Hund weg geld weg

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Beitrag von sunshine123_1 11.01.11 - 06:41 Uhr

Hallo,
habe mir am Donnerstag einen Hund gekauft, wo mir gesagt wurde er ist Stubenrein, läuft an der Leine und versteht sich mit Hunden. Nun war alles gelogen und ich bat das sie den Hund zurück nehmen. Nach langem hin und her, stimmten sie zu. Heute vormittag führ ich hin und sie nahm mir den Hund ab und meinte, das ich mein Geld nicht bekomme. Dann wollte ich mir den Hund wieder holen was sie nicht zugelassen hat. Nun ist der Hund weg und das Geld auch? Was kann ich jetzt tun? Per gesetz ist sie verpflichtet den Hund zurück zunehmen und mir das Geld wieder zu geben.
Liebe Grüsse
Peggy

Beitrag von sanne2209 11.01.11 - 07:07 Uhr

welches Gesetz verpflichtet sie den Hund zurückzunehmen?

Wie alt ist der Hund?
Ich empfinde es als völlig normal, wenn der Hund bei dir nicht in den ersten Tagen schon alles macht! er kennt dich nicht und er vertraut dir nicht. er ist völlig verunsichert, weil er von seiner ursprünglichen Umgebung rausgerissen wurde.

Du hast nicht mal 1 Woche Geduld mit dem Hund?

Hattest du einen Kaufvertrag?

Sanne

Beitrag von sunshine123_1 11.01.11 - 07:12 Uhr

Geduld ist gut. Sie haben mir versichert er ist stubenrein und paar tage später sagen sie mir zuhause hat er ins Katzenklo gemacht, er würde ja sonst draußen frieren. Das war meine einzige bedingung, da ich 2 kleine Kinder hab. Wir waren jede Stunde mit ihm draußen, doch er hat immer nur hier drin gemacht, er kannte esja nicht anders, wie sich ja herraus stellte. Die anderen beiden probleme hätte man ja in den griff bekommen. Aber mich vorsätzlich anzu lügen nur damit ich den Hund kaufe, finde ich nicht richtig.
Ja es gibt ein gesetzt, das besagt, ist komisch ist aber so, wird der Hund als Ware gesehen und hat ein Rückgaberecht,wenn nicht alles zutrifft was gesagt wurde.

Beitrag von windsbraut69 11.01.11 - 09:26 Uhr

Unsinn.
Du hast kein Rückgaberecht, weil der Hund sich nicht 100% nach Wunsch verhält.

Was Du meinst, betrifft die Gewährleistung, die Züchter hinsichtlich bestehender Krankheiten übernehmen müssen.

Gruß,

W

Beitrag von imzadi 11.01.11 - 07:21 Uhr

Hund hin, Hund her... Vielleicht solltet ihr erstmal mit einem Stofftier üben was ihr wollt, das macht auch keinen Dreck. Ein Lebewesen schiebt man nicht einfach rum weil es nicht auf anhieb funtioniert. #aerger

Beitrag von sunshine123_1 11.01.11 - 07:26 Uhr

Ich habe mein ganzes Leben lang Hunde ghabt. Und es war auch kein Welpe mehr. Er wurde wie eine Katze gehalten und das wurde mir verschwiegen. Möchtest du einen erwachsenen Hund der seine Umwelt nicht kennt? Ich denke nicht das ihr das mitgemacht hättet. Wir haben uns eben für einen erwachsenen Hund entschieden. Hätte ich einen Hund gewollt der nur in die Wohnung macht, hätte ich mir einen Welpen gekauft.

Beitrag von imzadi 11.01.11 - 07:41 Uhr

Wir haben unsere Hunde aus dem Tierheim, nicht Stubenrein war da teilweise eins der kleineren Probleme. z.B. ein ca. 8 Jahre alter ehemaliger Strassenhund der teilweis 5 Minuten brauchte bis er sich durch die Tür traute und an der Leine gehen ging die ersten Wochen fast gar nicht.

