Nachtrag Wohnungsabnahme,vermieter will kaution nicht wiedergeben HILFE

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Beitrag von lorelai85 11.01.11 - 17:44 Uhr

hallo,

wie schon unten im thread geschrieben war heute wohnungsabnahme und das war ein totaler reinfall!

Die wochenlange arbeit,tapezieren und streichen war ihm nicht gut genug.

Wir sind nunmal keine malermeister und haben unser bestmöglichstes getan.

Ist das rechtens? Es geht um 730 euro,da lohnt sich doch ein anwalt nicht?

Was kann ich jetzt tun?

Beitrag von miau2 11.01.11 - 17:54 Uhr

Hi,

vielleicht baut er ja genau darauf - dass ihr für das Geld nicht kämpft.

Es gibt Urteile, was ein Vermierter zu akzeptieren hat. Google mal. Also wie Begriffe wie "fachgerecht" zu definieren sind. Es gibt keine verpflichtung, einen Maler einzustellen, aber ich denke, wenn ich das erste Mal im Leben eine Wand tapeziere wäre es vermutlich nicht fachgerecht (streichen bekomme ich ordentlich hin - tapezieren ist da schon etwas anderes). Mit einer breiten Grauzone dazwischen.

M.W. nach muss es auch die Möglichkeit der Nachbesserung geben (ohne Gewähr).

Im Zweifel kann Euch vielleicht der Mieterschutzbund helfen, wobei ich mal davon ausgehe, dass ihr schon da gewesen wärt, wenn ihr Mitglieder wärt. Ob es für Nicht-MItglieder in dem Fall geht - keine Ahnung. Eine Rechtschutzversicherung mit MIetrecht habt ihr vermutlich auch nicht, oder?

Es kann halt so niemand wirklich beurteilen, ob Eure Renovierung in Ordnung war und der Vermieter im Unrecht ist, oder ob Eure Renovierung nicht in Ordnung war und der Vermieter im Recht ist.

viele Grüße
Miau2

Beitrag von arienne41 11.01.11 - 17:54 Uhr

Vielleicht mal die Regeln bei Urbia lesen und nicht immer Doppelpstings schreiben

Beitrag von ppg 11.01.11 - 17:58 Uhr

Da hier keine die Qualität Eurer Arbeit sehen kann, ist es schwer zu beurteilen ob ihr im Recht seit oder nicht.

Ein Anwalt lohnt sich m.E. auch bei einem Euro - vorausgesetzt man ist wirklich im Recht.

Aber das die Kaution heute nicht ausgezahlt wird - auch bei astreiner Arbeit nicht - war doch von vorne herein klar, oder?

Ute

Beitrag von lorelai85 11.01.11 - 18:05 Uhr

Also erstmal das mit den doppelpost wusste ich nicht,wollte halt mehr leute erreichen die mir helfen können.

Ich dachte ja wenigstens das wir ein teil dann wiederkriegen,aber gar nichts ist schon hart.

Er meinte wir könnten ja nachbessern,aber erstens hätten wir nochmals materialkosten und zweitens,wird das besser aussehen? Dann meckert der doch sowieso das es nicht gut genug ist.

Und beim mieterschutz sind wir nicht und rechtschutz haben wir auch nicht.

Das ist nicht fair,ihm gehts da nicht um die kohle,er ist sehr vermögend,er ist sauer weil wir ausgezogen sind und er die bude nicht vermietert kriegt.

Beitrag von ppg 11.01.11 - 18:08 Uhr

Das ist nicht fair,ihm gehts da nicht um die kohle,er ist sehr vermögend,e

Na offensichtlich doch!

Ute

Beitrag von seelenspiegel 11.01.11 - 18:19 Uhr

Sofern ihr nicht gerade bei den Malerarbeiten rumgeferkelt habt, und auch Bohrlöcher etc. fachgerecht verschlossen, und keine sonstigen Beschädigungen vorliegen, braucht ihr keine Sorgen zu haben.

Wurde beim der Abnahme eine Mängelliste erstellt? Dazu ist der Vermieter nämlich verpflichtet.

Habt ihr noch Fotos vom Einzug wie die Wohnung ausgesehen hat?


Wie gut habt ihr gearbeitet? Wärt ihr als Vermieter mit der von Euch geleisteten Arbeit zufrieden?



Pauschal einen Tip zu geben ist ohne weitere Infos nicht machbar.

Beitrag von stubi 11.01.11 - 18:24 Uhr

Wie wäre es mal mit einem Schritt vor dem nächsten.

1. schriftliche Mängelliste geben lassen
2. schlau machen, was davon wirklich rechtens ist
3. notfalls nachbessern
4. notfalls mal eine Malerfirma ranholen, der sich das ansieht und eventuell mal einen Kostenvoranschlag macht
5. Vermieter schrift auffordern, die Kaution auszuzahlen (notfalls mit Abzügen, je nachdem, was der Fachmann sagt)
6. Kaution notfalls einklagen, geht auch erstmal mit Mahnbescheid übers Amtsgericht
7. keine Einigung, dann entweder verzichten oder Anwalt

Das wären zumindest die Schritte, die ich einleiten würde, wenn ich mich im Recht fühle.

Beitrag von tokessaw 11.01.11 - 18:49 Uhr

hallo,
ich weiß gar nicht was hier alle haben,mit der renovierei.
guck mal hier.
http://www.welt.de/wirtschaft/article1178768/Mieter_muessen_beim_Auszug_nicht_renovieren.html
also sollte dein vermieter das auch wissen,sonst mal den mieterschutzbund einschalten.
lg

Beitrag von biene81 11.01.11 - 18:55 Uhr

Was hat das mit diesem Fall zu tun?
Die TE hatte die Wohnung in knalligen Farben angestrichen, das ist eine voellig andere Sachlage als die in Deinem Link.

LG

Biene

Beitrag von stubi 11.01.11 - 18:56 Uhr

Tja, nur als Vermieter stehste da verarscht da. Unsere ehemaligen Mieter haben nur paar Monate hier gewohnt, die Wände waren in dunklem lila und blau gestrichen wurden von ihnen. Wir durften auf unsere Kosten renovieren, farbige Wände sind heutzutage als angemessen zu betrachten und es besteht keine Pflicht seitens des Mieters, das wieder in den Ursprungszustand zurück zu setzen, es sein denn, die Farbwahl ist unangemessen. Nur wer entscheidet das?

Beitrag von seikon 11.01.11 - 18:57 Uhr

Das Urteil sagt nicht aus, dass generell nicht mehr renoviert werden muss. Es sagt nur aus, dass die generelle Verpflichtung ungültig ist. Denn demnach müsste der Mieter auch renovieren, wenn er nur 3 Monate dort gewohnt hätte und die Wohnung tip top in Ordnung ist.

Für die TE gilt das hier aber eh nicht, denn sie hatten die Wände in knalligen Farben gestrichen. Und das muss der Vermieter nicht akzeptieren. Er muss lediglich übliche Pastelltöne hinnehmen.

Beitrag von urbia-Team 11.01.11 - 18:56 Uhr

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