe ich festgestellt, wenn sie schlafen soll, meckert sie sich in den schlaf. Also es ist kein geschrei... Ich lass sie dann einfach, das dauert dann so 5 Minuten und zack ist sie eingeschlafen.

Findet ihr das es das gleiche ist wie Schreien lassen, oder unterscheidet ihr das schon?

Beitrag von lucie286 10.01.11 - 09:15 Uhr

Also das ist bei unserer Maus auch ab und zu so.
Ich lasse sie einfach, bzw. will sie dann auch in Ruhe gelassen werden.;-)
Ich habe den Eindruck manchmal brauch sie das auch.

Wenn sie natürlich richt schreit dann nehme ich sie nochmal hoch, weil meistens sitzt dann irgendwo ein Rülpser fest:-D

Aber wenn deine Tochter nach 5 Minuten eingeschlafen ist, ist es doch okay, oder?

Beitrag von otwon 10.01.11 - 09:18 Uhr

Danke für deine Antwort. Ja das denke ich auch. Bloß es wird sooft gesagt, bloß nicht allein lassen mit den Ängsten und schreien lassen... Und jetzt wollt ich mal von "erfahrenen Müttern" hören, ob sie einen Unterschied zwischen meckern und schreien machen, oder ob das meckern auch gleich als schreien gesehen wird....

Hoffe du verstehst jetzt wie ich meine...
Ist mein erstes Kind und man will natürlich alles richtig bzw. nichts falsch machen und da hole ich mir hier doch gern ein paar Ratschläge!#blume

Beitrag von dominiksmami 10.01.11 - 09:27 Uhr

Huhu,

ich finde sogar man MUSS die Kleinen mal meckern, schimpfen und zetern lassen.

Wenn man das immer unterbindet ( und auch vermeindliches Trösten etc. stellt eine Unterbindung dar) dann macht man die kinder mundtot. Sie können ihren Frust nicht mehr loswerden und das kann später fatale Folgen haben.

Laura z.B. schimpft im Moment wie einr Rohrspatz wenn etwas nicht so klappt wie sie das will ( oh ja...sie ist zwar erst 6 1/2 Monate aber sie hat definitiv ihren WILLEN entdeckt), teilweise wird sie dabei richtig zickig.

Ich bin da, ganz klar und wenn ich merke das Schimpfen wird zum Weinen, dann tröste ich auch. Aber meist hilft es ihr schon sich auszuschimpfen, denn dabei probiert sie immer so lange weiter bis es endlich funktioniert.


Ich finde man hört recht schnell raus ob das Baby nun weint und Trost braucht, oder ob es sich sozusagen den Frust von der Seele redet.

lg

Andrea

Beitrag von claerchen81 10.01.11 - 09:36 Uhr

"Laura z.B. schimpft im Moment wie einr Rohrspatz wenn etwas nicht so klappt wie sie das will ( oh ja...sie ist zwar erst 6 1/2 Monate aber sie hat definitiv ihren WILLEN entdeckt), teilweise wird sie dabei richtig zickig. "

Das ist m.E. eine typische Interpretation erwachsenen Verhaltens, weil wir das kindliche nicht verstehen. Wenn Kinder in der ersten Mobilitätsphase Frust zeigen, dann werden sie sich erst leise beschweren, wenn es weiterhin nicht klappt jedoch auch dann wieder laut werden. Man kann insofern auch sofort tröstend eingreifen. Das heißt ja nicht, dass man sie aus der Situation heraus nehmen muss (hochnehmen), aber Zuspruch und Beruhigung ist immer angebracht, ggf. Ablenkung.

"Zickig" können Babies nicht sein, das ist pure Interpretation und ehrlich gesagt eine schlichte Unterstellung böser Absicht, zu der ein Kind in dem Alter gar nicht fähig ist.

Es ist im Alltag ohnehin kaum möglich, ein Kind gar nicht weinen zu lassen, man sollte es jedoch so wenig wie möglich provozieren.

