Wann nach der Geburt geht ihr wieder arbeiten und wie viele Stunden?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von kristin2010 10.01.11 - 16:38 Uhr

Hallo ihr Lieben!

Also bei mir stellt sich die Frage wann nach der Geburt ich wieder ins Berufsleben einsteigen will/kann.

Nach einem Gespräch mit meinem Chef wäre eine 8 Stunden/Woche nach dem Mutterschutz möglich.

Eigentlich wollte ich die ersten 2,5 Jahre daheimbleiben finde dieses Angebot aber doch sehr reizvoll.

Somal ich recht flexibel arbeiten könnte und so mein Mann in der Zeit auf unser Kind aufpassen könnte.

Das nächste Problem ist das ich stillen will und das auch länger als 8 Wochen wenn möglich. Der Vorteil unsere Arbeitszeiten sind vormittags 4 Stunden und nachmittags 4 STunden also müsste ich das mit abpumpen eigentlich hinbekommen oder?

Meine Arbeitsstelle liegt auch nur 2min zu Fuß von mir zu Haus entfernt also wenn der Hut brennen sollte bin ich in kurzer Zeit zu Hause.

Also wie seht ihr es oder würdet ihr es machen? Ich freu mich auf eure Einschätzungen.

LG

Beitrag von linzerschnitte 10.01.11 - 16:45 Uhr

Es ist zwar meine erste SS und deswegen hab ich damit noch keine Erfahrung, aber ich würde das NIIIIEEEEE machen, gleich nach dem MuSchu!!!!!!! Ich will mich voll auf mein Kind konzentrieren können, hinzu kommen Schlafentzug, Stress, Sorgen,... Wenn ich mir denke dass ich mir dann auch noch den Stress (auch wenn es nur 8 Stunden sind!) in der Arbeit auch noch antue - nein danke! Die Kleinen brauchen uns zu dieser Zeit rund um die Uhr, da kommt das für mich nicht in Frage...

Lg,
Melli mit Noah (28. SSW), die die 2 Jahre Karenz mit ihrem Kleinen voll und ganz genießen wird!

Beitrag von ilva08 10.01.11 - 17:33 Uhr

"Die Kleinen brauchen uns zu dieser Zeit rund um die Uhr, da kommt das für mich nicht in Frage..."

Das ist jetzt echt nicht bös gemeint, aber ich galube, mit solchen Aussagen überhöht man sich selbst in seiner Rolle als Mutter.

Ich glaube, dass der Vater genauso gut fürs Kind da sein kann. Und meine Güte, wir sprechen hier von 8 Std. pro Woche.

Ich halte es nicht einmal für problematisch, wenn Mama noch wesentlich mehr Stunden macht... solange sie sich körperlich dazu in der Lage sieht... und wenn doch Papa daheim ist!

Vielleicht mal hinterfragen, was hinter dem "es muss die Mama sein, und NUR die Mama!" wirklich steckt. :-)

Beitrag von supersand 10.01.11 - 17:43 Uhr

Ach was, eine 8h/Woche bringt doch keinen um! Das sind ja nicht mal 2h pro Tag, bzw. nur 1 Tag/Woche, quasi um im Thema zu bleiben. Das geht immer! Und ehrlich: es tut auch gut, mal rauszukommen. Und wenn das Kind noch dazu beim Partner in guten Händen ist und noch nicht mal fremdbetreut werden muss, ist doch alles supi!

LG,
Sandra

Beitrag von sizzy 10.01.11 - 16:45 Uhr

Ich werde versuchen, 6 Monate nach der Geburt wieder arbeiten zu gehen. Ideal wären für mich 2-3 Tage pro Woche.

Ich wohne in den Niederlanden und hier gehen viele schon 2 Monate nach der Geburt wieder arbeiten, wäre für mich unvorstellbar.

Beitrag von sandmann1234 10.01.11 - 16:53 Uhr

ich bin auch direkt wieder arbeiten gegangen nach den zwillingen.
Man ist da auch ganz froh drüber-oder mir tat es gut, da man nicht nur gebrülle, fläschen und windeln sieht. Und 8 std in der woche ist nicht viel. Ich war 6, und in der zeit des stillens darf man nach hause, ohne lohn std abzug.

Kannst es ja ausprobieren die 8 wochen nach der geburt wie es für dich ist NUR hausfrau und mutter zu sein, wenn dir was fehlt geh arbeiten

Beitrag von anni2005 10.01.11 - 17:34 Uhr

sehe ich auch so

FINDE ICH GUT !!!#pro#pro#pro#pro#pro

Beitrag von hsi 10.01.11 - 16:54 Uhr

Hallo,

ich arbeite als Tagesmutter von zu Hause aus und ich werde einen Monat nach der Geburt (wenn alles gut läuft) meine Tageskinder wieder zurück nehmen zu mir, so das ich 2 max. 3 Monate nach der Geburt alle Kinder wieder bei mir habe. Aber erst mal sind meine zwei Grossen dann wichtiger, das sie sich an die neue Situation gewöhnen und wir wieder in den Alltag rein finden.

