Warum wird man immer so schnell als schlechte Eltern bezeichnet?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von biba1983 10.01.11 - 11:34 Uhr

Hallo.
Ich bin zum 3. mal schwanger, alle geplant.
Wir wohnen zur Zeit in einer Doppelhaushälfte ( 4 1/2 Zimmer ) mit einem großen Garten auf Miete. Haben da 2 Kinderzimmer.
Im April kommt unser 3. auf die Welt. Die 2 Jungs teilen sich ein Zimmer und freuen sich darüber ( wollten freiwillig sich ein Zimmer miteinander teilen ).
Jetzt las ich in der Zeitung, ein supertolles Angebot. Eine Wohnung ( gleiche Größe und Zimmeranzahl ) mit kleinem Garten für 350,- Euro billiger.
Die Dörfer sind nur 10 Minuten mit dem Auto auseinander.
Jetzt erzählten wir das so beiläufig unseren Eltern am WE und dann ging die Diskussion los, was in eine Wohnung ziehen, und dann habt ihr nicht mal für jedes Kind ein Zimmer, was seit ihr für Eltern!
Und dann reisst ihr den großen auch noch vom Kindergarten raus, das geht doch nicht...
Das hat mich so getroffen, ich denke mal, jeder muß in der heutigen Zeit aufs Geld schauen ( mein Mann hat ein gutes, festes Einkommen ).
Und wenn man was an der Miete sparen könnte und ein paar Groschen auf der Seite hat, ist das nie verkehrt. Evtl wollen wir auch mal selber bauen oder uns ein Häuschen kaufen....
Man weiß ja nie, was auf einen unerwartet zukommt.

Sagt mal, bin ich so prüde wie ich denke?
Muß man mit 3 Kinder immer ein eigenes Haus besitzen?
Muß ein jedes Kind ein eigenes Zimmer haben?

Sorry, für`s viele #bla.
Aber ich mußte mir das von der Seele reden.
LG, Biba

Beitrag von chris1179 10.01.11 - 11:38 Uhr

Hallo,

nein, selbstverständlich ist es kein Muss, ein Haus zu besitzen oder eins zu bewohnen, "nur", weil man 3 Kinder hat.

Meine Eltern haben mit uns 3 Kindern jahrelang auf 86 m2 gewohnt. Ging damals aus finanziellen Gründen nicht anders. Meine Eltern haben dann im Wohnzimmer auf einer ausziehbaren Couch geschlafen und wir Kinder haben uns die restlichen vorhandenen Zimmer geteilt.

Mittlerweile haben sie ein eigenes Haus....

Man muss den Kindern keinen Luxus bieten, um gute Eltern zu sein. Für Kinder ist es am wichtigsten, dass die Eltern genügend Zeit für sie haben und sie sich geborgen und geliebt fühlen.

Lasst Euch nicht reinreden, sondern entscheidet nach Eurem Bauchgefühl.

Lg Christina + Krümelchen (21+5)

Beitrag von krebs83 10.01.11 - 11:39 Uhr

Also wenn eure Jungs sich ein Zimmer teilen wollen ist das natürlich schonmal eine tolle Sache.

Ich find es auch nicht schlimm wenn sich Kinder ne zeitlang ein Zimmer teilt, nur wenn sie versch. Geschlechts sind ist irgendwann eigener Freiraum notwendig.

Wenn ihr jetzt natürlich 350 Euro im Monat sparen könnt und dennoch keine Platzveränderungen habt dann solltet ihr das Angebot wirklich mal ins Auge fassen.

Immerhin schimpfen am Schluss eure Eltern dann vielleicht dass ihr nicht genug gespart habt um euren Kindern was kaufen zu können??

In erster Linie müsst ihr das als Familie entscheiden und man muss den Großen ja nicht aus dem Kindergarten nehmen wenn ihr nur 10 Minuten weiter wegzieht...

LG Krebs83 mit Sohnemann 25+1

Beitrag von 2008-04 10.01.11 - 11:42 Uhr

Ein haus ist auf alle fälle besser wie ne Wohnung.

