Frage zur Beantragung der Elternzeit

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Beitrag von emmelotte 10.01.11 - 11:04 Uhr

Hallo,
Ich brauche mal eure fachmännische Meinung:

Ich bin Sonderschullehrerin und habe bis zum Mutterschutz 100% gearbeitet, davon waren aber 14 von 26 Deputatsstunden unbefristet, die übrigen 12 befristet (für jeweils immer 1 Schuljahr).

Jetzt will ich Elternzeit beantragen.
Was macht es denn für mich für einen Unterschied, ob ich 1 Jahr beantrage und dann mit meinen unbefristeten 14 Stunden wieder einsteige oder ob ich 2 Jahre nehme und beantrage, im 2. Jahr wieder 14 Stunden zu arbeiten?
Macht es mir eine der beiden Versionen einfacher / schwerer, irgendwann auch meine befristeten Stunden wieder zu bekommen?
Und wenn ich die zweite Version mache, kann es dann auch sein, dass mir die 14 Stunden gar nicht gewährt werden? Arbeite an einer sehr kleinen Schule mit sinkenden Schülerzahlen...

Falls mir jemand weiterhelfen kann, schon mal: Danke!

Beitrag von tigerbaby1976 10.01.11 - 20:10 Uhr

Hallo,
bist Du Beamtin oder Beschäftigte?
Als Beamtin bekommst Du in vielen Bundesländern einen Zuschuss zur KV wenn Du Elternzeit hast. Auf die Pension hat es auch positiven Einfluss.
Als Beschäftigte hast Du einen Kündigungsschutz in der Elternzeit. Auch wenn Du unbefristet bist mit 14 Stunden könnte Dir ja ggf. gekündigt werden aus welchen Gründen auch immer. Auch hier ist es gut für die Rente wenn Du Elternzeit mit Teilzeit machst.
Wenn Du nur 2 Jahre nehmen willst und im 2. Jahr wieder Teilzeit arbeiten willst würde ich den Antrag genau so stellen.
AlsO: Ich beantrage Elternzeit vom ... bis und bitte um Bewilligung von Teilzeit im Rahmen der Elternzeit vom ... bis in Höhe von ... Wochenstunden.
Gleichzeitig würde ich 1 Jahr dann übertragen lassen. Das kannst Du bis zum 8. LJ Deines Kindes dann nehmen.
Welchen Einfluss das auf Deine befristeten Stunden hat kann ich Dir leider nicht sagen.