An die, die einen hinter sich haben-wie schlimm ist eigentlich der KS?

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von 0190kadett 10.01.11 - 16:35 Uhr

bin im begriff mir einen KS machen zu lassen, wegen einem für mich wichtigen grund...

wie schlimm ist der KS an sich denn überhaupt?
was kommt da alles auf einen zu?

lg

Beitrag von moeriee 10.01.11 - 16:40 Uhr

Hi! #winke

Ich hatte heute Mittag schon einen ausführlichen Bericht zu meinem KS geschrieben:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=2&tid=2974016&pid=18816300

Das sollte dir jetzt keine Angst machen. Ein KS ist NICHT schlimm! Jedenfalls empfand ich die Schmerzen nicht schlimmer, als die von den Wehen bei meinem Einleitungsversuch. Dieser Bericht ist ein rein rationaler Blick auf das Ereignis KS. Solltest du noch Fragen haben, dann kannst du sie jederzeit stellen!

Liebe Grüße #herzlich

Marie

Beitrag von 13.10.2009 10.01.11 - 16:41 Uhr

hallo...

also ich hatte eine not sectio nach geburtsstillstand.

er war nicht geplant und hat mich dementsprechend überfahren.
ich habe wärend der geburt 2,5 liter blut verloren und auch danach ging es mir einfach nur schei**. ich bin jetzt das 2. mal schwanger und hoffe und bete nie wieder einen ks zubrauchen. ich konnte wochen lang nicht krauchen und konnte mich nicht alleine zu 100% um mein kind kümmer.
alles in allem bin ich froh das es kaiserschnitte gibt wer weiß was sonst wäre. aber ich würde es freiwillig kein 2 mal wollen.

natürlich wenn es für dich einen wichtig grund gibt und du eine starke person bist dann musst und kannst du dich ja vorher schon mit allem auseinadersetzten und darüber nach denken.

ich für meinen fall hatte dolle schmerzen aber da ist ja auch jeder anders.

ich wünsch dir alles gute

lg melli

Beitrag von lena1a 10.01.11 - 16:44 Uhr

Hi,

Ich hatte einen Not-KS wegen vorz. Blasensprung + BEL (35 SSW)
unter Vollnarkose. Den KS an sich fand ich nicht besonders schlimm, ging ganz schnell, allerdings habe ich meinen Sohn erst am nächsten Tag zu ersten Mal gesehen, das war alles andere als schön...habe sehr lange gebraucht bis ich den KS psychisch verdaut habe.

3 Tage danach tut alles weh vorl allem erste Nacht, da konnte ich mich kaum bewegen auch noch nicht aufstehen, nach 3 Tagen war ich dann wieder fit. Wenn man Spinalanästhesie hat und die Geburt miterlebt, dann ist KS eigentlich gar nicht sooo schlimm denke ich.


LG Lena

Beitrag von filou28 10.01.11 - 16:50 Uhr

Hallo,

ich hatte auch einen ungeplanten Kaiserschnitt und bete, dass ich diesmal ohne mein Kind bekommen kann. Die OP an sich war nicht schlimm, aber bis man zugenäht ist etc. ist das Kind schon gewogen, gewaschen etc.! Hätten wir kein Familienzimmer gehabt, hätte ich, um mein Kind zu versorgen (Wickeln, Anziehen etc.) jedesmal die Schwester rufen müssen, da ich gar nicht so lange aufrecht stehen konnte. Nach 3 Tagen geht es von den Schmerzen her wieder. Klar, wenn es sein müsste, wäre ein erneuter Kaiserschnitt kein Drama für mich (Hauptsache Kind und mir geht es gut), aber wenn ich es mir wünschen könnte, würde ich einen spontane Entbindung bevorzugen! Dir auf jedenfall alles Gute!

