Nächste Woche ET und unser Wunschpate ist raus (sorry lang)

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von tosse10 11.01.11 - 11:12 Uhr

Ich kriege die Krise hier!

Nächste Woche ist der ET und nun ist mein Mann aus aktuellem Anlass auf einmal gegen den Paten, welchen wir eigentlich schon vor der Schwangerschaft ausgesucht hatten. Er hat eine psychische Krankheit, von der wir aber wussten. Wir wussten auch das sie schubweise auftritt. Den Großteil der Zeit ist es auch überhaupt kein Problem und viele Leben damit gut. Nun hat er leider einen akuten Schub und die Situation ist für alle schwierig. Auch wenn wir ihn noch nicht angesprochen haben, fände ich es blöd nun jemand anderen auszusuchen. Ich glaube das er trotz seiner Krankheit ein guter Pate für unser Baby wäre. Vermutlich täte es ihm sogar gut, wenn er weiss das wir an ihn glauben und ihm vertrauen (allerdings tut mein Mann es nicht mehr derzeit).

Ich ärger mich grad so sehr. Zum einem das diese Schübe halt immer dann sind, wenn andere Leute was Wichtiges haben (aber das ist wohl typisch für das Krankheitsbild). Um die Geburt des Ersten Kindes und zu unserer Hochzeit war es auch schon so. Zum anderen das ich nun mit dem Schlamassel hier sitze und es unmöglich scheint zu vermitteln. Und das ich dem Paten in spe einfach nicht helfen kann. Und das hier nie jemand in der Familie offen darüber redet. Die einen schweigen es tot, die anderen spekulieren wild rum.....

Sorry für das Geheule, aber irgendwie hilft es schon ein wenig mal seine Gedanken zu sortieren.

LG

Beitrag von nanunana79 11.01.11 - 11:14 Uhr

Hey,

was ist das denn für ne Krankheit?

Beitrag von yvikiwi84 11.01.11 - 11:15 Uhr

hi weis zwra nicht was euer wunsch Pate für ne erkrankung hat aber vielleicht macht sich dein Mann ja jetzt nur sorgen um das Kind das wenn der Pate mal mit ihm alleine ist das er sich nicht richtig kümmern kann oder ihn womöglich gefährdet.
Schwierige Situation vielleicht wartet ihr erstmal bis es auf der Welt ist vielleicht sieht dann wieder alles anders aus.

LG Yvonne mit Urmelchen im Bauch

Beitrag von anyca 11.01.11 - 11:20 Uhr

Pate hat ja nichts mehr mit "Sorgerecht im Fall der Fälle" zu tun, also wenn es Euch reicht, daß er netten Kontakt zu dem Kind hat, wenn es ihm gesundheitlich gut geht, dann nehmt ihn doch trotzdem. Auch ein gesunder Pate kann nächstes Jahr schwer krank sein.

Beitrag von kareen525 11.01.11 - 11:20 Uhr

Hallo,
dumme Geschichte.. Du tust mir echt leid! Kann Deinen Mann aber auch verstehen, man will ja das BESTE für sein Kind!
Warum nehmt Ihr nicht 2 Paten? Wir haben auch 2 Paten für unsere Tochter, da kann dann nix schiefgehen!:-)
Vielleicht findet Ihr ja - wie wir- Paten innerhalb Eurer Familie?
Alles Gute,
Kareen mit Elisabeth (21.06.2008) und Krümelchen (22. Woche)

Beitrag von michback 11.01.11 - 11:25 Uhr

Hallo,

braucht man den Paten nicht erst zur Taufe?

Wie wäre es wenn ihr zwei Paten nehmt? Ich finde es nicht schön dem Paten jetzt abzusagen. Getreu dem Motto, du hast gerade einen Schub, jetzt passt du nicht mehr. Er hat sich mit Sicherheit gefreut und ist stolz darauf das Amt übernehmen zu dürfen. Er wird mit Sicherheit enttäuscht sein. Gerade weil er für die Krankheit nichts kann.

Setz dich mit deinem Mann noch mal zusammen.