Meist findet ein gesunder Mensch jedoch automatisch den richtigen Mittelweg, davon gehe ich mal aus.

Gruß, C.

Beitrag von hoffnung2011 10.01.11 - 10:06 Uhr

Hehe, wenn Babys nicht zickig sein können, dann frage ich mich, was jetzt für dich eine Definition der ,,Zicke´´ ist. Ich denke nämlich, dass jeder ,,gesunder Mensch´´ (wie du schreibst) das Kind als eine Mama (Laie) als ,,Zicke´´ ruhig darstellen kann und viele wissen, wovon die Rede, ohne sich auf diesem Wort ausruhen zu wollen.

Ne, wenn ich mein Baby eine Zicke nennen würde, dann unterstelle ich ihm null Absicht, weil du du schon so groß schreibst, von Absichten noch gar nicht die Rede sein kann, weder von guten noch von schlechten.

LG an das zickige Kind von Dominiksmami:-p

Beitrag von otwon 10.01.11 - 10:13 Uhr

Ich glaube nicht das Andrea das mit der Zicke bösartig gemeint hat.

Ich nenne meine kleine auch manchmal zicke. Denn wenn sie z.B. irgendwo nicht ran kommt wir gleich "rumgezickt" also sie gibt dann so schöne schrille töne von sich und meckert! :-)
Aber wenn ich zicke sage, meine ich das eher liebevoll und nicht bösartig.

Genauso wie manch eine Mutter zu seinem Kind liebevoll "Dickerchen" sagt und eine andere Mutter findet das total grausam sein Kind so zu titulieren...

Beitrag von dominiksmami 10.01.11 - 13:16 Uhr

Das was du schreibst ist meines Erachtens nach vollkommener Quatsch.

Wo habe ich geschrieben sie würde leise anfangen und sich dann steigern?

Glaub mir ich kenne meine Kinder so gut das ich sehe und höre was sie tun.

Wenn Laura z.B. schimpft, dann kann sie gar nicht wirklich abgelenkt werden. bzw. will sie das gar nicht was sie auch lautstark UND durch Gesten ( wegen schieben etc.) klar macht.

Lässt man sie hingegen schimpfen ( ich lasse sie NIEMALS dabei alleine) dann ist alles in wenigen Minuten getan und sie spielt weiter.

Du willst mir also sagen es wäre besser sie zum schreien, toben und weinen zu bringen...als sie einfach schimpfen zu lassen? Lachhaft


Zickig...ist keine bösartige Absicht, wer sagt das Zickigkeit etwas böses ist?
fast 7 Monatige Babies KÖNNEN das, nämlich wenn es nicht nach ihren Willen geht. und ja..jeder sieht es! Und es ist genauso schnell vorbei wie es anfängt.


Wo zum Geier steht das ich mein Kind weinen lasse?

Warum bitte interpretiertst du in meinen Post Dinge rein die da nicht stehen.

Schimpfen...meckern...das hat definitiv NICHTS mit weinen zu tun.

Gruß

Andrea

Beitrag von frieda-lotta 10.01.11 - 10:16 Uhr

Theo meckert zur Zeit auch wie ein Rohrspatz, gerade wenn ihm irgendetwas nicht gelingt mit seinem Spielzeug. Ich lasse ihn dann nicht alleine sondern " begleite" ihn dabei .... Sinngemäß: " will der Bär nicht so wie Du es willst.... "

Ich finde es gut, das er lernt das es auch andere Gefühle gibt.

Zickig nenne ich mein Kind auch, ich merke schon wenn er bockig ist und dann sage ich zum ihn, er solle bitte nicht zickig sein, er ist ja schließlich kein Mädchen.... So, macht mich das jetzt zu einer bösen Mutter? #schein

Das Recht es zu seinem Kind zu sagen, ist okay - das Recht andere Kinder so zu betilteln steht auf einem anderem Blatt.

