Dicken Hals....

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von lisamey 11.01.11 - 17:47 Uhr

Hi Mädels,

irgendwie bekomme ich gerade einen Megadicken Hals....erst kümmern sich die Väter einen feuchten Kehrricht um die Familie oder sind so aggressiv das man sie verlässt, und wenn man dann versucht sich ein neues Leben aufzubauen, und alles soweit gefühlsmäßig überwunden hat, einen neuen Partner, dann gibt den Herren der Schöpfung das Gesetz sogar die Macht uns Müttern, die wir

a) Immer für die Kids da sind vom ersten Atemzug und schon davor, Nachts, Tags, zwischendurch,
B) sie alleine ernähren weil die Herren schon das minimum verdienen man also gezwungen zu rechnen ohne ende
C) sich auch noch dumme Sprüche anhören muss von wegen
Du wolltest es ja so?!?!?! #klatsch
und und und...könnte noch Seiten füllen mit Dinge die eine Mutter macht, aber ihr seid fast alle selbst welche und wisst Eure Aufgaben ja zu genüge.... usw.

nur weil man umziehen will um neu anzufangen uns da noch Steine in den Weg zu legen und gegen alles zu sein was einem so das leben erleichtern könnte....

Es ist ja alles so für den A*sch............

Lieschen die sich gerade voll ärgert das die Exen nicht mal kooperieren können....keinen Unterhalt zahlen teilweise und dann große Sprüche klopfen :-[

Beitrag von nicole-damian 11.01.11 - 19:12 Uhr

ja aber wehe wir wollen dann mal was nicht dann sind wir sowas von böse und ungerechte mama´s die dem erzeuger das kind verbieten ...obwohl jahrelang kein kontakt bestand...

verstehe das auch nicht...

Beitrag von lisamey 11.01.11 - 19:48 Uhr

...was mich dann noch am meisten ärgert ist dieses Strickte gegen alles, nur weil ER seit fast 6 Jahren keine beziehung mehr will kann man doch anderen gönnen glücklich zu sein, zumal seine eigene Tochter sich da total drauf freut.

ne aber das muss dann wieder über Anwälte, Gericht, kostet viel geld nur damit er mal wieder was hat um sich dran froh zu machen....er müsste ja mal von seinem Compi-Stuhl aufstehen um dann seine Tochter besuchen zu kommen....wäre ja tragisch.

Blöd ist sowas einfach und unkooperativ!

Lg Lieschen die aber auch die Gesetzgebung da nicht versteht

Beitrag von danybabies 11.01.11 - 19:56 Uhr

Ich habe nach 1,5 Jahren reden, bitten, warnen etc aufgegeben und werde von dem Vater meiner Kinder beschuldigt das ganze Familienleben und das Glück der Kinder zerstört zu haben.

Es kostet unglaublich viel Kraft, dass durchzustehen. In meinem Falle unsinnige Diskussionen über Schuld, Geld, Drohungen, Rechte.

Ich war immer für meine Familie da. Habe meinen LG unterstützt, sogar seine dämliche Schwester mitfinanziert, obwohl ich wußte wie töricht ihre Vorstellung von Selbsständigkeit gewesen ist. Ich habe immer alles alleine geschafft und war doch nie so gut wie seine Mutter. Ich habe gearbeitet, mich um die Kinder gekümmert.
Ich habe ihn ermutigt nach dem Bund sich bei der JVA zu bewerben. Unzählige Stunden mit ihm gelernt, ihm den Rücken frei gehalten, Verständnis für seine immer mehr cholerischen Launen gehabt
Habe ihm seinen Freiraum gelassen, damit er Sport, Freunde treffen oder weiß der Geier was machen konnte und musste mir vorwerfen lassen, dass ich nichts für meinen Körper tue (165 cm und 59 kg), nach 3 Schwangerschaften in 4 Jahren muss ich mir sagen lassen ich sei fett!
Ich habe mich um alles gekümmert und erst dann als ich selbst von ihm Unterstützung brauchte, brach alles zusammen. Erst da wurde mir klar, welch hohe Last ich all die Jahre getragen habe, wie dumm ich war. Er hat sich daran gewöhnt das alles lief. Meine plötzliche Forderung nach Hilfe wurde mit zickigen Launen abgetan. .......

Mein Gott es ist soviel schief gelaufen und während ich soviele Jahre mich selbst belogen, dann versucht habe es zu ändern, 1,5 Jahre gekämpft habe und nun auch noch furchtbare Disskusionen über Unterhalt, über Schuldigkeit ihm gegenüber, über Recht und Unrecht führe, frage ich mich wie lange man das alles durchhalten soll. Ich habe so ein starkes Bedürfnis nach Ruhe.

Ich bin froh wenn alles durchgestanden ist und ich wünsche allen die gerade genauso am Ende ihrer Kräfte sind, dass sie durchhalten und genauso ihren Seelenfrieden als Ziel vor den Augen haben.

Beitrag von karna.dalilah 11.01.11 - 19:58 Uhr

Eine Freundin von mir hat sich das Theater nicht lange angeschaut.
Hat den Umzug vorbereitet und ist in einer Nacht und Nebelaktion zu ihrem Lebensgefährten umgezogen.
Der Anwalt hatte ihr geraten die Kinder da in Schule undKita anzumelden und ehe die Mühlen der Justiz mahlen ist das Kind da bereits sozial integriert. So dass kein Gericht es wieder da raus reißen wird.
So war es dann auch.
Und bevor alle mit den Steinen schmeißen....
Die Kinder sehen den Vater regelmäßig wie vorher, telefonieren mit ihm wann sie wollen.
Die Mutter und ihr LG bringen die Kinder zum LG oder der Vater kommt zu den Kindern und übernachtet im Haus des LG der Mutter.


Beitrag von ppg 11.01.11 - 19:59 Uhr

Ich versteh grad Dein Problem nicht - und auch nicht den dicken Hals.

Ich bekomme auch kein Unterhalt , weil mein KV krank ist.

Aber:

Ich habe mir diesen Mann als Vater meiner Kinder ausgesucht und ich wollte auch Kinder.

Also lebe ich heute mit der Konsquenz meiner eigenen Entscheidung.

Auch wenn ich es mir manchmal gerne etwas einfacher wünschen würde!

Ich kann doch keinen anderen Menschen für mein Leben verantwortlich machen wollen.

Ute

Beitrag von lisamey 11.01.11 - 20:06 Uhr

Mache ich jemanden für mein Leben verantwortlich??? Nein. Ich finde man kann über alles reden und muss nicht aus verletzter Eitelkeit ständig gegen alles sein. Geht doch bei anderen auch.

lg