Du sagst deine jungs teilen sich gern ein zimmer? Nur wie lange wird das noch so sein? Der große ist schon 5 und er will irgendwann seine ruhe haben, glaub mir.

Also ich find es wichtig das jedes kind sein eigenes zimmer bekommt.

Wir haben 2 kinder und wollten keines mehr, naja es ist anderst gekommen, aber wir haben ein großes haus gekauft und ein zimmer von 20m² ist noch frei. So hat dann später jedes kind sein eigenes zimmer.

Ich finde schon das auch auf die kinder etwas rücksicht genommen werden muß.

Großfamilien ist es zwar auch meist so das mehrere sich ein zimmer teilen, aber die haben meistens ein knappes alter hintereinander.

Also ich mußte mir auch mit mein bruder ein zimmer teilen , er ist 5 jahre jünger wie ich und es war schlimm, ich war froh als meine schwester auszog und so konnte mein bruder darüber ziehen und ich hat mein zimmer für mich.;-)

Fazit, ioch würd nie in eine wohnung mehr ziehen.

Beitrag von 2008-04 10.01.11 - 11:42 Uhr

Ein haus ist auf alle fälle besser wie ne Wohnung.

Du sagst deine jungs teilen sich gern ein zimmer? Nur wie lange wird das noch so sein? Der große ist schon 5 und er will irgendwann seine ruhe haben, glaub mir.

Also ich find es wichtig das jedes kind sein eigenes zimmer bekommt.

Wir haben 2 kinder und wollten keines mehr, naja es ist anderst gekommen, aber wir haben ein großes haus gekauft und ein zimmer von 20m² ist noch frei. So hat dann später jedes kind sein eigenes zimmer.

Ich finde schon das auch auf die kinder etwas rücksicht genommen werden muß.

Großfamilien ist es zwar auch meist so das mehrere sich ein zimmer teilen, aber die haben meistens ein knappes alter hintereinander.

Also ich mußte mir auch mit mein bruder ein zimmer teilen , er ist 5 jahre jünger wie ich und es war schlimm, ich war froh als meine schwester auszog und so konnte mein bruder darüber ziehen und ich hat mein zimmer für mich.;-)

Fazit, ioch würd nie in eine wohnung mehr ziehen.

Lg Antje

Beitrag von estherb 10.01.11 - 11:55 Uhr

Ich finde das einen totalen Quatsch - unsere Kinder werden sich auch ein Zimmer teilen, das schadet gar nichts, oft tut es den Kindern sogar gut, sie schlafen besser, verstehen sich besser miteinander - und sie haben im Leben vielleicht auch noch die Möglichkeit, mal "mehr" zu bekommen, nicht immer nur weniger. Denn ob man so einen Standard halten kann, ist ja auch die Frage.
Wir müssen uns diesen Käse, jedes Kind bräuchte ein eigenes Zimmer, auch oft anhören. In unserem Freundeskreis haben alle Kinder ein gemeinsames Kinderzimmer, obwohl oft der Platz da ist für zwei oder mehr - und es tut ihnen gut! Sicher, irgendwann brauchen die Kinder schon Freiräume. Aber das ist doch noch nicht bei Fünfjährigen der Fall. Wir leben auch derzeit zu dritt, ab März zu viert in einer 5-Zi-Wohnung, in der die Kinder (Altersabstand Dreidreiviertel Jahre) aber ein gemeinsames Zimmer bekommen werden, weil wir ein Arbeitszimmer brauchen und 2 Zimmer als Ess-Wohnzimmer verbunden sind. Keinem ist geholfen, wenn Eltern sich nur aufopfern, um das Riesenhaus mit eigenem Kinderzimmer für jeden zu finanzieren. Wir leben sogar im 3. Stock, dafür in einer traumhaften Altbauwohnung, Innenstadtlage, mit kurzen Wegen zum Kindergarten und zum Arbeitsplatz - die Lebensqualität ist für mich zum Beispiel wichtiger als ein Zimmer für jedes Kind. Ich verstehe das Argument gut, dass jemand sagt, lieber jetzt Geld sparen und sich irgendwann was eigenes leisten können als jetzt alles raushauen.
Kinder können gut in einer Wohnung glücklich sein. Unsere Tochter kommt auch im Kindergarten täglich zum spielen an die Luft, ein Garten wäre schön, muss aber nicht zwingend sein. Ein Spielplatz ist zwei Minuten entfernt, im Sommer gehe ich mit ihr ins Schwimmbad.
Ich denke, es ist wichtig, dass auch die Eltern mit der Entscheidung glücklich sind; dann sind auch die Kinder zufrieden.

