Mein Hund verliert plötzlich an Gewicht!

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von ..glueckskleeblatt.. 11.01.11 - 09:33 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich bin im Moment ein bisschen hilflos. Von einem Tag auf den Anderen begann unsere Dobermann Hündin (7 Jahre) extrem viel zu trinken, ständing hing sie über ihrem Napf. Abends machte sie dann ins Haus, ohne sich bemerkbar zu machen, sonst bellt sie immer, wenn sie Gassi muß. Wir sind dann gleich zum Tierartz, der meinte sie wäre inkontinent und wir bekamen Tabletten für sie.

Nun sind schon ein paar Wochen rum und es wird nicht besser. Sie pinkelt jetzt auch Tagsüber ins Haus, obwohl sie jederzeit raus kann. Sie macht aber nie in ihr Körbchen. Müßte sie das nicht, wenn sie inkontinent wäre?

Zudem und das macht mir am meisten Sorgen, hat sie extrem an Gewicht verloren, innerhalb 3 Wochen. Nach der Sterilisation, hatte sie stark zugenommen, sie sah von der Fülle mehr aus wie ein Rottweiler, richtig bullig. Nun kann man bei ihr wieder jede Rippe zählen, sie sieht richtig abgemagert aus.

Heute Abend gehen wir nochmal zum Tierarzt, denn ich mach mir so große Sorgen um sie. Irgendwie glaub ich nicht das es nur eine Inkontinenz ist.

Hat jemand erfahrung damit?

Beitrag von -0815- 11.01.11 - 09:48 Uhr

Kann viele Ursachen haben. Am besten lässt du ein komplettes Blutbild erstmal machen

Beitrag von ..glueckskleeblatt.. 11.01.11 - 10:23 Uhr

Danke dir... ja, dass werde ich auf jeden fall verlangen, dass unser Tierarzt das macht. Das letzte mal hielt er das nicht für nötig, hat mich da schon geärgert. Vorallem hab ich ihn auch schon ein paar mal angerufen, dass es nicht besser wird, ob ich vorbeikommen soll. Er meinte nur, dass es dauert bis die Tabletten anschlagen. Jetzt gehts mir aber zu weit, er soll sie richtig untersuchen.

Beitrag von celini13 11.01.11 - 09:52 Uhr

Hallo,

Unser alter Hund hatte im Bauchraum einen Tumor. Eine Begleiterscheinug dieser Erkrankung war, dass die Nieren stark in ihrer Funktion beeinträchtigt waren. Er hatte extrem Durst und war inkontinent geworden. Auch abgenommen hatte er sehr stark (von 12 auf 8 kg). An deiner Stelle würde ich nochmal zu einem anderen Tierarzt gehen. Von einfach inkontinent trinkt ein Hund nicht ununterbrochen und verliert an Gewicht. Meistens steckt da mehr dahinter. Die Ursache muss für eine erfolgreiche Behandlung gefunden werden. Neben einer Tumorerkrankung passt auch Diabetes zu den von dir beschriebenen Symptomen.

Viel Glück, dass ihr die Ursache schnell findet und deiner Hündin geholfen wird.

Beitrag von ..glueckskleeblatt.. 11.01.11 - 10:19 Uhr

Ja an Diabetes dachte ich auch schon, der Tierartz meint aber, dass es das nicht wäre. Ich verlang heute von ihm, dass er ihr Blut abnimmt, so kann es ja nicht weiter gehen. Danke dir für deine Hilfe!

Beitrag von simone_2403 11.01.11 - 09:56 Uhr

Hallo

Wie siehts mit den Nieren aus.Wurden da Untersuchungen gemacht?Bei Zuchtkollegen hatte eine Hündin ein Onkozytom (gutartig, selten) das den ganzen Schlammassel verursacht hat.

Was mich nämlich stutzig macht,ist ihr extremes Trinkverhalten.

lg

Beitrag von ..glueckskleeblatt.. 11.01.11 - 10:17 Uhr

Also um ehrlich zu sein hat unser Tierarzt nicht viel gemacht. Er hat sich die Probleme angehört, sie kurz angeschaut, abgetastet und gemeint "Sie wäre inkontinent". Ich hab ihn in den letzten Wochen auch öfter angerufen, weil es nicht besser wurde, da meinte er nur, das würde dauern, bis die Tabletten wirken.

Beitrag von simone_2403 11.01.11 - 10:23 Uhr

Ganz ehrlich...wechsel den TA.

Er hätte mindestens ein Blutbild machen müssen um eben auszuschließen das Nierentechnisch etwas vorliegt.Ich finde das Verantwortungslos von eurem TA.

Inkontinenz beim Tier ist ähnlich wie beim Menschen,man kann NICHT kontrolieren und irgendwie "tröpfelt" es stetig also auch an dem Platz wo der Hund liegt.

lg

Beitrag von ..glueckskleeblatt.. 11.01.11 - 10:29 Uhr

Ja, das dachte ich mir auch. Ich hab ihm gesagt, dass sie nie ins Körbchen macht, wenn sie inkontinent wäre, müsste das auch nass sein, sie liegt da ja ständig drin.

