Noch nicht geschieden

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von swhoch2 10.01.11 - 14:14 Uhr

Hallo ihr!!!

Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Ich bin seid fast 2 Jahren von meinem (Noch-) Mann getrennt, die Scheidung läuft. Nun bin ich schwanger von meinem neuen Partner und will das der Keks seinen NAmen bekommt und nicht den meines Ex. geht das wenn die Scheidung noch nicht durch wäre dann? Wie sieht das aus mit der Vaterschaftsanerkennung?
Kann man die Scheidung vielleicht beschleunigen, weil ich schwanger bin?

Liebe Grüße Bina

Beitrag von kerstin0409 10.01.11 - 14:15 Uhr

Geht ja alles ruck zuck bei dir :-p

leider kenn ich mich auch nicht aus bei deiner frage....

;-)

Beitrag von pumagirl2010 10.01.11 - 14:17 Uhr

Hi das kind kann den namen deines neuen partners annehmen aber ihr müsst vorher vaterschaftsanerkennung machen.Denke das die scheidung wegen ss nicht beschleunigt wird#winke

Beitrag von neomadra 10.01.11 - 14:18 Uhr

hi bina.

wenn du zur geburt noch verheiratet bist gilt meines wissens nach dein noch-ehemann rechtlich als vater.

aus diesem grund würde ich versuchen, die scheidung schnell durchzuboxen.
es müsste auch machbar sein - wenn du sagst, dass du schwanger bist drücken die auf die tube.

versuch, dass der anwalt auch gleich die gerichtskosten mit dem antrag einreicht - die kann er beim erstgespräch anhand eurer einkommen ausrechnen und dann theoretisch gleich mit einreichen.
unserer hatte es nicht gemacht, dadurch musste dann die gerichtskasse rechnen - und da hats dann, beamtenstadl halt ;-) - 12 geschlagene wochen gedauert bis wir überhaupt erst die gerichtskostenrechnung haben, nach deren begleichung erst der scheidungstermin anberaumt wird.
deshalb: besser sofort mit einreichen!

Beitrag von buegelfee2010 10.01.11 - 14:19 Uhr

Hallo Bina,

beschleunigen kann man die Scheidung aus diesem Grund nicht, das geht nur bei Härtefällen, die sog. Härtefallscheidung.

Die Vaterschaftsanerkennung kannst Du vor der Geburt machen, benötigst hierzu aber die Einverständniserklärung Deines Noch-Ehemannes. Ruf am besten mal beim Standesamt an und frage, ob es reicht, wenn er Dir schriftlich eine Bestätigung schreibt.

Wenn alle Zustimmungen zur Zeit der Geburt vorliegen, ergibt sich der Name des Kindes nach § 1617 BGB. Es erhält also den Namen der Mutter im Zeitpunkt der Geburt. Mit Zustimmung des biologischen Vaters kann aber auch dessen Name zum Namen des Kindes erklärt werden. Werden die Zustimmungen erst nach der Geburt abgegeben, erhält das Kind automatisch den Ehenamen (§ 1616 BGB).

Beitrag von trina74 10.01.11 - 14:19 Uhr

Ich kenne das von einem Bekannten. Er musste damals irgendwas bestätigen oder einwilligen, weil sein Noch-Frau mit ihrem neuen Freund ein Kind bekommen hat. Inwieweit das freiwillig ist oder rechtlich untermauert weiß ich allerdings nicht. Ich befürchte jedoch, dass es viel vom Willen des Ex abhängt.
Viel Glück!
Trina

Beitrag von trixipaulchen 10.01.11 - 14:21 Uhr

Dein noch Ehemann gilt rechtlich als Dad. Dein neuer muß anerkennen. Frag beim Jugendamt - Vormundschaft nach. Die kennen sich damit aus.

Beitrag von timpaula 10.01.11 - 14:21 Uhr

nein, dass geht nicht, das theater hatten wir mit meinem bruder durch...
das kind kommt auf die welt und dadurch, das du verheiratet bist, wird das kind vor dem gesetz das deines ehemannes sein.
ihr solltet euch nach der geburt schleunigst um eine vaterschaftsaberkennung deines ehemannes und um eine vaterschaftsanerkennung des Kindsvaters kümmern.
das ist eine ganz komplizierte sache und bedarf vieler behördengänge.
wie genau das alles nochmal ablief kann ich nicht sagen, aber ich würde mal bei der stadtverwaltung oder jugendamt anrufen und mal nachfragen..

alles gute

lg Susi

Beitrag von buegelfee2010 10.01.11 - 14:25 Uhr

ACHTUNG: Die Vaterschaftsanerkennung geht auch vor der Geburt. Die werdenden Eltern gehen mit Mutterpass, Personalauweisen und Geburtsurkunden zum Standesamt. Man muss nicht warten, bis das Kind geboren wurde.

Beitrag von hexe201184 10.01.11 - 14:31 Uhr

Also ich hatte genau das selbe Problem. Eines vorweg ohne rechtskräftiges Scheidungsurteil geht gar nix und das Kind ist ein eheliches Kind.
Ein wenig beschleunigen kann man es, wenn beide einen Anwalt haben und dann beim Gerichtstermin Rechtsmittelverzicht erklären. Dann ist das Scheidungsurteil sofort rechtskräftig. Sonst erst 3-4 Wochen nach dem Scheidungstag.
Ansonsten kann man es nicht beschleunigen, da das Gericht den Termin vorgibt, wann geschieden wird und wenn man noch Sachen hat, über die man sich nicht einig ist z.B. Vermögen aufteilen, Kinder ect. dauert es leider meist länger. Ich war mir mit meinem Mann damals einig und wir haben quasi Hand in Hand gearbeitet und uns somit keine Steine in den Weg gelegt.
Vaterschaftsanerkennung kannst du schon vor der Entbindung machen, die musst du, der Kindsvater und dein noch - Mann unterschreiben. Auch das Sorgerecht kann man schon vor der Geburt beantragen ( gemeinsames), aber wie gesagt, es wird erst mit rechtskräftigem Scheidungsurteil gültig. Ansonsten halt= eheliches Kind.
Das mit dem Namen kannst du bei der Anmeldung auf dem Standesamt machen, aber auch hier brauchst du dann das rechtskr. Scheidungsurteil.
ABER: wenn du erstnach der Geburt geschieden wirst und das Kind erstmal laut Gesetz das Kind von deinem noch - mann ist, kannst du es später noch ändern lassen, sobald die Scheidung durch ist.
Es sind nur dann halt wieder rennereien auf die Ämter.
Wenn du noch fragen hast, kannst du mich gerne anschreiben.
LG Nicole