Fremdbetreuung

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Beitrag von labrador-lover 10.01.11 - 21:27 Uhr

Hallo,

mein Sohn wird in ein paar Tagen 11 Monate alt und eigentlich wollte ich im März wieder mit der Uni weitermachen. Jetzt habe ich aber so meine Zweifel, ob ich ihn wirklich schon in Fremdbetreeung (entweder Kinderkrippe oder Tagesmutter, die Entscheidung ist noch nicht gefallen) geben kann. Er ist noch so fixiert auch mich und wenn er bei jemanden anderen ist, dann schreit er ohne Ende. Allein die Vorstellung macht mich todunglücklich.
Was mache ich denn jetzt? Braucht er einfach eine Eingewöhnungsphase und dann wird es schon oder soll ich meinen Wiedereinstieg verschieben? Ich müsste das ganze relativ bald entscheiden und bin so hin- und hergerissen. :-(
Wie war das bei euch?

Danke für eure Antworten.

#winke

Beitrag von bluetomato 10.01.11 - 21:35 Uhr

Hallo

versuchs. Dann siehst du wie es geht. Natürlich braucht er eine Eingewöhnungsphase und natürlich ist er auf dich fixiert, wenn er bis jetzt nur bei Mama war.
Jedes Kind ist anders. Ich habe beim ersten mit der Uni weiter gemacht, als er 5 Monate alt war und hatte keine Probleme.
Wichtig ist vor allem, dass du das Gefühl hast, dass dein Kind gut versorgt ist. Wir hatten eine sehr gute Tagesmutter gefunden. Sonst klappts nicht.

Gruss
Blue

Beitrag von eklis1974 10.01.11 - 21:37 Uhr

Cara ist ja jetzt erst 3 1/2 Monate alt und ich war am überlegen wieder arbeiten zu gehen.
Für mich würde nur eine Tagesmutter in Frage kommen und zwar eine, wo Cara alleine ist und nicht noch zig andere Kinder dabei.

Wäre für deinen Sohn vielleicht auch besser- und wenn die Tagesmutter und er sich öfter sehen, bevor die Betreuung losgeht, dann kennt er sie ja schon und fremdelt vielleicht nicht mehr so.

Beitrag von sapiens 10.01.11 - 21:40 Uhr

Hallo,
ich kann dich verstehen, aber beruhigen... Meinen Süßen (inzwischen 6 Jahre alt) musste ich damals auch mit 1 Jahr in Fremdbetreuung geben und ich habe mich zunächst scheußlich gefühlt. Aber seine Tagesmama war vom ersten Moment an eine absolute Bereicherung für uns alle!!! Wir haben noch heute Kontakt, und sein kleiner Bruder wird im Sommer dort auch hingehen :-)
Mein Tipp: mit viel Bauchgefühl die beste Tagesmutter auswählen (die Betreuung ist einfach viel intensiver!!!) und dann mit dem guten Gefühl beginnen, dass er dort viel Spaß haben wird!
Ich wünsch euch alles Gute!


Andrea

Beitrag von dentatus77 10.01.11 - 22:48 Uhr

Hallo!
Stina wird jetzt schon seit über einem Jahr zunächst 16Std, jetzt 26Std in der Woche von einer Tagesmutter betreut, und sie profitiert enorm davon. Stina ist motorisch, sprachlich und sozial für ihr Alter sehr weit entwickelt, und ich bin sicher, dass sie noch nicht so weit wäre, wenn sie nur bei mir daheim wäre.
Natürlich ist es anfangs schwer, sein Kind einer anderen Person anzuvertrauen, vor allem, wenn es sehr "mamafixiert" ist. Aber mit einer guten Eingewöhnung klappt das sehr gut, und wenn dein Kind die Erfahrung macht, dass du immer wieder zurückkommst, auch wenn es alleine bei der Tagesmutter bleibt, wirkt sich das auch positiv auf das Bindungsverhalten zu dir aus. Stina kann ich zum Beispiel fast bei jedem lassen, solang ich ihr sage: ... spielt jetzt ein bißchen mit dir, ich komm dann später wieder. Einige wenige Menschen sind ihr allerdings unsympathisch, da kann ich nichts machen, aber das merk ich gleich :-p. Das sind alles Dinge, die durch die Fremdbetreuung gefördert werden, und das empfinde ich durchaus als positiv.
Versuch es also! Such dir ne Tagesmutter / Krippe, wo du ein gutes Gefühl hast, nimm dir Zeit für die Eingewöhnung und dann ab in die Uni. Das wird euch beiden gut tun!
Liebe Grüße!