Lg,
Hsiuying + May-Ling 4 J. & Nick 3 J. mit #ei 19 SSW

Beitrag von mick68 10.01.11 - 16:57 Uhr

hi,

also ich habe mich entschieden, ein jahr zu hause zu bleiben und anschließend meine tochter in die betreuung, also kita, zu geben.

mit meiner ersten tochter hatte ich das auch so und war zufrieden. meine persönliche meinung/einschätzung ist, dass ich zeit für mein kind hatte, es stillen konnte, die ersten lernerfolge erlebte und dann aber der meinung war, als sie sitzen und laufen konnte, sie gehört in die kita, um den kontakt zu anderen kindern zu haben, ordentlich essen zu lernen, naja, halt alles mitzumachen, was man da so lernt und unternimmt.

aber das muss halt jeder für sich entscheiden. wenn es aus finanziellen gründen nicht gehen würde, ein jahr zu hause zu bleiben, dann würde ich vielleicht auch schon nach 6 monaten wieder arbeiten gehen. es würde mir aber sehr weh tun :-)
allerdings würde ich länger als ein jahr nicht zu hause bleiben. ich brauche ebenfalls die sozialen kontakte, wie mein kind auch.

da ich nun keine 20 mehr bin, werde ich evtl. nach diesem jahr überlegen, ob ich verkürzt arbeiten gehe, soweit es unsere finanzen zulassen, damit ich dann auch noch was von meinem schnurzel und familie habe. ich habe lange fahrwege, die mir viel zeit vom tag rauben.

lg mick

Beitrag von estherb 10.01.11 - 17:05 Uhr

Hallo,

das hängt nun natürlich ein wenig von deinem Job ab, davon, wie wichtig ein früher Wiedereinstieg ist und so weiter. Wenn dein Mann in der Zeit auf das Kind aufpassen kann, geht dem Baby nichts ab und die Vater-Kind-Beziehung profitiert sogar davon. Die Frage ist wahrscheinlich viel eher, wie es dir damit geht, und das kann dir vor der Geburt keiner sagen.

Ich bin Wissenschaftlerin, ich habe beim ersten Kind 9 Monate pausiert und gehe beim zweiten 11 Monate raus. Mein Mann hat beim letzten Mal 5 Monate Elternzeit genommen (am Ende), diesmal nimmt er 3 (zeitgleich mit mir). Jobbedingt. Ich habe auch während der 9 Monate zu Hause immer mal was gearbeitet, wenn das Kind schlief oder abends. Das war aber ungeheuer anstrengend. Vorstellen kann ich mir das nun deshalb für das nächste Mal auch nur, wenn ich nicht alles gleichzeitig machen muss, das heißt, wenn mein Mann in der Zeit für das Baby da ist. So wird es wahrscheinlich diesmal während seiner 3 Monate Elternzeit, die auch nach meinem Mutterschutz liegen, laufen: Er wird auch mal das Baby nehmen, ich vielleicht mal in der Bibliothek zwei Stunden arbeiten oder zu Hause am Schreibtisch. Allerdings bin ich da nicht festgelegt.

Wie das mit dem Baby klappt, weißt du ja vor der Geburt nicht. Vier Stunden lassen sich theoretisch mit abpumpen gut überbrücken, aber ich konnte zum Beispiel nie gut abpumpen und habe auch erst nach zweieinhalb Monaten das erste Mal den Versuch mit abgepumpter Muttermilch aus der Flasche übernommen. Es hat bei ersten Mal nicht besonders gut geklappt, ein paar Wochen später ging es dann aber gut. Ich habe mich aber selbst schwer getan, mich von meinem kleinen Baby zu trennen; sie konnte anfangs schlecht ohne mich einschlafen und hat da sehr geweint (z.B. wenn ich beim Rückbildungskurs war), und das war auch für mich sehr hart. Dadurch habe ich in diesen ersten 9 Monaten sehr wenige Trennungen von meiner Tochter gehabt, und eigentlich immer nur ganz wenige Stunden. Trotzdem tut es einem andererseits gut, wenn man auch wieder was für sich oder den eigenen Beruf macht - wenn es dir also wichtig ist und du meinst, dass du Spaß daran hast, nach 8 Wochen wieder ein paar Stunden einzusteigen, warum nicht? 8 Stunden die Woche sind ja nicht viel, es wären z.B. zwei Nachmittage oder Vormittage, wenn dein Mann dann sich um das Baby kümmert, kann er das genauso gut (obwohl man das als Frau nach der Geburt selbst plötzlich nicht mehr glaubt :-p).

Wie du mit dem Schlafentzug klarkommst und wie lang dein Baby zu der Zeit schon durchschläft - also ob es nachts noch viermal trinkt oder schon acht Stunden am Stück schläft - kann dir jetzt noch keiner sagen. Auch nicht, ob es nach acht Wochen schon einen festen Rythmus für Essenszeiten hat.

