Wie veratmet man Wehen?

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von himmelblau85 10.01.11 - 20:36 Uhr

Frage steht ja schon oben. Man sol ja bestimmte atemtechniken bei wehen anweden. Ein mal die bei den Rückenwehen und einmal bei den anderen.

Beitrag von yanis09 10.01.11 - 20:43 Uhr

Hallo,

les nicht so viel und atme wie es dir gut tut!

Ich habe durch die Nase ein und den Mund ausgeatmet, ansonsten sagen dir die netten Hebammen auch was dir vielleicht gut tun könnte!

Alles Gute!

Gruss
Nele

Beitrag von luluhaben 11.01.11 - 14:12 Uhr

ohne pda beim ersten:
tief ein langsam aus
beim 2.kind ohne alles da schnell:
tiiiiief ein laaaaangsaaaam aus, beim ausatmen immer ohhhhhhhh gesagt und recht laut...
das soll laut hebamme den mumu öffnen und es war auch so.
nur nicht hektisch werden, denn sonst bleibt die luft weg und du hyperventilierst.

Beitrag von kleiner-gruener-hase 10.01.11 - 20:49 Uhr

Wenn du Wehen hast wirst du wissen wie du atmen musst, zerbrich dir darüber nicht schon jetzt den Kopf.

LG

Beitrag von cori0815 10.01.11 - 21:02 Uhr

Ach, das wirst du automatisch merken, welches Atmen dir am besten tut. Ich habe immer tief in den Bauch geatmet und vor allem aufgepasst, dass ich nicht zu schnell atme.

LG
cori

Beitrag von golden_earring 10.01.11 - 22:25 Uhr

Also ich hab ganz anders geatmet als im Kurs gelernt. Ich bin mit meiner eigenen Taktik besser klargekommen! Einfach machen!

Alles Gute
Lg
Nina mit Felicia (11 Wochen)

Beitrag von cori0815 11.01.11 - 09:55 Uhr

hi Nina!

Du sprichst mir aus der Seele: man kann in einem Kurs nicht lernen, wie man unter den Wehen atmen soll. Darauf hatte ich mich ja bei der ersten Geburt auch verlassen - und bin kläglich gescheitert: ich habe die Wehen nicht VERATMET, sondern mich beim Atmen dermaßen versteift, dass es nur noch blöd war.
Bei der zweiten Geburt habe ich einfach nach Bauchgefühl geatmet - und es hat guut hingehauen.

Lg
cori

Beitrag von lienschi 10.01.11 - 22:46 Uhr

huhu,

lass das einfach auf Dich zukommen, die Hebamme hilft Dir eh dabei.

Wichtig ist nur nicht hektisch zu atmen...
schön langsam und tief durch die Nase ein und langsam durch den Mund wieder aus, am Besten mit gespitzen Lippen (Lippenbremse).

Eigentlich heißt´s ja auch schön in den Bauch atmen, das hat mir aber nicht so gut getan und ich hab immer nur in die Lungen gepumpt.

Mir hat das Tönen (beim ausatmen Ah, Oh, oder Uh, "singen") auch gut getan.

lg, Caro

Beitrag von olivia2008 11.01.11 - 06:48 Uhr

Während den Wehen neigt man dazu, schnell und durch den Mund zu atmen. Mit dieser Technik atmet man jedoch zu viel Sauerstoff ein und als Folge schlafen Arme oder Beine ein.
Daher wird dir die Hebamme zur Seite stehen und mit dir zusammen atmen. Durch die Nase ein, durch den Mund aus und gaanz langsam, nicht hektisch. Man verringert die Schmerzen damit ein wenig und versorgt den körper optimal mit Sauerstoff.

Aber bereits die anderen sagten, zerbrich dir nicht den kopf. Die Hebamme begleitet dich und wird dir sagen, wie du es am besten machst #liebdrueck

Beitrag von minnie85 11.01.11 - 09:02 Uhr

Mach doch einen GVK, da lernst du das alles.
Hier scheinen ja alle Naturtalente gewesen zu sein, ich war seeehr dankbar dass ich einen GVK gemacht hatte. Wollte ja nicht bei der ersten Wehe in die Klinik fahren und hätte es ohne Technik auch nicht geschafft.
Sind halt alle Frauen verschieden. Ich würde dir einen GVk und eine Beleghebamme nahelegen, eine Klinikhebi hat selten soviel Zeit, dass sie ständig Atemanleitung machen kann.

