Shiba Inu

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von niana 10.01.11 - 20:20 Uhr

Hallo meine lieben!

Ich habe mal eine frage, zwar wird es noch ein wenig dauern bis wir uns unseren Hund holen können (schätzungsweise noch 1 bis 2 Jahre :( )
Aber ich wollte mich doch mal um hören ob jemand sich mit einer bestimmten Rasse auskennt.

Als ich 17 war ist mir diese Rasse Nämlich mal vor die Füße gelaufen und naja ich glaub ich habe mich verliebt damals ;)
Es war ein Shiba inu, ich finde diese Hunde einfach nur wunderschön und mein Freund und ich sind uns einig wenn Hund dann so einer!

Hab natürlich auch im Internet geschaut aber da steht von "als anfängerhund geeignet" bis "nicht als anfängerhund geeignet" und von "Familien tauglich" bis nicht "Familien tauglich" natürlich alles :(

Hat vielleicht einer einen Shiba und kann mir etwas über die Art der Hunde berichten?
Kommen sie mit Kindern klar? (dann ca 4-5 Jahre),
Wie stehts mit der Pflege, Erziehung usw?
Bin leider komplette Hundeanfängerin und auch wenns noch weit in der Zukunft liegt möchte ich doch wenigstens etwas wissen was auf mich zukommt.

Ich würde mich auch gerne doch mal mit einem Züchter unterhalten, aber stört es die Leute wenn man einfach aus Interesse mal nachfragt auch wenns noch ne ganze weile dauert?
Und vielleicht kann mit jemand einen Tipp geben wie ich überhaupt einen guten Züchter in England finde :)

Freu mich über Antworten Liebe grüße Niana

Beitrag von -0815- 10.01.11 - 20:35 Uhr

Ich hab schon Anfänger mit Hunden einer "nicht als Anfänger geeigneten Rasse" gesehen, die vor dem Kauf schon die Hundeschule zur Beratung sind, 2-3 Mal wöchentlich in die Hundeschule etc und einen Vorzeigehund hatten und ebenso Leute die mit eigentlichen Anfängerhunden die größten Probleme hatten.

Es kommt auf den Charakter des Hundes an und somit auf seine Individualität, denn auch innerhalb einer Rasse können die Charaktäre weit auseinander gehen. Dazu kommt es auf den Halter an, welche Persönlichkeit er widerspiegelt, wie willig, selbstbewusst und führungsstark er ist.

Auch wenn Herrchen und Hund die optimale Kombination sind, liegt aber immer noch sehr viel an dem was danach kommt. Erziehung, Prägung, Auslastung, Alltag.


Das vorneweg.

Shibas, so süß und wuschelig sie sind, sind sehr sehr selbstständig und vor allem selbstbewusst. Da muss man als Halter schon eine gewisse Akzeptanz an den Tag legen und wissen was man da für einen Hund hat, was aber nicht heißt dass man sagt: Mein Hund ist die und die Rasse - die lassen sich eh nicht erziehen - dann versuche ich es gar nicht.

Den Shiba als Familienhund zu bezeichnen, finde ich nur unter den o.g. Stichpunkten richtig. Gut erzogen, in die Familie und Struktur richtig integriert, mit genügend Auslauf sind Shibas ruhige, ausgeglichene und tolle Familienhunde.



Erwartet man aber einen Hund der im Prinzip von alleine irgendwann hört, weil man wegen der Kinder keine Zeit hat, wird man die größten Probleme bekommen.

Beitrag von michi0512 10.01.11 - 20:54 Uhr

Deine Beschreibung der Rasse passt eigentlich auf JEDE Rasse :-)

Beitrag von -0815- 10.01.11 - 21:04 Uhr

Das stimmt. Deswegen schrieb ich ja, dass ich genug kenne, die mit "Anfängerhunden" die dollsten Probleme haben.

Jedoch sollte man bei einem Shiba doch wissen was man sich holt. Is wie mit Jagdhunden, HSH oder Molossern z.B... Das sind nun mal keine 0815 Hunde.

Beitrag von michi0512 10.01.11 - 21:19 Uhr

Ja - aber selbst aus 0815 Hunden kann man ekelhafte Monster machen...

Mit Artgerechter Erziehung macht man aus allem was. Sicher gibt es Rassespezifische Dinge.. zB. auslauf, ausgeprägter Jagstrieb etc....

Und das sind leider genau die Sachen die viele Leute unterschätzen... :-)

Denken halt in den letzen Jahren immer weniger Leute darüber nach :-( Wenn ich es manchmal sehe wie sich gewisse Menschen über Ihren Hund etablieren wollen.... und leider sind dass dann häufig die schlimmen Unfälle.

Aber das wäre jetzt eh ein Anderes Thema und nicht das was die TE sich wünscht :-P

scheen ahmd noch

Beitrag von -0815- 10.01.11 - 21:23 Uhr

Ja das hab ich doch nun schon 2 Mal gesagt. :-)


Klar muss es immer stimmen. Aber manche Rassen sind eben spezieller.

