Weiß nicht ob ich das schaffe...jemand Rat?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von wonderbra1 10.01.11 - 13:41 Uhr

Hallo!

War heute mit unserem Kleinen (fast 3) zum "schnuppern" im Kindergarten. Morgen soll er ca. eine Stunde alleine dort bleiben.

Mein Problem ist, dass ich nicht weiß ob ich es schaffe ihn dort abzugeben ohne dass ICH #heul. Bin eigentlich keine Glucke oder Übermami, aber dass macht mir emotional sehr zu schaffen. Ich heule jetzt schon dauernd und hab schon richtig Magenschmerzen.

Natürlich möchte ich mich zusammen reissen, vor allem vor ihm, dass ich es ihm nicht unnötig schwer mache und außerdem möchte ich auch vor den Erzieherinnen nicht als hysterisch oder so da stehen.

Gibt es jemanden dem es genau so ging? Habt ihr irgendwelche Tipps?

#danke für eure Antworten!

Beitrag von agostea 10.01.11 - 13:46 Uhr

Wo ist denn dein Problem?

Gruss
agostea

Beitrag von wonderbra1 10.01.11 - 13:50 Uhr

Ich weiß nicht ob ich es schaffe ihn abzugeben, ohne dass ICH heulen muss!

Beitrag von agostea 10.01.11 - 14:32 Uhr

Das schaffst du! Und du wirst die Vorzüge der Betreuung geniessen lernen!

Nur Mut!

Gruss
agostea

Beitrag von judith81 10.01.11 - 13:52 Uhr

Hallo,
Johanna war am 17.12. zum Schnupper von 9 - 11 Uhr ohne mich. Mein Tipp: reinbringen, dann sagen "tschüss ich hol dich um 11 Uhr wieder ab" und gehen ...so klappt es bei mir ganz gut.
Heute hatte sie ihren 1. Tag (wird am 22. Jan. 3 JAhre alt) und klappte ganz gut, ohne Weinen. Leider hat sie eingenässt, aber naja wird schon noch werden!
LG
Judith

Beitrag von wonderbra1 10.01.11 - 13:55 Uhr

Ich gehe mal davon aus, dass er weinen wird. Und das ist ja gerade das schlimme, das zerreißt mir das Herz, da heul ich bestimmt gleich mit

Beitrag von bensu1 10.01.11 - 13:55 Uhr

hallo,

*aufzeig* ja, ich hatte bei meinem sohn die gleiche problematik, aber nicht im kindergarten, sondern in der spielegruppe im jahr davor.

wir haben gemeinsam die spielegruppe besucht seit er 9 monate war, und im letzten jahr war die gruppe nicht mehr begleitend. obwohl der übergang fließend war, ist mir der abschied schwerer gefallen als meinem kind.

es war zwar nicht so, dass ich heulen musste, aber geschluckt habe ich dennoch.

zur belohnung, dass ich so tapfer war, habe ich mir einen latte macciatto im kaffeehaus gegönnt. :-p

lg
karin

Beitrag von wonderbra1 10.01.11 - 14:18 Uhr

Naja, ich werde auf dem schnellsten Weg nach Hause rasen und warten ob jemand anruft. Wenn er sich gar nicht beruhigen lässt rufen sie einen nämlich an. Obwohl ich das eigentlich gar nicht glaube! Denke schon dass er sich beruhigt wenn ich gegangen bin

Beitrag von bensu1 10.01.11 - 14:54 Uhr

vielleicht lässt sich mit dem kindergarten eine vereinbarung treffen, dass du eine zeitlang mit dabei bist und immer wieder raus gehst ("zum telefonieren" oder auf die toilette - für ca. 10 minuten).

dann die abwesenheitsdauer immer weiter in die länge ziehen.

sollte dein kind etwas benötigen, soll es sich an die kindergärtnerinnen wenden. so ziehst du dich aus der "umklammerung" raus.

wird schon! ;-)

Beitrag von lisasimpson 10.01.11 - 13:58 Uhr

dann bleib mit dabei!

Ich bin jedes mal erst dann gegangen, als ICH ei ngutes gefühl hatte.
also ICH wußte, wie der kiga tickt, wie die erzieherinnen drauf sind usw.
Und als ich gemerkt habe, daß meine kinder kontakt zuu mind. einer erzieherin hatten.