Beitrag von meandco 11.01.11 - 09:04 Uhr

gvk, hebi???

also wie schon geschrieben - durch die nase ein, durch den mund ausatmen, langsam atmen, nicht hektisch werden. und optimalerweise beim ausatmen ein a oder o "tönen", mit der stimme tief bleiben ... mundmuskeln und beckenboden stehen in direkter verbindung - je entspannter und runder die mundmuskeln, desto leichter öffnet sich der mumu ...

lg
me

Beitrag von meandco 11.01.11 - 09:06 Uhr

ach ja ... veratmen tut man übrigens nur die letzten paar wehen vor dem "pressen". die sollen noch nicht genutzt werden verleiten aber schon zum pressen - deshalb veratmen. da hilft dann schnell und hektisch atmen (sogenanntes hecheln) damit man erst gar nicht zum pressen kommt.

Beitrag von anyca 11.01.11 - 11:00 Uhr

Ich habe da nicht unterschiedlich geatmet - einfach ruhig und tief in den Bauch atmen!

Mir hat vor allem der Tip aus dem GVK geholfen, die Wehen eben nicht zu VERatmen, sprich die Wehe wegatmen zu wollen, sondern mit der Wehe mitzuatmen und sie ganz bewußt wirken zu lassen.

Beitrag von sunny22092001 11.01.11 - 11:30 Uhr

Hallo,
so wie du sie veratmen möchtest, so ist es richtig. Jede Frau veratmet die Wehen anders. Bei meinem ersten Sohn hab ich kaum ein Laut von mir gegeben. Bei meinem Kleinen hat man mich schon gehört.
LG Susan

Beitrag von ida-calotta 11.01.11 - 13:24 Uhr

Hallo!

Ich hab immer tief durch die Nase eingeatmet und langsam durch den Mund wieder aus. Brauchte ca. 2 1/2- 3 Atemzüge pro Wehe.

LG Ida

Beitrag von himmelblau85 11.01.11 - 15:45 Uhr

Danke für die vielen Antworten. Ich werde es dann einfach mit ruhigem Atmen versuchen.

Würde mich normalerweise nicht verrückt machen, doch meine ehemalige Hebamme (seit gestern) hat dafür gesorgt. Ich kam mit der Frau so gar nicht zurecht und hab auch den GVK bei ihr abgebrochen (auch wegen 70km Entfernung und Arbeit). Nachdem ich das tat meinte sie ich bräuchte sowas und sie traut mir das so nicht wirklich zu usw. Hab mir bevor ich eine Hebamme hatte sowas zugetraut, auch die Geburt. Wie gesagt sie hat mich verunsichert usw. Werde eindeutig nie wieder einen GVK besuchen, meine Erfahrung mit der Hebi war zu schrecklich.

Danke euch noch mal.

Beitrag von sunnygirl1978 12.01.11 - 17:29 Uhr

Also im ersten Kurs sagte man zu uns immer "Das sagen wir wenn es soweit ist" - letzendlich war es so dass 3 Geburten waren und wir die meiste Zeit alleine waren - so dass mir niemand was sagen konnte. Muss dazu sagen meine Wehen kamen von Anfang an gleich alle Minuten und in 3 Std. war der kleine da.
Ich hab mich vor Schmerzen im Rücken dann total verkrampft weil ich nicht wusste was ich tun soll.

Diesmal über ich die Atemtechnik mit Hypno-Birthing - das langsame Atmen muss der Körper einfach trainieren und sich auf kommando zu entspannen - wenn es Routine ist kann man das unter so einer Situation gut anwenden - aber von jetzt auf gleich - glaub ich ehr nicht.

Es gibt vielleicht Frauen, die das instinktiv richtig machen, aber ich fühl mich mit der Übung sicherer.

LG Sunnygirl 22+3