"Ab wann" beginnt für euch das "Schreien lassen"?

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von hannih79 10.01.11 - 14:00 Uhr

...... sind es bereits die 5 Minuten, die ein Kind mal schreit ( z.B. auch , weil man gerade unter der Dusche steht oder weil es einfach nur bockig ist und nicht schlafen will (Kleinkind) ), oder heisst "Schreien lassen" in euren Augen, sein Kind über einen längeren Zeitraum bishin zu mehreren Stunden einfach schreien zu lassen ??

Ich bin gespannt auf eure Meinungen

VG
Hannih79

Beitrag von jessie27 10.01.11 - 14:12 Uhr

Solange sie bei mir auf dem Arm schreit, ist es für mich kein Schreienlassen.

Schreienlassen beginnt für mich dann, wenn mein Kind schreit und ich nicht zu ihm gehe, ob ich nun unter der Dusche stehe oder vorsätzlich handle. Das Baby kennt den Unterschied ja nicht und ich finde, man sollte mal aus Babys Sicht die Dinge betrachten.

LG, Jessie

Beitrag von hannih79 10.01.11 - 14:15 Uhr

.... auch interessant zu wissen wäre, ob es da für euch einen Unterschied zwischen Baby und Kleinkind gibt ?!?

Beitrag von silbermandel 10.01.11 - 14:15 Uhr

hallo
schliesse mich jessies antwort an. auf dem arm ist es kein schreien lassen finde ich.
ansonsten schon!
bei mir musste mein sohn noch nie schreien, wenn ich mich geduscht habe.
anfangs lag er im stubenwagen direkt neben der badewanne.
dann saß er auf dem boden direkt neben der badewanne.
jetzt steht er direkt neben der badewanne oder spielt am boden mit seinem spielzeug.
lg

Beitrag von koerci 10.01.11 - 14:18 Uhr

Ich schließe mich meiner Vorschreiberin an...schreien lassen ist für mich, wenn das Kind schreit und ich es nicht zu mir nehme.
Ich dusche, wenn die Kleine schläft oder Papa daheim ist.
Würde sie weinen, während ich dusche, und sie wäre alleine, würde ich aufhören zu duschen.

Und nein, es gibt für mich keinen Unterschied...meine Maus ist mitlerweile ein Kleinkind und muss, genau wie im Babyalter, nicht schreien oder weinen.

Gruß
koerCi

Beitrag von ayshe 10.01.11 - 15:12 Uhr

#pro

Beitrag von rmwib 10.01.11 - 15:24 Uhr

So ist es hier auch.

Ich nehme jede Äußerung meines Kindes ernst und wichtig, das einzige wo ich ihn schreien lasse ist, wenn er einen von seinen Wutanfällen aus der Kategorie berühmt berüchtigte Trotzphase kriegt, aber auch da stehe ich daneben und versuche auf ihn zuzugehen, Lösungen zu bieten bzw. wenigstens da zu sein, wenn er dann irgendwann drüber weg ist und eine Umarmung braucht ;-)

Beitrag von koerci 10.01.11 - 19:44 Uhr

Genau...in Trotzsituationen ist das wieder was anderes. Mitlerweile kann man ja auch abschätzen, ob es ein motzendes Weinen oder ein anderes Weinen ist. Aber genau wie bei euch, lasse ich die Maus mit solchen Ausbrüchen auch nicht alleine.

Beitrag von pursuit1985 10.01.11 - 15:33 Uhr

Genauso ist es hier auch... wir haben unsere Tochter als Baby nicht schreien lassen!! Und werden es auch jetzt nicht tun (sie ist 2 1/2 Jahre), sie ist sehr ausgeglichen und regelbewusst.

Ich glaube schon das man viel damit negatives bewirken kann, wenn man sein Kind schreien lässt... deswegen halte ich nichts von Schlafrhythmus oder Stillrhythmusänderungen!!

Beitrag von dentatus77 10.01.11 - 16:37 Uhr

Hallo!
Und was machst du, wenn dein Baby friedlich schlummert, du unter die Dusche steigst und es just in dem Moment aufwacht?
Also abgesehen davon, dass ich das Weinen eines Kindes im Nebenzimmer nicht unbedingt höre, wenn das Wasser über mich rauscht, muss ich doch zumindest halbwegs trocken sein, das geht einfach nicht von jetzt auf gleich.
Ansonsten geb ich dir natürlich recht, ein waches Kind kann man ins Bad mitnehmen, da kann man schnell trösten.
Liebe Grüße!

