Flusskrebs nach Häutung tot

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von sarosina1977 11.01.11 - 11:48 Uhr

Hallo Aquarienkenner.

Unser Aquarium läuft - nach hier geschilderten Anfangsschwierigkeiten und kompletten Neustart mit gründlicher Einlaufzeit - seit knapp zwei Monaten sehr gut. Die Wasserwerte sind alle bestens und wir haben nach schmerzhafter Erfahrungen gelernt, mit dem Aquarium (54l) richtig umzugehen. Mit Themen wie Wasserwechsel und Werte messen sind wir inzwischen bestens vertraut, unsere Betta spendens haben sogar Nachwuchs bekommen (den wir in einem separaten Aufzuchtsbecken aufziehen) und wir spielen mit dem Gedanken, ein großes Becken anzuschaffen.

Wie gesagt - seit drei Monaten läuft alles prima mit dem Aquarium, erst gestern habe ich alle Werte gemessen - alles einwandfrei.

Aber heute morgen lag einer unserer beiden orangenen Flusskrebse (knapp 3,5 cm groß) tot auf dem Beckengrund. Neben ihm seine komplett abgeschälte Haut. Wir wissen leider nicht, wie alt der Krebs ist, haben ihn vom Händler am 2.11. gekauft. Wir wissen, dass Flusskrebse nicht sonderlich alt werden (so um die 1,5 Jahre), da sie aber derzeit sehr begehrt sind, kann ich mir nicht vorstellen, dass das Tierchen 1 Jahr beim Händler saß?! Auffälligkeiten zeigte der Krebs die letzten Tage nicht. Wir haben gelesen, dass der Häutungsvorgang für das Tier sehr gefährlich sein kann. Mit dem anderen Flusskrebs - auch Weibchen - hat er sich vertragen. Die beiden gingen sich aus dem Weg; es gab nie Kämpfe. Eigentlich wollten wir ein Pärchen, aber der Händler gab uns zwei Weibchen.

Was könnten denn die Ursachen für den Tod gewesen sein??? Passiert das einfach mal, dass ein Flusskrebs nach dem Häuten stirbt??

Viele Grüße!

Sarosina


Beitrag von -0815- 11.01.11 - 11:50 Uhr

Gerade die Weiber haben oft Probleme mit der Häutung, was leider odt tötlich endet.


LG

Beitrag von sarosina1977 11.01.11 - 12:00 Uhr

Hallo 0815,

danke für Deine Antwort.

Ich habe nochmal gegoogelt. In der Tat können Probleme beim Häuten zum Tod führen. Die Haut sah ziemlich vollständig aus, allerdings waren am toten Krebs keine Scheren mehr zu sehen - aber ich dachte, dass der andere die vielleicht schon verspeist hätte...??!! Wir haben immer auf krebsgeeignetes Futter (wegen dem Panzer) geachtet - gestern und vorgestern gab es für die beiden Artemia usw.

Nun, dann müssen wir den Verlust wohl ohne große Erklärung hinnehmen...

LG

Beitrag von -0815- 11.01.11 - 12:12 Uhr

Ich hatte auch einen, der während der ersten Häutung verstarb, da wurde mir das gesagt.

LG

Beitrag von ronjas_ma 11.01.11 - 12:09 Uhr

Redest Du von CPOs oder Clarkis? Die CPOs werden ja nicht so alt, aber die Clarkis schon, allerdings sollten die in einem viel größeren Becken gehalten werden! Wenn Du Clarkis hast, kannst Du mal TK-Mäusebabys füttern. Die Knochen enthalten viel Calcium und die Häutung wird einfacher.

LG
Saskia

Beitrag von sarosina1977 11.01.11 - 12:23 Uhr

Hallo Ronjas_ma

Ich meine CPOs. Da wäre ein TK-Mäusebaby wohl eine Nummer zu groß :-)

Beitrag von ronjas_ma 11.01.11 - 12:27 Uhr

O.k. sehe ich auch so! Na ja, die haben immer mal Probleme mit der Häutung. Du kannst noch abwechslungsreicher füttern und mal Tubifex geben und Zuchini, Erbsen und Blumenkohl.

LG
Saskia