Beitrag von lucas2009 10.01.11 - 16:50 Uhr

Huhu,
hatte im Januar 09 nen KS. War aber ne Notsectio da mein Kind eingeklemmt war und die Herztöne immer schwächer wurden. Meine nächste Entbindung wird ein geplanter KS.
Also man sollte immer bedenken es ist ne OP mit den dazugehörigen Risiken.
Viele haben danach noch sehr lange beschwerden und Schmerzen. Ich hatte das glück das ich schon am nächsten tag wieder aufstehen konnte und mein Baby schon selbst versorgen konnte und auch sonst hatte ich keine Großen beschwerden. Also die erste Nacht war echt schlimm, aber dan wurde es wirklich stündlcih besser...

LG und alles Gute

Beitrag von lilly-marlene 10.01.11 - 16:55 Uhr

hey du.....

ich hatte auch nen not-ks, bei meiner kleinen gingen die herztöne weg.

also es kommt auf die einsellung an denke ich.
ich kannte den ablauf aus nem praktikum auf der wöchnerinnenstation.
ich hab mich also sofort als sie mich ließen danach bewegt. Aufstehen, so schnell wie möglich blasenkatheder ziehen lassen, da musste ich ja dann immer zur toilette und so weiter. meine bettnachbarin lhatte voll angst und das mahte es viel schlimmer. sie stand erst am 3. tag oder so auf (ich gleich am ersten danach) und bei ihr dauerte alles sehr lange.

ich hatte nur im kopf: ich will mein baby alleine versorgen und mich selber auch. das war mir angenehmer. je mobiler du danach bist desto besser klappts auch mit dem stillen (position...)

während des ks war alles okay, obwohl oder gerade weil ich angst um meine kleine hatte. also blieb ich ruhig, damits nicht noch mehr probleme hat.

meine schwägerin hat schon 2ks hinter sich-freiwillig. bei ihr wars auch einstellungssache. sie ist da positiv hin und alles lief einfacher als gedacht.

mach dir nicht so viele sorgen.
entscheide was für dich gut ist. lass dich nicht von andern bereden oder umstimmen, sowas bringt gar nix.
ich lese immer wieder hetzereien über geplante ks und finde das ganz furchtbar. jede frau sollte so entbinden wies für sie am besten ist.

hör auf dein gefühl und denk daran was du im arm halten wirst, dann wirds von ganz allein gut.

Beitrag von irish.cream 10.01.11 - 16:56 Uhr

Hi,

ich hatte 2007 einen Not-KS unter Vollnarkose:

Körperlich ist ein KS meines Erachtens nach NICHT schlimm..
von der OP selbst habe ich nichts mitbekommen - nach dem Aufwachen wurde ich sofort gefragt, ob ich Schmerzen hätte und Schmerzmittel bräuchte, aber ich hatte keinerlei Schmerzen! Auch die Tage danach blieb ich völlig schmerzfrei - gut, die erste Zeit musste ich beim Niesen/Husten bissl aufpassen, das ziepte schon.. aber mehr auch nicht..
Und auch das Laufen war kein Thema - nachdem Aufwachen hab ich noch gewartet bis der tropf durch war und bin dann sofort alleine (!) aufgestanden und durchs KH gelatscht, auf der Suche nach einem Arzt, der mir sagen konnte wie es meinem Kind geht (Frühgeburt)...
also körperlich sehr gut wegzustecken..

ABER ich habe immernoch Probleme mit dem fehlenden Geburtserlebnis - und der Tatsache, dass mein Sohn schon in einem anderen KH lag, als ich aufgewacht bin..
ich bin um kurz nach Mitternacht im KH gewesen mit Wehen - um 0:41 wurde mein Sohn geboren - um 15 Uhr habe ich meinen Sohn das erste Mal sehen dürfen...

aber ich denke mal, dass lag bei uns am Not-KS und dem KH ohne Kinderklinik im Ort.. bei einem WKS weiß man ja um diese Dinge, oder...

