Kommt ihr mit eurem Gehalt über die Runden?

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Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von orangeleseratte 10.01.11 - 13:15 Uhr

Mich würde mal interessieren, ob wir ein Einzelfall sind! Mein Mann(Handwerker) und ich (sozialer Beruf) sind beide berufstätig (ich halbtags), haben ein mittelmäßiges Einkommen und drei Kinder. Wir bezahlen das Haus ab und leisten uns meiner Meinung nach keinen Luxus wie Urlaub usw. Trotzdem ist am Monatsende das Geld meist knapp bzw. aus und wir wissen teilweise nicht wie wir über die Runden kommen sollen! Ist das normal, oder können wir nicht mit Geld umgehen? Schafft ihr es monatlich einiges zu sparen, oder läuft es bei euch auch so???

Beitrag von agostea 10.01.11 - 13:18 Uhr

Nö. Wir kommen klar.

Führ mal Haushaltsbuch, da tun sich einige "Geldverschlinger" auf.

Gruss
agostea

Beitrag von marion2 10.01.11 - 13:21 Uhr

Hallo,

"Handwerker" und "sozialer Beruf" sind nicht aussagefähig genug, um deine Frage zu beantworten.

Zwischen "arm" und "reich" ist da alles drin.

LG Marion

Beitrag von ayshe 10.01.11 - 14:17 Uhr

Im Grunde ist überhaupt nichts vergleichbar.

Einkommen kann völlig verschieden, Grundkosten für alles ebenso.

Beitrag von ina_bunny 10.01.11 - 13:22 Uhr

Nö, wir kommen auch gut klar.

Wir haben aber auch nur ein Kind und arbeiten beide Vollzeit.

LG Ina

Beitrag von vwpassat 10.01.11 - 14:39 Uhr

#pro Das unterstreich ich mal dick.

Beitrag von michback 10.01.11 - 13:29 Uhr

Hallo,

ich denke, es kommt darauf an. Zum einen, welches Einkommen ihr genau zur Verfügung habt, welche Rate ihr fürs Eigenheim zahlt etc.

Geh mal genau ein paar Monate durch. Da werden dir mit Sicherheit Dinge auffallen, die doch Luxus sind.

Mein Mann ist Alleinverdiener, wir haben ab Mai 3 Kinder und Eigenheim und kommen mit dem Geld gut hin.

Es gab aber auch schon andere Zeiten. Wir haben da genau unser Konto angeschaut, welche Ausgaben man einsparen könnte. So ein Haushaltsplan wirkt oft Wunder.

Meine Freundin hat das gleiche Problem. Bei ihr liegt es aber an falscher Einteilung. Sie gibt am Monatsanfang eindeutig zu viel Geld aus. Meist auch für blödsinnigen Kleinkram, der sich am Monatsende auch bemerkbar macht.

LG
Michaela

Beitrag von thea21 10.01.11 - 13:29 Uhr

Hallo

<<<haben ein mittelmäßiges Einkommen und drei Kinder.>>>

<<<Wir bezahlen das Haus ab und leisten uns meiner Meinung nach keinen Luxus wie Urlaub usw.>>>

Bis dahin recht normal, für mich.

Aber als dann kam, das ihr am Monatsende kaum über die runden kommt, dachte ich: Entweder leben sie doch verschwenderisch, oder aber sie haben sich heillos verplant ...HAUS? Wenn das Geld zum leben nicht mehr reicht am Monatsende?

Die Frage ist, was habt ihr an Geld?...Nur so kann man Richtwerte geben.

Mag ja sein, dass du meinetwegen für 5 Köpfe 2000 viel recht gut findest. Ich allerdings, würde damit nciht umhinkommen.

Frage: Kannst du eine Vollzeitstelle annehmen?

Beitrag von cami_79 10.01.11 - 13:30 Uhr

Naja, da sind deine Angaben zu dürftig dazu um zu sagen ob ihr nicht damit "umgehen" könnt ;-).