Viele Grüße, Esther

Beitrag von 2008-04 10.01.11 - 12:03 Uhr

Ja sicherlich hast du recht, aber ab ein bestimmtes alter kann ich die kinder nicht mehr in ein zimmer stecken.

Zb bei uns mein sohn wird 10 jahre er hat keine lust mit deiner 2 jährigen schwet´ster ein zimmer zuteilen, kann ich auch voll verstehen.

Anderst wär es vielleicht mit meiner tochter und das baby später, erstens sind es 2 mädels und 2 ist der alters unterschied nicht so hoch.

Wenn sie später zusammen in ein zimmer wollen von mir aus, aber ich hab halt die möglichkeit jedes kind sein eigenes zimmer zubieten.

Beitrag von estherb 10.01.11 - 12:27 Uhr

Nein, einen zehnjährigen mit einer zweijährigen in ein Zimmer stecken würde ich auch nicht. Aber ich glaube, bis in die ersten Grundschuljahre - wenn man einen ruhigen Platz für Hausaufgaben an einem anderen Ort schafft - geht es gut. Wenn der Platz da ist, ist es ja auch okay, es anders zu machen, aber ob Wohung oder Haus mit gleicher Zimmeranzahl - da gibt es viele Faktoren, die wichtig sind.

Beitrag von supersand 10.01.11 - 11:44 Uhr

Quatsch, ihr seid keine schlechten Eltern. Lasst Euch da nicht reinreden! Ich hätte meinen Eltern wahrscheinlich pampig geantwortet, daß sie uns ja gern 350,- im Monat überweisen können, wenn sie es übrig haben, dann müssten wir nicht umziehen.

Ich finde, das ist schon ne Stange Geld. Da sind in 3 Jahren locker mal 10.000 Euro zusammen! Wenn das Umfeld für die Kinder auch schön ist, warum denn nicht. Schwierig finde ich es mit Umzügen erst, wenn die Kinder schon in die Schule gehen und die Schule wechseln müssen. Und 10 km... da könntet ihr ihn zur Not doch in den KiGa fahren, oder?

Uns wird immer reingeredet, weil wir in einer sehr kleinen Wohnung wohnen, in der wir uns aber sehr wohl fühlen. Uns ist klar, irgendwann müssen wir raus (spätestens beim nächsten Kind), aber im Moment reicht sie halt und ist billig. Das Umfeld ist auch toll (Park, U-Bahn, Krippe, Geschäfte, alles in der Nähe). Aber wir werden auch immer dargestellt, als wären wir irgendwie komisch, da wir beide fast voll arbeiten und gut verdienen. Wir haben auch kein Auto (da wir mitten in der Stadt wohnen) und das kann auch keiner verstehen (Waaas? Ihr habt ein Kind und kein Auto???). Frag mich, wie das Leute vor 100 Jahren gemacht haben... #augen

LG,
Sandra

Beitrag von mainecoonie 10.01.11 - 11:57 Uhr

Also ich finde, in dem Alter brauchen die Kinder noch kein eigenes Zimmer. Es gibt weiß Gott wichtigeres, als den Kindern ein Zimmer zu bieten. Und 350,- € sparen ist ja nicht gerade wenig! Du kannst doch so auch für jedes Kind einen eigenen Bereich abgrenzen, damit sie sich zurückziehen können. Ich finde das wird erst mit 13 J. schwer, und wenns nur ne Mietwohnung ist, habt ihr das Problem dann auch schnell gelöst!