LG
Tanja mit Brian (3) und Amy (28.ssw)

Beitrag von qrupa 10.01.11 - 17:02 Uhr

Ich hab den Vergleich zwischen einen KS bei meiner ersten Tochter und einer 36 Stunden Spontangeburt bei der zweiten. Auch wenn die spontane Geburt alles andere als ein Sonntagspaziergang im Mai war, es war doch bei weitem das angenehmere und schönere Erlebnis. Nach dem KS hatte ich persönlich noch wochenlang Schmerzen, die winzigen Verletzungen nach der Spontangeburt waren nach 3 Tagen ausgestanden. Die OP selbst war nicht weiter wild, aber eben alles was danach kam und das ist für mich die weitaus wichtigere Zeit, denn die will ich persönlich ganz entspannt mit meinem Baby erleben.

Beitrag von desdemona74 10.01.11 - 17:09 Uhr

Hallo,

ich möchte bestimmt nichts verharmlosen, ein KS ist und bleibt eine OP mit Risiken, aber ich hatte (ungewollt!) schon zwei und bei keinem auch nur de geringsten Probleme! Seltsam, dass man hier immer nur Horrorgeschichten hört.
Ich konnte noch am selben Tag problemlos aufstehen, hatte wirklich KAUM Schmerzen und konnte mich auch immer prima um meine Babys kümmern!
Wenn meine Zwerge keine Gelbsucht bekommen hätten, hätte ich am 5. Tag schon wieder nach Hause gedurft!
Die Rückenmarksnarkose ist unangenehm, der Blasenkatheder ebenfalls, aber da hat sicher jeder seine eigene Schmerzgrenze!
ICH persönlich kann also keine Schauergeschichten beitragen, aber wie gesagt: OP bleibt OP!

LG
desdemona

Beitrag von moeriee 10.01.11 - 17:27 Uhr

"Nur" Horrorgeschichten??? Meine war doch auch keine Horrorgeschichte, sonst hätte ich nicht geschrieben, dass es NICHT schlimm ist!

Ich denke, es kommt auf viele Faktoren an. Viele finden eine Einleitung superschlimm (ich würde auch nie wieder einleiten lassen, wenn es nicht zwingend erforderlich ist), andere nicht. Viele finden einen KS schlimm (ich würde ohne Ängste wieder einen machen lassen, auch wenn ich keinen Bock auf die Schmerzen hätte, aber wer hat das schon?), andere nicht. Viele haben eine traumhafte spontane Entbindung, andere haben eine stundenlange Horrorgeburt mit krassem Dammriss und können wochenlang danach nicht sitzen. Einige empfinden die Schmerzen nach dem KS als superschlimm, andere nicht.

Ich muss sagen: In dem Moment, als ich da so lag, hab' ich mich schon in Mitleid gesuhlt. ;-) Mein Bauch tat fürchterlich weh, auch weil ich Blähungen hatte. Die schönen Netzhosen haben an der Narbe geschubbert. Aufstehen fiel mir schwer, aber es blieb mir nichts anderes übrig. Richtig fies wurde es erst, als mir die Schwestern / Hebammen mitteilten, sie fänden es schon äußerst merkwürdig, dass ich am Tag nach dem KS noch mal geläutet hatte, damit jemand im Zimmer ist, wenn ich zur Toilette gehe, weil ich keine Bettnachbarin hatte, die im Notfall hätte klingeln können. Und das, obwohl ich 8 Wochen am Stück nur gelegen habe und mein Kreislauf und meine Muskulatur sowieso am A... war. #kratz Na ja! Als ich dann am zweiten Tag meinen Rollstuhl über den Flur geschoben habe, kamen dann einige andere Schwestern und meinten, wie toll das wäre. Viele könnten das noch nicht. Komisch! Am Tag zuvor hieß es noch, dass JEDE Frau schon am ersten Tag nach dem KS fast wieder supertoll laufen könne und ich nur rumspinne... #danke auch! ;-) Spinale und Blasenkatheter sind wirklich gewöhnungsbedürftig, obwohl ich die Spinale wohl dem Katheter vorziehen würde. #rofl Sollte ich noch mal so bescheuert sein und schwanger werden und einen KS benötigen, würde ich darauf bestehen, dass der Blasenkatheter erst nach der Spinale gelegt wird. Aber richtig superschlimm waren die beiden Sachen auch nicht. Ich hatte ja vorher schon einiges durch: 8 Wochen Tokolyse, jeden Tag 3 Antibiosen, jeden Tag Blutentnahmen, etc. pp. Im Nachhinein betrachtet kommt mir der KS auch nicht mehr so schlimm vor. Als ich da lag aber schon. ;-) Hängt wohl tatsächlich von der persönlichen Einstellung / Schmerzgrenze ab und davon, wie weit das Ereignis bereits in der Vergangenheit liegt.