Gerade wenn man sich ein erwachsenes Tier aussucht muss man mit Macken rechnen. Im Tierheim bekommst du übrigends auch kein Geld zurück wenn du bemerkst das das Tier nicht deinen Wünschen entspricht.

Beitrag von brausepulver 11.01.11 - 07:28 Uhr

Der arme Hund wird nun hin und hergeschoben :-( Das ist doch auch ein Lebewesen mit Gefühlen...

Und Tiere funktionieren genauso wenig wie Kinder - man muss sie erziehen und sie so nehmen wie sie sind. Deine Kinder hast du ja auch nicht weggeschoben, nur weil sie mal eingepullert haben, oder? #gruebel

Ich bezweifel, das sich das Problem mit dem stubenrein sein nicht recht zügig gegeben hätte. Geduld wäre hier wohl angebrachter gewesen als das Tier nun hin und herzuschieben :-(

War das ein Züchter? ein Vermehrer? eine Privatperson? was für eine Rasse?

LG

Beitrag von sunshine123_1 11.01.11 - 07:30 Uhr

Es war eine Privat Person. Und ein Yorki.

Beitrag von brausepulver 11.01.11 - 07:40 Uhr

reinrassig? Das fänd ich schon komisch. Einen Rassehund kauft man nur bei einem vernünftigen Züchter!

Was hat die Seele gekostet?

Beitrag von sunshine123_1 11.01.11 - 08:18 Uhr

Nein ein Yorkimix. War ein Junges Päärchen was wohl wegen umzug den Hund abgeben musste. Hab 300 bezahlt.

Beitrag von windsbraut69 11.01.11 - 09:28 Uhr

Verbuch es als Lehrgeld, hoff, dass der Hund jetzt in vernünftige Hände kommt und überleg Dir vor der nächsten "Anschaffung", was Dich erwarten könnte.

Beitrag von king.with.deckchair 11.01.11 - 10:55 Uhr

"Verbuch es als Lehrgeld"

Warum sollte sie? Sie ist im Recht!

Lasst doch mal das ganze Moralgeschwurbel weg und betrachtet doch bitte mal die rein rechtliche Seite. bezzi hat da bereits korrekt informiert.

LG
Ch.

Beitrag von windsbraut69 11.01.11 - 12:15 Uhr

Sie ist nicht eindeutig im Recht.
Der Hund ist ja stubenrein, wenn er aufs Katzenklo geht, das ist Definitionssache und man muß berücksichtigen, dass Lebewesen niemals 100% funktionieren.
Mit dieser Reklamation käme sie vor Gericht nicht durch.

Beitrag von king.with.deckchair 11.01.11 - 12:36 Uhr

"Mit dieser Reklamation käme sie vor Gericht nicht durch."

Das sehe ich anders. Sie käme in jedem Fall damit durch. Unter einem stubenreinen Hund versteht man gemeinhin einen Hund, der seine Geschäfte draußen verrichtet (von Krankheit oder Welpentum mal abgesehen).

Dass ein Hund auf ein Katzenklo geht, ist dann doch eher außergewöhnlich und so etwas gehört VORHER erwähnt. Wenn ich einen stubenreinen Hund kaufen möchte, dann eben nicht einen "wenn da ein Katzenklo steht, ist er stubenrein"-Hund. Ich ja auch eine Platzfrage, nicht jeder hat eine Ecke für ein K-Klo frei (oder möchte so etwas in der Bude haben). Hier geht es nicht um "macht mal in die Bude" oder "ist noch nervös und macht deswegen anfangs in der Wohnung unter sich", sondern dass er wohl generell ein K-Klo möchte.

Insofern hat der arme Kerl einen "Mangel" oder eine "besondere Eigenschaft", die erwähnt gehört.

