Hauttumor beim Hund, Erfahrungen

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Beitrag von pinklady666 11.01.11 - 15:48 Uhr

Hallo

Bei unserem Welpen wurde heute am Hintern ein kleiner Hauttumor festgestellt. Ist nichts dramatisches.
Es sieht aus wie eine Warze, so ein kleiner Knubbel, der nicht tief in die Haut geht.
Er hat das schon länger. Im November ist es mir das erste Mal aufgefallen. Seit zwei Wochen hat er es nun selber entdeckt und ist seit dem ständig daran am lecken und knabbern. Ich versuche es natürlich immer direkt zu unterbinden, geht aber natürlich auch nicht immer (nachts z.B. oder wenn wir Auto fahren). Wenn er mal wieder dran war riecht es komisch, kann den Geruch gar nicht beschreiben. Total eklig irgendwie. Es sieht auch schon irgendwie "verkrustet" aus, ist laut Tierärztin aber absolut normal. Und er lässt keinen genau gucken. Mussten ihn heute mit drei Mann im Steh halten (er setzt sich direkt hin, wenn man nur in die Nähe davon kommt) damit die Ärztin gucken konnte. Weh tut es ihm nicht, er hat keinerlei Anstalten gemacht, außer halt immer den Versuch sich hinzusetzen, scheint also nur unangenehm zu sein.
Heute hatten wir dann endlich nen Termin in unserer Tierklinik.
Die Tierärztin diagnostizierte dann den Tumor. Sie meinte wir sollen es nun zwei Wochen lang beobchten. Wenns nicht besser wird muss innerhalb kurzer Zeit es operativ entfernt werden.
Bleibt er jedoch widererwartend bis dahin weg davon und es wächst nicht, will sie mit einer OP noch warten bis er etwas älter ist. Wie gesagt, es ist nichts dramatisches.
Für mich ist klar, dass wir den Eingriff machen lassen, egal ob er innerhalb der zwei Wochen plötzlich die Lust daran zu lecken und zu knabbern verliert oder nicht bzw. ob es weiter wächst oder nicht. Ich hätte es einfach gerne weg.
Nun meine Frage.
Wer von euch hat Erfahrungen mit einem Hauttumor beim Hund?
Und ganz wichtig, wer hat Erfahrungen mit OP beim Welpen.
Bullet ist ja grad mal 5 Monate alt, mache mir da schon Sorgen wegen Narkose, der OP an sich und den Nachwirkungen.
Ich habe bis jetzt nur von seiner Schwester gehört, die auch schon unterm Messer lag. Allerdings war es bei ihr viel schlimmer. Sie hatte ne Socke gefressen, nen Darmverschluss, Not OP und drei Tage unterbringung als Intensivpatient.
Das ist mit so nem harmlosen Eingriff ja nicht zu vergleichen.
Also womit muss ich rechnen. Was wird da auf uns zukommen? Wie lange wird unser Racker außer gefecht gesetzt sein (dass wir ihn, wenn alles gut geht, direkt mit nach Hause nehmen ist schon klar. Aber er wird ja zuhause auch Ruhe halten müssen)?

Liebe Grüße

Bianca

Beitrag von simone_2403 11.01.11 - 16:04 Uhr

Hallo


>>Aber er wird ja zuhause auch Ruhe halten müssen)?<<<

Dann mal viel Erfolg dabei #rofl

Unsere Hündin war damals 6 Monate alt als der TA entschied die Wolfskralle zu ihrem Schutz zu entfernen.Die Gefahr,das sie sich die ein oder gar abreisst beim rennen/toben war zu groß und wäre es passiert,hätten wir keinen TA mehr rechtzeitig erreicht,sie wär verblutet.


Narkose wird,wie bei erwachsenen Hunden auch,auf das Gewicht abgestimmt (kann bei kleinen Rassen schwierig werden wenn sie noch Welpe sind,ist Narkose aber immer irgendwie).Das schlimmst was unserer Hündin wiederfuhr war,das sie sich die Seele aus dem Leib gekotzt hat #schmoll Narkoseunverträglichkeit,die der TA aber mittels Infusion schnell im Griff hatte.Wir sollten noch nichts füttern und ihr Ruhe gönnen.....Joa...die sollte sie auch haben aber kaum waren wir zu Hause war unser Hund wieder ganz "die Alte".Gassigehen war nur an der Leine möglich und selbst da sah sie mal so garnicht ein NICHT zu toben #augen

Ich würd es weg machen lassen,denn auch die Tiermedizin ist mittlerweile auf dem neuesten Stand was Narkosen angeht.

lg

Beitrag von pinklady666 11.01.11 - 16:30 Uhr

Lach nicht, das ist derzeit meine größte Sorge.
Er sollte heute nach der Impfung auch schon Ruhe halten. Das sieht er halt auch gar nicht ein. Ist ja langweilig!
Ich kenne die Narkose bisher nur von meiner Katze. Die war danach immer sehr schwankend auf den Beinen, hielt aber auch nie Ruhe. Nur konnte man die auf den Arm nehmen. Das wird bei Bullet mit einer Schulerhöhe von 54 cm und einem Gewicht von 20 Kilo doch etwas schwierig #schock.

Ich habe heute mittag alles mit meinem Mann besprochen und wir werden auf jeden Fall in zwei Wochen einen OP Termin abmachen. Auch unser Züchter rät dazu und kommt zum Vorgespräch mit.
Wird schon nicht so schlimm werden und sicher ist sicher.

Liebe Grüße

Beitrag von simone_2403 11.01.11 - 16:57 Uhr

54 cm und 20 Kilo.... mit 5 Monaten #schock dat is ne Dogge wa #huepf

Schwankend war unsere Hündin auch bzw noch etwas wackelig am OP Tag/Abend,das schieb ich aber jetzt wirklich mal auf die Narkoseunverträglichkeit denn die kotzerei hat ihr ne Menge geraubt an Energie.

Ich kann dir nur raten zu versuchen mit Bullet (den Namen find ich übrigend schick) an der Leine Gassi zu gehen und ihn möglichst mit Leckerli abzulenken wenn er andere Hunde o.Ä interessantes sieht.Ich sag dir aber auch gleich...funzt nicht immer #rofl vorallem wenn man dann Wege sucht wo sich sonst kein A**** aufhält trifft man da dann garantier jemanden mit Hund #rofl

Wichtig ist im Grunde nur,das er nicht hochspringt oder sich an irgendwelchem Geäst verletzen könnte,also so,das die Narbe in Mitleidenschaft gezogen werden würde.Ansonsten denke ich...die Hunde wissen was sie sich "zutrauen" und was nicht.Wirds zu wild,nimm ihn einfach (haha bei der Größe und Gewicht sicherlich NICHT #rofl) aus der Situation raus.

Viel Glück dabei #schein

Beitrag von pinklady666 11.01.11 - 20:34 Uhr

Ja, ist ein american Bulldog.

Danke für deine Tipps. Ich werde versuchen das so gut es geht umzusetzen. Vielleicht entschließt er sich ja doch noch nach der OP einen Couchtag einzulegen.
Wenns gar nicht klappt muss er halt in seine Box bis er sich beruhigt hat.

Unser Züchter fand den Namen übrigens nicht so toll. Kann ich aber auch verstehen, er macht sich echt immer Gedanken, wählt tolle Zuchtnamen für seine Welpen aus, und dann nennen wir ihn um. Aber sein Name war unserem Nachnamen viel zu ähnlich, das wäre beim Rufen blöd gewesen. Sein Bruder hat als Zuchtname Barkley bekommen (ist der B Wurf), das hätte mir auch gefallen.

Liebe Grüße