Meine beiden sind mit 12 bzw. 13 monaten in die krippe gekommen (eingewöhnung hat beim ersten ca 2 wochen gedauert- eine woche war ich komplett mit dabei, eine woche bin ich immer länger weggeblieben. beim kleinen hat die eingewöhnung nur wenige tage gedauert, weil er und ich die einrichtung ja schon kannten)
auch im kiga bin ich die ersten beiden tage komplett mit dabei gewesen- dann hatter er (auch bedningt durch die schon bestehenden freundschaften zu einigen kindern dort) so viel sicehrheit (und ich auch), daß ich erst mal für eine stunde, dann für 2 usw.. gehen konnte.
nach ca 1,5 wochen konnte er dann den vormittag über alleine bleiben

es gab weder beim kleinen noch beim großen je große probleme 8klar gibts mal nen tag wo sie lieber hingehen als an nem anderen tag- aber nie großes geschrei)- ich denke das hat viel damit zu tun, daß sowohl ich ein gutes gefühl hatte als auch sie- da sie genug zeit hatten um sicehrheit aufzubauen mit der mama als sicehrheit an der siete

also wenn du ein gutes gefühl hast- geh. wenn nicht, dann sag dort, daß du so lange dabei bleiben möchtest, bis du diese gefühl hast!


lisasimpson

Beitrag von wonderbra1 10.01.11 - 14:13 Uhr

Es ist in dem KiGa so...wie soll ich sagen...vorgegeben, dass man am ersten Tag zusammen mit dem Kind am Morgenkreis teilnimmt und dann zusammen wieder geht. Am nächsten Tag soll das Kind dann alleine am Morgenkreis teilnehmen und danach wieder abgeholt werden.
Habe schon von dem Berliner Modell gelesen, was ich eigentlich besser finden würde, aber das wird hier leider nicht angeboten

Beitrag von lisasimpson 10.01.11 - 14:25 Uhr

nun ja- mein rat an dich lautet weiterhin.
Wenn du ein guts gefühl hast- eh, wenn nicht ,sag den erziehern, daß du bleisbt.,
denkste, die holen die polizei und lassen dich abtransportieren?

ich würde niemals meien kinder irgendwo lassen, wenn ich mir nicht absolut sicher bin, daß das für alle so in ordnung ist.
die erzieher sind dabei dei letzten, die mir wochtig sind.
an erster stelle steht mein kind, dann achte ich auf meien gefühle in bezug auf den kiga und wenn dann alles paßt- wunderbar.

der kiga bietet eine dienstleistung an- die du bezahlst (und von der stadt/ gemeinde bezuschußt bekommst)- du hast also auch rechte- und wenn du es gerne hättest, daß du noch 1,2 oder 3 tage bleibst, wird davon nicht der kiga den bach runter gehen.


lisaismpson

Beitrag von sunnylu 10.01.11 - 14:41 Uhr

#pro

Danke - ganz meine Meinung!

Viele Grüsse,
Susanne

Beitrag von br0211 10.01.11 - 20:48 Uhr

#pro#pro
DAS unterscheibe ich auch vollkommen!!#pro

Besser hätte man das nicht ausdrücken können.:-)

@TE:Mich hätten auch keine 10 Pferde davon abgehalten, die erste Zeit bei meinem Kind zu bleiben. Wir brauchten ca. 3 Wochen zum eingewöhnen, wobei ich 8 Tage komplett dabei war und mich dann immer länger entfernt habe, anfänglich nur für eine Viertel Stunde.

Und ja, ich wurde ziemlich "blöd" von den Erzieherinnen angeguckt, sie waren über meine Anwesenheit alles andere als begeistert.;-), Berliner Modell ist für unseren KiGa ein Fremdwort. Aber das war mir sowas von egal, es gab auch einige Diskussionen. Ich hätte niemals mein Kind nach einmal schnuppern in völlig fremder Umgegebung gelassen. Wie Lisasimpson schreibt, es sollte ja erstmal eine Sicherheit aufgebaut werden, erst dann klappt das.:-)

Mir war wichtig, dass meine Kleine gerne in den KiGa geht..und nicht schon Negatives damit verbindet. Sie geht vormittags für ca. 3 Stunden in den Kiga, wobei sie da auch nicht vor Begeisterung hüpft, aber es klappt ohne Weinen. #schein

Viel Glück und lass' Dich nicht vertreiben, wenn Du das nicht magst!#klee

LG Michi

Beitrag von wonderbra1 10.01.11 - 21:12 Uhr

Vielen #danke für die aufmunternden Worte!

Beitrag von alexis-chester 10.01.11 - 13:59 Uhr

Hallo,

ich kann dich gut verstehen, unser Eintritt beginnt im März und das gleich mit beiden Kindern (3 1/2 Jahre und 2 Jahre)...ich war nun über drei Jahre mit dem Großen und auch dann mit dem Kleinen zu Hause, hab den ganzen Tag mit ihnen verbracht...mir fällt es schwer los zu lassen und die beiden "weg zu geben" und ich denke nicht das es was mit Glucke zu tun hat..

Ich sag mir, dass es gut für die beiden ist mal etwas ohne uns zu machen...und sie freuen sich auch wenn wir sie wieder abholen, sie können dann von ihrem tollen Tag erzählen und ich werd auch wieder ein bissel mehr Luft zumatmen haben..

aber wie gesagt, ich versteh dich schon, mir geht es auch so...

alles Liebe

Beitrag von wonderbra1 10.01.11 - 14:04 Uhr

Das sage ich mir auch, dass es ganz toll für ihn ist, mit den anderen Kindern zu spielen usw. aber es ist mir doch schwer ums Herz!