Ich weiß auch nicht. Es ist halt ein Landarzt, der behandelt auch Kühe, Schweine, Pferde.. alles, ich dachte deswegen ist er so brellert. Sonst hat er uns immer geholfen. Allerdings hatte sie nie was schlimmes. Jetzt fühl ich mich aber irgendwie nicht ernst genommen, wusste aber nicht ob ich übertreibe, weil unser Hund sehr wichtig für uns ist.

Beitrag von simone_2403 11.01.11 - 10:34 Uhr

Du übertreibst bestimmt nicht wenn ich mir die Symptome so ansehe.

Entweder du bestehst auf ein Blutbild oder du wechselst wirklich den TA.Ich persönlich käm mir verscheissert vor wenn mein TA meine Sorge um mein Tier nicht ernst nehmen würde.Auch wenn er "nur" ein Landtierarzt ist, so sollte man sich trotzdem gut aufgehoben fühlen.

lg

Beitrag von ..glueckskleeblatt.. 11.01.11 - 10:46 Uhr

Danke dir!

Ja, ich werde heute Abend auf einen Bluttest bestehen. Und danach schau ich mich nach einem neuen Tierarzt um.

Beitrag von simone_2403 11.01.11 - 10:56 Uhr

Prima.

Viel Glück für euren Hundi,schnell gute Besserung.Erzähl mal wie es gelaufen ist.

lg

Beitrag von ..glueckskleeblatt.. 11.01.11 - 10:58 Uhr

Danke dir!

Mach ich auf jeden Fall!

Beitrag von celini13 11.01.11 - 10:58 Uhr

Kleiner Tipp zur TA-Suche: Schaue nach einem "Kleintierarzt", die kennen sich meist besser mit Hunden aus. Die Landtierärzte, die Großtiere behandeln, sind gut fürs Impfen und Kleinigkeiten beim Hund erledigen, aber ansonsten doch sehr auf Pferde, Kühe etc. ausgelegt. Unser TA, der zu den Pferden kommt, impft unseren Hund auch mit, aber hat er was ernsthafteres, steh ich mit dem auch in der Praxis vom Kleintierarzt. Jeder TA hat halt seine Spezialgebiete. Ich habe z.B. 5 verschiedene Tierärzte auf meiner ständigen Liste stehen, jeder macht etwas besonders gut. Je nachdem, um was es geht wird dann von Fall zu Fall entschieden, welcher TA gerufen wird, bzw. wo wir hinfahren.

Beitrag von risala 11.01.11 - 10:23 Uhr

Hi,

gleiche Problem hatten wir vor 2 Jahren bei unserem Hundeopa Pancho. Er hat uns immer in den Flur gepiselt - hat es auch wenn er sich bemerkbar machte oft einfach nicht bis zur Tür geschafft... Auch ist er innerhalb von wenigen Tagen von gut 7kg auf unter 6kg abgemagert und hat extrem viel getrunken.

Ich würde ganz ehrlich den TA wechseln... Unserer hat damals sofort ein großes Blutbild gemacht - und erst danach (2 tage später als das Ergebnis vorlag) mit einer Behandlung angefangen, weil alles andere Raterei gewesen wäre.

Pancho hatte massiv erhöhte Leber- und Nierenwerte, stark erhöhte Entzündungswerte, etc. Er bekam wg der Entzündung erstmal ein Antibiotikum, danach ein pflanzliches Mittel zur Unterstützung der Leber und Nierenfunktion. Nach 3 Wochen Behandlung war alles wieder ok. Erst in den letzten 2-3 Monaten vor seinem Tod (starb am 23.11.10 im Alter von gut 17,5 Jahren) gab es hin und wieder mal einen "Unfall".

Alles Gute!

Kim

Beitrag von ..glueckskleeblatt.. 11.01.11 - 10:34 Uhr

Danke dir!

Ja, ich werde mich auf jeden Fall mal nach einem anderen Tierarzt umschauen. Ich mein, wir sind seit 7en Jahren bei ihm und wir hatten nie Probleme. Aber jetzt hat unsere Süße das erste mal was "schlimmes" und nun unternimmt er nichts.

Beitrag von kimchayenne 11.01.11 - 11:00 Uhr

Hallo,
es kann viele mögliche Ursachen geben,Diabetes,Probleme mit den Nieren oder der Bauchspeicheldrüse usw. auf jeden Fall sollte eine anständige Diagnostik durchgeführt werden,wenn dein TA dazu nicht in der Lage ist such Dir einen anderen oder fahr in eine Tierklinik,lange abwarten würde ich jedenfalls nicht mehr.
LG Kimchayenne

Beitrag von bluemotion 11.01.11 - 11:21 Uhr

Vielleicht Schilddrüsenprobleme? Nach einer Sterilisation können auch die Hormone verrückt spielen.