Wir erwarten unser erstes Baby und fangen bald an, ein eigenes Haus zubauen. Es sind zwei KiZi vorgesehen. Aber wenn das Zweite nun Zwillinge werden (liegt bei uns in der Familie), müssen wir uns auch arrangieren. Man kann nicht immer alles einkalkulieren.

Beitrag von butter-blume 10.01.11 - 11:50 Uhr

Hallo,

ich würde mal behaupten ich komme "aus gutem Hause" und mein Mann und ich leben einen gesunden finanziellen Standart... aber ich wundere mich auch manchmal was die Menschen für Ansprüche an sich und ihr Leben stellen!

"Wir bekommen kein 2. Kind, weil wir denen dann nicht mehr ALLES bieten können". Wie ich diesen Satz hasse... ich hab noch nie gehört, dass ein eigenes Pferd, 3 mal Urlaub im Jahr, ein A3 zum 18., ein zweites Kinderzimmer (zum Spielen!!!) und ein voll finanziertes Studium über 18 Semester für das Wohl eines Kindes entscheidend sind!

Manchmal frage ich mich sogar wo da das tatsächliche Leben gelernt werden soll?
Toll, wer sich das alles leisten kann, aber das ist nicht entscheidend für ein schönes Leben... finde ich!!!

Lg von der unverwöhnten Butter-blume

Beitrag von 2008-04 10.01.11 - 11:56 Uhr

Also ich find schon das man sich kinder leisten muß können, ab einem alter können sie echt teuer werden und da muß man es auch zahlen.

Ich find zb auch das harzt 4 leute keine kinder bekommen sollten, denn die merken irgendwann das geld kommt von nix tun und somit bekommen wir noch 1,2,3,4 kinder, ach das amt zahlt ne größere wohnung das kindergeld paßt auch, wozu noch arbeiten????

Und was ist mit die leute?

Man muß nicht reich sein das will ich nicht sagen, sind wir auch nicht, aber wir gehen beide arbeitenund finazieren es uns halt so.

Beitrag von butter-blume 10.01.11 - 12:05 Uhr

Ich kann dir zustimmen, wenn du sagst, dass man immer das Beste aus sich und seiner Situation rausholen sollte! Faulheit auf Kosten Anderer kotzt mich auch an!

Aber Dekadenz und neureiches Gehabe können mich genauso zum Würgen bringen...

Beitrag von 2008-04 10.01.11 - 12:09 Uhr

>>>>>>>>>>>Aber Dekadenz und neureiches Gehabe können mich genauso zum Würgen bringen...<<<<<<<<<<

da könnt ich genauso k**********.;-)

Beitrag von supersand 10.01.11 - 12:02 Uhr

#pro

Da hast Du total recht!

Man hat nun wirklich mehr zu geben als materielle Dinge!

LG,

Sandra

Beitrag von janoschtiffi 10.01.11 - 12:36 Uhr

Da geht es mir wie dir. Wir haben auch schon einen Sohn und wollten ein zweites. Dann stellte sich raus, dass es Zwillinge sind...und wir freuen uns. Der große hat ein kleines Kinderzimmer, die Twins kommen sowieso erst einmal zu uns. UND luxus und viele Spielsachen brauchen Kinder nicht. Liebe und Zeit brauchen Kinder...da stimme ich dir zu.

Wir wollen auch ein Haus anschaffen, aber eines was uns beiden gut gefällt und wo wir auch als Ehepaare später allein drin wohnen können...

Dein Beitrag hat mir aus der Seele gesprochen.#blume#pro

LG von Steffi

Beitrag von gingerbun 10.01.11 - 13:57 Uhr

Du bringst es auf den Punkt. Ich kann das auch null nachvollziehen. Aber mal ehrlich - es ist doch oft nur das, was die Eltern wollen und die schieben das Kind nur vor. Wir haben beispielsweise um uns den Flugstress und dergleichen nicht anzutun letzten Sommer Urlaub auf dem Bauernhof gemacht. Wir alle sprechen heute noch davon. Es war so toll. Es war eine Stunde Autofahrt von uns zuhause weg. Stressfreier geht es nicht. Es ist doch völlig irrelevant wie weit man weg ist von zuhause -einem Kind könnte es egaler nicht sein.
Gruß! Britta

