Es stimmt wirklich ... mit 2 Jahren werden die Kleinen zu Monstern

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von daugsi1980 10.01.11 - 12:49 Uhr

Hallo,

mein Sohnemann (27 Monate) ist zu einem richtigen Tyrann geworden.
Morgens läßt er sich nicht anziehen, nur wenn Mama und Papa Ihn beide festhalten und dann mit riesen Geschrei.
Das selbe Prozedere gibt es dann am Nachmittag beim Abholen aus der Kita.
Er macht zu Hause keinen Mittagsschlaf mehr. Wir haben alles mögliche probiert. In seinem Zimmer, im Schlafzimmer, alle legen sich mit hin, wir gucken vorher noch ein Buch an usw. nichts hilft, obwohl er müde ist. In der Kita schläft er ganz normal. #kratz
Abends ist es ähnlich. Wir begleiten Ihn immer in den Schlaf. Sonst hat sich einer neben sein Bett gesetzt bis er eingeschlafen war und gut wars. Jetzt will er nicht in seinem Bett schlafen, schreit, obwohl wir beide mit im Zimmer sind. Es dauert ewig bis er endlich schläft.
Nachts wird er munter und weint. Wenn ich ins Zimmer gehe, ruft er auch nach Papa. Läßt sich aber durch uns beide nicht beruhigen. Schreit, tritt usw. Ich dachte erst an den Nachtschreck, da es anfangs recht früh auftrat, aber heute war es um 5.00 und gestern um 3.00.
Er ist auch allgemein recht frech, seit er in die Kita geht. Haut und kneift und hört überhaupt nicht mehr.
Ist das bei Euern Kleinen auch so?
Ich bin so langsam am Verzweifeln. #schwitz Ich weiß schon gar nicht mehr wie ich reagieren soll in manchen Situationen.

LG Daugsi1980

Beitrag von lenny08 10.01.11 - 13:12 Uhr

hallo
die lieben grenzen ausprobiere.....kenne ich zu gut.habe zwei von der sorte;-)zwillis.

wie jetzt zum beispiel...wollen nicht schlafen und klettern die ganze zeit über die betten.ich versuche nun auch ruhig zu bleieben,weil ich mir sage,irgendwann ist vorbei mit mittagsschlaf.man muß nur den tag anders strukturieren.

sei froh ,daß er in kiga ist,dann hast du etwas zeit für dich.

aber er ist nun in dem trotzalter,das ist auch nicht einfach.....auch abends ganz klar sagen (FEIERABEND).

ich weiß ist einfacher gesagt ,als getan.bin auch wie du manchmal echt ratlos.....aber ALLES NORMAL.#kratz

wir müssen nun konsequent bleiben.sag dir immer (WIE GUT DAß ICH KEINE ZWILLINGE HABE).#liebdrueck#

vielleicht geht es dir dann etwas besser.

toi,toi,toi#winke#winke#winke

Beitrag von betty38 10.01.11 - 14:15 Uhr

oh, wir können uns die Hand geben ;-) ich bin auch gerade echt am verzweifeln manchmal

lg betty, mit Zwillis 26 Monate

Beitrag von klopsi 10.01.11 - 13:12 Uhr

Hallo daugsi1980,

bei uns gibt es auch immer wieder mal so Phasen.

Ich sage bewusst "Phasen", weil ich gemerkt habe, dass es immer wieder mal kommt und wieder geht.

Sich nicht anziehen lassen wollen, dass kenn ich auch.
Geschrei und totales Ausflippen. Geht dann auch so weit, das unsere Kleine mal zwickt, haut ect. Klar, sie will sich irgenwie wehren und hat keine Ahnung wie sies machen soll.

Mittagsschlaf gibt es bei uns schon länger nicht mehr.
Tara war zwar auch immer müde, und ich dachte Mittagschlaf würde ihr gut tun. Aber sie wollte eben nicht. Egal wie ich es versucht habe, es ging nicht. Also hab ich es aufgegeben. Denn ich wollte mir (und auch Tara) den Stress nicht mehr antun.
Die Müdigkeitsphasen sind jetzt weg. Und sie hält locker durch.