Beitrag von koerci 10.01.11 - 19:42 Uhr

Bisher ist das noch nicht passiert...als sie noch ein Säugling/Baby war, habe ich sie mitgenommen oder geduscht, wenn der Papa daheim war.
Mitlerweile ist sie alt genug und läuft zwischen Kinderzimmer und Bad hin und her, während ich dusche.
Wäre es allerdings vorgekommen, wäre ich aus der Dusche gehüpft...
Wie gesagt, ich lasse mein Kind nicht weinen, egal wann. Die Mäuse wissen nämlich nicht, ob Mama einfach so nicht kommt, oder ob sie gerade eingeseift in der Dusche steht.
LG

Beitrag von s-hibbel 10.01.11 - 22:08 Uhr

... doch , soviel Intelligenz traue ich einem anderthalbjährigen zu; er sieht, dass Mama grade unter der Dusche steht und es ca. 5 Minuten dauert, bis sie wieder da ist.
Wenn er natürlich in einem anderem Raum weint, weiss ich dass was passiert ist , dann gehe ichn natürlich raus. Wenn er aber (quengel)-weinend vor der Dusche steht, lasse ich ihn auch mal 5 Minuten weinen....
Den Unterschied im Weinen hört und sieht man....

Beitrag von koerci 10.01.11 - 22:11 Uhr

In meiner Antwort an dentanus ging es um das Babyalter, nicht um jetzt.
Bei meiner 1,5jährigen Kröte kann ich natürlich auch abschätzen, ob sie nur motzt oder ob was passiert ist.

Beitrag von mamamia-1979 10.01.11 - 22:38 Uhr

Ich bin alleinerz also gehe ich Duschen wenn mein dicker schläft. Ich habe immer das Babyfon mit in der Dusche so das ich es sofort höre, immer schon. Und ja wenn er als Baby wach geworden ist bin ich raus und habe mir nen Bademantel übergezogen. So war ich sehr schnell da!

Beitrag von tykat 10.01.11 - 21:35 Uhr

Danke, Du hast mir das Tippen erspart!;-)So sehe ich das auch.

(ich gehe allerdings auch duschen, wenn ich mit Tom allein bin.Er sitzt dann so lange im Hochstuhl und guckt mir beim Duschen zu;-))

LG

Beitrag von s-hibbel 10.01.11 - 22:04 Uhr

Das würde mein Sohn nicht mitmachen, dass er im Hochstuhl sitzen muss, wenn ich dusche. Er würde brüllen wie ein Löwe....(ist auch von Sternzeichen Löwe - 17 Monate alt)
Er darf mit ins Bad und darf ein bisschen Unsinn machen, wenn er zuviel Unsinn macht, setz ich ihn in die Badewanne ohne Wasser natürlich mit Spielzeug.... Wenn er dann weint, dusche ich schonmal zu Ende (5 Minuten)
Ich finde, dass es einen Unterschied macht, ob es sich um ein Baby oder ein Kleinkind handelt. Ab 12 Monate können die Zwerge ihr Weinen gezielt einsetzen, um Mamas zu "manipulieren". Ist jedenfalls meine Meinung...
LG, Tanja
;-)

Beitrag von monab1978 11.01.11 - 08:24 Uhr

"Ab 12 Monate können die Zwerge ihr Weinen gezielt einsetzen, um Mamas zu "manipulieren". Ist jedenfalls meine Meinung... "

Genau und dann muss man ihnen gleich abgewöhnen, dass sie das können....


Ja, das ist ein wichtiger Entwicklungsschritt, zu lernen, d ass man mit seinem Handeln andere Beeinflussen kann. Genau diesen Prinzip HILFT eigentlich bei der Erziehung denn das Kind kernt ich KANN Leuten helfen, sie glücklich machen, oder eben traurig machen etc. Das Kind bekommt dadurch Selbstvertrauen.

In der Trotzphase geht es genau darum: zu lernen wie man Menschen beeinflussen kann (ich schreibe nicht manipulieren, denn ich gehe davon aus, dass dein Kind kein gemeines Kind ist, sondern einfach nur ein Kind). Wenn du ihm ständg dann nur zeigen willst, dass es überhaupt keinen einfluss auf dich hat, ziehst du diese Phase unnötig in die Länge, den du arbeitest dagegen...

So sehe ich das!

Mona

Beitrag von ayshe 11.01.11 - 09:19 Uhr

##
"Ab 12 Monate können die Zwerge ihr Weinen gezielt einsetzen, um Mamas zu "manipulieren". Ist jedenfalls meine Meinung... "

Genau und dann muss man ihnen gleich abgewöhnen, dass sie das können....


Ja, das ist ein wichtiger Entwicklungsschritt, zu lernen, d ass man mit seinem Handeln andere Beeinflussen kann.
##
Völlig falsch.

In der "Trotzphase" üben und lernen Kinder, wie man als Mensch mit Wut, Frust und Enttäuschung umgehen.
Da sie es aber noch nicht können, bleibt erstmal nur die Wüterei.

Es ist ein Entwicklungsprozeß, der mit einer Reifung einhergeht.

Um anders als mit Wut zu reagieren, muß man auch erstmal verstehen, einsehen und das Schwerste: akzeptieren können.

Das ist nicht leicht.