Beitrag von supermutti8 10.01.11 - 14:59 Uhr

wahre Worte #pro#pro

das frag ich mich auch tagtäglich :-)

übrigens, wir haben ein Haus, und ja,es hat jedes unserer Kids ein eigenes Zimmer -aber einfach aus dem Grund,weil es u.a. für die kleinen nur 10-12qm-zimmer sind (haben einfach 1 großes geteilt) ,da wir efststellten,das die Kinder nicht glücklich damit sind,wenn sie sich mit einem Geschwisterkind was eben ganz anders ist als es selber,dann 15qm teilen sollen...die 2 Kleinen aber teilen sich 1 Zimmer,sie sind noch nicht soooo verschieden,das kommt erst mit Schulbeginn ..

und bis dahin habt ihr ja noch Zeit das Sparen zu beginnen (350€ sind ne gute monatliche Grundlage) und dann ggf. ein Haus zu kaufen/bauen...um später dann wirklich für jedes Kind ein Zimmer zu haben..unsere Kids sagen * klein,aber dafür mein* zu ihren Zimmern ;-)

unsere Kids haben kein eigenes Pferd (wir haben nur die 4,die ich schon vorher selber hatte), das eventuell gewollte Studium muss von der Sparanlage, die jedes Kind zum 18.Geb.bekommt, selbst finanziert werden und den A3? was geht mich deren Auto an #kratz unser Golf ist mittlerweile 15 Jahre, zuverlässig und treu und rollt wie ein Bienchen...wieso sollte ich den Verkaufen???? ( erst wenn der TÜV sagt NO,wird Neukauf überlegt).....

sind wir deshalb schlechte Eltern????? Frag meine Kids .....die werden dir die gleiche Antwort geben wie die Schreiberinnen vor mir #winke

Lg Annett

Beitrag von lalelu-86 10.01.11 - 11:56 Uhr

hey
warum solltet ihr schlechte eltern sein?
350euro sind ne stange geld! wenn ihr die konsequent zur seite legt habt ihr schon ganz bald die anzahlung für ein eigenes haus zusammen!

ich würde auch mal ganz frech zu euren eltern sagen "wenn ihr so viel kohle habt dann gebt uns jeden monat 350euro, dann können wir hier wohnen bleiben und trotzdem bald ein haus kaufen"

wenn sich von der wohnungsgrösse nix ändert ist das doch völlig ok. ich habe mir auch ein zimmer geteilt bis meine eltern mit dem hausbau soweit fertig waren das wir umziehen können, damals waren wir dann auch schon 10 bzw. 9 jahre alt. also bis kurz vor der pubertät musste ich mir auch mit meinem bruder ein zimmer teilen und fand es überhaupt nicht schlimm.

nur die finanzielle seite macht einen nicht zu schlechten oder guten eltern, es kommt darauf an wie ihr sonst um eure kinder kümmert - also liebe, unterstützung in sachen bildung etc.

lg

Beitrag von mamarosenrot 10.01.11 - 11:56 Uhr

Also mal ganz ehrlich das die Kinder sich ein Zimmer teilen war früher überall völlig normal und auch heute ist das fast überall auf der welt noch so und ich finde das völlig in ordnung. Stärkt die Sozialkompetenz der Kinder;-) is doch nur so üblich da wir schon total an diese welt des überflusses gewohnt sind...und eure wollen es sogar noch, ein grund mehr.

ja das er den kitaplatz wechseln muss is natürlich icht so pralle abr man muss immer abwägen und er wird auch das meistern.

Es ist immer leicht zu sagen das andere schlechte eltern sind... das wird man auch immer irgendwo mal zu hören kriegen...das war schon immer so und das wird so bleiben alle denken unterschiedlich und früher hatte man mit anderen problemchen zu kämpfen... ich beispielsweise kann mich nicht mit der mutter meines mannes messen..die hat reis klauen müssen im iran und das auf dm markt verkaufen müssen um ihre 7 kinder zu ernähren...naja aber war eben auch ne andere zeit meine mutter musste neven dem studium 3 kinder allene groß ziehen und uns abnds und an den wochenenden zu den putzjobs mit nehmen....und sie hatte anfangs einen mann und ein haus...naja aber wenn dann die trennung ansteht ändert sich viel...das leben ist unberechenbar!