Also ich wollte nicht mit dem früheren Handwerkergehalt meines Mannes und meiner Halbtagsstelle, 3 Kinder plus ein Haus finanzieren. Mein Mann hat mittlerweile studiert und verdient deutlich besser, aber es gibt ja auch gut verdienende Handwerker ....

Führst du Haushaltsbuch?

Beitrag von seikon 10.01.11 - 13:30 Uhr

Wir kommen super mit unserem Geld klar. Derzeit ist mein Mann Alleinverdiener, da wir uns den Luxus von 3 Jahren Elternzeit pro Kind leisten.
Allerdings sind unsere Ausgaben von Anfang an immer so kalkuliert gewesen, dass sowohl mein Mann, als auch ich mit meinem Gehalt alleine die Familie komplett unterhalten könnte.

Beitrag von mamavonyannick 10.01.11 - 13:32 Uhr

Hallo,

mach wirklich mal eine Rechnung auf, was ihr an Fixkosten habt, an variablen Kosten jeden Monat und natürlich welche Einnahmen da sind. Wir hatten das auch mal eine zeitlang, als wir noch ein gemeinsames Konto hatten und jeder sich nach herzenslust bedient hat.
Jetzt haben wir ein gemeinsames Konto, wo jeder einen festen Betrag drauf überweist, wenn das Gehalt eingeht. Davon werden Miete, strom, Auto, Lebensmittel etc eben alle Kosten, die gemeinsam verursacht werden, bezahlt.
Zusätzlich hat jeder sien eigenes Gehaltskonto und zahlt mit dem Restgeld z.B. die eigene Berufsunfähigkeit. Was übrig ist, steht nach Abzug eines gewissen Sparbeitrages, den jeder in Abhängigkeit seines Einkommens leistet und auf ein Sparkonto überweist, zur freien Verfügung.
Seitdem wir das so machen, können wir plötzlich jeden Monat mindestens 400€ sparen ohne auf sämtlichen Luxus zu verzichten.

vg, m.

Beitrag von derhimmelmusswarten 10.01.11 - 14:18 Uhr

Also ich komme immer mit meinem Geld aus und das, obwohl ich nur ungefähr 1/3 von dem habe, was mein Freund hat. Bei ihm sieht das schon anders aus, da er einfach irgendwie nicht so gut mit Geld umgehen kann. Ich weiß doch, wie viel Geld ich zur Verfügung habe und muss mich dann danach richten. Wochenplan machen. Nur einmal die Woche an den Geldautomaten gehen. Nur bar bezahlen. Keine Ratenkäufe. Keine Einkäufe, die man erst Monate später bezahlen muss, denn dann kann schon irgendein Notfall dazwischen gekommen sein. Niemals den Dispo nutzen. Etc. Das sind nur einige Tipps. Aber im Internet findest du ja haufenweise Ratschläge dazu. Ihr müsst wohl erstmal ermitteln, wo unnötig Geld drauf geht.

Beitrag von liz.lemon 10.01.11 - 14:33 Uhr

Na, wenn du schon so fragst, dann schreib doch hier mal auf

- wie viel Geld steht euch zur Verfügung (Gehälter, Kindergeld)?
- wie viel gebt ihr monatlich fürs Haus aus?
- wie viele Autos habt ihr, wie sind die monatlichen Kosten dafür?
- gibt es unnötige hohe Kosten (Zigaretten, Handys etc.)?
- Kosten für Versicherungen etc pro Monat?

Das sind schonmal so Sachen, die bei den meisten Familien ziemlich viel Geld verschlingen und wo es oft Sparpotential gibt.

Passenderweise oben rechts hier auf meiner Seite: Werbung für ein Buch von Peter Zwegat. ;-)

LG
Liz

Beitrag von vwpassat 10.01.11 - 14:39 Uhr

Ihr verdient zuwenig (1 1/2 Stellen auf 5 Personen) und gebt zuviel aus (Eigentum).

