Welches Wasser ist für Säuglingsnahrung geeignet?

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von cocopet 11.01.11 - 11:38 Uhr

Liebe Zweimamis,

vielleicht habt ihr einen Tipp für mich: Wenn es (dann irgendwann) an die Zubereitung von Tee oder später Nahrung für meine Kleine geht, kann ich nicht unser Trinkwasser verwenden ... Welches Mineralwasser ist denn geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung?

Wäre für Hinweise dankbar! #flasche

Danke & Gruß

Cocopet

Beitrag von debbie-fee1901 11.01.11 - 11:42 Uhr

Hi, warum könnt ihr euer wasser denn nicht benutzen? Frag mal wegen dem Kalkgehalt bei eurer Stadt nach!
Ansonsten muss auf dem Wasser "zur zubereitung von Babynahrung geeignet" stehen. Gibt auch extra Babywasser von Hipp z.B oder bei Penny gibt es das auch!

LG Debbie

Beitrag von mamamadl 11.01.11 - 11:46 Uhr

Das Beste ist immer Wasser abkochen.

Ansosnten stehts auf den Flaschen drauf!
Wir hatten Vitrex,Volvic,Humana

LG Madl mit Töchterchen 10 Monate

Beitrag von wemauchimmer 11.01.11 - 12:47 Uhr

Kalk im Wasser schadet dem menschlichen Organismus nicht. Auch wenn das offenbar viele zu glauben scheinen. Es schadet natürlich den Gerätschaften, die mit dem Wasser in Berührung kommen (Kaffeemaschine usw.)
Problematisch sind alte Bleirohre in manchen Altbauten.
Oder falls sie in einem anderen Land wohnt, wo die Trinkwasserqualität nicht so berauschend ist...

LG

Beitrag von nicolefischer 11.01.11 - 12:00 Uhr

Leitungswasser abkochen... Wenn zu kalkhaltig dann ein Wasserfilter (Britta oder so) benutzen.

Wenn du stilles Wasser nimmst muss wie schon mal geschrieben- Für Säuglingsnahrung geeignet- drauf stehen. Babywasser finde ich persönlich nicht nötig. Aber jedem das seine!
Gruß Nicole

Beitrag von kruemelchenmonster 11.01.11 - 12:18 Uhr

Huhu

also die Nichte von meinem Mann nimmt immer Vio , ohne Kohlensäure womit auch Werbung gemacht wurde mit dem Goldfisch.

Liebe Grüße ...

Beitrag von bambi85 11.01.11 - 12:45 Uhr

huhu,
also ich hab damals immer das babywasser von humana genommen. der vorteil ist das man das wasser vorher nicht immer extra abkochen muss.
es gibt auch babywasser bei penny ist genauso gut.

Beitrag von gruenepistazie 11.01.11 - 12:47 Uhr

Wenn eure Wasserleitungen nicht gerade 60 oder 70 Jahre alt sind, ist Leitungswasser eines der best kontrolliertesten!! (abgekocht)

glg GP

Beitrag von moeriee 11.01.11 - 13:19 Uhr

Hi Cocopet! #winke

Wir benutzen das Humana Babywasser. Ich habe gelesen, dass es wohl auch Babywasser von Milupa gibt, gefunden habe ich es aber noch in keinem einzigen Laden.

Nun ja, was könntest du noch nehmen? Stilles Mineralwasser ist durchaus auch zur Zubereitung für Babynahrung geeignet. Nichts desto trotz wird von Experten geraten, dieses Wasser noch abzukochen, da es nicht steril ist, aufgrund des Abfüllverfahrens. Dann kannst du eigentlich auch gleich das normale Leitungswasser benutzen. Ist zumindest meine Meinung. Dass Kalk Babys grundsätzlich nicht schadet, mag wohl stimmen. Es gibt aber doch einige Babys, die aufgrund dessen Blähungen bekommen. Gerade weil wir sehr kalkhaltiges Wasser haben und unser Kleiner zu Blähungen neigt, haben wir uns für das Babywasser entschieden. Man könnte, rein theoretisch, auch einen Wasserfilter (z.B. von Brita) benutzen. Aber auch hiervon wird abgeraten, da diese Teile die reinsten Bakterienschleudern sind (Bakterien setzen sich in den Filtern ab). Von daher: Entweder normales Leitungswasser abkochen oder Babywasser!