Also ich will damit nur sagen. nimms dir nichts zu herzen! Es gibt immer welche die etwas an dir auszusetzen haben...solange du dahinter stehst und die kindr keinen schaden davon kriegen ist doch alls gut;-)

Beitrag von estherb 10.01.11 - 12:00 Uhr

Hallo,

Ich finde das einen totalen Quatsch - unsere Kinder werden sich auch ein Zimmer teilen, das schadet gar nichts, oft tut es den Kindern sogar gut, sie schlafen besser, verstehen sich besser miteinander - und sie haben im Leben vielleicht auch noch die Möglichkeit, mal "mehr" zu bekommen, nicht immer nur weniger. Denn ob man so einen Standard halten kann, ist ja auch die Frage.

Wir müssen uns diesen Käse, jedes Kind bräuchte ein eigenes Zimmer, auch oft anhören. In unserem Freundeskreis haben alle Kinder ein gemeinsames Kinderzimmer, obwohl oft der Platz da ist für zwei oder mehr - und es tut ihnen gut! Sicher, irgendwann brauchen die Kinder schon Freiräume. Aber das ist doch noch nicht bei Fünfjährigen der Fall. Wir leben auch derzeit zu dritt, ab März zu viert in einer 5-Zi-Wohnung, in der die Kinder (Altersabstand Dreidreiviertel Jahre) aber ein gemeinsames Zimmer bekommen werden, weil wir ein Arbeitszimmer brauchen und 2 Zimmer als Ess-Wohnzimmer verbunden sind. Keinem ist geholfen, wenn Eltern sich nur aufopfern, um das Riesenhaus mit eigenem Kinderzimmer für jeden zu finanzieren. Wir leben sogar im 3. Stock, dafür in einer traumhaften Altbauwohnung, Innenstadtlage, mit kurzen Wegen zum Kindergarten und zum Arbeitsplatz - die Lebensqualität ist für mich zum Beispiel wichtiger als ein Zimmer für jedes Kind. Ich verstehe das Argument gut, dass jemand sagt, lieber jetzt Geld sparen und sich irgendwann was eigenes leisten können als jetzt alles raushauen. Übrigens sind wir Doppelverdiener mit gutem Einkommen.

Kinder können gut in einer Wohnung glücklich sein. Unsere Tochter kommt auch im Kindergarten täglich zum spielen an die Luft, ein Garten wäre schön, muss aber nicht zwingend sein. Ein Spielplatz ist zwei Minuten entfernt, im Sommer gehe ich mit ihr ins Schwimmbad.
Mit einem Baby kann ich spazieren gehen. Ich denke, es ist wichtig, dass auch die Eltern mit der Entscheidung glücklich sind; dann sind auch die Kinder zufrieden.

Einen 5jährigen würde ich dann vielleicht für die paar Monate zum Kiga fahren, statt ihn dann noch rauszureißen. Aber prinzipiell - seh ich da kein Problem.

Liebe Grüße, Esther

Beitrag von biba1983 10.01.11 - 12:09 Uhr

Erstmals, danke für eure antworten.
Ich muß noch dazu sagen, das es kein Haus mit vielen Familien ist ( die Wohnung ), sondern nur ein 2- Familienhaus.
Im Prinzip ändert sich da auch nicht viel.
Ob man jetzt an Hausmauer, an Hausmauer aneineinder wohnt oder mit einer Familie in einem Haus.
Ich denke auch, das vor allem meine Schwiegereltern ein Problem damit haben, das es die gleiche Gemeinde ist, zogen damals bei ihnen aus, da wir nie Privatsphäre hatten, teilten uns die Küche... miteinander.
Und denke, das sie jetzt denken, das die Leute darüber reden könnten, wenn wir wieder in das Dorf ziehen.
LG, Biba

Beitrag von marjatta 10.01.11 - 12:35 Uhr

Also, mein Bruder hat sich jetzt mit Nr. 3 auch nach was eigenem umgeschaut. Das hängt aber auch von der Arbeitsituation ab. Ich tue mich sogar mit 2 Kindern schwer, weil ich bisher nie wußte, wo ich beruflich landen werde.