LG
Michback

Beitrag von ayla0401 11.01.11 - 11:35 Uhr

hallo tosse

mann mann du hast fast das gleich prob wie wir .
nur das unser wunschpate so an die 500 km entfehrnt lebt und er der meinung ist das das ein schlechter start sei (auch wen er es so net sagt aber seine frau hats ihm verboten, den sie kan mich nicht leiden)

na ja egal nu wird eben nicht getauft ,da wir keinen paten aus der familie haben wollen den da haste oft das prob das sie voreingenommen sind (besonderst die unsrige den die böse bin immer ICH) .

also du beschwerst dich das die kranckheit totgeschwiegen wird , aber selber sagst du nicht was er hat , okey du taust es ihm zu und denckst das selbe wie ich es könnte ihm ein großes selbstwertgefühl geben und ihm helfen.

klar jetzt noch schnell nen andren paten zufinden ist schwer .

aber mach deinem mann einen vorschlag , er solle doch dir jemanden andren nenen mit dem auch du einvertanden wärst, wen dein wunschpate der 2 oder 3 pate sein darf . wieviel paten ihr wählt liegt ja an euch da giebt es keine vorschrift und euer kind kan sich später selber entscheiden an wen es sich bei probs wenden mag und will. zumal es mit der kranckheit des paten aufwächst.
da kann ich nur aus eigener erfahrung sprechen den mein mann kan auf grund seiner gehbehinderung immer weniger und unsser - derzeit - jüngster kümmert sich rührend um den papa wens ihm schlecht geht



für unseren großen hatten wir 2 patten auserkohren die sich später als reinen flop erwiesen , der beste freund meines mannes konnte damals leider keine patenschaft übernehmen den er war leider im bundeswehreinsatz . heute ist er es aber , er wurde nachgetragen und das war recht einfach diesse zu machen.

wichtig ist das du deinem wunschpaten wie auch der fam klar machst warum du dich für ihn entschieden hast und das du ihm sagst das du an ihm glaubst egal wie und wann seine schübe kommen .

setzt dich nochmal mit deinem mann zusammen und frage ihn warum er so reagiert den ihr kennt ihn ja schon länger und auch seine krtanckheit , er soll dir sagen warum er denn nu ausgerechent jetzt diese zweifel hat und wovor er angst hat . versucht es

ich drück dir die daumen

lg ayla

Beitrag von mai75 11.01.11 - 11:37 Uhr

Hallo,
grundsätzlich kann ich die Sorge Deines Mannes schon verstehen, denn gerade wenn es vielleicht mal zu einer "Notsituation" kommen sollte, in der Euer Kind den Paten braucht, überfordert ihn das womöglich.
Nun stelle ich mir allerdings die Frage: Soll Euer Kind nur einen Paten bekommen?
Bei uns ist es üblich, dass mind. zwei Paten ausgesucht werden. Unser Zwerg wird wohl sogar drei Paten bekommen, da unsere Favoriten beide nicht katholisch sind und wir somit noch einen Dritten brauchen, damit wenigstens einer die entsprechende Glaubensrichtung in der Kirche vertritt.
Wenn nun einer der zwei (drei) Personen ein psychisches Problem hätte oder später bekäme oder anderweitig schwer erkranken würde (davor ist man schließlich bei niemandem geschützt), dann wäre immer noch die zweite Person für das Kind da. Somit könnte ich auch mit einem kranken Paten gut leben.

Mein Bruder ist körperlich schwer krank - für ihn war es damals z.B. ein totaler Auftrieb, als einer seiner guten Freunde ihn zum Patenonkel seiner Tochter machte. In der Rolle geht er total auf - auch wenns ihm gesundheitlich zwischendurch echt schlecht geht.

Alles Gute.
Maike

Beitrag von tosse10 11.01.11 - 11:56 Uhr

Danke für Eure Antworten!

Habe grad ein Gepräch mit meinem Mann gehabt. Wir werden die Entscheidung bis nach der Geburt vertagen.

Der Pate in spe weiss gar nichts von unseren Überlegungen ihn als Paten zu nehmen. Er wäre auch nicht alleine mit dem Amt. Die Patin in spe kennt ihn und weiss um seine Krankheit.

LG