Liebe Grüße #herzlich

Marie mit #baby-Louis (5 Wochen alt) #verliebt

Beitrag von moeriee 11.01.11 - 13:20 Uhr

PS: Ich meinte natürlich nicht jedes stille Mineralwasser, sondern nur die Sorten, auf denen vermerkt ist, dass sie zur Zubereitung von Babynahrung geeignet sind.

Beitrag von moeriee 11.01.11 - 13:28 Uhr

Ich hab' den Artikel dazu noch mal rausgesucht:

"Rund ums Flaschenwasser

Muss ich das Wasser zur Zubereitung der Nahrung wirklich abkochen?

Unser Trinkwasser hat in aller Regel eine gute Qualität. Beim zuständigen Wasserwerk kann erfragt werden ob es zur Zubereitung von Babynahrung geeignet ist. Zur Herstellung von Babynahrung, Fertigbrei und Tee sollte es mindestens im 1. Jahr abgekocht werden. Im Wasser befinden sich Keime und Bakterien, welche sich auf dem Milchpulver in kurzer Zeit vermehren.

Wie lange sollte das Wasser kochen?

Es reicht wenn das Wasser 2 - 3 Minuten kocht. Sollte es sehr kalkhaltig sein, sind 5 Minuten sprudelnd kochen lassen günstig, weil der Kalk sich dann am Boden des Topfes oder Wasserkochers absetzt. Kalkhaltiges Wasser kann zu Blähungen führen.

Muss ich das Wasser jedes mal frisch kochen?

Nein, einmal in 24 Stunden kann eine größere Wassermenge gekocht werden. Diese in eine saubere, möglichst neue, Thermoskanne füllen. Etwas abdampfen lassen und dann verschließen.

Ist Babywasser besser?

Wenn es hohe Nitrat- oder Nitritwerte im Trinkwasser gibt, sollte auf ein Babywasser zurück gegriffen werden. Nur ein Babywasser (von Milupa) bekam von Öko-Test "empfehlenswert" im Frühjahr 2002. 24 Stunden nach öffnen des Tetrapacks muss es auch abgekocht werden.

Sprudel mit dem Aufdruck "für Babynahrung geeignet"

Dieses Flaschenwasser ist nicht steril. Es muss unbedingt, genau wie normales Trinkwasser, abgekocht werden! Durch das Kochen wird auch mögliche, zugesetzte Kohlensäure ausgekocht. Kohlensäure macht ebenfalls gerne Blähungen.

Stilles Wasser, Mineralwasser oder Sprudel allgemein

sollten nur verwendet werden wenn es "für die Zubereitung für Flaschennahrung oder Babynahrung geeignet" ist. Mineralwasser (= u. a. Salze) ist nie geeignet - denn Mineralien können von den unreifen Nieren nicht verarbeitet werden. Auch die berühmten französischen "stillen Wasser" haben nicht alle den Zusatz "für Babynahrung geeignet"."

Quelle: http://www.babyernaehrung.de/Milchnahrung/zubereitung

Beitrag von kleinemiggi 11.01.11 - 14:50 Uhr

Aber selbst auf dem Babywasser von Humana steht drauf, dass man es nach 2 Tagen Öffnung ebenfalls abkochen muss ...

Von daher für mich unnötige Geldausgabe. HAtte ich am Anfang auch, nachdem ich das dann gelesen habe, habe ich Volvic genommen, da wir auch nur dieses Wasser trinken.

Beitrag von muire 11.01.11 - 13:20 Uhr

Babywasser ist so ein Quatsch...von wegen man muss das Wasser nicht abkochen, wow, was für ein Vorteil. Man muss es nur noch erwärmen...ist natürlich viel leichter und kostengünstiger, als Wasser abzukochen und dann in die Thermoskanne auf Trinktemepratur zu füllen und fertig. Oder abzukochen und wenns erkaltet ist nur noch mal erwärmen im Wasserkocher, auf Trinktemperatur....

Wer Babywasser kauft ist selber Schuld. man die Industrie weiß echt, wie sie einem das Geld für unützes Zeug aus der Tasche zieht. Überalle wo "Hochzeit" oder "Baby" drauf steht isses gleich teuerer...

Kein Mineralwasser, stilles. Wurscht welches. Die Mutterbrust ist ja auch kein Gebirgsquell, es geht nur um Wasser.....