Du kannst einen Basenji z.b. nicht mit nem Pudel vergleichen.

Beitrag von michi0512 10.01.11 - 20:53 Uhr

Hi,

Anfängerhunde gibt es nicht.

Man kann aus JEDEM Hund mit Engagement, Liebe und einer guten Hundeshcule ein tolles Tier machen. Genauso kann man jeden Hund total verkorksen.

Mein Anfängerhund war ein Rottweiler.

Zum Anderen: Meine Freundin züchtet Samoyeden und ist immer sehr sehr glücklich wenn Leute 2-3 Mal kommen, sich informieren und viel fragen. Selbst wenn die Leute sich dann gegen einen Samy entscheiden - so ging der Hund wenigstens nicht in die falschen Hände.

Ansonsten kannst Du Dir - wenn Du sicher bist welche Rasse Du möchtest - schonmal ein paar nette Bücher zu legen. Selbst DANN wirst Du später merken dass man nicht alles aus Büchern erfährt. Viel Erfahrung kommt einfach durch den Umgang mit dem Tier - immerhin sind es keine Maschinen - sondern Lebewesen mit ihrem eigenen Charackter. Und jeder Hund ist anders ;-)

Aber ich finde es schön wenn sich mal jemand vorher Gedanken macht.

Viel Spaß!

GlG

Beitrag von niana 10.01.11 - 21:36 Uhr

Hallo, und vielen dank für die antworten ihr 2 :)

Genau wegen dem was ihr beiden ja gerade besprecht möchte ich eben soviel wie es geht vorher über diese Rasse erfahren, ich weis ja das jeder Hund seinen eigenen Kopf hat, aber ebenso hat ja jede Rasse ihre Eigenheiten :)

Ich hab bist jetzt jedes meiner Tiere bis zum letzten Atemzug begleitet und das möchte ich auch so weitermachen, ich will ungern nach 6 Monaten merken das der Shiba mir doch ne Nummer zu groß ist, deshalb würde ich die Rasse vorher gerne etwas kennenlernen. Ich weis dass mir das auch keine Garantie bringt aber vielleicht doch etwas mehr Klarheit in dem was wir planen uns da ins Haus zu holen ;)

Beitrag von alkesh 10.01.11 - 21:39 Uhr

Knuffig die Hunde, gell?

Ich steh total auf Huskys, hab aber einen Berner - warum? Weil die Rasse viel besser zu mir (und meiner Familie) passt!

Und soll ich Dir was sagen? Ich hab es NIE bereut mich für eine Rasse entschieden zu haben die ich vorher NIE auf dem Zettel hatte. Mein Hund ist der beste der Welt, für keinen Husky der Welt würd ich DEN tauschen!

Denk mal drüber nach! Ist auch nicht böse gemeint, möchte nur zum nachdenken anregen, Ihr fangt die Sache falsch an!

LG

Beitrag von espirino 11.01.11 - 14:46 Uhr

Hallo,

auch mich faszinieren die Shibas, deswegen habe ich mich eingehend damit beschäftigt und eine eigne Homepage (Link in VK) zu diesem Thema gemacht, weil es mir auch zu mühsam war aus den vielen das herauszusuchen, was für uns ausschlaggebend ist. Da habe ich auch die für mich relevanten Homepages zusammengefaßt.
Vielleicht wirfst du ja mal einen Blick drauf und es hilft dir weiter. Was ich prima finde ist, daß du dich im Vorfeld schlau machst und nicht erst dann anfängst, wenn der Hund da ist.
Keinen seriösen Züchter wird es stören, wenn du dir die Hunde angucken willst und Fragen dazu stellst. Im Gegenteil, viele Shiba-Züchter begutachten den Käufer ihrer Hunde genauer, als diese ahnen, um die Welpen nicht in falsche Hände zu geben. Auch denke ich nicht, daß der Shiba als Anfängerhund gänzlich ungeeignet ist, sofern man ein paar Regeln beachtet. Einzig das "Freilaufen" ist ein spezielles Thema, durch seinen ausgeprägten Jagdtrieb.

LG Jana

Beitrag von niana 11.01.11 - 23:29 Uhr

Hallo nochmal!

Vielen dank erstmal für die weiteren Antworten,(vor allem der Link, deine Home page gefällt mir wirklich gut :-D ) und ja vielleicht bin ich wirklich zu sehr auf eine Rasse versteift.

Ich werde mich aber trotzdem mal auf die suche nach einem Züchter begeben vielleicht kann ich mir die Hunde dort einmal anschauen, und wer weiß vielleicht ist es doch die Rasse für mich.
Und wenn nicht hab ich so wenigstens noch genug zeit mich anderweitig um zuschauen und DEN Hund meines Lebens zu finden ;-)

Ist nur eben auch schwer nach 7 Jahren sich von seiner Traumrasse zu verabschieden :-(

LG Niana