LG Frieda

Beitrag von hoffnung2011 10.01.11 - 10:19 Uhr

Ist das süüß, Frieda. Und wenn du das sagst, hilft es auch ? #rofl

Beitrag von frieda-lotta 10.01.11 - 10:50 Uhr

zumindestens schaut er mich mit großen Augen an....:-p

Beitrag von dominiksmami 10.01.11 - 13:11 Uhr

>>Theo meckert zur Zeit auch wie ein Rohrspatz, gerade wenn ihm irgendetwas nicht gelingt mit seinem Spielzeug. Ich lasse ihn dann nicht alleine sondern " begleite" ihn dabei .... Sinngemäß: " will der Bär nicht so wie Du es willst.... " <<

ja genau so mache ich das auch *nick*

ich rede mir ihr, zeige ihr das ich da bin und gut ist.


*lach* nein du bist sicher keine böse Mutter, übel finde ich nur Mütter die alles stur runterleiern was sie irgendwo gelesen haben und dann meinen sie könnten es auf alle projezieren.

Babie KÖNNEN anfangen zickig zu sein....ganz ohne das man dieses Wort böse meint oder Kinder damit alleine lässt.


lg

Andrea

Beitrag von claerchen81 10.01.11 - 09:28 Uhr

Hi,

wie sollen wir dir da helfen, keiner von uns weiß, was du unter "meckern" verstehst bzw. wie die Töne deiner Tochter klingen.

Normalerweise schreien Kinder nicht von jetzt auf gleich, es ist erst ein leises rufen, dass dann immer lauter wird. Je nach Lautstärke erhöht sich unser Stresspegel (deswegen ist es uns auch so schwer möglich, Kinder schreien zu lassen). Manchmal ist es so, dass wenn man Kinder zu häufig leise rufen/ weinen lässt, sie diese Phase irgendwann überspringen und gleich schreien, weil sie gelernt haben, dass nur dann Hilfe kommt. Aber Kinder sind so unterschiedlich, das muss man echt im Einzelfall sehen.

In deinem Fall wäre relevant, ob es eine Alternative gibt. "Meckert" sie denn, wenn du sie auf den Arm nimmst immernoch oder schläft sie dann dort ein? Kannst du sie dann ablegen?

Meine Kinder haben nie gemeckert, sie weinen gleich und ich weiß, dass ich im Idealfall sofort da sein muss, um sie hochzunehmen oder zu stillen. Dummerweise habe ich halt zwei Kinder und bin selbst auch ein Mensch. Manchmal geht es nicht sofort. Aber ohne wichtigen Grund seinen lassen habe ich sie tatsächlich noch nie - beide. Rückblickend betrachtet ist das auch gar nicht so aufwendig, spät. mit einem Jahr gibt es diese Frage gar nicht mehr.

Gruß, C.

Beitrag von dominiksmami 10.01.11 - 09:34 Uhr

Huhu,

selbst wenn wir ihre Kind hören könnten...wüßten wir nicht ob es meckert oder nicht, da wir es nicht kennen.

Babies hören sich verdammt unterschiedlich an und ich denke wir Mütter können das sehr früh unterscheiden! Das sollten wir zumindest können.

lg

Andrea

Beitrag von berry26 10.01.11 - 09:41 Uhr

Hi,

das hängt sehr vom Kind ab, finde ich.

Meine beiden Kinder haben beim Einschlafen gemeckert bzw. meckern! Meinen Sohn musste ich hinlegen und alleinlassen, da er sonst das schreien angefangen hätte. Er hat dann einige wenige Minuten gemeckert und ist seelig eingeschlafen.

Meine Tochter meckert auch oft beim Einschlafen aber sie kann ich dabei nicht allein lassen. Sie braucht meine Nähe und schläft nur so ein.

Eine pauschale Antwort kann ich darauf also nicht geben. Aber wenn du die Erfahrung gemacht hast, das deine Kleine nach kurzer Zeit einschläft, ist es sicher ok.

LG

Judith

Beitrag von hoffnung2011 10.01.11 - 09:50 Uhr

Siehst du, liebe Otwon, du machst deine eigenen Erfahrungen!

