wird nicht besser

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Wann soll ich mit dem Abstillen beginnen und mit Beikost starten? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von baby212 10.01.11 - 16:03 Uhr

hallo

ich verstehe das nicht, mein kleiner ist 17 tage alt und ich dachte das das mit dem stillen sich bessert, aber seit gestern will der kleine nur noch an die brust, vielleicht fast jede stunde. er kommt auch sehr oft, hat es vielleicht was damit zu tun das er ständig an die brust will?

er saugt aber auch nicht so richtig, manchmal so als ob es ein schnuller währe.
ich weiss auch nicht mehr ob er aus hunger an die brust will. woher weiss ich das er hunger hat? seit gestern schlaf ich auch nicht richtig. jede stunde werde ich wach. er hat auch vorhin sich übergeben und jetzt will er wieder an die brust. bin am verzweifeln.

wâhre es gut einem 17 tage alten baby einen scnuller zu geben?

lg

Beitrag von berry26 10.01.11 - 16:23 Uhr

Entschuldige aber da muss ich schon mal #rofl!

Dein Baby ist ganze 17 Tage alt, was hast du denn erwartet? Ihr seit mitten im Wochenbett und das sollten manche ein bisschen wörtlich nehmen. Das was du und dein Baby brauchen ist viel Zeit zum kuschen, stillen und kennenlernen. In den ersten Wochen ist Dauerstillen (Clusterfeeding) etwas völlig normales und auch nicht grundlos von der Natur so eingerichtet. Auch stündliches Stillen gehört einfach dazu. Das ganze wird mit 8-12 Wochen besser und die Brust hat sich dann auf dein Baby eingestellt.
Das Spucken kann passieren. Manche Babies sind richtige Spuckkinder und bei anderen passiert es nur hin und wieder. Es ist jedenfalls nichts besorgniserregendes und hat nichts mit richtigen "Erbrechen" zu tun. Das ein Baby danach wieder trinken will ist auch nicht ungewöhnlich. Schließlich ist die Milch das es vorher getrunken hat, ja nicht mehr da.;-)

Normalerweise empfiehlt man die ersten 6-8 Wochen keinen Schnuller zu geben um eine Saugverwirrung zu verhindern. Wenn du meinst es hilft euch kannst du aber mal probieren ob es etwas bringt.

LG

Judith

Beitrag von baby212 10.01.11 - 16:38 Uhr

ich weiss, aber vor paar tagen sah es noch so aus als ob es sich verbessern würde mit dem stillen, ich komm ja zu gar nichts mehr #schmoll

Beitrag von berry26 10.01.11 - 16:46 Uhr

Zu was willst du denn kommen? Dein Haushalt muss nicht blitzen und blinken. Die nächsten Wochen solltest du dich wirklich zu 90% dir und deinem Baby widmen. Mit den restlichen 10% kannst du den Haushalt schmeissen und Besuch empfangen.;-)

Diese Zeit kommt nicht wieder und gerade wenn es dein erstes Baby ist und du noch die Zeit hast, dich ausschließlich um dieses Wesen zu kümmern, solltest du das auch genießen. Es sind ja nur ein paar Wochen in deinem Leben.;-)

Beitrag von ringelblume81 10.01.11 - 16:47 Uhr

Ich finde deine Antwort kommt nicht besonders freundlich rüber, Judith. Viele junge Mütter sind doch zunächst mal verunsichert, ob dass alles so richtig ist und ob das Kind auch satt wird. Ich kann diese Ängste gut verstehen und ich finde nicht, dass man das Recht hat sich darüber lustig zu machen!


So und nun...

Liebe baby 212,
bis auf den kleinen "Ausrutscher" am Anfang hat Judith vollkommen recht. Dass die Babys am Anfang oft/dauernd stillen wollen ist ganz normal. Auch dass sie dann nur mal nuckeln ist völlig ok. So stellt sich langsam deine Milchmenge auf dein Baby ein. Es kann auch später immer wieder Zeiten geben, in denen dein Kind wieder sehr oft stillen will, lass dich auch dadurch nicht verunsichern. Der Bedarf ändert sich halt immer wieder und die Brust muss sich erst auf den Mehrbedarf einstellen.

LG ringelblume81

Beitrag von baby212 10.01.11 - 16:59 Uhr

danke für deine nette antwort ;-)

soll ich ihn dann einfach nuckeln lassen? wird er sich nicht dran gewöhnen?
kaum leg ich ihn in sein bett, wird er nach ca 15-30 min wieder wach und weint bisschen, dann halt ich es nicht aus und nehme ihn gleich auf den arm.