Abend haben wir es schon immer mit Schlafbegleiten gemacht. Ging nie andes. Und ohne Mittagsschlaf ging das immer sehr schnell.
Seit ca. 3 Wochen will sie aber Abend nicht ins Bett. Sagt sie will spielen, will nicht schlafen. Klar das es da dann auch Proteste ihrerseits gibt. Ist machmal auch heftig. Aber wir bleiben nun dabei. Sie muss ins Bett. Kann dann aber auch ewig dauern bis sie schläft. Und das ist auch mal besser mal schlechter.

In dem Alter (Tara ist 2 1/2) kommt einfach die Trotzphase richtig durch.
Das dein Kleiner in der Kita anders sit, ist völlig normal. So ist das bei Kindern. (Arbeite im Kiga)
Zudem stellt sich bei ihm durch die Kita einiges um. Das muss er auch erst verarbeiten und kann sich dann so äußern.

Kinder können ihre Gefühle noch nicht steuern und die Gefühle kommen dann einfach ungebremst raus.
Und das ist grad der Fall.

Das ihr am verzweifeln seit verstehe ich. Geht mir in solchen Situationen auch immer so.

Aber ich kann aus Erfahrung sagen, es wird wieder anders.

Nach echt schlimmen Wochen, ist Tara jetzt wieder super ausgeglichen.

Also halttet durch.#klee

LG
Klopsi

Beitrag von knutschy 10.01.11 - 13:28 Uhr

Hallo,

ja das stimmt, das Gefühl hatte ich vor ein paar Wochen auch und dachte so bei mir, da sagen immer alle das 1Jahr sei schlimm. Ich finde das 2te hat es viel mehr in Sich ^^

Aber es ist nur Phasen, und das wichtigste in diesen Phasen jetzt sind leider wirklich Konsequenz und das Du das was Dir wichtig ist durchsetzt.

Wenn er sich dabei auf den Boden schmeißen muss und wütend brüllen, dann lass Ihn irgentwo muss er ja mit der Energie hin und erst verstehen lernen das man manches was man möchte nicht bekommt, oder das Dinge einfach Notwendig sind (Zähne putzen,anziehen)

Viel Kraft und Durchhaltevermögen wünsche ich Dir.

Liebe Grüße Anja (auch mit 2 Jährigen Mini-Terroristen)

Beitrag von evegirl 10.01.11 - 13:39 Uhr

Also von meiner Cousine der kleiner wurde mit 2 Jahren etwas ruhiger.
Er war verdammt frech hat nur mist gebaut... Einfach nur frech.... Naja und seit er ca. 2 Jahre ist ist er wesentlich ruhiger geworden.