Beitrag von gingerbun 10.01.11 - 14:00 Uhr

Du solltest dringend an Deiner Einstellung etwas ändern sonst wird es ne Katastrophe. Deine Unsicherheit wird er merken.
Was ist denn Dein Problem? Ist es nicht das normalste der Welt dass Kinder in den Kindergarten kommen? Besser können sie zuhause doch nicht aufgehoben sein? Seh es dochmal positiv und denk an Deinen Sohn und nicht an Dich.
Gutes Gelingen!
Britta

Beitrag von alexis-chester 10.01.11 - 14:07 Uhr

Ich denke, dass sich bei der Sache beide wohl fühlen sollten...und ja sie sollte dabei auch an sich denken...

Beitrag von gingerbun 11.01.11 - 10:54 Uhr

Das Kind ist fast 3. Es sollte kein Problem sein es unter andere Kinder zu geben. Da sollte Mutter eben mal über ihren eigenen Schatten springen sonst wird es dem Kind halt nicht leicht gemacht. Darum gehts.

Beitrag von wonderbra1 10.01.11 - 14:09 Uhr

Natürlich lasse ich mir ihm gegenüber nichts anmerken und ich ermuntere ihn ja auch und sage ihm dass es ganz toll wird usw. Aber vor morgen habe ich echt Bammel

Beitrag von gingerbun 11.01.11 - 10:54 Uhr

Und wie lief es? Ich hoffe halb so wild?!

Beitrag von almura 10.01.11 - 14:26 Uhr

Hi!

Unabhängig davon, daß der Verstand weiß, wie gut es für Kinder ist im Kindergarten, daß Sie KOntakt mir anderen Kindern haben etc

Mein Gefühl war auch ein ganz anderes. Wir waren seit Geburt nie mehr als einmal 5-6 Stunden getrennt, sonst mal ein oder zwei nie über Nacht.
Nie war meine Tochter alleine irgendwo zum Spielen abgegeben.
Hatte mich schon gefragt, wo die Sammelstelle für Muttis am Gartenzaun wohl ist.

Und was war? Am ersten Tag nach einer Stunde: 'So, Du kannst jetzt arbeiten gehen!' #winke
Dann bin ich verdutzt gegangen und seitdem bringe ich sie morgens und hole sie mittags zerzaust und glücklich wieder ab.

Also: Kopf hoch - das wird schon!

Almura

Beitrag von twins 10.01.11 - 14:29 Uhr

HI,
ich war wohl die einzige der 7 Mamas, die beim Abschied nicht geheult hat, als unsere Zwillis in die Krippe gekommen sind.

Endlich freie Stunden!!! Da wir keine Verwandtschaft/Freunde, etc. haben, die uns etwas abnehmen konnte und mein Mann auch so gut wie die ganze Woche außer Haus ist, habe ich Freudensprünge gemacht!!!

Alleine auf Toilette gehen, Kaffee in Ruhe austrinken....oder einfach mal faul auf dem Sofa liegen und Füße baumeln lassen!!!!

Für mich war es ein Freudentag. Sie waren damals 18 Monate alt und sind für 2 Tage á 3 Stunden gegangen.....

Genieße es doch und wenn Du Dich schlecht trennen kannst, dann lass sie halt noch ein Jahr zu Hause.

Grüße
Lisa

Beitrag von derhimmelmusswarten 10.01.11 - 14:32 Uhr

Dein Kind ist fast 3. Da solltest du wirklich Lernen es los zu lassen! Auch, wenn es sich für dich vielleicht irgendwie hart anhört. Aber dein Kind ist fast 3. Es braucht den Kontakt zu Gleichaltrigen. Meine Tochter ging mit 12 Monaten in die Kita und ich hatte ein extrem schlechtes Gewissen. Aber da mein Elterngeld auslief, hatte ich keine andere Wahl. Das schlechte Gewissen wich aber sehr schnell der Freude. Die erste Zeit war ich immer dabei und sie hat auch viel gebrüllt. Aber heute geht sie so gern in den Kindergarten, dass man sich gar nicht vorstellen kann, dass sie mal so gebrüllt hat am Anfang. Mittlerweile ist sie 18 Monate alt, fühlt sich dort pudelwohl und ich habe keinerlei Probleme, sie dort abzugeben. Ich wohne in Rheinland-Pfalz und wir haben seit Sommer den kostenlosen Kindergartenplatzanspruch für 2jährige. Das nutzen bei uns nun sehr viele Eltern und es wird wohl eher zur Ausnahme werden, dass man bis 3 Jahre wartet. Augen zu und durch! Du wirst in wenigen Wochen schon sehen welche Freude dein Sohn hat und alle Anfangsschwierigkeiten sind vergessen.

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