Beitrag von pedali15 10.01.11 - 17:09 Uhr

hihi... das kenn ich auch, meine kleine ist erst 11 Tage alt, aber macht das auch. Nur das sie nicht mal in ihr Bettchen will.- schläft bei uns im Bett!!!
Da sie in ihrem bettchen direkt wieder aufwacht! Allerdings (so doof es sich anhört) hab ich auch angst das sie sich zu strampelt mit Ihrem deckchen. da schau ich lieber so nach ihr!!! also willkommen in der mama welt! ich kenn das auch! ;-)

Beitrag von strubbelsternchen 10.01.11 - 17:12 Uhr

Also ich hab mit meinem Süßen anfangs oft stundenlang nur auf der Couch gelegen und abwechselnd gestillt, mit ihm auf meinem Bauch gemeinsam geschlafen oder ihm beim Schlafen auf meinem Bauch zugeschaut. Heißt ja auch Wochenbett und ich hab wirklich wochenlang nur rumgelegen. #verliebt
Genieße diese Zeit!!! Die Kleinen werden so schnell aktiv, dann wollen sie strampeln, zappeln, rumrollen und dann ist's vorbei mit langen Kuschelrunden!

LG #winke
Bettina + Vitus (*5.8.2010)

Beitrag von ringelblume81 10.01.11 - 17:16 Uhr

Babys haben oft ein ausgeprägtes Nuckelbedürfnis. Wenn es dir zu viel wird mit der Nuckelei (was ich gut verstehen kann) und er tatsächlich keinen Hunger mehr hat, kannst du versuchen ihn im Tragetuch zu tragen. Viele Babys sind dort auch sehr zufrieden. Er spürt deine Nähe und deine Arme sind ein wenig entlastet. Einen Schnuller kannst du natürlich auch anbieten, allerdings riskierst du damit, insbesondere weil dein Baby noch so klein ist, eine Saugverwirrung, die das Stillen erschweren würde.

Allein im Bettchen liegen mögen viele Babys zunächst nicht, da hilft auch das Tragetuch. Meine Tochter ist jetzt 5 Monate und ich trage sie tagsüber immer noch wenn sie schlafen will, anders geht es nicht #schwitz.

Du machst das ganz richtig, wenn du ihn aus dem Bett nimmst wenn er weint! Höre auch weiterhin auf deinen Mutterinstinkt, er weiß immer am besten Bescheid ;-)

Beitrag von baby212 10.01.11 - 17:45 Uhr

danke für eure antworten;-)

ich habe auch angst das er sich dran gewöhnt und ständig aufm arm will.

Beitrag von berry26 10.01.11 - 18:46 Uhr

Wir gewöhnen uns doch alle an die "angenehmen" Dinge des Lebens, oder.;-)
Keine Angst, je mehr Nähe du deinem Baby am Anfang gibst, desto weniger "anhänglich" wird es später sein. Nähe, Tragen und Stillen gehören einfach zu den Grundbedürfnissen eines Säuglings und davon kannst du nicht "zuviel" geben!

Beitrag von berry26 10.01.11 - 17:30 Uhr

Ehrlich? War eigentlich nicht unfreundlich gemeint. Wollte ja nur sagen das man in den ersten Wochen doch mal NUR ans Baby und sich denken sollte. Ich finde die Wochenbettzeit ist die wichtigste Zeit für Mutter und Kind. Bei meinem Sohn habe ich diese nicht so richtig genießen können, aus verschiedenen Gründen und bei meiner Tochter gab es schon meinen Sohn der auch Zuwendung brauchte. Ich finde beim ersten Kind sollte man diese erste Wochen einfach richtig auskosten.

Gerade um ihr die Verunsicherung zu nehmen, habe ich ja geschrieben das es ganz normal für den Anfang ist.

Beitrag von ringelblume81 10.01.11 - 17:50 Uhr

Du hast ja auch vollkommen recht mit der Kernaussage deiner Antwort. Bloß den Beginn fand ich etwas mißglückt. Ich finde deine Antworten sonst super. Du gibst dir richtig Mühe aufzuklären! #pro

Beitrag von berry26 10.01.11 - 18:44 Uhr

hmm. Ok dann habe ich mich unglücklich ausgedrückt. Geschrieben wirkt einfach vieles anders als wenn man etwas persönlich zu jemanden sagt. Sollte nur andeuten das die ersten Wochen eben viel zu schön sind als sie mit "Haushalt" oder ähnlichen Dingen zu "vergeuden". Das ist einem eben oft erstmal dann bewusst wenn es zu "spät" ist.

Beitrag von ringelblume81 10.01.11 - 19:29 Uhr

Da hast du vollkommen recht!! Ich konnte die ersten Wochen mit meiner Tochter auch nicht richtig genießen, wir hatten einen sehr schwierigen Stillstart (kein Milcheinschuss etc.pp). Dafür hole ich das jetzt nach und bei uns siehts immer noch aus wie bei Hempels unter'm Sofa ;-)