Wir sind bisher immer den Jobs hinterher gezogen, ich bin mittlerweile 600km von meinem Heimatort entfernt. Und wenn ich im Ausland einen besser bezahlten Job fände, würde ich auch gehen.

Finde das muss jeder für sich wissen und was sind schon 10 Minuten.

Gruß
marjatta

Beitrag von janoschtiffi 10.01.11 - 12:46 Uhr

Das wichtigste ist Liebe und Zeit für die Kinder aufzubringen. Ich würde auch gern umziehen in eine andere Wohnung oder ein Haus, aber halt weil wir keinen Garten dran haben und ich es schöner finde, wenn die Zwillinge kommen, dass ich sie mal in den Garten stellen kann zum schlafen und mein Sohn könnte auch draußen spielen...das wäre Klasse...das spricht meines Erachtens für ein Haus, ABER ich würd auch ein Haus mieten nur leider wird das hier kaum angeboten und die Suche nach einem Haus zum Kauf ist auch schwierig für uns, da ich ziemlich immobil bin (BV, Risiko-SS etc.) ...
alles nicht so einfach... #kratz

Ich an eurer Stelle, würde das durchziehen was ihr euch als Ehepaar gemeinsam überlegt habt. UND 350 € sind echt viel Geld... !!!

Und nein nicht jedes Kind muss ein eigenes Zimmer haben. Die Twins schlafen am Anfang erst einmal bei uns. Und dann werden sie sich wahrscheinlich ein Zimmer teilen, da ich auch keine Lust habe, nur noch achten zu laufen, wenn du weißt was ich meine ...

Also, drücke euch die Daumen aber ihr werdet schon die richtige Entscheidung treffen ;-)

LG steffi mit Thore an der Hand und den beiden Bauchzwergen #ei#ei (17. SSW)#verliebt

Beitrag von kiki-2010 10.01.11 - 13:29 Uhr

Wir haben zwar keine KiZi-Probleme (Platz genug aber trotzdem machen wir kein neues Babyzimmer) aber wir reisen beruflich viel um die Welt und da ist ein KiGa-bzw. Schulwechsel alle 2 Jahre bereits normal. Noch dazu bewegen wir uns zwischen verschiedenen Ländern und Sprachen.

Ob wir deshalb schlechte Eltern sind????

NEIN, ganz und gar nicht! Unsere Kinder wachsen wenigstens gleich als Cosmopoliten auf, kennen andere Kulturen und Lebensweisen und mehrere Sprachen (wir erziehen von vorneherein bilingual). Unser Sohn ist glücklich damit und empfindet neue Situationen meist als spannend und keineswegs als "Bedrohung". Hauptsache die Familiensituation ist eine Konstante. Mama und Papa sind bei Probleme immer da, das Familienleben zuhause ist harmonisch und ausgeglichen.

Ich glaube, es kommt immer darauf an, wie die Eltern mit Veränderungen damit umgehen. Seid ihr Menschen, die offen sind für Neues? Oder lieber konform mit alten Gewohnheiten (Freunden, Umgebung). Wenn ihr eine Veränderung positiv gegenüber steht, dann merken das auch eure Kinder und werden dies mit Interesse aufnehmen!
Kindern neue Perspektiven aufzuzeigen und über den Tellerrand hinausschauen zulassen, ist eine große Bereicherung und ein Privileg! Nichts ist so schlimm, wie Menschen die im Leben nie was anderes gesehen haben.

Meine Meinung!

Naja, und wegen den KiZi.... Mein Gott, wer sagt denn, dass die kinder immer separiert werden müssen in einzelne Zimmer....

Alles Gute euch!

kiki ET-17

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