Es ist echt schade, daß heute immer noch den Kindern aus reiner Unwissenheit bösartige Manipulation der armen Eltern unterstellt wird, jaja, alles abartige Tyrannen, die man sofort stillegen muß.
Dabei wäre eine angepaßte Unterstützung und etwas verständnis viel sinnvoller.
Kompromisse helfen zb auch sehr, das Akzeptieren zu lernen und auch selber kompromißfähig zu werden, alles im Keim zu ersticken und sich ale Eltern sturbockig und kompromißlos durchzusetzen, gibt natürlich genau dies als dämliches Vorbild.

Beitrag von monab1978 11.01.11 - 09:32 Uhr

Ich glaub wir haben uns missverstanden. Ich bion NICHT der Meinung man müsse das sofort ausmerzen. Ich bin dafür dass man den Kindern genau das zeigt: Ja, du kannst mich beeinflussen, deine bedürfnisse zählen. Die Ironie war wohl missverständlich....

Beitrag von ayshe 11.01.11 - 09:47 Uhr

Ja, die Ironie habe ich tatsächlich nicht verstanden, tut mir leid.

Leider habe ich aber oft genug lesen müssen, daß manche genau diese Einstellung wirklich ernsthaft vertreten :-(

Beitrag von monab1978 11.01.11 - 09:54 Uhr

Ich weiss. ich weiss.

Ich bin echt auch schon ziemlich verdrossen.... Das eigene Kind ist manipulativ, will alle nur verarschen... am Anfang haben alle ihre Kinder noch vergöttert, jeden Furz toll gefunden. Und plötzlich sollen daraus kleine Arschlöcher geworden sein.

Wenn es aufs schimpfen lacht, lacht es die Eltern aus, wenn es sich nicht entscheiden kann, will es die Eltern verarschen, wenn es trotzt will es einen Willen durchsetzten, wenn es weint will es manipulieren, wenn es nicht mehr laufen will, will es der Mutter das Leben schwen machen, wenn es nicht essen will auch.

Dass ein Kind einfach auch echte Gefühle hat, das gesteht man ihm offenbar nicht zu. Es tut alles nur, um die Eltern zu ärgern. Grenzen testen. Ich kanns nicht mehr hören. Unsere Kinder sind soooo viel, aber das nicht.

Ich frage mich, was für ein Selbstbild/ Menschenbild dahinter steckt, dass man im eigenen kleinen Kind nur das böseste sieht und erwartet.

Und dass das eine selbsterfüllende Prophezeihung is, ist ja klar. Denn wer so aufwächst muss ja denken dass alle nur ihr eigenes Whl interessietr. Und der der hilft und sich kümmert ist der verarschte. Da braucht man sich dann nicht wundern, wenn die Gesellschaft immer kühler wird....

Beitrag von ayshe 11.01.11 - 10:03 Uhr

Da sagst du was!


Es ist echt traurig.

Beitrag von koerci 10.01.11 - 22:08 Uhr

Eins über dir hab ich dentanus geantwortet...ich dusche auch, wenn die Kröte in der Gegend rumflitzt. Hochstuhl geht allerdings gar nicht, da würde sie nämlich raushüpfen #zitter

LG

Beitrag von 98honolulu 10.01.11 - 14:32 Uhr

Ich würde mein Baby niemals schreien lassen, weil ich z.B. möchte, dass es schläft oder so. Meinen Tagesablauf habe ich so gestaltet, dass ich es nicht alleine lassen muss und eben Dinge wie duschen, Wäsche waschen etc. auf einen Zeitpunkt gelegt habe, als er schlief oder Papa da war.

Auch heute lasse ich mein Kind (25Mon) niemals alleine schreien. Ich würde ihn nie aus dem Zimmer schicken, nie schreiend oder weinend im Bett liegen lassen oder sonstwas. Natürlich bekommt er nicht immer seinen Willen, absolut nicht, aber das wird ihm erklärt und wenn er dann trotzdem schreit und einen Wutanfall bekommt, stehen wir beide das gemeinsam durch.

Also, Fazit: Ich mache beim alleine schreien lassen null Unterschied, ob das Kind ein Baby oder Kleinkind ist. Ich mache allerdings bei der Bedürfnisbefriedigung sehr wohl einen Unterschied: ein Baby würde ich niemals warten lassen und seine Bedürfnisse sofort und bedingungslos erfüllen. Ein Kleinkind kann sehr wohl verstehen, dass Mama z.B. mal kurz duscht oder mal ein Telefonat führen muss.

LG

Beitrag von seikon 10.01.11 - 14:44 Uhr

Für mich beginnt schreien lassen dann, wenn ich an sich zu meinem Kind gehen könnte und es bewusst nicht hochnehme/beruhige/beachte.

Es gibt natürlich auch Situationen, in denen mein Kind anfängt zu schreien und ich einfach nicht "kann". Wenn ich z.B. auf der Toilette sitze und Mini im Wohnzimmer heult, dann kann ich ja schlecht laufenden Strahles aufspringen, nur um mein Kind zu beruhigen. Dann muss er halt mal 5 Minuten weinen.

Wenn Mini aber anfängt zu weinen, und ich lasse ihn schreiben, weil ich einfach keine Lust habe ihn hoch zu nehmen, dann wäre das für mich schreien lassen.