Schade , bekomme den Platz nicht in der gleichen Gruppe

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von fee1972 11.01.11 - 16:43 Uhr

Hallo !

Erstmal hatten wir heute den ersten Tag in der Kleinkinderspielgruppe mit Luis , fast 17 Monate . Ihm hat es super gefallen und ich war , ehrlich , agenehm überrascht .

Die Gruppe wird immer im Bewegungsraum des Kindergartens abgehalten und somit bis zum Sommer , wo Luis in den Kindergarten kommen soll , eine schöne Sache .

War heute etwas früher da und habe Emily ( 4 J. ) in ihre Gruppe gebracht und habe ein kurzes Gespräch mit der Leiterin geführt , da ich noch etwas Zeit hatte bis zum Beginn der Gruppe .

Luis ist seit Geburt angemeldet , da ich ihn , leider aus beruflichen Gründen , schon mit 2 Jahren bringen muß , bzw. möchte .

Eigentlich hatte mir die Leiterin schon fest zugesagt , das Luis mit Emily das letzte Jahr vor ihrer Einschulung zusammen in die gleiche Gruppe kommt . Und nun meinte sie , nein , er geht in die Parallelgruppe . Es hätte jetzt noch Anmeldungen gegeben und die würden in die Gruppe integriert .

Wenn es nicht das letzte Jahr für Emily wäre mit Luis dann zusammen fände ich es ja nicht schlimm , aber so bin ich dennoch ein wenig enttäuscht .

Ich will jetzt nicht damit auf mein Recht pochen , welches ich dahingehend eh nicht habe , aber ich wollte nur meine Enttäuschung mal niederschreiben .

LG Dany

Beitrag von sunjoy 11.01.11 - 16:57 Uhr

Hallo,

gibt es einen besonderen Grund, warum du das so sehr wolltest? Meine sind momentan zwar in der gleichen Gruppe, aber das wollte ich von Anfang an nicht, da die Große sowieso dazu neigt die Beschützerin zu spielen und ihrer Schwester jeden Wunsch abzulesen. Ich bin richtig froh, wenn sie bald in verschieden Gruppen gehen. Dann kann die kleine ihre eigenen Erfahrungen machen und lernen die kleinen Problemchen selbst zu lösen

LG

Beitrag von dentatus77 11.01.11 - 17:08 Uhr

Hallo!
Ich glaube, für die Kinder kann es durchaus positiv sein, wenn sie nicht in der gleichen Gruppe sind. Hast du Emily mal gefragt, ob sie mit ihrem Bruder in eine Gruppe gehen möchte? Ich hätte das als Kind nicht gewollt.
Und oftmals kommt dann auch das ältere Kind zu kurz, weil es sich für das Geschwisterkind sozusagen verantwortlich fühlt und nicht mehr so von den Kontakten mit den gleichaltrigen Kindern profitieren kann. Für das jüngere Kind wäre dann zwar anfangs die Eingewöhnung vielleicht einfacher, aber eine Gefahr besteht bei der Sache immer: Die beiden spielen im Kindergarten, wie sie es daheim auch tun, und sind eine Minigruppe in der eigentlichen Gruppe. Außerdem wird es für Louis dann wahrscheinlich schwierig, wenn er alleine in den KiGa geht und Emily in die Schule geht.
Ich würd das ganze nicht so negativ sehen, es hat sicher auch Vorteile.
Liebe Grüße!

Beitrag von sillysilly 11.01.11 - 17:37 Uhr

Hallo

vielleicht war es Schicksal.

Meine Töchter lieben sich heiß und innig und ich habe sie genau deswegen in getrennte Gruppen getan.
Sind ja eh jeden Nachmittag, und am Wochenende zusammen zu Hause

Hier mal ein paar Gründe die dir vielleicht einen anderen Blickwinkel geben

Mein Große wollte unbedingt, daß die Kleine zu ihr kommt . Hatte ganz große Erwartungen, freute sich auf die Rolle der großen Schwester, .....


Ich will es aus so vielen Gründen nicht, einige nenne ich Dir mal:
- als Eltern hat man - auch wenn man es nicht will - Erwartungen an die Große sich etwas um die Kleiner zu kümmern ect.
- keine Konkurrenz um Freunde ( einer ist immer beliebter, wird öfter zum Geburtstag eingeladen )
- die Kinder müssen offen gegenüber anderen sein, können sich nicht auf die Freundschaft zu Schwester verlassen
- keine Konkurrenz bei den Erzieherinnen um Beliebtheit, wer wird mehr gemocht, um wen wird sich mehr gekümmert
- Rollenverteilung ist dieselbe wie zu Hause .... große Schwester von ..... kleine Schwester von
- die Kleinen neigen dazu sich immer helfen zu lassen
- sie sollen lernen sich auf Neues einzulassen und sich etwas trauen, nicht als Geschwisterduo das nicht nötig haben
- keine kann die andere verpetzen wenn etwas nicht so gut lief
- Jede hat ihre eigene Welt, kann selbst entscheiden was sie zu Hause erzählt,
- Keiner will die gleiche Geschichte beim Abendessen erzählen, wer hat Recht, wie war etwas .....
- die Erzieher können die Kinder nicht vergleichen, haben keine vorgeprägte Erwartung,


