Warmwasser bei Gasheizung nachrüstbar ????

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von chris1978 10.01.11 - 14:40 Uhr

Hallo,

wir haben uns letztets jahr ein Haus gekauft mit einer Gasheizung (ca.15Jahre alt). Das warmwasser läuft allerdings im Badezimmer über einen Durchlauferhitzer.

Da das aber auf die dauer recht teuer wird sind wir am überlegen ob es wohl möglich ist an der Heizung einen Warmwassertank (?) noch nachträglich anzubauen. Die fehlenden leitungen zum Badezimmer hin dürften hoffentlich das kleinere problem sein.

Ich weiß das es unser Heizungsmodell auch mit wassertank gibt, nur ist bei uns halt keiner mit dran, aber es wäre ausgelgt dafür.

Daher jetzt die Frage kennt sich jemand damit aus oder hat soetwas schon mal gemacht und kann mir evt auch ungefähr mal sagen was das kostest - nur das ich mal so eine vorstllung bekomme.

Lieben Dank !!!

Beitrag von bezzi 10.01.11 - 15:01 Uhr

Lasse Dich da am besten direkt von einem Fachmann vor Ort beraten.
Der kann sich die Gegebenheiten bei Euch ansehen und hat die entsprechende Erfahrung.

Im Moment geht der Trend eigentlich eher wieder zu dem was Ihr habt: dezentrale Warmwassererzeugung.
Bei einer zentralen Warmwasseranlage hat man mehrere Nachteile:
Der Energieverbrauch ist hoch, da das Warmwasser rund um die Uhr 7 Tage die Woche bereit (warm) gehalten werden muss, auch wenn man es nur wenige Minuten am Tag braucht. Dann dauert es oft minutenlang bis das warme Wasser aus dem Kessel im Keller oben an der Entnahmestelle angekommen ist. Mehrere Liter fließen so ungenutzt in den Kanal. Eine Zirkulationsanlage verhindert dies zwar, ist aber doppelt so teuer und verbraucht noch mehr Energie (Leitungsverluste).

ICH würde das mit der dezantralen Warmwasserversorgung so lassen. Ist nicht das Schlechteste.

Beitrag von wemauchimmer 10.01.11 - 15:12 Uhr

ich würde auch mal den Fachmann zu Rate ziehen, da es doch vom Modell abhängt Es gibt manchmal Nachrüstsätze für die Thermen, das ist dann auch nicht soo teuer, aber es ist zweifelhaft, daß man die noch für ein 15 Jahre altes Modell bekommt.
Daß man wie von der Vorschreiberin behauptet nun allgemein zu dezentraler Warmwassererzeugung übergeht, halte ich bei dem Kostenverhältnis von ca. 4:1 von Strom zu Gas doch für ein Gerücht. Das ist nur dann wirtschaflich, wenn die Leitungen vom Heizkessel zur Entnahmestelle sehr lange sind, wird bei einem Einfamilienhaus kaum der Fall sein.
LG

Beitrag von terminor 10.01.11 - 17:41 Uhr

Bei ner 15 Jahre alten Gastherme ist sowieso bald ein Ersatzgerät fällig.
Im Zuge des Neukaufs könnt Ihr dann auch direkt die Warmwasserversorgung über die Gastherme laufen lassen.