Jo, es ist ein Unterschied. Ein Meckern unterscheidet sich in der Lautstärke und ist mal so mal so.. Ein Schreien, ein schrilles Schreien hat einen Grund.

Meine Tochter hatte damals im ersten Jahr auch ihre Einschlafmeckerphase. Es gehört dazu, dass sie ohne sie nicht einschlafen konnte und es war halt so. Es war eine Phase.

aber auch jetzt ? gut, jetzt mit 2,5 wenn sie schreit und es ist 12 uhr, dann hat es keinen Sinn sie großartog zu beruhigen, weil sie einfach müde ist und dann geht es zügig schlafen.

Andrea schrieb es schon und so ähnlich empfinde ich es. Man muss ihnen auch die Gelegenheit ,,zur Stimme´´ geben. Nur wir unterscheiden uns in der Kenntnis. Sie schreibt, dass man es beim Baby schnell rauskriegt, also meins ist jetzt 7 wochen alt und ich kann nicht behaupten, mein baby so perfekt zu kennen, um es unterscheiden zu können aber wenn er älter ist..klar, es ist nicht das gleiche. Wenn meine tochter schreit und wir haben jetzt für sie kein Babyphone mehr, dann weiss ich, dass da was ist und da bin ich sofort bei ihr, weil es dann was sehr ernstes sein muss.

Beitrag von gingerw 10.01.11 - 09:55 Uhr

Hallo!

Unsere motzt auch ab und zu wenn sie schlafen soll, ich lass sie dann auch.

Wenn sie aber anfängt zu zetern und zu schreien geh ich natürlich hin und beruhige sie. Meist müssen wir noch mal Bäuerchen machen und dann geht es wieder.

LG Janina mit Nathalie 9 Fabian 6 und Jule 5 Monate

Beitrag von nelladel 10.01.11 - 10:30 Uhr

Ich bin ein absoluter Gegner von Ratschlägen wie: ,,Lass den Kleinen doch mal weinen, der wird total verwöhnt" - und? Ist er dann halt, ist ja mein Problem, weinen lasse ich ihn nicht. ABER: meckern lass ich ihn schon.

Also er krabbeln gelernt hat, da hat er sich natürlich auf alle viere und kam nicht vorwärts, er wollte DA hin und genau DA und es ging nicht, da konnte er zieeemlich gut motzen.

Aber wenn er gefrustet ist, weil er nicht vorwärts kommt, kann er auch ruhig mal motzen. Beim Hochziehen war es genau so und nun mit 10 Monaten ist es genau so. Er läuft mit seiner Spielzeugkiste in der Gegend rum und meckert tieeerisch wenn er nicht weiter kommt (wenn die Kiste stecken bleibt ;) ) - außerdem kann er ja ohne sich festzuhalten nicht länger als 1-2 Sekunden stehen, das fuchst ihn auch. Wenn er dann auf dem Windelpopo landet schauts richtig aus als würd er die stirn runzeln und fängt an zu meckern. (Außer es tut aus irgendwelchen Gründen mal ein bisschen weg, dann weint er natürlich und wird gekuschelt)

Ich denke das ,,meckern" ist vollkommen okay und man kann gut unterscheiden wann ein Kind motzt und wann es weint.

Beitrag von seelking 10.01.11 - 11:15 Uhr

unsere macht das auch so bevor sie einschläft... jedoch auch auf dem arm... wenn sie aufwacht und schiebt sich schon durch ihr bett und ist dann ko macht sie das auch oft schläft sie dann nochmal ein... ist immer lustig wo sie dann liegt...

sie schläft deshalb schon in ihrem zimmer... seit her klappt es gut mit dem schlafen... sie ist zwar erst 3 monate aber endlich kann sie schlafen und wir auch...

wenn sie wach ist bin ich immer bei ihr... alleine einschlafen kommt für mich nicht in frage... aber das meckern muss wohl sein bevor sie einschläft :-)

ich finde nicht dass das das selbe ist!