Bei uns war es die beste Entscheidung, denn im Garten, bei offenen Angeboten sehen sie sich sowieso
Die Große hat die ersten Tage sehr gelitten, weil die Kleine im Garten nicht mit ihr Spielen wollte. Die hat total geweint, weil die Kleine alles abgeblockt hat und für sich sein wollte. Dachte die Schwester liebt sie nicht mehr ..... aber die Kleine wollte endlich eigene Freunde ...


Natürlich geht es oft gut, den Kindern macht es Spaß - aber ich habe eben andere pädagogische Schwerpunkte, als daß es für die Kinder einfacher ist

Grüße Silly


Beitrag von fee1972 11.01.11 - 17:47 Uhr

Danke für eure Antworten .

Ich denke ihr habt sogar recht . Denn Emily begluckt Luis regelrecht und stellt ziemliche Besitzansprüche an ihn . Ungefragt nähern darf sich keiner , da läßt sie die große Schwester nur zu gerne raus hängen .

Aber auf der anderen Seite sind sie eben sehr viel zusammen und beschäftigen sich auch sehr viel miteinander . Sind eben die beiden Nesthäkchen .

Meine beiden Ältesten sind nur 16 Monate auseinander und waren damals auch zusammen in der Gruppe . Sie waren eine Einheit hatten aber trotzdem auch jeder eigene Freunde und konnten sich auch mit verschiedenen Dingen beschäftigen . Dennoch waren sie immer zusammen zur Stelle , wenn einer wobei Hilfe brauchte .

Meine 3. war alleine im Kindergarten , da stellte sich mir die Frage ja nicht ;-)


Aber jetzt bei den beiden Kleinsten fände ich es auf der einen Seite schade , aber auf der anderen Seite sehe ich es so wie ihr , das es vielleicht auch eine Chance ist das sich Emily und auch Luis ein wenig abnabeln können .

Bei uns ist der Kindergarten auch so geregelt , das sich die Kinder untereinander ja auch in den verschiedenen Gruppen bewegen und besuchen dürfen .

Ich laß es jetzt dann man positiv auf mich zukommen und weiß das andere Geschwisterkiner auch in diese Gruppe kommen , also auch nicht zusammen . So ist es ja wirklich ein Neustart für alle Kleinen .

Vielleicht sehe ich das auch nur so ein wenig traurig , weil ich mit den beiden Erzieherinnen von Emily super klar komme und wir mit ihnen zusammen auch eine tolle Zeit haben und wir mit den Eltern und ihnen viel organisieren . Oder eben die beiden Erzieherinnen . Da geht es mehr als herzlich zu in der Gruppe .

Und ich sehe es bei einem anderen Geschwisterpaar das sich die Mutter / Eltern immer aufteilen müssen , wenn gemeinsame Aktionen geplant sind , Gruppenintern , meine ich .

Ach , ich bin eine Glucke und werde es wohl ewig bleiben ;-)

Danke euch

LG Dany

Beitrag von sillysilly 11.01.11 - 18:01 Uhr

Hallo

mir war immer klar ich trenne meine Kinder - das ist meine Einstellung beruflich wie privat

Hätte wenn dann nur wg. den Erzieherinnen meiner Großen getan, die sind total nett, mögen meine Kinder und mich :-p und ich war immer zufrieden. 3 Jahre enger Kontakt, da fiel es mir schwer mich gegen die Gruppe zu entscheiden.

Die "anderen" Erzieherinnen kannte ich nur ein bißchen, da hört man auch ab und zu was negatives, sind eher hart aber herzlich.

Und was soll ich sagen : nach nur einem halben Jahr bin ich da fast noch zufriedener als bei meiner Großen
Sie sind konsequent, streng aber nur dem jeweiligen Kind gegenüber - meiner wilden Zweiten tut das richtig gut
Denn sie kuscheln sie auch ganz viel, und mögen sie furchtbar gerne -
Sie reiben sich mit ihr - sind sich aber auch ganz nah
und machen sogar wesentlich mehr mit den Kindern.

Manchmal muß man sich einfach drauf einlassen .....

Grüße Silly

Beitrag von kathrincat 12.01.11 - 11:02 Uhr

warum sollen sie zusammen in eine gruppe kommen? würd ich nicht wollen, für die kinder ist es gut nicht in der gleichen gruppe zu sein.