Wann musst Du Dich denn festlegen?

lg Esther

Beitrag von kristin2010 10.01.11 - 17:28 Uhr

Danke erstmal für deine ausführliche Antwort du hast mir einige Punkte zum Nachdenken gegeben!

Festlegen muss ich mich in den nächsten 2-3 Wochen da mein Platz ja nachbesetzt werden muss und wir ein sehr kleiner Betrieb sind.

Danke

LG

Beitrag von estherb 10.01.11 - 17:34 Uhr

Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung - lg #winke

Beitrag von luchia 10.01.11 - 17:25 Uhr

Also ich habe auch vor so nach 6 Monaten nach der Geburt wieder arbeiten zu gehen. Allerdings nicht 8 Std. am Tag sondern Halbtags. Mein Freund passt dann auf unser Kind auf, aber ich möchte schließlich auch was von unserem Sonnenschein haben :-)

Lg Sandra + #ei (17.ssw)

Beitrag von kristin2010 10.01.11 - 17:29 Uhr

Also ich würde auch nur 8 Stunden in der Woche das heißt zwei Vormittage arbeiten gehen!

Danke für deine Antwort

Lg

Beitrag von .-.-.- 10.01.11 - 17:30 Uhr

Hallo,

beim meinem Sohn bin ich nach 12 Monaten wieder eingestiegen mit 15 Stunden. Neben Kind, Haus und 1500 qm Garten war mir das genug.
Das erste Jahr fand ich sehr wichtig, hab auch gestillt und hätte dafür nicht heim fahren können (ca. 25 km pro Strecke).

Jetzt blubbert Nummer 2 im Bauch, dieses Mal werden wir das Elterngeld wohl auf 2 Jahre splitten und ich bleibe zu Hause, überlege aber, nach einem Jahr in ein Fernstudium (Teilzeit) einzusteigen.

Liebe Grüße!

Beitrag von anni2005 10.01.11 - 17:33 Uhr

JA, mach das !!

ICh bekomme mein 3.Kind und gehe auch wieder nach dem Muschutz, was sind schon die paar Stunden,man sieht gerade Minis so viel..vorallem Nachts ;-)

1. Du hast es nicht weit
2.dein Mann kann aufpassen
3.du bist nicht raus
4. du bist nicht nur mama
5. es ist schön wenn man beides machen kann.

LG
Andrea

PS: Meine Kinder haben keinen Schaden genommen, weil MAMA arbeiten geht....ich gehe selbst jetzt im Muschutz noch ab und zu......und habe mir eine Homeoffice für Notfälle einrichten lassen :-)

Beitrag von supersand 10.01.11 - 17:41 Uhr

Hi,
ich habe beim 1. Kind 7 Monate Elternzeit genommen, die restl. 7 Monat mein Mann. Danach bin ich mit 35h/Woche wieder eingestiegen. Die Maus ist von 8-17 Uhr in der Krippe seit sie 12 Monate ist und fühlt sich dort richtig wohl.

LG,
Sandra

Beitrag von wattewolke7 10.01.11 - 17:59 Uhr

Huhu,

ich würde das Angebot annehmen. Wenn ich richtig verstehe, sind das 2 halbe Tage pro Woche, das finde ich ideal, vor allem, weil du ja schreibst, dass ihr das ohne fremde Betreuung stemmen könnt. So ein Würmchen würde ich nicht in fremde Hände geben, aber wenn dein Mann die Zeit gerne nimmt, ist das doch toll!

Ich bin selbständig und für mich gibt es keinen Mutterschutz, deshalb gönne ich mir 6 Wochen frei und nehme dann stundenweise Aufträge an, die ich zu Hause bearbeiten kann. Bei meiner Tochter hatte ich drei Monate frei und habe dann halbtags von zu Hause gearbeitet, meistens abends oder während ihrer Schläfchen. Fand ich immer gut, wenn auch manchmal anstrengend. Aber wer kann denn heute noch ohne die Finanzspritze eines zweiten Einkommens!

Fürs Abpumpen ist wichtig, dass du es gleich von anfang an regelmäßig machst, damit sich der Milchfluss darauf einpendelt, dass du immer etwas Reserve hast. Die kannst du dann kühlen bzw. einfrieren, bis dein Mann sie füttert.

Viele Grüße,
Watte

Beitrag von kiki-2010 10.01.11 - 19:31 Uhr

Ich arbeite nach dem MuSchu 10 Stunden/Woche im Homeoffice. Ich finde das super, denn ich würde niemals ganz auf meinen Beruf (IT-Consulting) verzichten wollen....

Aus Erfahrung der ersten SS weiß ich, dass das laufen wird! Der Große ist in einer Ganztagsschule (hier bei uns in Spanien ganz normal).

Gruß Kiki ET -17

Beitrag von n.b.82 10.01.11 - 19:50 Uhr

Um drin zu bleiben ist es super ... allerdings musst du bedenken, dass das Geld voll aufs Elterngeld angerechnet wird...

Ich würde es trotzdem machen. 8 Std. die Woche sind nicht viel - du kommst mal raus und machst was anderes und bleibst wie gesagt drin...

LG Nina