Am letzteren werdet Ihr nix ändern können, aber an der Einkommenssituation.

3 Kinder muss man sich halt leisten können.


Beitrag von kleine1102 11.01.11 - 00:03 Uhr

"Ihr verdient zuwenig (1 1/2 Stellen auf 5 Personen) und gebt zuviel aus (Eigentum)."

Hallo vwpassat!

Das kann man doch so pauschal überhaupt nicht sagen! Oder kennst Du die genauen Zahlen (der 1,5 Einkommen und der kompletten Kosten für's Haus) #kratz?

Ich kann z.B. nur für mich/uns sprechen: wir haben 1 1/3 Stellen, zwei Kinder und Eigentum. Sind in der glücklichen Lage, beide gut zu verdienen, kommen ohne Weiteres "über die Runden" und auch ein weiteres Kind wäre aus finanzieller Sicht kein Problem.

Klar, irgendwo muss der berühmte "Hase im Pfeffer liegen", aber eben speziell bei der Familie und in deren Situation. Nicht jede Familie mit drei Kindern, Haus und 1,5 Einkommen gerät langfristig am Ende jedes Monats "ins Schleudern"!

Viele Grüße,

Kathrin

Beitrag von maddi35 10.01.11 - 15:58 Uhr

Hallo,

passt zwar nicht zur Frage, aber warum schafft man sich Eigenheim an, wenn man sich danach nichts mehr leisten kann. Kein Luxus, kein Urlaub? Oft wisst Ihr nicht wie ihr über die Runden kommen sollt? Was macht Ihr wenn am Haus mal was kaputt geht? Was soll das für einen Sinn haben, dass ist doch kein Leben mehr.
Verstehe ich nicht sowas.

lg

maddi

Beitrag von vwpassat 10.01.11 - 16:05 Uhr

Und die Kinder werden auch jedes Jahr höhere Ansprüche haben (müssen).

Beitrag von ayshe 10.01.11 - 16:28 Uhr

Der Kredit für ein Eigenheim ist oftmals viel geringer als eine Mietwohnung.

Wozu sollte man also die teure Miete bezahlen?

Beitrag von maddi35 10.01.11 - 16:37 Uhr

"Der Kredit für ein Eigenheim ist oftmals viel geringer als eine Mietwohnung."

Na ja, je nach Gegend ist das oftmals der Fall, oftmals aber auch nicht;-).

Aber darum geht es hier ja auch nicht. Man hat eben nicht nur den Kredit sondern muss auch Rücklagen bilden können, das kann die TE nicht also stimmt da in der Rechnung was nicht.

lg

maddi

Beitrag von ayshe 10.01.11 - 16:48 Uhr

##
"Der Kredit für ein Eigenheim ist oftmals viel geringer als eine Mietwohnung."

Na ja, je nach Gegend ist das oftmals der Fall, oftmals aber auch nicht.

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Genau deshalb finde ich ja diese Standardsprüche:"Aber dann den Luxus einen Hauses haben müssen.." so sinnbefreit.

Beitrag von maddi35 10.01.11 - 17:45 Uhr

*Genau deshalb finde ich ja diese Standardsprüche:"Aber dann den Luxus einen Hauses haben müssen.." so sinnbefreit

#kratz

Ich verstehe dich nicht.

Die TE hat ein Problem Kredit und Leben unter einen Hut zu bekommen. Also passt es in diesem Fall wohl nicht. Und natürlich ist es ein Unterschied ob ich ein Eigenheim habe oder zur Miete wohne. Die Ausgaben für ein Eigenheim sind nunmal höher als für eine Mietwohnung. Da reicht es nicht den Kredit abzuzahlen.