Mein Kollege hat Freigängerkatzen, die allerdings nur im inhäusigen K-Klo ihr Geschäft verrichten. Würde er die Katzen weiterverkaufen wollen, müsste er so etwas einem Käufer, der speziell Freigänger sucht, auch mitteilen.

Beitrag von windsbraut69 11.01.11 - 13:35 Uhr

Du, bei bestimmten Rassen ist das überhaupt nicht mehr außergewöhnlich und wird durchaus unter "stubenrein" geführt bzw. ggf. sogar als besonderer Vorteil aufgeführt.

Was das Beispiel mit den Freigängerkatzen angeht, bin ich auch nicht Deiner Ansicht nach. Wenn der "Käufer" gezielt fragt, darf man sicher nicht lügen aber es ist doch relativ normal, dass auch Freigänger ein Klo im Haus haben und nutzen. Davon abgesehen kann man bei einem gebrauchten Tier ja weder jede Gewohnheit aufzählen noch schriftlich fixieren und garantieren.

Beitrag von mamavonyannick 11.01.11 - 14:32 Uhr

Deswegen hat sich der Käufer aber darauf eingelassen Wandelung vorzunehmen. Das bedeutet für ihn auch die Pflicht, das Geld rauszurücken.

Beitrag von bezzi 11.01.11 - 12:41 Uhr

Dach, sie IST im Recht !

Ob der Hund nun einen "Mangel" hatte oder nicht: Sie hat ihn zurückgegeben, der Verkäufer hat ihn zurückgenommen, also muss es auch das Geld zurückerstatten.

Hund UND Geld behalten geht natürlich nicht !

Beitrag von king.with.deckchair 11.01.11 - 12:50 Uhr

"Ob der Hund nun einen "Mangel" hatte oder nicht: Sie hat ihn zurückgegeben, der Verkäufer hat ihn zurückgenommen, also muss es auch das Geld zurückerstatten."

Stimmt! #klatsch

Beitrag von windsbraut69 11.01.11 - 13:32 Uhr

Das ist meines Rechtsempfindens nach ein neues Geschäft und wird neu verhandelt.
So ist es auch durchaus üblich - ich glaube nicht, dass das alles illegal abläuft.

Beitrag von mamavonyannick 11.01.11 - 13:48 Uhr

Wenn du ein Auto kaufst und es dann wegen eines Mangels zurück geben möchtest, findest du es dann acuh in Ordnung, dass der Verkäufer zwar das Auto nimmt, aber das Geld einbehält?

m.

Beitrag von king.with.deckchair 11.01.11 - 14:24 Uhr

#pro

Beitrag von windsbraut69 11.01.11 - 13:31 Uhr

Sorry, das bezweifle ich.
Er hat den Hund zurückgenommen aber deshalb doch die Reklamation nicht anerkannt! Warum sollte er - wenn er ihr freundlicherweise das Tier abnimmt - den vollen Preis erstatten? Ein Halter mehr bedeutet ja auch Wertverlußt...

Beitrag von kawatina 11.01.11 - 13:42 Uhr

Hallo,

die Käuferin wollte aber den Hund zurück, wenn das Geld nicht erstattet wird. Das wurde ihr verweigert -und das geht nicht. Denn diese hat einen Anspruch auf den Hund und diesen voll bezahlt!
Sie hat den Hund nur unter der Vorraussetzung auf Rückzahlung abgeben wollen.

Man kann also davon ausgehen, das dieses Tier nun nochmals veräußert wird. Also ein Tier was rechtmäßig nicht mal ihm gehört, da die Käuferin ihren Willen auf Herausgabe kund getan hat.


Beitrag von mamavonyannick 11.01.11 - 13:51 Uhr

Wenn ich mir morgen einen Fernseher kaufe und feststelle, dass er nicht korrekt funktioniert, dann gebe ich auch diesen schlussendlich wieder im Geschäft ab und bekomme das volle Geld zurück und der verkäufer behält nicht 100€ ein, bloß weil der Fernseher schonmal bei mir war.