Beitrag von amadeus08 10.01.11 - 13:43 Uhr

du glaubst gar nicht, wie gut Dein Beitrag tat!!! Obwohl, meiner ist erst 19, na ja bald 20 Monate alt, aber leider war er ziemlich krank letzte Woche und gestern war die Hölle los abends. Bisher ging das ganz gut. Ein bisschen toben mit Papa, dann Buch lesen mit Papa, dann Buch lesen mit Mama, dann ins Bett, noch etwas Wasser trinken, Hand halten und dann schlief er erstmal (nicht durch, aber immerhin). Nun macht er Theater, wenn er ins Bett soll. Brüllt "Arm, Mama Arm"..........nimmt man ihn dann nochmal raus, brüllt er wütend "dahin, dahin" und zeigt auf die Tür und "Tür auf, Tür auf".....Ich habe ihm dann gesagt und habe versucht sehr ruhig zu bleiben, dass er noch auf den Arm kann, aber wir im Zimmer bleiben..........als ich das ein paar mal gesagt hatte, hat er angefangen zu kratzen und zu schlagen. Er war sooooooo wütend. Ich habe ihm klar gesagt, dass ich das nicht möchte und als es gar nicht mehr ging, habe ich ihn in sein Bettchen gesetzt und gesagt, dass ich jetzt gehe und wiederkomme, wenn er aufhört zu schlagen. Also bin ich kurz raus. Er hat sofort total geweint und Mama Mama gerufen. ICh bin dann wieder rein und er sagte Mama Arm, er war dann auch ein paar Minuten ganz lieb und ich habe ihm gesagt, dass ich ihn lieb habe......nach ein paar Minuten ging das Spiel von vorne los. Er packte mein Schlafanzugoberteil, zog es nach unten und kratzte mich am Hals, dann schlug er mir ins Gesicht. Also, das Spiel nochmal, obwohl ich ihn da ungern alleine lasse, aber wenn ich seine Ärmchen festhalte, dann wird er noch wütender...........so ging das eineinhalb Stunden!!! Ich war total verzweifelt. Danach ist er dann endlich an mich gekuschelt eingeschlafen und ich konnte ihn ins Bettchen legen.
Natürlich ist das auch so beim Anziehen oder wenn ich nicht dahin gehe, wohin er möchte. Aber gut, Trotz ist halt so und ist anstrengend. Was mir zu schaffen macht, ist dass er plötzlich schlägt :-(
Wir schlagen wirklich nie und mir ist körperliche Gewalt zutiefst zuwider......insofern macht mich das so traurig, vor allem wenn ich mir vorstelle, dass das vielleicht noch schlimmer wird und er vielleicht auch mal andere Kinder schlagen wird........noch macht er das nicht.
Ich weiß ja, dass er seine Wut auslassen muss. Letztens habe ich ihm gezeigt dass er auf den Tisch oder Boden schlagen kann mit der Hand. Irgendwann fand ers dann lustig,.........aber gestern hats nicht funktioniert. Natürlich kam dazu, dass er einen Eckzahn bekommen hat gestern, sowieso krank war und Antibiotikum nehmen musste etc..........aber Du hast recht, manchmal ist das Reagieren echt schwierig!
Lg und viele viele Nerven

Beitrag von nimafe 10.01.11 - 22:08 Uhr

Hallo!

Japp, das kann ich so unterschreiben!!! Unsere Tochter wird am 22.1. zwei und war immer recht pflegleicht.
Jetzt Grenzen austesten ohne Ende! Fängt morgens beim anziehen an, geht weiter, wenn wir die Treppe runtergehen wollen (Arm,Arm), der Weg zum Auto und hört auf in der Nacht, denn da muss man ja raus aus dem Bett nachts um 4! Heute Nacht hat sie 20 Minuten gebrüllt wie am Spieß! Bin immer wieder rein, hab mit ihr gesprochen, ihr Papa hat´s versucht, nichts zu machen. Irgendwann ging es dann. Und nein, sie hatte nichts, außer Wut und Trotz!!

Also du siehst, es geht auch anderen so....

Irgendwann geht auch hoffentlich die Phase vorbei!

Gruß
nimafe

Beitrag von selen27 10.01.11 - 22:47 Uhr

HI,

Ich würde sagen "Willkommen in der Trotzphase"

Er probiert seine Grenzen aus. Ich habe das mit meiner Tochter auch durch. Jetzt haben wir ruhe, aber ich habe mir sagen lassen, das diese Phasen kommen und gehen, was stimmt.

Unsere Maus war genauso wie dein Sohn. Hat gehauen, schrie, wollte nicht essen. Lies sich nicht anziehen. hat uns oft in reingelegt (will das da, und dann doch nicht, und dann doch und dann doch nicht) wollte nicht schlafen. Sie tat immer das gegenteil von dem was wir ihr sagten. Es ist eine nervenaufreibende Zeit. Aber nichts hilft. Da muss man durch.

Gute Nerven.

Selen