Was soll das für eine Logik sein. Ich kaufe mir Eigenheim, kann mir nichts mehr leisten, lebe praktisch von der Hand in den Mund? Rücklagen kann ich auch keine Bilden als schaue ich zu wie mein Eigenheim "zerfällt" (im übertriebenen Sinne)

Eine Mietwohnung kann man seinen Verhältnissen anpassen und komm mir jetzt nicht damit es gäbe nicht auch bezahlbare Wohnungen die OK sind. Außerdem kann man davon ausgehen, dass die TE Vollfinanziert hat, somit wird sie auch keinen supergünstigen Kredit bekommen kaben.


gruß

maddi

Beitrag von ayshe 10.01.11 - 18:13 Uhr

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Die TE hat ein Problem Kredit und Leben unter einen Hut zu bekommen. Also passt es in diesem Fall wohl nicht.
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Woher willst du das wissen?
Keiner hier kennt die genaue Aufteilung ihrer Ausgaben.


Das sind alles nur Standardmutmaßungen.


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Die Ausgaben für ein Eigenheim sind nunmal höher als für eine Mietwohnung. Da reicht es nicht den Kredit abzuzahlen.
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Dafür hat man auch in einer Mietwohnung NK, Umlagen für bauliche Maßnahmen, neue Fenster, Heizung etc.

Nein, es muß nicht zwangsläufig höher sein.
Es kommt auf die Kredithöhe und die Tilgung, sowie den Zeitrahmen an.



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Was soll das für eine Logik sein. Ich kaufe mir Eigenheim, kann mir nichts mehr leisten, lebe praktisch von der Hand in den Mund? Rücklagen kann ich auch keine Bilden als schaue ich zu wie mein Eigenheim "zerfällt" (im übertriebenen Sinne)
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Vllt hat es auch eine guten zustand und muß nicht zerfallen, manche bauen sogar neu, da wird schon nicht gleich alles zerfallen.
Mir ist das alles hier viel zu pauschal.


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Eine Mietwohnung kann man seinen Verhältnissen anpassen und komm mir jetzt nicht damit es gäbe nicht auch bezahlbare Wohnungen die OK sind.
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Für 5 Leute zb in Hamburg?
Wird ziemlich teuer, wenn man nicht absolut am Strich in 50qm wohnen will.
Das ist doch überall verschieden.


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Außerdem kann man davon ausgehen, dass die TE Vollfinanziert hat, somit wird sie auch keinen supergünstigen Kredit bekommen kaben.
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Das weiß ich nicht.
Und Zinsen haben immer geschwankt.
Was wissen wir denn hier?
Nicht viel, aber dafür wird schön gemutmaßt, wie immer.

Und selbst WENN.
Soll sie jetzt einfach für einen traurigen das Haus verhökern?
Und sich dann eine teure Mietwohnung nehmen?

Mit gemutmaßten Vorwürfen ist der TE sicher super geholfen.. #augen



Beitrag von maddi35 10.01.11 - 18:17 Uhr

"Mir ist das alles hier viel zu pauschal. "

Stimmt, du aber auch. Schließlich ist für dich immer kaufen besser als mieten. Mir viel zu pauschal.

und damit lassen wir es gut sein.

immer noch mit

Gruß!

maddi

Beitrag von ayshe 10.01.11 - 18:19 Uhr

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Stimmt, du aber auch. Schließlich ist für dich immer kaufen besser als mieten. Mir viel zu pauschal.
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Nö, habe ich nicht gesagt.
Es gibt grundsätzlich auch Argumente für das Mieten.

Beitrag von vwpassat 10.01.11 - 17:49 Uhr

Das wird aber in den seltensten Fällen so sein.

Für Eigentum muss man der richtige Typ sein, es gibt immer was zu reparieren oder renovieren.

Dazu kommen viele Extrakosten, die Mieter nicht haben.

Das Thema hatten wir hier schon oft, ich will das jetzt auch nicht ausweiten.

Es mag der Traum sein, Haus, 3 Kinder ............. aber dafür muss einfach auch das Gesamthaushaltseinkommen stimmen.

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