Beitrag von meandco 10.01.11 - 17:46 Uhr

ich denke, dass ist genau so spezifisch wie wie schlimm ist eine spontangeburt ...

ich hab selber keine ks-erfahrung und kann nur von der neben mir im zimmer bei der großen reden. ich denk nach wie vor mit kopfschütteln an sie.

sie hatte nur schmerzen - sie konnte nach 4 tagen noch immer kaum gehen, auch liegen und sitzen war schmerzhaft, stillen war der blanke horror (sie hing mit zusammengebissenen zähnen am bett während die kleine trank), ... sie ist echt nur durchs haus gekrochen. war aber ihr 3. ks und sie hat mir vorgeschwärmt wie toll das ist #kratz und so schmerzlos und so #gruebel

am 3. tag also sie so an mir vorbeikroch fragte sie mich doch glatt wie das so ist mit wehen, weil sie hatte ja nie welche da alle 3 ks geplant waren ... und sie könnte sich nie vorstellen dass sie diese schmerzen aushalten könnte ...
#schwitz#schock also ich hab dann irgendwas unverfängliches gemurmelt. war aber ehrlich gesagt entsetzt. meiner einschätzung nach hatte sie am 1. tag schon mehr schmerzen als ich ... ich hatte 11 stunden erträgliche wehen, zwischen denen ich sogar noch schlafen konnte kurz vor den presswehen. und nicht mal mit der schlimmsten wehe bin ich so rumgekrochen wie sie #cool

trotzdem würde sie dir auf jeden fall empfehlen wie schmerzlos ein ks ist und dass das gar nicht schlimm ist ... #gruebel

also wie gesagt: auch hier schlägt das schmerzempfinden zu - die einen sind empfindlicher, die anderen weniger. aber aus angst vor schmerzen macht es glaub ich wenig sinn #kratz

lg
me

Beitrag von schlawienchen79 10.01.11 - 18:40 Uhr

Ich habe bei der ersten einen KS und bei der zweiten spontan entbunden. Für mich war der KS ein der reinste Horror, wochenlange Schmerzen, taubes Gefühl um die Narbe herum noch Jahre nach dem KS. Bei meiner Freundin haben sie dem Kind den Kopf zwei mal angeschnitten beim KS. Nie wieder. In der heutigen Zeit wo es alles mögliche gegen die Schmerzen gibt kann ich absolut nicht verstehen warum sich Frauen freiwillig einen KS antun. Nach spontan kannst du sofort aufstehen und dich um dein Kind kümmern, bist fit und voller Energie im Gegensatz zum KS. Bin wieder SS aber KS -->NIE WIEDER!!!

Beitrag von schwesters2003 10.01.11 - 20:32 Uhr

Hallo,
ich habe meinen KS auch aus einem wichtigen Grund machen lassen.
In der 38. SSW, und ich kann dir sagen, das ich danach Angst hatte spontan zu entbinden, denn ich hatte kaum Schmerzen, konnte nach der Spinalen bald wieder aufstehen und meine Kleine alleine versorgen...
Ich hatte ausser die Wundschmerzen kaum Probleme, die anderen waren ständig am Klingeln, während ich ab Abend schon mein Tablett abgeräut habe...
Bekomme jetzt auch wieder nen KS und finde es gut so, wie es ist...
Bin auch am 3. Tag schon nach Hause gegangen...
Wenn du Fragen hast, gerne

LG Inez