Beitrag von zwillinge2005 11.01.11 - 13:22 Uhr

Hallo Cocopet?

Warum kannst Du kein Leitungswasser verwenden?

Wofür braucht Dein Kind Tee?

LG, Andrea

Beitrag von bambi85 11.01.11 - 14:04 Uhr

babywasser ist im groß und ganzen auch nicht teurer als ne flasche mineralwasser.

Beitrag von zwillinge2005 11.01.11 - 14:43 Uhr

Hallo bambi 85,

#kratz

Was soll ich mit Deiner Aussage jetzt anfangen? Ich habe die TE gefragt, warum sie das Leitungswasser nicht verwenden kann und Du schreibst mir Babywasser sei nicht teurer als Mineralwasser..... Wo ist da der logische Zusammenhang?

LG, Andrea

Beitrag von cocopet 11.01.11 - 20:26 Uhr

Hallo Andrea,

der Grund ist nicht Kalk (obwohl hier reichlich vorhanden), sondern ein zu hoher Kupfergehalt.

Ich war mit unserem Leitungswasser beim Labor der Wasserbetriebe und hab es testen lassen, da es einen deutlichen Grünstich hatte. (Ja, ansonsten ist Leitungswasser fast immer sehr gutes Trinkwasser.)
Kupfer ist an sich auch nicht schädlich, nur in viel zu hoher Dosierung dann eben schon. Es stellte sich heraus, dass unser Kupfergehalt für Erwachsene in Ordnung ist, laut WHO aber für Säuglinge weit über dem Tagesbedarf liegt.

Deswegen möchte ich gern für unser Baby ein Wasser kaufen (für uns Erwachsene verwende ich es weiter zum Kochen etc.) Ich wusste gar nicht, dass es spezielle Babywasser gibt... Ich weiß auch nicht, ob ein normaler Wasserfilter wie Brita neben Kalk noch so etwas wie Kupfer herausfiltert.

Tee - tja, gibt man kleinen Kindern nicht auch irgendwann Tee zu trinken? Ich werde gerade erst zum ersten Mal Mutter...

Viele Grüße
Cocopet

Beitrag von zwillinge2005 12.01.11 - 08:01 Uhr

Hallo,

hoher Kupfergehalt ist leider ein Problem bei Neubauten. NAch einer gewissen Zeit geben die Kupferrohre nur noch wenig Kupfer ab und es ist wieder o.k. Wie alt ist Euer Haus? M.W. wird bei aktuellen Neubauten kein Kupfer mehr verwendet, sondern man geht wieder zu Kunststoffrohren über.

Wenn Du Dein Kind stillst oder Pre-Nahrung gibst braucht kein Kind Tee zu trinken. Mit der Einführung von Beikost bietet man den Kindern zusätzliche Flüssigkeit an. Wasser ist da ausreichend. In den ersten sechs Monaten abgekocht bzw. in Eurem Fall aus Flasche/Tetrapack. Tee kann man geben wegen des Geschamcks, aber Kräutertees (Fenchel, Kamille) sind Arneites und sollten wirklich nur bei Beschwerden gegeben werden.

Unsere Kinder brauchten alle keine Tees. Wasser hat die ersten zwei Jahre gereicht - dann gabs auch mal Apfelschorle.

Ein Brita-Filter wird Dir bei zuviel Kupfer eher nicht helfen. Und ich halte von den Bakterienbecken auch nicht viel....

LG, Andrea

Beitrag von cocopet 12.01.11 - 18:41 Uhr

#danke#danke#danke

Beitrag von kleinemiggi 11.01.11 - 14:31 Uhr

Wir haben Volvic Wasser genommen .. was auf Dauer aber auch teuer wird.
Ich würde empfehlen, Leitungswasser abzukochen und dann einen CoolTwister zu kaufen. Der kostet im Drogeriemarkt oder Fachgeschäft um die 30 Euro. Der temperiert dir das Wasser auf optimaler Temperatur und es ist mit der Zeit günstiger ...

Für mich kam dieser Tip zu spät :-)

Beitrag von lachris 11.01.11 - 14:46 Uhr

Hi,

wir nutzen Elisabethenquelle Pur (ohne Kohlensäure).

Die ist für Babynahrung geeignet und hat auch bei Stiftung Ökotest ganz gut abgeschnitten.

VG lachris